Ann C. Crispin, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 246278
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Han-Solo-Trilogie ist etwas für echte Star-Wars-Fans, für all jene, denen die viel zu wenigen Kinofilme nicht ausreichen. Für die, die mehr über das Star-Wars-Universum erfahren möchten. Der Pilot, der erste Teil dieser Trilogie, lässt Han Solo im Alter von 18 Jahren auf den Plan treten. Er lebt auf der "Händlerglück", einem alten Truppentransporter, unter dem strengen Regiment Garris Shrikes. Und genau dieser kalte, berechnende Shrike ist der Grund für Han Solos Flucht, die das Leben seiner engsten Freundin Dewlanna, einer Wookie, fordert. Er flieht mit einem kleinen Schiff, gesteuert von einem Astromechdroiden, das ihn nach Ylesia bringen soll. Auf dieser Reise begleitet der Leser Han Solo immer wieder in die Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die Stück für Stück Hans Herkunft sowie seine erste Karriere als Bettler und Dieb für Garris Shrike enthüllt. Auf Ylesia merkt der junge Corellianer schnell, dass er vom Regen in die Traufe kam. Ylesia wird beherrscht von skrupellosen Priestern, die keinen der vielen Pilgerer mehr aus ihren Fängen lassen. Wird Han Solo eine erneute Flucht gelingen? Und wird er seine Pläne, der beste Pilot des Universums zu werden, in die Tat umsetzen können? Dass er es schafft wissen wir, aber wie noch längst nicht. Mit ihrer Trilogie hat sich Ann C. Crispin neben Timothy Zahn den Rang der beliebtesten Star-Wars-Autorin erobert. In Der Pilot gelingt es ihr, die vorhandenen Charaktere, die Planeten und nicht zuletzt die Technik der Schiffe weiter zu spinnen, ohne das Gefühl zu vermitteln, man bewege sich auf unbekanntem Terrain. So hält sie den Spannungsbogen der Saga aufrecht und lässt den Leser begierig nach Der Gejagte, dem zweiten Teil, greifen, um Han Solo durch seine nächsten Abenteuer zu begleiten und endlich die ganze Vorgeschichte zu erfahren. -Anna Rupaski 1
Aus der Amazon.de-Redaktion Kommandantin Cordelia Naismith führt mit ihrem Landungsteam gerade eine Expeditionsreise auf einem bisher unerforschten Planeten durch, als ihr Lager von barrayarischen Streitkräften zerstört wird und sie sich zusammen mit einem geistig behinderten Fähnrich als einzige retten kann. Die Barrayaner sind für ihr kriegerisches und unbarmherziges Verhalten weithin bekannt, so daß es nicht verwundert, daß Cordelia die Hoffnung auf eine positive Zukunft abschreibt, als sie in die Gefangenschaft von Kapitän Vorkosigan gerät. Doch schnell merkt sie, daß Vorkosigan alles andere als ein barbarischer Schlächter (so sein zweifelhafter Ruf) ist, sondern sich hinter der Maske des Kriegers ein ehrenhafter Mann verbirgt. Seine Ehre ist auch der Grund für seine momentane Lage, denn hinter ihm steht keineswegs die barrayanische Armee: Die mächtigen Feinde, die er sich im Laufe seiner Karriere gemacht hat, versuchten, ihn zu töten und die Schuld dem Team von Kommandantin Naismith zuzuschieben. Zu ihrem Pech überlebte Vorkosigan den Anschlag jedoch, hat jetzt aber genausowenig wie Cordelia eine Möglichkeit zum Verlassen des Planeten. Gemeinsam schlagen sie sich einige Tage durch die Wildnis - sie zwar immer noch offiziell mit dem Status einer Gefangenen, doch in der Praxis als Gleichberechtigte -, um zu einem barrayanischen Nachschubdepot zu gelangen. Als sie nach vielen Gefahren endlich dort ankommen, die Meuterer überwältigen und Vorkosigan das Kommando wieder innehat, verbindet - wie könnte es anders sein - die beiden mehr als bloße Freundschaft. Doch auch die aufkeimende Liebe verhindert nicht, daß Naismith ihr Wort Vorkosigan gegenüber bricht und von dessen Raumschiff flieht, als sie hinter die geheimen Vorhaben der Barrayaner kommt. Diese planen einen Krieg, der auch Cordelias betanische Heimat betreffen würde, und nur durch eine frühe Warnung besteht noch Hoffnung für deren Sieg. Also flieht sie - allerdings nicht, ohne vorher