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Krimis und Thriller

Israel







Denn die Seele ist in deiner Hand: Ein Inspektor-Ochajon-Roman - Batya Gur
Buch:Denn die Seele ist in deiner Hand: Ein Inspektor-Ochajon-Roman
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 1. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 119411
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Ein Inspektor-Ochajon-Roman
Erscheinungsjahr: 2005
Aus d. Hebr. v. Barbara Linner
Gewicht: 343 gr / Abmessung: 18,5 cm
Von Gur, Batya / Übersetzt v. Linner, Barbara
Auf dem Speicher eines verlassenen Wohnhauses in der Jerusalemer Altstadt wird die Leiche der 22-jährigen Zohra entdeckt. Bei seinen Ermittlungen stellt Inspektor Ochajon fest, dass die schöne junge Frau Geheimnisse in ihrem Leben barg, von denen niemand etwas ahnte. Wenig später verschwindet auch noch die zehnjährige Nesja spurlos, die Zohra vergötterte und sie stets genau beobachtet hat. Offensichtlich weiß das Kind mehr über die Hintergründe der Tat und schwebt nun selbst in höchster Gefahr...
"Ein terroristischer Hintergrund?" - In einem Staat, in dem dies die erste Frage ist, die jemandem einfällt, wenn die Polizei zu ihm kommt und die Nachricht vom Tod eines Menschen überbringt, in einem solchen Staat ist einiges im Argen. Und tatsächlich bekommen wir das Israel der Gegenwart, das uns Batya Gur in ihrem Kriminalroman Denn die Seele ist in deiner Hand schildert, als einen Staat vorgeführt, in dem die inneren Probleme fast unlösbar scheinen.
Der Mord, den Michael Ochajon, Kommissar bei der Jerusalemer Kriminalpolizei, aufzuklären hat, ist allen zunächst ein Rätsel: Eine junge Frau ist brutal ums Leben gebracht worden, eine selbstbewusste, lebenslustige, bildhübsche Frau, die in der Nachbarschaft nur "Zohra, die Glänzende" hieß, so umwerfend war ihre Ausstrahlung. Als die Beamten herausfinden, dass Zohra schwanger gewesen war, glauben sie, auf der richtigen Fährte zu sein. Doch bald tun sich andere Spuren auf: Von einem seit Jahrzehnten schwelenden Nachbarschaftsstreit ist immer wieder die Rede. Und warum hat Zohra in der Zeit vor ihrem Tod so intensiv der Vergangenheit ihrer aus dem Jemen eingewanderten Familie nachgeforscht?
In ihrer bewährten Manier benutzt Gur vordergründig eine Krimihandlung, um die gesellschaftlichen Zustände des gegenwärtigen Israel plastisch darzustellen. So ist das eigentliche Thema dieses Romans der Melting Pot Jerusalem, in dem es nicht nur zwischen Juden und Arabern immer wieder zu heftigen Konflikten kommt (das sowieso!), sondern in dem sich auch die Juden selbst je nach ihrer geografischen Herkunft wie verfeindete ethnische Gruppen verhalten: die Nordafrika-Juden (wie Ochajon einer ist) gegen die Jemeniten; die "Holocaust-Juden" aus Europa gegen die alteingesessenen Jerusalemer.
Wie immer bei Gur, bekommt man in diesem Buch ungeheuer viel vom Inneren des heutigen Israel mit. Wie schon öfters, bleibt dabei aber die Krimihandlung phasenweise auf der Strecke: Ganze Kapitel, in denen beispielsweise die Zusammensetzung eines Jerusalemer Stadtviertels beschrieben oder der Leidensweg der Jemeniten diskutiert wird, tragen nichts zum Fortgang des vordergründigen Plots bei. Das beiläufige Nebenbei, mit dem uns etwa Henning Mankell in seinen Wallander-Krimis die schwedische Realität nahe bringt, gelingt Gur nicht wirklich; man merkt an manchen Stellen zu deutlich, dass die Krimihandlung nicht der Kern, sondern nur die Hülle des Romans ist. Daher ist dieses Buch in der Hauptsache den Lesern ans Herz zu legen, die auf unterhaltsame und durchaus spannende Weise etwas über Israel erfahren möchten. -Christoph Nettersheim

