Theoretische Physik - Ein Lehr- und Übungstext für Anfangssemester (Band 1-4) und Fortgeschrittene (ab Band 5 und Ergänzungsbände): Theoretische .. - Feldquantisierung: Ein Lehr- und Übungsbuch
Autor:
Walter Greiner, Joachim Reinhardt, Ausgabe vom 1. Januar 1993, Broschiert, Verkaufsrang 741215
Verborgene Universen: Eine Reise in den extradimensionalen Raum
Autor:
Lisa Randall, Ausgabe vom 20. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 219164
Aus der Amazon.de-Redaktion Sollten die Zeiten schwer verständlicher Fachbücher, geschrieben von selbstverliebten Professoren, etwa vorbei sein? Wer Verborgene Universen gelesen hat, könnte das vermuten. Die Physikerin Lisa Randall stößt darin in unbekannte Welten vor. Es sollen Welten sein, in denen es mehr als die drei für uns wahrnehmbaren Dimensionen gibt. Genauer: Es scheint sogar möglich, dass wir in einer solchen Welt leben - in einem höherdimensionalen Raum. Im Folgenden entwickelt Randall Ideen und Theorien in einer Virtuosität und Eleganz, die den Beruf des Physikers als den schönsten der Welt erscheinen lassen - mindestens! Die Theorien sind spekulativ, "aber die Spekulation ist die einzige Möglichkeit, Fortschritte zu machen." (Randall). Und die Physikerin aus Harvard frohlockt: Die neuen Ideen seien nicht nur in theoretischer, sondern sogar schon in experimenteller Reichweite. Warum es sich lohnt, über zusätzliche Dimensionen nachzudenken? Auch das erklärt Randall plastisch. Würde es sie geben, könnten einige der größten Rätsel unseres Universums gelöst werden. Bevor die Autorin jedoch Theorien - ihre eigenen und auch die von Kollegen - entfaltet, gibt sie einen profunden Überblick über das, was berühmte Kollegen in der Vergangenheit geleistet haben. Stichworte sind hier die Relativitätstheorie oder auch die Stringtheorie. Auf die jedes Kapitel einleitenden Liedtexte, entliehen von den "Simple Minds" oder "REM", hätte Lisa Randall allerdings getrost verzichten können. Die gut zu lesende, dabei aber immer seriöse Entfaltung eines ganzen Kosmos von Ideen überzeugt auch so. Zumindest gilt dies für den interessierten Laien. Bleibt zu wünschen, dass auch die Professoren, die die Studenten mit neuen Lehrbüchern beglücken werden, bemerken, wie faszinierend Wissenschaft erklärt werden kann! -Mathias Voigt, Literaturtest
Buch:
Lehrbuch der theoretischen Physik, 10 Bde., Bd.7, Elastizitätstheorie
Autor:
Lew D Landau, Eewgeni M Lifschitz, Ausgabe vom 1. Januar 1991, Gebunden, Verkaufsrang 575798
Aus der Amazon.de-Redaktion Von Zeit zu Zeit tut es ganz gut, wenn man sich mal wieder vor Augen führt, wie beschränkt doch einerseits unsere Vorstellungskraft ist und wie kindlich anderseits unsere Fantasie. So baut man eine Zeitmaschine verspricht im Untertitel, eine Gebrauchsanweisung zu sein. Eine Gebrauchsanweisung, fragen wir uns unwillkürlich, zum Bau einer Maschine, die es uns ermöglicht, schon mal einen Blick in die Zukunft zu werfen (etwa auf die nächste Ziehung der Lottozahlen) oder zurückzureisen in eine Zeit, die lange vor dieser Existenz liegt? Kluge Menschen, zu denen wir uns natürlich zählen, würden solche Reisen gar nicht antreten wollen. Aber wissen würden wir es schon gern, wie so etwas - rein theoretisch - möglich sein soll. Das haben wir zwar nach der Lektüre dieses von Paul Davies glänzend geschriebenen (und von Helmut Reuter souverän übersetzten) Buches immer noch nicht so richtig verstanden, aber das ist einzig dem Mangel unserer Vorstellungskraft geschuldet! Immerhin aber haben wir doch eine ganze Menge gelernt über die Physik der Zeit, über Relativität und Kausalität, Schwarze Löcher, kosmische Strings und was es da noch so alles gibt in den Weiten des Alls. Vor allen Dingen aber ist uns nun endgültig klar, wie naiv doch die Vorstellung ist, die Zeit habe irgendeine Richtung, die man, wenn man in die Vergangenheit oder aus der Zukunft zurück in die Gegenwart gelangen wollte, "einfach" umkehren müsse. Und das ist doch immerhin schon mal eine ganze Menge. -Alexander Dohnberg