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Das Spiel der Könige - Rebecca Gablé
Buch:Das Spiel der Könige
Autor:Rebecca Gablé, Ausgabe vom 11. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 854
Preis: 10,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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1997 gelang der Autorin der große Durchbruch mit Das Lächeln der Fortuna, 2005 folgte Die Hüter der Rose und nun mit Das Spiel der Könige der fulminante dritte Streich. In England tobt der legendäre "Rosenkrieg" (1455-85) zwischen den beiden Adelshäusern Lancaster und York. Der glänzende Abschluss einer ehrgeizigen Trilogie! Es sollte ein langer und blutiger Weg werden, ehe endlich Edward IV. die Krone erlangt - aber auch damit sind die Kämpfe und Intrigen noch nicht beendet... Julian of Waringham und seine Schwester Blanche, beide Außenseiter in ihrer Familie, schlagen sich durch ein England, das zwischen Chaos und Krieg zerrieben wird. Dabei steht Julian, der zum Earl of Waringham wird und sich zunächst auf die Seite des Hauses York schlägt, beispielhaft für die wechselnden Allianzen und Bündnisse dieser Zeit. Julian und Blanche müssen sich am Schluss gegen die Yorkisten zur Wehr setzen, und dann ist da noch dieser Junge in Wales, der die Karten im unerbitterlichen Machtkampf noch einmal völlig neu mischen könnte. Dabei hält sich Gablé weitgehend an das historische Personal, fügt ihm aber mit Julian of Waringham eine fiktive Hauptfigur hinzu. Da die historischen Figuren konsequent die Namen ihrer Väter/Mütter übernahmen, erdachte sich die Autoren klugerweise Spitznamen, um diese unterscheidbar zu machen. "Das Spiel der Könige" - so wird gemeinhin das Schachspiel genannt. Und auch wenn wir es bei dem Rosenkrieg nicht mit einem nüchternen Strategieplan zu tun haben (auch Eifersucht, Jähzorn, Leidenschaft und Vergebung lernen wir kennen) - der Krieg der Könige macht England über 30 Jahre zu einem Schlachtfeld, auf dem Könige und Königinnen eine entscheidende Rolle spielten und Fußvolk, Bauern und Läufer gerne geopfert werden. Bleibt die Frage, was eigentlich Rebecca Gablé von anderen Autoren unterscheidet, die sich zwar ähnlich erfolgreich, aber doch viel weniger überzeugend auf dem Markt der historischen Romane bemühen? Vielleicht ist es der fachliche Hintergrund der studierten Anglistin, Germanistin und Mediävistin. Vielleicht ist es auch die fundierte historische Recherche oder die sorgfältige Übersetzung mittelalterlicher Sprache für das Sujet Roman. Ganz sicherlich aber gehört auch ein besonderes Talent dazu, ein solch umfangreiches historisches Opus durchzukomponieren, einen kühn konstruierten Spannungsbogen durchzuhalten und am Ende wieder die richtige Mischung aus mittelalterlichem Drama, Abenteuer, Machtkämpfen, großen Gefühlen und einer Menge Ironie zu finden. Darüber hinaus ist Das Spiel der Könige ein prächtig ausgestatteter Schmöker von fast 1.200 Seiten. Da finden sich schon auf dem Vor- und Nachsatzpapier Karten der Handlungsorte, dazu doppelseitige Stammbäume der Häuser York, Lancaster/Tudor und Nevilles. - Henrik Flor, Literaturtest
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 127 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Wie immer Fesselnd (5 von 5 Punkten) meint N. aus Köln
Und wieder einmal hat mich die Familiensaga der Waringhams gefesselt! Sehr gut auch die Stammbäume im Einband, denn es kommen wie immer sehr viele Charaktäre in dem Roman vor.