Und Feuer fiel vom Himmel - Batya Gur
Buch:Und Feuer fiel vom Himmel
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 8. Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 148765
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Erst sieht Max Levin nur die weißen Stiefel, dann das ganze Bein und die Hose. Erst kann er gar nicht glauben, dass etwas Schlimmes vorgefallen ist. Aber dann entdeckt Levin das Blut auf dem Boden. "Ruf eine Krankenwagen, sie hat keinen Puls, schnell, ruf die Ambulanz!" ruft Levin zu Avi. Doch Avi ist unfähig dazu und muss sich wegen des schrecklichen Anblicks übergeben.
Wie eine Kamerafahrt entwickelt die 2005 verstorbene Autorin Batya Gur aus Tel Aviv den Fund der Leiche, und wie einen Film im Schnitt-Gegenschnitt-Verfahren entwickelt sie ihre Geschichte. Kein Wunder: Denn die Leiche von Tirza wird im Lagerraum des israelischen Fernsehsenders Kanal 1 gefunden, erschlagen von einer veritablen Marmorsäule. Keiner will so recht an einen Mordfall glauben - bis ein Kollege Tirzias unter geheimnisvollen Umständen einen Herzinfarkt erleidet und der Intendant des Senders ebenfalls das Zeitliche segnet. Eine knifflige Aufgabe für Inspektor Ochajon aus Jerusalem, der bei seinen Ermittlungen in den labyrinthischen Gängen des TV-Giganten nicht nur tief eindringt ins Geflecht menschlicher Leidenschaften, sondern auch auf ein Verbrechen stößt, das tief ins traumatisierte Herz der Geschichte Israels verweist ...
In den erfolgreichen psychologischen Romanen Batya Gurs rund um ihren Ermittler Ochajon haben viele eine Leiche im Keller, und zumeist haben diese Leichen auch etwas zu tun mit der schwierigen und konfliktbeladenen Geschichte Israels. So ist es auch im Band Und Feuer fiel vom Himmel, der durch eine ausgeklügelte Dramaturgie und einen klug gezogenen Spannungsbogen besticht. Für alle, die sich für Krimis und das Land interessieren, ein unbedingter Glücksfall. -Isa Gerck
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Am Anfang war das Wort: Roman - Batya Gur
Buch:Am Anfang war das Wort: Roman
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 3. Febr. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 67764
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Buch

Denn am Sabbat sollst du ruhen: Roman - Batya Gur
Buch:Denn am Sabbat sollst du ruhen: Roman
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 17. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 134121
Preis: 7,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Tod auf Korfu - Ronnith Neuman
Buch:Tod auf Korfu
Autor:Ronnith Neuman, Ausgabe vom 1. Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 207439
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Du sollst nicht begehren. - Batya Gur
Buch:Du sollst nicht begehren.
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 4. Febr. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 395188
Amazon.de-Hörbuchrezension
Wo waren Sie gestern zwischen elf und zwölf Uhr? Die berühmte Krimifrage könnte ich nicht beantworten. Ich weiß nur noch, daß ich ins Auto gestiegen bin und den Wagen eine knappe Stunde später wieder verlassen habe. Inzwischen hatte ich wohl eingekauft und manches erledigt. Eigentlich aber war ich in Israel: Batya Gur hielt mich in Atem mit der Hörspielfassung ihres Bestsellers Du sollst nicht begehren.
Für Religionsferne: Der Titel stammt aus der Bibel: "Du sollst nicht begehren nach dem Hause deines Nächsten, du sollst nicht begehren nach dem Weibe deines Nächsten, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nach seinem Kinde oder seinem Esel, nach irgend etwas, was dein Nächster hat." Es ist das letzte der Zehn Gebote, die Gott Moses auf dem Berge Sinai gab, aber es ist der Kern aller Kriminalhandlung: Das Begehren, das böse, schwarze, immer ist es das Begehren, was uns treibt. Erst dann kommen die restlichen Übel der Welt: das Stehlen, das Morden. Vor allem - Krimileser wissen es - das Morden.
Hier begehren viele etwas: Alte Kibbuzniks begehren die Reinheit ihrer Ideale (und sollte es das Leben kosten), das Mordopfer begehrte zuvor Rache für Demütigungen, der berühmte Knesset-Abgeordnete begehrt die Geliebte seiner Jugendtage. Ein Gewirr, das den Hörer - die Regie von Corinne Frottier sorgt dafür - dennoch zu keiner Zeit verwirrt. Nicht zuletzt dank charakteristischer Stimmen: Hannelore Hoger einmal nicht als Bella Block zu hören ist ein Vergnügen. Schade, daß das Booklet keine Angaben zur Musik macht, denn sie trägt den Hörer in ein Israel zwischen Kibbuzromantik und Jetztzeit. -Michael Winteroll

