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Das verlorene Symbol - Dan Brown
Buch:Das verlorene Symbol
Autor:Dan Brown, Ausgabe vom 14. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 43
Preis: 26,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige ? und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist. Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer ? und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal?akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" ? zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal?akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht... Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß ? sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt ? den Thriller-Fan wird?s freuen. - Thomas Köster
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 384 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Dan Brown - Das verlorene Symbol (4 von 5 Punkten) meint R.P.
Ein Buch wie man es von Dan Brown erwartet. Nur der Schluß ist etwas langatmig.

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Verblendung (1): Roman - Stieg Larsson
Buch:Verblendung (1): Roman
Autor:Stieg Larsson, Ausgabe vom 1. Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 3
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wer den frühen Mankell liebt, wer den späten Haakan Nesser mit seinen Nach-Van-Veeteren-Geschichten verschlungen hat, der ist bei dem schwedischen Experten für Rechtsextremismus genau richtig, der 2004 an einem Herzinfarkt starb und im eigenen Land schon als Legende gilt. Der gescheiterte Journalist Mikael soll sich in die Historie der nordschwedischen Großfamilie Vanger einarbeiten und herausfinden, was vor mehreren Jahrzehnten geschah. Die damals 16-jährige Harriet Vanger verschwand aus einem klassischen Agatha-Christie-Setting: beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Aber wer ist der Mörder - falls es überhaupt einen gibt? Je mehr sich Mikael in die Familiengeschichte einarbeitet, um so mehr Wahnsinn deckt er auf. Und auf Seite 500 ist man noch immer so von der genialen verzweigten Story gefesselt wie auf Seite eins. (bl)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 458 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Fesselnd (5 von 5 Punkten) meint A. aus Erfurt
Wenn du einmal angefangen hast dieses Buch zu lesen, möchtest du es nicht mehr aus der Hand legen, bist du fertig bist. Stieg Larsson hat die Geschichte so fesselnd geschrieben. Er springt zwar von einer Person bzw. Zeit zur anderen, aber es ist trotzdem flüssig zu lesen. Bin schon bei seinem 3. Buch. Es sind alle drei Bücher sehr empfehlenswert.

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Limit: Roman - Frank Schätzing
Buch:Limit: Roman
Autor:Frank Schätzing, Ausgabe vom 5. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 84
Preis: 26,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mit Der Schwarm wurde Frank Schätzing auf einen Schlag berühmt. Die Geschichte um die mysteriöse Macht aus der Tiefsee nahm in Teilen die Tsunami-Katastrophe vorweg und verkaufte sich nach den Überschwemmungen in Südostasien noch umso rasanter. Limit ist Schätzings zweiter großer Zukunfts-Thriller - spannend, aufwendig recherchiert und noch 200 Seiten länger als Der Schwarm.Helium-3 - aus diesem Stoff sind die Zukunftsträume profitgieriger Unternehmer im Jahr 2025. Es wurde auf dem Mond entdeckt und soll den Hunger der Menschheit nach Energie stillen. Mit einer revolutionären Technik hat der Industrielle Julian Orley einen galaktischen Transportweg von der Erde zu seinem Trabanten geschaffen. Eine futuristische Mondstation, auf der Menschen und Menschmaschinen arbeiten, sorgt für den Nachschub an Helium-3. Julian Orley, der jedem Bond-Bösewicht zur Ehre gereicht hätte, plant einen exklusiven Ausflugstrip zum Mond und hat dazu illustre Mitglieder der globalen Eliten eingeladen. Es wird ein extraterrestrischer Horrortrip... Zur gleichen Zeit ist Owen Jericho, ein Cybercop, dabei, in Schanghai einen Kinderporno-Ring zu sprengen. Er ist der Typus lonesome cowboy, der nach dem Scheitern im Privatleben einen leidenschaftlichen, aber aussichtslosen Kampf gegen das Böse führt. Jericho erhält den Auftrag, die chinesische Dissidentin Yoyo zu finden. Sie ist im Besitz eines Geheimnisses, das mächtige Gegner auf den Plan ruft. Calgary, Berlin, Dallas, London, Venedig, Äquatorialguinea und Vancouver werden zu Schauplätzen einer globalen Hetzjagd, bei der er auf die Spur des Geheimbundes "Hydra" stößt. Parallel kämpfen Konzernlenker, Diktatoren und Geheimdienste erbittert um die letzten Rohstoffe der Erde; Bürgerkriege, Korruption und Armut treiben die inzwischen 10 Milliarden Bewohner der Erde scheinbar unaufhaltsam auf einen Abgrund zu, der das Ende der menschlichen Zivilisation markiert. 1.300 Seiten: Das ist für einen Autor eine Herausforderung, für manchen Leser vielleicht eine Zumutung. Doch auch wenn Limit ähnlich wie Der Schwarm den einen oder anderen verzichtbaren Exkurs enthält: Schätzing behält die Erzählfäden über den gesamten Roman souverän in der Hand und führt Orleys und Jerichows Geschichten präzise zusammen. Präzise ist denn auch die unglaubliche Faktenfülle organisiert, die Schätzing präsentiert: die Themen reichen von der Raumfahrt über die Orbitmechanik bis zum Cyberspace und der Erderwärmung. Und das ist das eigentlich Beklemmende an Schätzings Thriller: Die apokalyptischen Szenarien, die er entwirft, wirken so realistisch und schlüssig, dass sie einem zumindest vorstellbar erscheinen. - Carsten Hansen, Literaturtest