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Die Henkerstochter - Oliver Pötzsch
Buch:Die Henkerstochter
Autor:Oliver Pötzsch, Ausgabe vom 1. April 2008, Broschiert, Verkaufsrang 300
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Das spannende Porträt eines verrufenen, geheimnisvollen Berufsstandes." MÜNCHNER MERKUR/ 04.04.08/ dil "Spannend, lebensnah und bewegend" IN / 30.04.08 "Ein historischer Roman wie man ihn sich wünscht, gut recherchiert und mit viel Leidenschaft geschrieben." 06/08 Filter "Oliver Pötzsch schafft es auf ungemein elegante Weise, neben der spannenden Kriminalhandlung so viele kleine Details und Wissenswertes aus dem Leben einer Henkersfamilie einflechten zu lassen, dass einem alle Vorurteile über Henker schneller genommen werden als man lesen kann." 10.06.08/ www.historische-romane.de "Pötzsch ist ein packender Krimi gelungen, der zudem viele Informationen zu dem Handwerk des Scharfrichters bietet [ ] Wir freuen uns auf die Fortsetzung." 18.08.08/ Nürnberger Zeitung

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 135 Bewertungen)

Leserkommentare:*
ein wundervolles Buch (5 von 5 Punkten) meint G.S. aus Leipzig
Ein tolles Buch,

Gerade habe ich die Henkerstochter gelesen. Es ist ein interessanter historischer Krimi. Es geht um den Henker, seine Tochter und den Medicus, die versuchen die als Hexe angeklagte Hebamme zu retten und dem wahren Mörder der Kinder zu finden. Es ist eine bis zum Schluss spannende Geschichte. Aber es geht auch um das Leben der Menschen in der damaligen Zeit, mit den Problemen. Vor allem um die Henkersfamilie, die ja unbeliebt bei den Bürgern ist. Gut finde ich, das der Henker und sein Beruf mal von einer anderen Seite beleuchtet wird, denn nicht alle Henker waren gewissenlose Mörder. Sie hatten auch medizinisches Wissen.
Den Schreibstil finde ich super. Es liest sich sehr flüssig. Man weiss immer wer was gesagt hat und kann der Handlung gut folgen. Das die Personen einen leichten Dialekt sprechen finde ich schön und macht sie liebenswert.
Von den Erdställen habe ich auch das erste Mal in dem Buch was gehört, ist interessant, man lernt eben nie aus.
Daher kann ich das Buch sehr empfehlen.


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Die Henkerstochter und der schwarze Mönch - Oliver Pötzsch
Buch:Die Henkerstochter und der schwarze Mönch
Autor:Oliver Pötzsch, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Broschiert, Verkaufsrang 642
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Auch in seinem zweiten historischen Kriminalroman Die Henkerstochter und der schwarze Mönch entführt Oliver Pötzsch seine Leser ins bayerische Schongau und seine Umgebung in die Zeit nach den Glaubenskriegen Mitte des 17. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen wieder der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser (wobei Vorkenntnisse aus dem ersten Band Die Henkerstochter keinesfalls nötig sind), die in einem Giftmordfall ermitteln. Der Tod des Pfarrers führt sie zum Sarkophag eines Tempelritters, auf dem sie rätselhafte Hinweise auf den Schatz des Ordens entdecken, der seit vielen Jahrhunderten verschwunden ist. Sie nehmen die Spur auf und machen sich daran, die Rätsel zu lösen, die der Ritter hinterlassen hat. Doch sind sie nicht die einzigen, die den Schatz suchen. Neben einer brutalen Räuberbande sind auch Fanatiker in schwarzen Kutten dem Geheimnis auf der Spur und gehen bei ihrer Suche äußerst skrupellos vor. So entwickelt sich eine packende Rätselreise, die den Leser durch den bayerischen Pfaffenwinkel mit seinen vielen Kirchen und Klöstern führt und die bis zur letzten Seite äußerst spannend zu lesen ist. Neben der fesselnden Handlung kann Oliver Pötzsch mit interessanten Einblicken in die damalige Zeit überzeugen. Man erfährt viel Wissenswertes über die Scharfrichterei sowie über den Stand der Medizin und Heilkunde. So ist Jakob Kuisl nicht nur ein erfahrener Henker, der das Wissen und die Tradition seines Berufsstandes bewahrt, sondern auch in der Heilkunde sehr bewandert und verfügt über eine umfangreiche Bibliothek. Doch als Henker stehen er und seine Familie am Rande der Gesellschaft und waren sozial ausgegrenzt. Der Autor, selbst Nachfahre der tatsächlich in Schongau lebenden Henkersfamilie Kuisl, hat glänzend recherchiert und jede Menge Detailwissen zusammengetragen, das er geschickt in die Geschichte einwebt. Die Charaktere sind eigenwillig und lebendig beschrieben und es ist sehr angenehm, dass die Liebesgeschichte zwischen Simon und Magdalena nur am Rande eine Rolle spielt. Dass der Schatz der Templer ausgerechnet im bayerischen Pfaffenwinkel versteckt sein soll, mag vielleicht etwas konstruiert sein, lässt den Leser aber in erster Linie schmunzeln. So ist es offensichtlich, dass Oliver Pötzsch diese Gegend bestens kennt und liebt. Am Ende des Buches findet sich sogar ein kurzer Reiseführer, in dem der Leser eingeladen wird, die Orte und Klöster, die im Buch eine Rolle spielen, selbst kennen zu lernen und zu besuchen. - Alexandra Plath
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 51 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (5 von 5 Punkten) meint H.W. aus Alsdorf
Nachdem ich bereits das Buch von Oliver Pötzsch "Die Henkerstochter" gelesen habe, war ich begeister. Das Folgebuch steht dem ersten Buch in nichts nach. Er ist genauso spannend wie das erste. Ich frage mich allerding, warum Oliver Pötzsch mit der Tradition seiner Ahnen gebrochen hat und nicht auch Henker geworden ist. :-)) Ach ja, heute hängt man keinen mehr auf.

