Buch, Hörbücher

Film, Kunst und Kultur

Museum

Einzelne Museen im deutschsprachigen Raum
Mehr Museen
Museum allgemein und Museumsführer
Museumspädagogik






Bilder werden Erlebnisse: Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum für Klasse 5 - 13 - Ralf Bertscheidt
Buch:Bilder werden Erlebnisse: Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum für Klasse 5 - 13
Autor:Ralf Bertscheidt, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 21851
Preis: 17,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Jeder Museumsbesuch ein Abenteuer und jedes Bild ein Erlebnis! Ob Dürer, da Vinci, Miró, Van Gogh oder Picasso; ob im Museum oder Klassenzimmer - mit den hier vorgestellten Methoden können sich Ihre Schüler jeden Künstler und jedes Bild aktiv erschliessen. Und plötzlich hängt Kunst nicht mehr nur dekorativ an der Wand, sondern wird zum persönlichen Erlebnis. Sie wandeln Gemälde in Comics um, lassen die dargestellten Figuren sprechen, setzen Kunstwerke "über den Rand" fort, stellen sie szenisch dar, erfinden zu Bildern Geschichten oder bebildern vorgegebene Erzählungen. Durch die spielerische und experimentelle Annäherung kann jeder seinen eigenen Zugang zum Kunstwerk finden und sich auf unterschiedliche Künstler und Stilrichtungen einlassen. Und die Vielfalt der Ergebnisse zeigt: Jedes Bild sagt etwas aus, doch der persönliche Eindruck macht es erst lebendig.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Perfekt! (5 von 5 Punkten) meint J.M. aus Karlsruhe
Wer Anregungen sucht, wie man mit Schülern in den Kunstunterricht einsteigen kann, wenn man Künstlerbilder zeigen möchte usw. dann ist dieses Buch sehr zum empfehlen! Es bietet auf jeder Seite eine neue Idee, somit sehr viele Ideen, die auch wirklich spannend und motivierend sind !!

 Weitere Lesermeinungen

Das schönste Museum der Welt: Museum Folkwang bis 1933 -
Buch:Das schönste Museum der Welt: Museum Folkwang bis 1933
 Ausgabe vom März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 276638
Preis: 38,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
"Das schönste Museum der Welt" so nannte Paul J. Sachs, Mitbegründer des MoMA, das Museum Folkwang bei einem Besuch in Essen im Jahr 1932. Das 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründete Museum hatte zu diesem Zeitpunkt mit seiner Sammlung moderner und außereuropäischer Kunst Weltruf erlangt. Wenig später wurde es zur Zielscheibe nationalsozialistischer Hetzkampagnen und der damalige Direktor Ernst Gosebruch war 1933 gezwungen, sein Amt niederzulegen. Mehr als 1400 Werke von Kandinsky und Matisse, Kirchner und Marc, Munch und Beckmann wurden als "entartet" gebrandmarkt und konfisziert.

Die Ausstellung Das schönste Museum der Welt rekonstruiert erstmals die Sammlung vor ihrer Zerschlagung. Dazu erscheinen ein Katalog und ein Essayband: Der umfassend illustrierte Katalog gibt einen Überblick über die Sammlungskriterien und Bestände bis 1933. Er beleuchtet Osthaus und Gosebruchs Verständnis vom Auftrag eines Museums, das die Moderne mit alter und außereuropäischer Kunst unter einem Dach vereinte. Der Essayband bietet nicht nur darüber hinausgehende Lektüre zur Geschichte des Museum Folkwang, sondern auch Einblicke in die gesellschaftliche und historische Situation, in der das Museum entstanden ist und aus der es seine Konzeption und Bedeutung entwickelt hat.

Ausstellung im Museum Folkwang, Essen: 20. März bis 25. Juli 2010.

