Erscheinungsjahr: 2009 3. Aufl. m. zahlr. Farbabb. Gewicht: 1164 gr / Abmessungen: 235 mm x 172 mm x 27 mm Hrsg. v. Eco, Umberto Was ist schön? Umberto Eco entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart. Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den "Originalton" aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte. Pressestimmen: "Wer sich mit wachsendem Behagen durch diesen Almanach blättert, bekommt indes von unendlich vielen Aspekten der Ästhetik einen Eindruck." Frankfurter Allgemeine Zeitung Umberto Eco ist ein literarisches Chamäleon ohnegleichen: Sein Romanerstling Der Name der Rose wurde zu einem der fünfzig Lieblingsbüchern der Deutschen gekürt, seine Essays, Glossen und Parodien begeistern ein breites Publikum, und seine sprach- und literaturkritischen Arbeiten haben in der akademischen Welt Standards gesetzt. Jetzt hat er sich in einem opulenten Bildband auf die Spurensuche nach dem "Schönen? begeben, und fördert dabei so manches vergessene Juwel zutage. Die Geschichte der Schönheit überzeugt - nicht nur auf den ersten Blick - durch eine übersichtliche und einleuchtende Gliederung. Da geht es einerseits um die Darstellung menschlicher Schönheit, der weiblichen wie der männlichen, und der sich wandelnden Ideale, die unsere Wahrnehmung im Laufe der Jahrhunderte bestimmten. Weiter geht die Reise zu den Gebäuden, welche die Menschen zu ihrem Schutz oder zur Ehre höherer Wesen errichtet haben. Von der Musik ist die Rede und von ihrer Abhängigkeit von Mathematik und Astronomie. Garniert ist das Ganze mit einer Flut von Zitaten aus Bibel und mittelalterlicher Gelehrsamkeit, von Dichtern und Philosophen. Auch wenn das etwas altmodisch klingen mag, so ist Die Geschichte der Schönheit im besten Sinne "erbaulich?. Eco flaniert an allem vorbei, was die Sinne erfreut, erklärt, deutet und schüttelt auch nicht selten den Kopf über das, was einst Begeisterung auslöste, inzwischen jedoch ausgesprochen hässlich erscheint. Ein Buch, um leuchtende Augen zu bekommen also, mit der kleinen inhaltlichen Einschränkung vielleicht, dass sowohl die Auswahl der bewunderten Objekte wie auch das theoretische Fundament rein europäisch ausgerichtet sind. Das ist jedoch nur das berüchtigte Haar in der Suppe, insgesamt ist der Schmöker ein Genuss - zum Verschenken, sich selbst oder anderen. -Helge Basler
Buch:
Wie Bilder Sinn erzeugen: Die Macht des Zeigens
Autor:
Gottfried Boehm, Ausgabe vom 13. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 156568
Product Description Eine Qualitätsprüfung Erscheinungsjahr: 2008 m. Abb. Gewicht: 373 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Rauterberg, Hanno Nie war soviel Kunst wie heute. Viele neue Museen und Galerien werden eröffnet, das Publikum strömt, die Preise auf dem Kunstmarkt explodieren. Doch auch die Ratlosigkeit wächst: Was ist heute gute Kunst? Welche Kriterien gelten noch? Hanno Rauterberg zeigt in seinem thesenstarken Buch, wie sich Kunstwerke beurteilen lassen und bietet Orientierung im Dschungel der Gegenwartskunst. Er plädiert für eine neue ästhetische Wertedebatte.
Buch:
Kunst und Psyche: Bilder als Spiegel der Seele
Autor:
Tilmann Moser, Ausgabe vom Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 138987
Product Description Erscheinungsjahr: 2008 Nachdr. Gewicht: 230 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 21 mm Von Fischer-Lichte, Erika Spätestens seit den 60er Jahren lassen sich zeitgenössische Kunstwerke nicht mehr in den Begriffen herkömmlicher Ästhetiken erfassen. Anstatt ''Werke'' zu schaffen, bringen die Künstler zunehmend Ereignisse hervor, die in ihrem Vollzug die alten ästhetischen Relationen von Subjekt und Objekt, von Material und Zeichenstatus außer Kraft setzen. Um diese Entwicklung verstehen zu können, entwickelt Erika Fischer-Lichte in ihrer grundlegenden Studie eine Ästhetik des Performativen, die den Begriff der Aufführung in den Mittelpunkt stellt. Dieser umfaßt die Eigenschaften der leiblichen Kopräsenz von Akteuren und Zuschauern, der performativen Hervorbringung von Materialität sowie der Emergenz von Bedeutung und mündet in eine Bestimmung der Aufführung als Ereignis. Die Aufhebung der Trennung von Kunst und Leben, welche die neueren Ausdrucksformen anstreben, wird hier ästhetisch auf den Begriff gebracht.