Gruß Heinz Wiemann

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Die Winterrose - Jennifer Donnelly
Buch:Die Winterrose
Autor:Jennifer Donnelly, Ausgabe vom Okt. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 199
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Ein herrlicher Schmöker, sehr gut geschrieben. Wir haben lange auf ein solches Buch gewartet." Frankfurter Neue Presse "Absoluter Bestsellercharakter!" Literatursofa "Ein echter Pageturner für Frauen, die Schmöker lieben." ekz-Informationsdienst "Ein farbenprächtiges Gemälde der damaligen Zeit mit eisernen und wackeren Charakteren, mit Heldentum und Liebesschwur. Ein Historienroman de luxe!" Bild am Sonntag "Ein herrlicher Schmöker, dazu sehr gut geschrieben. Wir haben lange auf das Buch gewartet." Frankfurter Neue Presse

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 75 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Jeden Cent wert..... (5 von 5 Punkten) meint N.W.
.....und das obwohl ich das Buch letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekam, gleichzeitig mit dem 2.Teil. Und was soll ich sagen? Dieses Buch ist Wahnsinn.
Ich kann jedem der es liest nur versprechen das man am Ende wirklich traurig ist wenn das Buch vorbei ist...man möchte immer mehr! Aus der Hand legen kann man es sowieso nicht.
Die Geschichte ist stimmig vor dem Hintergrund der Zeit und die Hauptfigur ist einem mehr als sympathisch, fast wünscht man sich diese Frau zu kennen und als Freundin zu haben. Während man liest ist es fast so als wäre man befreundet mit ihr, und durch die lebendige Schreibweise ist es auch so als wäre man tatsächlich dabei. Das Buch ist farbenfroh beschrieben und sehr detailreich. Man kann sich alles gut vorstellen, wie es dort ausgesehen hätte.
Und die Reise führt nicht nur nach England...aber mehr verraten möchte ich nicht!
Dieses Buch ist einer der Schätze in meinem Bücherregal!