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 313 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Schade,- wirklich etwas schade (3 von 5 Punkten) meint D.F. aus Naumburg
So, ich bin nun nach max. 6 Wochen auf Seite 400.
Das Buch liest sich sehr schleppend und bisher fehlt auch die wirkliche Spannung. Nebenbei zu viele Schachtelsätze.
Es kommt mir vor als hat hier der Schriftsteller auch ein mögliches Geltungsbedürfnis.
Die Story klingt wirklich nicht schlecht und die Idee ist sehr gut, ich habe auch nichts gegen 1300- 1400 Seiten, aber bitte, es muß sich lesen lassen und die Spannung darf einfach bei so einem brisanten Thema nicht zu kurz kommen.
Ich werde das Buch sicher auch noch zu Ende lesen, aber so viel sei schon gesagt, hier wird Ausdauer verlangt bei oft dahinschmelzender Spannung.
Schade.
Trotzdem Herr Schätzling Arbeit soll sich lohnen und honoriert werden, deshalb hier in Form von 3 Sterne, für Fleiß, Idee und Story.
Abzug: für oft fehlende Spannung und übermäßige Länge.


Übrigens:Tip Ausgebrannt von Andreas Eschbach, sehr empfehlenswert


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Vergebung (3): Roman - Stieg Larsson
Buch:Vergebung (3): Roman
Autor:Stieg Larsson, Ausgabe vom 4. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 2
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde? Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen. 2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. - Stefan Kellerer
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 235 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Vergebung, das ist fesselnd (5 von 5 Punkten) meint H.S. aus Mittelhessen
ohne viele Worte - bitte um Vergebung - das ist fesselnd von Anfang bis Ende. Schade, dass das Hörbuch (z.B. für Sehbehinderte) nur in gekürzter Fassung prodiziert wurde und (noch) so kostenintensiv ist.

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Verdammnis (2): Roman - Stieg Larsson
Buch:Verdammnis (2): Roman
Autor:Stieg Larsson, Ausgabe vom Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 4
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam."
"Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" (Münchner Merkur)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 245 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Dauerspannung (5 von 5 Punkten) meint S.L. aus Hippolyt
Dieser Roman stellt eine ungewöhnlich spannende Art der Wahrheitsfindung in diesem Kriminalfall dar.
Unglaublich fesselnd, man kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Ich empfehle auch die beiden weiteren Bücher, dieses leider schon verstorbenen Schriftstellers, mit genau solcher Spannung:
Vergebung (3): Roman
Verblendung (1): Roman