Vorkosigans Problem mit einer letzten Gruppe von Meuterern, die das Schiff in ihre Gewalt gebracht hat, auf überaus elegante Art und Weise gelöst zu haben. Im weiteren Verlauf des Buches gerät Naismith wieder in barrayanische Gefangenschaft und trifft auf Umwegen natürlich erneut mit Vorkosigan zusammen. Nach dem Kriegsende und zurück in der Heimat folgt allerdings erst die wahre Tortur: Horden betanischer Psychologen stellen die Erlebnisse der "Kriegsheldin" in Frage, und versuchen sie zu überzeugen, daß die positiven Gefühle gegenüber dem "Schlächter von Komarr" nur durch Gehirnwäsche zustande kommen - solange, bis Naismith wirklich kurz vor dem Verrücktwerden steht und nur noch einen Ausweg sieht... Urteil: Wie man schon an der Inhaltsangabe sehen kann, ist Bujolds Auftakt des Barrayar-Zyklus alles andere als "tiefschürfend". Die Love-Story zwischen den beiden so gegensätzlichen Protagonisten ist das bestimmende Thema, und die Heldin meistert auch die schwierigsten Situationen aufs Beste. Immer durchschaut sie die feindlichen Pläne, immer findet sie elegante Lösungen, die perfekt funktionieren. Beides, die zu starke Betonung der Beziehungsgeschichte und die ach so gewitzte Heldin, sind Gründe, wieso ich es vermeide, SF-Bücher weiblicher Autoren zu lesen. Ja, es gibt Ausnahmen (z.B. Ursula LeGuin), aber dieses Buch bestätigt einmal mehr alle Vorurteile. Und dieses Urteil erwächst keineswegs aus einer rückständigen oder chauvinistischen Grundeinstellung. Um kein falsches Bild aufkommen zu lassen: Das Buch ist keineswegs schlecht. Es liest sich flüssig, und die Mixtur aus Politik, Action und Emotionen ist durchaus unterhaltsam; doch außer zu unterhalten erfüllt es keinen Zweck. Gerade dies aber sollte ein gutes SF-Buch meiner Meinung nach bieten. -Oliver Faulhaber 1
Buch:
Star Wars - Angriff auf Selonia - Das zweite Buch der Corellia-Trilogie
Autor:
Roger McBride Allen, Ausgabe vom 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 169747
Buch:
Fahrenheit 451 - Interpretationshilfe Englisch
Autor:
Ray Bradbury, Dieter Ulm, Ausgabe vom 23. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 127077
Frank Herbert, Ausgabe vom Nov. 1998, Broschiert, Verkaufsrang 743644
Aus der Amazon.de-Redaktion Der mit den Hugo- und Nebula-Preisen ausgezeichnete Science-Fiction-Roman Der Wüstenplanet erzählt die komplexe Geschichte des Wüstenplaneten Arrakis, der im Mittelpunkt eines verstrickten Machtkampfes innnerhalb eines byzantinischen interstellaren Imperiums steht. Arrakis ist die einzige Quelle für Melange, das "Gewürz aller Gewürze". Melange ist für die Fortbewegung zwischen den Sternen nötig und verleiht außerdem übersinnliche Kräfte und langes Leben. Die Kontrolle über Melange ist also gleichbedeutend mit viel Macht. Ärger gibt es, als der Imperator dem Geschlecht der Harkonnen die Verwaltung über Arrakis entzieht und sie dem der Atreides überträgt. Da die Harkonnen ihr Privileg nicht einfach aufgeben wollen, verbannen sie den jungen Herzog Paul Atreides in die Wüste und überlassen ihn seinem Schicksal. Dort trifft dieser auf die Fremen, einen Wüstenstamm, mit deren Hilfe er ein Heer aufbaut, um das zurückzuerlangen, was rechtlich ihm gehört. Paul Atreides ist allerdings weitaus mehr als nur ein entrechteter Herzog. Möglicherweise ist er das Endprodukt eines lange vorausgeplanten Genexperiments, das die Schaffung eines Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten anvisiert, möglicherweise ein Messias. Sein Kampf findet inmitten eines Netzes mächtiger Personen und einflußreicher Ereignisse statt, und die Auswirkungen dieses Kampfes lassen das gesamte Imperium erschüttern. Der Wüstenplanet ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Romane, die je geschrieben wurden, und dies nicht ohne Grund. Der Schauplatz ist differenziert und kunstvoll, die Handlung gleicht einem Labyrinth und die Abenteuer sind aufregend. Es folgen fünf weitere Bände. -Brooks Peck