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Im Land der weißen Wolke - Sarah Lark
Buch:Im Land der weißen Wolke
Autor:Sarah Lark, Ausgabe vom 17. Juli 2007, Broschiert, Verkaufsrang 732
Preis: 8,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Auf dem Schiff lernt sie dann Gwyneira Silkham kennen, eine junge Adelige aus Wales, die ihren kuenftigen Schwiegervater Gerald Warden nach Neuseeland begleitet. Gwyneira reist Erster Klasse, fuehrt Hund und Pferd mit sich - und scheint auf den ersten Blick so gar nichts mit Helen gemeinsam zu haben. Allerdings reist auch sie zu einem Gatten, den sie bislang nicht kennt, und Gwyns Brautwerbung ist noch ungewoehnlicher verlaufen als Helens: Gerald Warden gewann ihre Hand beim Kartenspiel!
Gwyneira haette das natuerlich ablehnen koennen, sucht jedoch das Abenteuer. Waehrend Helen sich nach einem behaglichen Leben sehnt, trauemt Gwyn von einem aufregenden Dasein als Pionierin an der Seite ihres Gatten.
Tatsaechlich erfuellen sich weder die Hoffnungen der einen, noch der anderen. Gwyneira findet sich in einem Herrenhaus wieder, das dem ihres Vaters in nichts nachsteht, und soll nun das Maori-Personal schulen und moeglichst bald mit Englischer Kueche vertraut machen. Helen dagegen landet in einem Blockhaus, weit entfernt vom naechsten Ort, und kaempft mit den Widrigkeiten eines primitiven Haushalts. Ihr Mann erweist sich als ungebildet und schwierig, zeugt aber umgehend einen Sohn, waehrend sich Gwyns Gatte Lucas zwar aeusserst kultiviert gibt, aber wenig Interesse an seiner jungen Frau zeigt. Gwyn geraet bald unter Druck, laesst doch der erwartete Erbe auf sich warten.
Es ist aeusserst spannend und auch sehr vergnueglich zu lesen, wie Gwyn und Helen ihre Probleme schliesslich loesen und welche Konsequenzen das fuer ihr weiteres Leben ergibt. 'Im Land der Weissen Wolke' erzaehlt die Geschichten ihrer Familien ueber drei Generationen. Geschichten von Freundschaft und Liebe, Feindschaft und Hass, romantisch, traurig, manchmal komisch ... Das Buch bietet ein pralles Lesevergnuegen, 800 Seiten, von denen keine langweilig ist.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 78 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein toller Roman! Ich bin begeistert! (5 von 5 Punkten) meint O.M.
Sarah Lark hat mit ihrer Triologie einen herrlichen Schmöker geschaffen. Ich kaufte das Buch, weil mich der Titel fasziniert hat und war begeistert. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und freute mich schon auf den jeweils nächsten Band. Dieser Roman über die beiden Frauen, die aus unterschiedlichen Beweggründen nach Neuseeland auswanderten ist einfach spannend. Das Buch beschreibt ihre Lebensgeschichten und die ihrer Familien und Freunde. Auch die Beschreibung des faszinierenden Landes kommt nicht zu kurz. Schade, dass ich bereits alle drei Bände gelesen habe. Hoffentlich schreibt Sarah Lark bald wieder so wunderschöne Romane.

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Die Säulen der Erde - Ken Follett
Buch:Die Säulen der Erde
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 27. Okt. 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 167
Preis: 10,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer
1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda - sie wäre die erste Frau auf dem Thron - setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England. Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen. Der 1150 Seiten starke Roman wurde mit großem Aufwand als Hörspielfassung von 510(!) Minuten Länge vertont. Für den musikalischen Background sorgen ein Symphonieorchester und Chöre, alles in allem etwa 120 Musiker. Die Musik wurde eigens für das Hörspiel komponiert: Das ist Kino mit verbundenen Augen. Falls Sie den Briten Ken Follett vor allem als Autor von Thrillern wie Die Nadel oder Der dritte Zwilling kennen - keiner ist erstaunter über den Genrewechsel als der Schriftsteller selbst, wie er in den Inlays der CDs ausführlich schildert. Typisch Follett ist die Spannung, mit der er hier Historie zum Kriminalstück macht. Soviel sei schon verraten: Auch der Tod des eingangs erwähnten Königssohns trägt wesentlich zur Dramatik von Die Säulen der Erde bei. -Annette Eichinger

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 645 Bewertungen)

Leserkommentare:*
uneingeschränkt zu empfehlen (5 von 5 Punkten) meint Q. aus Wien
"Was bringt es den Leuten, die 600. (Hausnummer) Rezension zu einem Buch zu schreiben?" Diese Frage wurde mal in einem Forum aufgeworfen. Ich persönlich habe vor kurzem damit angefangen, alle Bücher, die ich gelesen habe, hier bei Amazon zu bewerten. So habe ich stets einen Überblick, welche Bücher ich bereits gelesen habe, wie sie mir zu gefallen haben und wie lange das schon wieder her ist.