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Die Arena - Stephen King
Buch:Die Arena
Autor:Stephen King, Ausgabe vom 16. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 676
Preis: 26,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Spätestens seit Roland Emmerichs gleichnamigem Film scheint 2012 das Jahr der Apokalypse. Der Maya-Kalender sagt die große Katastrophe voraus, und vielleicht wird ein Meteor die Erde endgültig zerstören. In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chester?s Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chester?s Mill umschließt ? und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln. Gerade will Dale "Barbie" Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos ? vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers "Big Jim", der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chester?s Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder... In einem Nachwort von Die Arena gibt Stephen King an, die Grundidee des Buchs ? die Kuppel ? schon vor dreißig Jahren gehabt zu haben. Vielleicht muss er das tun, denn immerhin lebte schon der erste Simpsons-Film (2007) von einem ähnlichen Einfall. Wie dem auch sei: Mit der Idee schafft King einen faszinierenden Mikrokosmos, der nicht zuletzt illustrieren soll, wie sehr sich die USA nach dem 9. September 2001 trotz der Wahl Barack Obamas (und seiner im Buch für 2012 prophezeiten Wiederwahl) verändert hat. Denn Die Arena ist auch ein politisches Buch, in dem der Terror und der Krieg gegen den Irak den Grundton bestimmt. Und es ist ein Buch, das den Altmeister des Horrors auf dem Höhepunkt seines Schaffens zeigt. - Stefan Kellerer


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 98 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Naht die Apokalypse? (5 von 5 Punkten) meint k.
Mögen Sie Schneekugeln? Vorallem die, die man stundenlang anschauen kann und sich dabei in eine andere Welt träumt? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es wäre, in einer solchen zu leben? Nein? Vielleicht sollten Sie das tun, denn es kann schneller passieren, als Sie denken...

Für die Einwohner von Chester's Mills ist es ein wunderschöner Samstag im Spätherbst. Sie gehen ihren Geschäften nach, fahren zum Einkaufen in die Nachbarstadt oder üben ihr Hobby aus. Bis auf Dale Barbara. Er will die Stadt verlassen. Barbie, wie er genannt wird, hatte nämlich eine kleine Auseinandersetzung mit Junior Rennie und seinen Kumpels - und das bedeutet Ärger, ziemlich großen sogar. Immerhin ist Junior der Sohn von Big Jim Rennie, dem zweiten Stadtverordneten, der in Wirklichkeit die Geschicke der Stadt allein bestimmt. Nein, es ist besser, wenn Barbie geht, auf Ärger hat er keine Lust. Nur leider kommt er nicht weit, denn plötzlich gibt es eine Barriere - in Form einer Kuppel, unsichtbar, plötzlich da, ohne Vorwarnung. Die auch schon sofort erste Todesopfer fordert, bei Mensch und Tier. Familien sind plötzlich getrennt, Touristen sitzen in dem malerischen Städtchen fest. Niemand weiß, was das ist, warum es da ist und wie man es beseitigt. Auch das Militär ist machtlos. Nunja, nicht so ganz. Es gibt ja immer noch Dale Barbara, einen hochdekorierten Irak-Veteranen. Der Präsident der Vereinigten Staaten erteilt ihm kurzerhand die Befehlsgewalt über Chester's Mills, ohne zu ahnen, dass Barbie in der Stadt zwei mächtige Feinde hat - Big Jim Rennie, der sich eine bessere Situation als die Kumpel nicht wünschen kann, um seine Machtposition zu stärken und auszubauen und nicht im Traum daran denkt, das alles aufzugeben. Und Junior Rennie, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Auf einmal gibt es mehrere Seiten: drinnen und draussen, Big Jim&Sohn und Barbie. Er kann zwar auch einige Leute auf seine Seite ziehen, aber wird es ihnen gelingen, sowohl Big Jim's Machenschaften zu stoppen als auch die Stadt von der Kuppel zu befreien?

Als Teenager habe ich Stephen King geliebt, jedes Buch von ihm regelrecht verschlungen. Nach einer Zeit mit generell weniger Büchern, legte sich mein Augenmerk dann auf andere Genres und Autoren. Und so habe ich ein wenig gezweifelt, ob ich auch heute noch genauso gefesselt sein würde, wie früher. Meine Sorge war vollkommen unbegründet. Gleich auf den ersten Seiten wusste ich wieder, was mich an den Büchern immer so fasziniert hat und ein Aus-der-Hand-legen war kaum mehr möglich.