Das Lied der Könige: Ein Inspektor-Ochajon-Roman - Batya Gur
Buch:Das Lied der Könige: Ein Inspektor-Ochajon-Roman
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 1. Febr. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 534635
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Das Lieder der Könige hat die israelische Autorin Batya Gur einen neuen und spannenden Kriminalroman geschrieben. Wie schon in ihrem Buch Du sollst nicht begehren nimmt sie sich eine scheinbar heile Welt vor. Erst beschäftigte sie sich mit einem Kibbuz, in ihrem neuen Roman schildert sie die Umstände in einer berühmten Künstlerfamilie. Das Oberhaupt dieses weltweit gefeierten Musikerclans wird ermordet aufgefunden. Der Lieblingssohn, ein Stargeiger, stirbt kurze Zeit später.
Seine Schwester findet ihn mit durchschnittener Kehle. Die Mordwaffe war eine Cellosaite. Aus der Wohnung des Vaters fehlt ein wertvolles Gemälde, und dieser Umstand führt die Polizei zunächst auf die falsche Fährte. Über diese Geschichte eines Doppelmordes hat die Autorin noch eine zweite Geschichte gelegt, nämlich die rührende Romanze des ermittelnden Kripobeamten mit der Schwester des Stargeigers. Sie spielt pikanterweise Cello, was im Hinblick auf die Mordwaffe nicht ohne Bedeutung ist.
Der Kripobeamte findet im Luftschutzkeller des Hauses ein Baby, ausgesetzt von einer jungen Frau, die später ermittelt wird. Über die Kinder finden der Beamte und die Cellistin zusammen. Der gesamte Roman ist sehr gut recherchiert und zwar nicht nur die Praktiken bei der Aufklärung solcher Verbrechen. Gur läßt mit soziologischem Verstand die wechselseitigen Animositäten und Konkurrenzgefühle unter den ermittelnden Beamten vor dem geistigen Auge ihrer Leserschaft auftauchen. Diese vielen Details sind es, die diesen Kriminalroman so glaubwürdig machen.
Batya Gur baut die Szenen der Besprechungen liebevoll auf, um langsam den Schleier des Geheimnisses um den mysteriösen Mordfall zu lüften. Das Gemälde ist nicht so interesssant, es geht im Kern um alte Handschriften und Noten. Originale, die keinem außer dem Mörder bekannt sind. Es geht auch um Neid unter den Familienmitgliedern. Daß sich der Mörder am Ende selbst richtet, ist dabei unwesentlich.
Erneut ein großartiger Wurf der israelischen Erfolgsschriftstellerin. -Corinna S. Heyn
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Denn am Sabbat sollst du ruhen: Roman - Batya Gur
Buch:Denn am Sabbat sollst du ruhen: Roman
Autor:Batya Gur, Ausgabe vom 1. Mai 1994, Taschenbuch, Verkaufsrang 84559
Audiobook-Rezensionen
Am renommierten Psychoanalytischen Institut in Jerusalem wird die geachtete Kontrollanalytikerin Eva Neidorf erschossen aufgefunden. Gerade aus den Staaten zurückgekommen, wollte sie exakt an diesem Tag einen Vortrag halten. Ominöserweise bleiben das Manuskript sowie Kopien davon unauffindbar. Im Laufe seiner Ermittlungen stößt Inspektor Michael Ochajon auf ausgesprochene Bewunderer Frau Neidorfs wie den Chef des Instituts Professor Dr. Hildesheimer - seine Nachfolgerin sollte die tote Analytikerin werden. Er hört aber auch kritische Töne z.B. von Dr. Lindner, einem ehemaligen Kollegen. Die außergewöhnlich attraktive Dina Silber, eine in gewisser Weise verdächtige Kollegin, präsentiert ihm ein wasserdichtes Alibi. Als schließlich wichtige Unterlagen von Evas Steuerberater entwendet werden, ist klar: Ein Patient will unerkannt bleiben. Ob dieser Patient allerdings auch der Mörder ist, muss noch geklärt werden.
Batya Gur, Literaturwissenschaftlerin und selbst mit einem Psychoanalytiker verheiratet, thematisiert hier die komplexe Welt der Psychoanalyse mit ihrer Spannung zwischen extremer Nähe und unbedingter Distanz und ihrem strengen moralischen Regelwerk. Hinter den Kulissen stößt Inspektor Ochajon auf Neid und Missgunst, auf Geheimniskrämerei. Es sind die hautnahen Dialoge, die die bis zum Schluss im Dunkeln tastende Ermittlungsarbeit so plastisch und spannend machen. Dass der Mörder nur durch einen erneuten Verstoß gegen die Regeln des Instituts und durch eine sublime Falle gefasst werden kann, macht die Geschichte richtig rund. Ein Highlight in der brillant umgesetzten, genial komponierten Story ist Leslie Malton als Dina Silber! Kriminalhörspiel, Spieldauer: ca. 55 Minuten, 1 MC.
- culture.text

Der Hühnerdieb. - Shulamit Lapid
Buch:Der Hühnerdieb.
Autor:Shulamit Lapid, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 540630

Lokalausgabe. - Shulamit Lapid
Buch:Lokalausgabe.
Autor:Shulamit Lapid, Ausgabe vom 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 565662
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