Bei der 646. Rezension zu diesem Buch erspare ich mir daher eine Inhaltsangabe, die besten Beschreibung des Buches kommt für mich persönlich von GannerRhysode83 (9.9.2008), denn genauso wie dort geschildert ist es mir beim Lesen ergangen. Ich selbst hätte das alles nicht in diese Worte fassen können, die das Buch so wunderbar auf den Punkt bringen.

Beim Lesen fiebert man richtig mit den handelnden Personen mit und man ist gespannt, wie es weiter geht. Obwohl mehrere Handlungsstränge gleichzeitig erzählt werden, ist es weder verwirrend noch fad. In jedem Kapitel wird die Spannung aufgebaut und wenn sie schon fast am Zerreißen ist, beginnt ein neues Kapitel, wo der nächste Handlungsstrang weitergeführt wird. Beim Lesen war das dann doch immer wieder ein wenig ärgerlich, denn schließlich will man wissen, wie es weitergeht. Stattdessen wird man noch einige Zeit hingehalten. Aber gerade das hat es ausgemacht, dass ich das Buch wahrlich verschlungen habe. Auf jeden Fall werde ich bald die Fortsetzung lesen.


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Das Lied der Maori - Sarah Lark
Buch:Das Lied der Maori
Autor:Sarah Lark, Ausgabe vom 13. Mai 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 1135
Preis: 8,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Neuseeland, 1893: William Martyn ist gebildeter und kultivierter als die übliche Klientel, die es auf der Suche nach Gold nach Queenstown verschlägt. Kein Wunder, denn Will ist der Sohn irischer Landadeliger. Die temperamentvolle Elaine verliebt sich in ihn, und er scheint nicht abgeneigt, doch dann kommt Kura-Maro-Tini zu Besuch, Elaines Cousine und Halb-Maori, deren exotischer Schönheit und Freizügigkeit William sofort erliegt. Der zweite Teil der farbenprächtigen Neuseeland-Saga.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 39 Bewertungen)

Leserkommentare:*
spannende Unterhaltung über Freud und Leid von Familien Clans (5 von 5 Punkten) meint B. aus Berlin
Auch der 2. Roman der Trilogie von Sarah Lark über die Abenteuer der Kinder von Helen und Gwyneira aus dem 1. Band Im Land der weißen Wolke ist wieder ähnlich spannend.
Mittlerweile hat die Industrialisierung auch Neuseeland erreicht und der Kohleabbau ist der Goldgräberhysterie gewichen.
Sarah Lark ist das Pseudonym einer Deutschen Schriftstellerin,
die auch unter dem Namen Ricarda Jordan schreibt. Sie hat u.a. Die Pestärztin geschrieben.
Das Lied der Maori ist nach meiner Auffassung genauso spannend und unterhaltsam geschrieben wie der Roman Im Land der weißen Wolke. Er lässt hoffen, dass der 3. Band Der Ruf des Kiwis den Leser auch nicht enttäuschen wird. Wieder bekommt man neben den Abenteuern von Fleurette, Elaine und Kura-maro-tini einen guten Eindruck von dem damaligen Zeitgeist und der Industrialisierung auf Neuseeland.
Um den 2. Roman zu verstehen muss man den ersten nicht unbedingt gelesen haben, aber um den ganzen Genuss der Geschichte zu bekommen, ist es sehr sinnvoll die Reihenfolge einzuhalten.