Der Ursprung des Museums: Vom Sammeln - Krzysztof Pomian
Buch:Der Ursprung des Museums: Vom Sammeln
Autor:Krzysztof Pomian, Ausgabe vom 25. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 272054
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Am Anfang des Museums steht die private Sammlung: in einer zeit, in der immer mehr Privatsammlungen ans Licht treten und der Staat die Gelder streicht, ist der Blick auf den Anfang lohnend und notwendig. Pomian erforscht die Ursprünge des Sammelns und beantwortet die beiden Grundfragen: Woher kommt der oft aberwitzige Wert von Sammelobjekten? Was unterscheidet Objekte einer Sammlung von denen des täglichen Gebrauchs?

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Ein Muss für jeden Interessierten an Museumsgeschichte (5 von 5 Punkten) meint .
Pomian skizziert die Grundcharaktere des Sammelns und des Aufbewahrens von Sammlungen: "Zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem". Er beschreibt überblicksartig die Entwicklung verschiedener Sammlungstypen von Grabbbeigaben über Opfergaben, Reliquien und sakrale Gegenstände bis hin zu den Schatzkammern (Wunderkammern) der Fürsten. Nicht ausgeschlossen werden Kapitel über "Nützlichkeit und Bedeutung" sowie "Privatsammlungen und Museen". Ein besonderes Augenmerk legt Pomian auf die Medici und ihre Sammlungen, insbesondere anhand einer "Geschichte der Semiophoren" am Beispiel der Vasen der Medici-Sammlungen. Abschließend beschreibt er Kunst, Natur und Geschichte als Sammlungs- und Darstellungsgegenstand archäologischer Museen. Alles in allem eine gute, anschaulich geschriebene Kurzeinführung in den Gegenstand der museumshistorischen Forschung!

Work - Helmut Newton, Françoise Marquet
Buch:Work
Autor:Helmut Newton, Françoise Marquet, Ausgabe vom Nov. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 192585
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Aus der Amazon.de-Redaktion
Helmut Newton ist womöglich der bekannteste Fotograf in der westlichen Welt, zumindest fällt mir niemand mit einer vergleichbaren Popularität ein. Im Jahr 2000 feierte der in Berlin geborene Newton seinen 80. Geburtstag, da bietet es sich selbstverständlich an, eine Retrospektive seiner Arbeiten zu veröffentlichen. Der Taschen Verlag hat dies mit dem umfangreichen Bildband Work (die gleichnamige Ausstellung wurde in Berlin gezeigt) in die Tat umgesetzt. Seines Zeichens Skorpion, denen man von Natur aus ein starkes sexuelles Interesse nachsagt, hat Newton nie seine voyeuristischen Neigungen verleugnet. Er mag es einfach, sagte er einmal in einem Interview, "sexy pictures" zu schießen. Seine Fotos zeigen fast immer starke, selbstbewusste Frauen, die sich der Macht über das männliche Geschlecht sicher zu sein scheinen. Allerdings musste er für seine Arbeiten nicht selten Kritik einstecken. Alice Schwarzer zum Beispiel warf ihm vor, sich einer faschistischen Bildersprache zu bedienen, die von Fotografen wie Leni Riefenstahl entwickelt wurden. Er ist und bleibt, ungeachtet seines stolzen Alters, der "Bad Boy" der Fotografie. Noch immer reizen ihn Projekte, die einer gewissen Provokation nicht entbehren. Der vorliegende und durchaus stattliche Katalog unterteilt Newtons Werke in verschiedene thematische Bereiche - wie Fashion Fotografie, Porträts, Locations oder die berühmten Big Nudes. Helmut Newton - Work ist eine gelungene Sammlung von ausgewählten Bildern seines Lebenswerks, die sowohl für die zahlreichen Newton-Fans, als auch für Einsteiger eine lohnende Anschaffung ist. Es bleibt zu hoffen, dass uns der Altmeister mit dem jungenhaften Charme auch in Zukunft faszinierende Bilder liefern wird. -Heiko Balter
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Tolle Übersicht über newtons Werk (5 von 5 Punkten) meint I. aus Wien
Wieder mal faszinierend, was der Taschen Verlag da auf die Beine gestellt hat. Noch dazu zu einem sehr kleinen Preis!
Auf den etwa 280 Seiten bekommt man einen wunderbaren Überblick über die verschiedenen Werke und Stile Helmut Newtons. Angefangen von den provokanten erotischen Inszenierungen bis hin zu Portraits berühmter Persönlichkeiten ist alles vorhanden.