Stephen King vereint in dem Buch zwei große Themen: Machtmissbrauch und Erderwärmung (wenn auch durch die Kuppel nur lokal begrenzt, aber durchaus global übertragbar)

"Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht."(Abraham Lincoln)

Big Jim Rennie, Gebrauchtwagenhändler und 2. Stadtverordneter, nutzt seine Macht, um in erster Linie eigene Interessen zu verfolgen und bei Bedarf auch zu vertuschen. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Alles natürlich nur zum Wohle der Stadt. Unterstützung erhält er dabei von seiner Privatarmee, offiziell auch Polizei genannt. Nur sind in der Polizei nur wenige wirkliche Polizisten. Alles andere sind angeworbene Jugendliche, die, bevor die Kuppel da war, selbst immer reichlich Ärger mit der Polizei hatten. Aber sie gehorchen Rennie aufs Wort, das ist das Wichtigste.
Und so wird auch hier wieder wahr, was Platon in seiner "Politeia" schon vor über 2000 Jahren erkannte: Jede Demokratie (immerhin wurde Big Jim ja demokratisch gewählt) endet früher oder später in einer Tyrannei. Mit den schlimmsten Folgen...auch für Chester's Mills.

Stephen King entpuppt sich auch hier wieder als ein Meister der Psychologie. Man liest das alles und fragt sich, wie die meisten Menschen in Chester's Mill nur so blind sein können. Man fragt sich, wo sie ihren Verstand gelassen haben, bis man auf einmal erkennt, dass es soetwas im Laufe der Geschichte schon immer gegeben hat und auch immer geben wird. Erst zieht man die Leute auf seine Seite, dann setzt man sie unter Druck und jagd ihnen Angst ein. Diejenigen, die dagegen ankämpfen, müssen mit Konsequenzen rechnen. So funktioniert Diktatur. Man weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist und steckt plötzlich mittendrin, ohne zu wissen, wie genau es dazu kommen konnte.

Auch die Kuppel lässt beim Leser eine Gänsehaut zurück. Stellen Sie sich vor, sie laufen plötzlich gegen eine unsichtbare Wand, sind gefangen unter so einer Kuppel. Grauenhafte Vorstellung, oder? Denn irgendwann sind die Vorräte zu Ende und Nachschub gibt es nicht. Stromaggregate arbeiten nicht mehr, die Luft wird dünner. Das Leben in Chester's Mills unter der Kuppel ist geprägt von schlechter Luft, steigenden Temperaturen und dem Sichtbarwerden von Staubpartikeln, die sich an der Kuppelwand ablagern und díe Sicht nach draussen trüben. Beim Lesen dachte ich erst: Ja, klar, die Kuppel wirkt wie ein Treibhaus, logisch das es wärmer wird. Sie ist beinahe hermetisch abgeschlossen, Wasser und Wind kommt fast nicht durch, Regen gibt es nicht. Aber kann man das nicht auch auf unsere heutige Situation übertragen? In den letzten Jahren hört und liest man ja das Wort "Treihauseffekt" immer öfter in den Medien. Bietet das Buch vielleicht einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns alles erwarten kann? Bei dem Gedanken lief mir auch ein Schauer über den Rücken.

"Die Arena" ist nicht nur einfach mal wieder ein King-Buch. Oberflächlich ja. Kurze Kapitel, ein spannender Schreibstil, Charaktere mit (dunklen) Geheimnissen und ein King-typisches Ende. Aber es lässt einen auch nachdenklich werden und aktuelle Dinge von einer anderen Seite sehen. Ich kann es nur empfehlen!


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Das verlorene Symbol - Dan Brown
Hörbuch:Das verlorene Symbol
Autor:Dan Brown, Ausgabe vom Okt. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 421
Preis: 19,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige ? und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist. Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer ? und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal?akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" ? zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal?akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht... Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß ? sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt ? den Thriller-Fan wird?s freuen. - Thomas Köster
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 384 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Dan Brown - Das verlorene Symbol (4 von 5 Punkten) meint R.P.
Ein Buch wie man es von Dan Brown erwartet. Nur der Schluß ist etwas langatmig.