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Die Vermessung der Welt. - Daniel Kehlmann
Buch:Die Vermessung der Welt.
Autor:Daniel Kehlmann, Ausgabe vom 29. Febr. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 342
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher. Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen. Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman - und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. -Christian Stahl
In seinem fünften und bisher besten Roman widmet sich der junge Daniel Kehlmann gleich zwei großen Geistern der an deutschen Genies reichen Epoche des 19. Jahrhunderts. Abwechselnd lässt er Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt die Welt erforschen und vermessen, am Ende begegnen sich die beiden, inzwischen alt und berühmt geworden, in Berlin. So leicht, geistreich und zugleich witzig ist schon lange nicht mehr über deutsche Dichter und Denker erzählt worden, über die allzumenschliche Lächerlichkeit auch im Genial-Erhabenen. Ob das alles wirklich so war, fragt der glückliche Leser nicht, auch wenn die leicht karikaturhaften Züge nicht zu leugnen sind. Etwa wenn Humboldt mit seinem Begleiter Bonpland von Paris nach Madrid reitet, um dort am Hof um die Erlaubnis für seine erste Südamerikaexpedition anzusuchen, sie aber einfach nicht vorankommen, weil Humboldt nicht aufhören kann, nebenbei zu messen und zu forschen: "Ein Hügel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, könne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand." Gäbe es einen Preis der prägnantesten Hörbuchstimmen, hätte Ulrich Matthes sicher gute Chancen. Es genügen wenige Worte, um ihn zweifelsfrei zu erkennen. Unverkennbarkeit einerseits, grandioser Schauspieler andererseits, wie Matthes in zahlreichen Stücken, Filmen und Hörbüchern bewiesen hat. Auch aus dem Kehlmann-Roman macht er ein akustisches Ereignis und vermag die Wirkung dieses glänzenden Stücks Literatur noch strahlender zu machen. Dringend zu empfehlen! Spieldauer: ca. 345 Minuten, 5 CDs, Hörbuchfassung des Autors -Christian Stahl

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 391 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Geschichtsklitterung als Lesevergnügen (4 von 5 Punkten) meint H.B. aus Rützenfelde, Mecklenburg-Vorpommern
Da hat sich ein junger Autor offenbar sehr genau mit den Biographien zweier Geistesgrößen des neunzehnten Jahrhunderts beschäftigt, einander entgegenstehende klassische wissenschaftstheoretische Positionen ausgeforscht und als paradigmatisch erkannt. Daniel Kehlmann scheut sich überhaupt nicht, zwei Berühmtheiten deutscher Wissenschaftsgeschichte, den Mathematiker und Astronomen Gauß und den Forschungsreisenden Alexander von Humboldt, auf Comicgröße schrumpfen zu lassen und vermittelt gerade dadurch deren Biographien nicht als nüchterne Forscherleben, sondern als das eifernde Ringen sehr eigensinnig Hochbegabter um ihr Bild von der Welt. Wie er das versteht, das dürfte als literarisch einmalig gelten können. Vorbilder darin, zwei reale Gestalten auf diese Weise literarisch zu transformieren, gibt es m. E. nicht. Die künstlerische Freiheit wird mit ganz besonderem literarischem Geschick genutzt. Im Kehlmannschen Sinne nämlich werden zwei Prinzipien lebendig, die mindestens philosophisch nach wie vor in produktiver Konkurrenz um die Beschreibung der Welt stehen. Während der Universalist Humboldt als Reisender empirisch-weitschweifig ein systematisches Bild des Kosmos einzufangen versucht, setzt Gauß auf die typisch mathematische Ansicht, dies wäre rationalistisch und rein aus apriorischer Anschauung heraus effizienter und bequemer möglich. Humboldt findet den Kosmos in den res extansa der ausgebreiteten Welt, Gauß in den res cogitans des Verstandes. Empirismus versus Rationalismus. Wo dem Mathematiker Papier, Bleistift, ein Mann und ein astronomisches Fernrohr für das Entdecken der Weltformel genügen, da bedarf es des langwierigen und entbehrungsreichen Ausforschens von Amazonasdschungel, Anden und russischer Steppe durch den Erfahrungswissenschaftler. In ähnlicher Weise werden Gauß und Humboldt darüber hinaus als politische und sinnliche Komplementärereignisse angelegt.
In laufendem Perspektivwechsel verwebt Kehlmann die beiden Biographien zu einem Wissenschaftsdrama der besonderen Art. Die Dialoge sind sehr lebendig, erfolgen oft in indirekter Rede und vermitteln in suggerierter Innenansicht den sympathischen Widerstreit zweier völlig verschiedener Charaktere, die zu dialektischen Prinzipien werden. Gewitztheit, Überzeichnung und eine burleske Phantasie gestalten die Lektüre zu einem farbigen Kopfkino, wobei der feine Humor gerade nur durch seine Tiefsinnigkeit funktioniert. Eine Klitterung der Geistesgeschichte, und gerade dadurch ein Lesevergnügen ersten Ranges.