Alle Texte (Biograpie, Erklärungen, etc...) sind - wie beim Taschen Verlang üblich - 3-sprachig (englisch, deutsch, französisch) abgedruckt. Die Druckqualität ist hochwertig und es macht Spaß in dem Band zu schmökern und sich unter Umständen sogar Anregungen für die eigene Fotographie zu holen

Fazit: ein wunderbares Buch, das in keiner ernstzunehmenden Bibliothek fehlen sollte, die sich mit Menschenfotographie beschäftigt. Vollständiger ist nur noch der Band "SUMO" von June Newton allerdings auch zum mehr als 3-fachen Preis.

 Weitere Lesermeinungen

Museumsanalyse: Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes -
Buch:Museumsanalyse: Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes
 Ausgabe vom Januar 2010, Broschiert, Verkaufsrang 114791
Preis: 26,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Wie lassen sich Museen wissenschaftlich untersuchen? Welche methodischen Ansätze stehen zur Verfügung? Wie sind diese mit Gewinn einzusetzen?Die Beiträge dieses Buches stellen erstmals eine relevante Auswahl von Methoden zur Untersuchung der schillernden Institution Museum vor. Internationale Experten und Expertinnen verschiedener Disziplinen führen in die jeweiligen theoretischen Grundlagen und forschungspraktischen Herangehensweisen ein. Der Band dient so als analytischer "Werkzeugkasten" zur Bearbeitung von Fallstudien und gibt wichtige Anstöße zur Grundlagendiskussion im boomenden Feld der Museumswissenschaft.

Kulturelle Bildung im Museum: Aneignungsprozesse - Vermittlungsformen - Praxisbeispiele -
Buch:Kulturelle Bildung im Museum: Aneignungsprozesse - Vermittlungsformen - Praxisbeispiele
 Ausgabe vom Okt. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 158654
Preis: 23,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Museen sind Orte kultureller Bildung. Mit ihren vielfältigen Sammlungsbeständen eröffnen sie Zugänge zu Technik, Natur, Geschichte und Kunst, bieten Raum für vielfältige kulturelle Ausdrucksformen, schärfen den Blick auf unsere Welt und Umwelt. Museen sind Foren für Laien wie für Experten, öffentliche Orte, an denen Wissen vermittelt wird und Selbstbildung stattfindet.
Wie erfüllen Museen ihren Bildungsauftrag? Museumsexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Lernpsychologie untersuchen in diesem Buch Aneignungsprozesse und geben in Praxisberichten einen Überblick über erprobte Vermittlungsformen und innovative Konzepte.