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Erbarmen: Thriller - Jussi Adler-Olsen
Buch:Erbarmen: Thriller
Autor:Jussi Adler-Olsen, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 83
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck
vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?"
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
››Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.‹‹ politiken.dk
Trailer ansehen auf www.adler-olsen.de

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 113 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Kein Erbarmen (5 von 5 Punkten) meint A.O.
Merete Lynggaard ist spurlos verschwunden Die damaligen Ermittlungen haben kein Ergebnis hervorgebracht und so gehen alle von einem Tod durch Ertrinken aus. Nach 5 Jahren werden jedoch Carl Mørck und sein Assistent Assad mit der Aufgabe betraut, diesen Fall erneut aufzurollen und das plötzliche Verschwinden der jungen Frau aufzuklären.

Jussi Adler-Olsen schreibt voller Spannung und hat mich damit dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Mit jedem Kapitel setzt sich das Puzzle ein Stückchen mehr zusammen und man kommt dem Täter immer näher.

Die eingesetzen Perspektivwechsel zwischen Merete und Carl empfinde ich als sehr gelungen Man hofft so sehr, dass Carl den Täter schnellstmöglich ausfindig macht und Merete endlich von ihren Qualen erlöst. Denn die detailgenaue Beschreibung von Meretes Verließ sowie der hasserfüllte und menschenunwürdige Umgang mit ihr, haben mich stark mit ihr mitleiden lassen. Über Assad hingegen musste ich das ein oder andere Mal geschmunzeln, obwohl er sich mit zunehmender Story immer mehr als wichtig für die Ermittlungen erweist.

Erbarmen war mein erstes Buch von Jussi Adler-Olsen und ich bin absolut begeistert davon. Voller Freude erwarte ich nun die Fortsetzung von Carls und Assad Ermittlungen, welche ja laut Verlag im Herbst diesen Jahres erscheinen soll. Ich möchte so gerne wissen, wie es mit Carl und Assad weitergeht.

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Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall - Volker Klüpfel, Michael Kobr
Buch:Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall
Autor:Volker Klüpfel, Michael Kobr, Ausgabe vom 11. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 444
Preis: 17,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Endlich: Kommissar Kluftinger geht wieder um! In seinem fünften Fall verschlägt es den kauzigen Kommissar in ein exklusives Berghotel im tief verschneiten Allgäu, wo er gemeinsam mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer kostenlos an einem Krimiwochenende teilnehmen darf. Doch schnell wird aus dem Spiel blutiger Ernst, als einer der Gäste ermordet aufgefunden wird. Da das Hotel aufgrund heftiger Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss Kluftinger zu seinem Leidwesen ganz alleine ermitteln. Unterstützt wird er lediglich von seinem Intimfeind Dr. Langhammer, der ihm gehörig auf die Nerven geht. Schritt für Schritt überprüft Kluftinger jeden der anwesenden Gäste und kommt so langsam dem Mörder auf die Schliche. Das Autorenduo Volker Klüpfel/Michael Kobr hat die Rahmenhandlung von Rauhnacht ganz offensichtlich dem klassischen britischen Rätselkrimi entlehnt: ein eingeschneites Hotel, von der Außenwelt abgeschnitten, eine übersichtliche Anzahl Gäste, alle Anwesenden haben etwas zu verbergen - Agatha Christie lässt grüßen. Doch natürlich würzen die Autoren dieses klassische Setting in bewährter Manier mit sehr viel Witz, Situationskomik und Lokalkolorit. So sollte man die arg überzogene und mit vielen Klischees gespickte Geschichte nicht allzu ernst nehmen, denn der bärbeißige Allgäuer Kluftinger lässt wieder kein Fettnäpfchen aus und strapaziert die Lachmuskeln seiner Leser erheblich. Für Fans der Reihe ist Rauhnacht natürlich ein Muss, aber auch Kluftinger-Erstleser werden mit diesem Buch ihren Spaß haben. - Alexandra Plath