 Weitere Lesermeinungen

Das Rätsel der Templer, MP3 - Martina André
Hörbuch:Das Rätsel der Templer, MP3
Autor:Martina André, Ausgabe vom 8. Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 1802
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses Hörbuch ist so packend und spannend, wie man es von einem historischen Roman erwarten kann. Es übertrifft alle Erwartungen. (Pierre Karanatsios, com-on)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 42 Bewertungen)

Leserkommentare:*
26 Stunden Spannung! (5 von 5 Punkten) meint d. aus Bad Segeberg
Ich gebe es zu: Als ich das Hörbuch in Händen hielt war ich etwas erschrocken (den Umfang des Hörbuches hatte ich bei der Bestellung wohl übersehen): "21 CDs - wie soll das gut gehen?", zumal ich bis dahin nur Hörbücher mit maximal 12 CDs kannte.

+ Die Hörzeit verging jedoch wider erwarten wie im Flug. Es gelingt der Autorin tatsächlich über die gesamte Handlung den Spannungsbogen zu halten. Längen in der Handlung braucht man während des Hörens nicht befürchten. Das soll Frau Martina André erst einmal jemand nachmachen.

+ Frau André stellt detailreich das späte Mittelalter dar, was besonders an Geschichte interessierten Hörern gefallen wird. Gut gefallen hat mir vor allem, dass das "finstere" Mittelalter in einer neuen, positiveren Sichtweise dargestellt wird. Natürlich handelt es sich bei dem Hörbuch um einen Roman mit Science-Fiction-Elementen und keine Dokumentation. Das Mittelalter wirkt dennoch gut recherchiert und nachvollziehbar dargestellt, zumal es die dargestellten Örtlichkeiten und einen Teil der Personen tatsächlich gab.

+ Die Handlung befasst sich einerseits auf der Handlungsebene des Mittelalters mit den verzweifelten Versuchen den Templer-Orden zu retten und andererseits mit aus der Gegenwart gesteuerten Versuchen mittels "Zeitreisen" hierauf Einfluss zu nehmen.

+/- Die Stimme von Siegfried Knecht ist angenehm zu hören. Sie hat jedoch nicht die Dynamik z.B. der eines Hans Korte. Das Lesetempo ist 100% okay.

- Bedauerlich fand ich lediglich, dass am Ende einer CD eine entsprechende Ansage fehlte. Das ist bei der Aufnahme wenig Mehraufwand, aber für den Hörer ist es eine große Hilfe, zumal wenn man Hörbücher (wie ich es tue) überwiegend im Auto hört.

Fazit:

Dass es bereits eine zweite Auflage eines Hörbuches gibt, ist eher selten, aber in diesem Fall durchaus nachvollziehbar. Man bekommt für sein Geld ein tolles, ausgesprochen spannendes und gut recherchiertes Hörbuch mit zwei interessanten Handlungsebenen und nebenbei viel geschichtlichen Hintergrund vermittelt. Für mich ist es ein absolutes Highlight in meinem Hörbücherschrank! Absolute Kaufempfehlung!

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Die Tore der Welt - Ken Follett
Buch:Die Tore der Welt
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 29. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 1572
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris? Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 283 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Gute wie alles (5 von 5 Punkten) meint G.F. aus Berlin
Das ist mal wieder ein Follet wie ich ihn liebe. Da ich viele gute und auch schlechte History Romane gelesen habe,ist es nicht leicht mich zufrieden zu stellen. Aber dieses Buch hat es mal wieder geschafft.

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