100 Masterpieces aus der Sammlung des Vitra Design Museums - Peter Dunas, Mathias Schwartz-Clauss, Petra Rhode
Buch:100 Masterpieces aus der Sammlung des Vitra Design Museums
Autor:Peter Dunas, Mathias Schwartz-Clauss, Petra Rhode, Ausgabe vom 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 45275
Preis: 34,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Die Sammlung des Vitra Design Museums umfaßt rund 3000 Objekte und gehört zu den bedeutendsten ihrer Art. Alle wichtigen Stilepochen des modernen Möbeldesigns sind vertreten: vom Beginn der industriellen Massenproduktion über die Entwürfe der funktionalistischen Moderne bis zu den postmodernen Möbelobjekten unserer Tage. Zu Forschungszwecken steht dem Museum eine umfassende Fachbibliothek sowie ein Archiv mit zeitgenössischen Photographien, Zeichnungen, Patenturkunden, Plakaten und Möbelkatalogen zur Verfügung.
Gruppiert nach den zentralen Themen Technologie, Konstruktion, Reduktion, Organik, Dekor und Programm werden die wichtigsten Sammlungsobjekte aus 150 Jahren Möbeldesign in ausführlicher Form dargestellt: Stühle und Sessel, Liegen und Hocker, Tische und Schreibtische, Wohnlandschaften und Regale. Abbildungen von Originaldokumenten und ausführliche Texte geben Aufschluß über die Besonderheit jedes Entwurfs. Mit einer umfangreichen Bibliographie und Biographien der Designer.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein meisterliches Buch über meisterliche Stühle! (5 von 5 Punkten) meint N.V.
Wie dem Vorwort zu entnehmen ist, ist das Buch als Begleiter einer entsprechenden Ausstellung konzipiert. Zu dieser Ausstellung gibt es außerdem noch eine CD-ROM, als virtueller Rundgang durch die Ausstellung. Als "Nordlicht" hatte ich leider nicht die Möglichkeit mir diese Stühle live anzusehen - also muß ich mich mit Abbildungen und der virtuelle Realität begnügen. Aber in diesem "Sich-Begnügen" liegt auch ein Stück Vergnügen, ein Vergnügen das nicht flüchtig ist - sondern dauerhaft!
Für das Thema "Sitzen und Sitzmöbel" haben die Möbelbauer im laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Lösungen entwickelt. Es gibt seit Menschengedenken geschaffene Sitzmöglichkeiten - und doch wird beständig daran weitergearbeitet und neues ersonnen. 100 Meisterhafte Beispiele dieses Schaffensdranges sind in diesem Werk präsentiert. Nicht nur als Abbildung sondern ergänzend mit Skizzen, Zeichnungen und Erläuterungen unterlegt. Bei vielen Einzelstücken habe ich diese Hinweise studiert, gelegentlich habe ich schnell weitergeblättert, weil mich der Stuhl nicht interessierte. Gleichwohl - ein meisterliches Buch, in dem ich gerne verweile!
Dankbar bin ich auch für die Kurzbiographien und die Bibliographien.

 Weitere Lesermeinungen

Im Garten von Max Liebermann -
Buch:Im Garten von Max Liebermann
 Ausgabe vom Nov. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 48184
Preis: 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
1909 konnte Max Liebermann (1847-1935) eines der letzten Seegrundstücke am Großen Wannsee erwerben. Mit der Planung des Hauses wurde der Berliner Architekt Paul Baumgarten beauftragt. Dieser orientierte sich auf Liebermanns Wunsch hin in seinem Entwurf an den hamburgischen Villen der Elbvororte, die der Künstler durch seine häufigen Hamburgbesuche kannte. Schon 1910 zog Liebermann mit seiner Familie in sein "Schloss am See". Im Atelier seines Sommerhauses entstanden die ersten Gartenbilder. Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle und Freund Max Liebermanns, war von Anfang an mit der Gestaltung des Gartens in Wannsee beschäftigt. In Zusammenarbeit mit Liebermann und dessen Tochter entstand ein moderner Garten, der den ästhetischen Forderungen der Gartenreform entsprach und auch die Möglichkeit zur wirtschaftlichen Nutzung bot. Die Sommerresidenz wurde Liebermanns ländliches Refugium, in das sich der vielbeschäftigte Maler gerne zurückzog. Als der Erste Weltkrieg die alljährliche Studienreise nach Holland unmöglich machte, wurde die Wannsee-Villa zum ständigen Aufenthaltsort im Sommer. Dort entstanden bis Anfang der 30er Jahre über 200 Studien und Gemälde des Gartens, die Liebermann auf dem Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit der Natur zeigen. Fast 70 Jahre nach dem Tod Liebermanns bieten die Ausstellungen in Hamburg und Berlin die Möglichkeit, über 100 dieser Gemälde und Pastelle zu sehen. Darüber hinaus enthält der Katalog eine Dokumentation, die die wechselvolle Geschichte der Wannsee-Villa und des Gartens veranschaulicht. - Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle vom 11.6. - 26.9.2004 - Ausstellung in der Alten Nationalgalerie, Berlin vom 7.10.2004 - 9.1.2005 - Erstmalig ein Überblick über 100 in Wannsee entstandene Gemälde und Pastelle - Max Liebermanns Sommervilla am Berliner Wannsee - das deutsche Pendant zum französischen Giverny

