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19 Es steht zwar so auf dem Cover bzw. iPod-Display, scheint aber nicht recht mit der Realität vereinbar: 19-so heißt das Debütalbum der Londoner Sängerin und Songschreiberin Adele, und der Titel soll ihrem Alter entsprechen. Auf die Richtigkeit der Angabe deutet neben der Tatsache, dass die Texte fast ausschließlich von Freud und (vor allem) Leid in einem jungen Liebesleben handeln, auch der Londoner Akzent der jungen Generation hin, der Adele mit Lily Allen, Kate Nash und anderen modernen Vertreterinnen ihrer Zunft verbindet. Doch all das tritt in den Hintergrund angesichts von Adeles imponierender Reife, die sich in Gesangsstil, Ausdruckskraft und ihrem ganzen Auftreten niederschlägt. Das Adele schon in einer anderen Liga spielt, belegen-auf mitreißende Weise-"Daydreamer" mit geschmeidigem, anspruchsvollem Gesang und jazzig leichter Gitarre sowie "Hometown Glory" mit seinen dunklen, melancholischen Klavierakkorden, die die Bühne für einen schonungslosen Seelenstriptease bilden. Wenn man zwischen unvergessenen Stimmwundern wie Ella Fitzgerald und heutigen Sängerinnen wie Amy Winehouse eine Linie zieht, dann balanciert Adele gekonnt darauf-ein Drahtseilakt voller Leichtigkeit. Vor allem in "Cold Shoulder" und dem kontrabassbetonten "Best for Last" lassen sich durchaus Anklänge an Amy Winehouse erkennen, und mit einer solchen Ausrichtung nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren, wird immer schwierig bleiben. Natürlich schafft Adele es trotzdem, und zwar spielend. Die Titelzeile des zukünftigen Klassikers "Chasing Pavements" wird mit echtem Gefühl intoniert, obwohl sie eigentlich Nonsens ist "Gehsteige verfolgen"-und wer so etwas überzeugend hinbekommt, hat zweifellos eine besondere Gabe. Man darf gespannt sein, womit Adele erst als Twen aufwarten wird. -James Berry
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Aus der Amazon.de-Redaktion Mit übermäßigen Vorschußlorbeeren gerade in der Musikszene muss man in der Regel sehr vorsichtig sein, denn viele der einst hochgelobten Talente verschwinden oft schon nach nur einem Album in der Versenkung. Peter Gene Hernandez alias Bruno Mars wird dieses Schicksal nicht wiederfahren, das lässt sich mit absoluter Sicherheit behaupten. Der in Honolulu auf Hawaii geborene und aufgewachsene Sänger, Songwriter, und Produzent präsentiert mit Doo-Wops & Hooligans ein Debüt der Superlative. Dass er mit reichlich Talent gesegnet ist zeigte sich in den letzten zwei Jahren bereits bei der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Cee Lo Green, Flo Rida, K'naan, B.o.B. und Travie McCoy. Doch mit einer solchen Kreativexplosion wie jetzt auf Doo-Wops & Hooligans konnte eigentlich niemand rechnen. Bruno Mars überzeugt in den zwölf Songs mit einer unglaublich eingängigen und zugleich enorm abwechslungsreichen Mixtur aus R&B-, HipHop-, Pop-, Reggae- und Soul-Elementen. Eingespielt hat er die zwölf Stücke größtenteils gemeinsam mit seinem Produktionspartner Philip Lawrence. Und die beiden haben ganze Arbeit geleistet und schütteln mit einer verblüffenden Leichtigkeit einen Hit nach dem anderen aus dem Ärmel, angefangen bei der unwiderstehlichen Hymne "Marry You" über den mit einem lässigen Reggae-Groove aufwartenden "The Lazy Song" bis hin zum rockigen "Runaway Baby". Bruno Mars meistert alle Prüfungen mit Bravour und macht auch bei samtweichen Soul-Schmuseballaden wie "Our First Time" eine mehr als überzeugende Figur. Zu den weiteren Höhepunkten des Albums zählt zudem der mit Unterstützung von Cee Lo Green und B.o.B. eingespielte Titel "The Other Side", ein weiterer Beweis der überragenden musikalischen Fähigkeiten des Gespanns Mars/Lawrence. -Franz Stengel
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es steht zwar so auf dem Cover bzw. iPod-Display, scheint aber nicht recht mit der Realität vereinbar: 19-so heißt das Debütalbum der Londoner Sängerin und Songschreiberin Adele, und der Titel soll ihrem Alter entsprechen. Auf die Richtigkeit der Angabe deutet neben der Tatsache, dass die Texte fast ausschließlich von Freud und (vor allem) Leid in einem jungen Liebesleben handeln, auch der Londoner Akzent der jungen Generation hin, der Adele mit Lily Allen, Kate Nash und anderen modernen Vertreterinnen ihrer Zunft verbindet. Doch all das tritt in den Hintergrund angesichts von Adeles imponierender Reife, die sich in Gesangsstil, Ausdruckskraft und ihrem ganzen Auftreten niederschlägt. Das Adele schon in einer anderen Liga spielt, belegen-auf mitreißende Weise-"Daydreamer" mit geschmeidigem, anspruchsvollem Gesang und jazzig leichter Gitarre sowie "Hometown Glory" mit seinen dunklen, melancholischen Klavierakkorden, die die Bühne für einen schonungslosen Seelenstriptease bilden. Wenn man zwischen unvergessenen Stimmwundern wie Ella Fitzgerald und heutigen Sängerinnen wie Amy Winehouse eine Linie zieht, dann balanciert Adele gekonnt darauf-ein Drahtseilakt voller Leichtigkeit. Vor allem in "Cold Shoulder" und dem kontrabassbetonten "Best for Last" lassen sich durchaus Anklänge an Amy Winehouse erkennen, und mit einer solchen Ausrichtung nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren, wird immer schwierig bleiben. Natürlich schafft Adele es trotzdem, und zwar spielend. Die Titelzeile des zukünftigen Klassikers "Chasing Pavements" wird mit echtem Gefühl intoniert, obwohl sie eigentlich Nonsens ist "Gehsteige verfolgen"-und wer so etwas überzeugend hinbekommt, hat zweifellos eine besondere Gabe. Man darf gespannt sein, womit Adele erst als Twen aufwarten wird. -James Berry