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 173 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Altes lesenswert neu verpackt (5 von 5 Punkten) meint s.
Von Volker Klüpfel und Michael Kobr selber hatte ich bis dato noch nichts gelesen, aber von der Krimi-Reihe um Kommissar Kluftinger hatte ich immerhin schon gehört und war jetzt sehr gespannt durch diesen Band zu erfahren, was anderen an der Serie so gut gefällt. In keinster Weise tat es mir leid, das Buch gelesen zu haben. Der Schreibstil liest sich erfrischend und bereitet einem größtest Vergnügen beim Lesen. Vorallem wenn man zuvor einen sehr viel ernsteren Krimi gelesen hatte, tat es jetzt gut, auch mal lachen zu dürfen. Die ersten vier Bände muß man nicht gelesen haben, um mit diesem zurecht zu kommen, obwohl es nicht immer ganz klar zu verstehen ist, warum Kluftinger vom Typ her so ist wie er ist und wieso er dieses zwiespältige Verhältnis zu Doktor Langhammer hat.

Herzerfrischend ist auch das Thema des Krimis, das schon einige Male verwendet wurde und immer mal wieder gerne kopiert wird, aber hier kommt der Witz und der Charme nicht zu kurz, so dass einem vergnügliche Lesestunden bereitet werden. Anne Holts Krimi Der norwegische Gast behandelte das gleiche Thema und er las sich längst nicht so gelungen. Nun werde ich nicht darum herumkommen, auch die anderen Kluftinger-Bände zu lesen.

Rauhnacht kann ich jedem empfehlen die Kluftinger-Fans stürzen sich auf jeden Fall darauf, aber auch diejenigen, die ansonsten mit dem Genre nichts anfangen können, bietet es einen guten Einstieg, in die Welt der Kriminalromane.

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Das Grab ist erst der Anfang - Kathy Reichs
Buch:Das Grab ist erst der Anfang
Autor:Kathy Reichs, Ausgabe vom 2. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 3070
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Unglaublich, wie geschickt Kathy Reichs den forensischen Jargon und ihre knackigen, witzigen Dialoge, Wissenschaft und Spannung verbindet. Bewunderns- und beneidenswert!" (Sandra Brown )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 22 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Kathy Reichs wieder einmal etwas besser!! (4 von 5 Punkten) meint S.
Kathy Reichs... Ihre ersten Bücher haben mir allesamt sehr gut gefallen, dann ging es abwärts, gut fand ich die Bücher aber immer noch. Ihr letzter Roman war jedoch sehr schwach. Ich habe gehofft, dass dieser Negativ-Trend nicht anhält. Da war ich schon froh, dass die Thematik von "Das Grab ist erst der Anfang" sehr ansprechend war. Und letztendlich habe ich einen guten Roman bekommen, nicht so gut wie ihren ersten Romane, aber viel besser als ihre letzten Veröffentlichungen.

Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Tempe Brennan ist gefangen in einem Grab, der Leser weiß, in was für einer Situation sie steckt. Aber wie ist es dazu gekommen? Rückblicke zeigen, was passiert ist. Schwierige Fälle und dazu noch eine mögliche Sabotage ihrer Arbeit machen ihr das Leben schwer, dazu gibt es wieder mal das ein oder andere private Problem, was aber, nicht wie in den vorherigen Romanen, zu stark in den Vordergrund gerückt wurde.

Die Thematik ist sehr interessant, das Buch ist, wie immer, solide geschrieben. Schade, dass es oft Passagen gibt, die fast im Telegramm-Stil geschrieben sind, das müsste nicht unbedingt sein, aber naja.

Was ich noch bemängeln möchte: Es gibt keinen großen Knall gegen Ende. Das hätte man bei der Thematik vermuten können, aber nachdem der Leser weiß, wer hinter allem steckt, geht alles viel zu schnell und es passiert nicht wirklich viel. Schade, da hätte man noch mehr draus machen können.

Dennoch ein guter Roman, der zeigt, dass Kathy Reichs es nicht verlernt hat, sich gute Geschichten auszudenken und gut niederzuschreiben, auch wenn sie zu noch mehr in der Lage wäre.

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