Museen neu denken: Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit -
Buch:Museen neu denken: Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit
 Ausgabe vom Dez. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 36974
Preis: 26,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
"[Wir haben] es mit einer rundum gelungenen Publikation zu tun, der man wünscht, dass sie nicht nur in Staats-, Universitäts- und Institutsbibliotheken, sondern auch in denen der Konservatoren, Museologen, Volontäre und Praktikanten zu finden ist." Burkhart Lauterbach, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2009)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Uneingeschränkte Empfehlung dieses komplexen Bildes der Museumsarbeit heute (5 von 5 Punkten) meint K.N. aus Weimar, Thüringen
Auch wenn es unüblich sein mag, gleich zu Beginn ein Loblied zu singen und eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen, können mit der Lektüre dieses Buches solche Konventionen leichthin über Bord geworfen werden. Denn die zu einer Tagung des Fortbildungszentrums Abtei Brauweiler in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln entstandene Aufsatzsammlung, von Hartmut John und Anja Dauschek herausgegeben, verdient genau das. Es ist den beiden Herausgebern bzw. Konzeptoren gelungen, eine Mischung von wissenschaftlichen Ansätzen, Erfahrungsberichten versierter Museumsfachleute, aktuellen Projektbeschreibungen und an beinahe philosophischen Niederschriften zur bestehenden Situation der Museen zusammenzustellen. Die Beiträge entwerfen ein komplexes Bild der Museumsarbeit heute und zeigen deren Schwierigkeiten, Herausforderungen, aber auch Chancen auf.

Bereits die die Tagung reflektierende Einleitung "Hülle mit Fülle" von Hartmut John wirft Schlaglichter auf das alltägliche, umtriebige Geschäft der Museen, auf das bisher Erreichte, auf den anhaltenden Wandel, aber auch auf Probleme, für die bisher keine befriedigende Lösung gefunden wurde. ? Sein Fazit: Ein Ausruhen im Betrieb "Museum" wird nicht möglich sein. Die mühevoll erarbeiteten Standards treffen auf ständige Veränderungen aller Faktoren wie Gesellschaft und Politik sowie deren Ansprüche. Themenkreise darunter sind u. a. die "neuen Interessen an Kultur", die "Kulturresistenz", die verschwindende "Leitkultur der Mitte" oder die Angebotspolitik der Museen.

Lernort Museum ? neu verortet: Erwachsenenbildung ? Free-Choice-Learning, erlebnisorientiertes Lernen; Content & Kommunikation; Museen im gesellschaftlichen Wandel ? Wandel wohin? sind Kategorien unter denen die Aufsätze der Vortragenden zusammengefasst wurden. Nur einige seien für die Gesamtzahl der wirklich lesenswerten Essays kurz vorgestellt: Susanne Kudorfer und Ute Maxreiter stellen PINK vor, ein Kunstvermittlungsprojekt für besondere Zielgruppen an der Pinakothek der Moderne in München mit viel versprechendem Erfolg. Mit speziell entworfenen Angeboten arbeiten sie dort mit Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten, Blinden und Sehbehinderten, Gruppen aus Senioreneinrichtungen und Frauenhäusern. Dabei werden sie bisher von einem nicht genannten Wirtschaftsunternehmen unterstützt. Trotz des nachweisbaren Erfolgs muss zur finanziellen Sicherung ein Fundraising- Konzept entwickelt werden ? eine Aufgabe, die wiederum Kräfte von dem "Kerngeschäft Kunstvermittlung" abziehen wird. Von Peter Sigmond werden die vielfältigen Herausforderungen bei der Durchführung des Neubaus des Amsterdamer Rijkmuseums beschrieben. Er vermittelt, wie komplex die interne wie externe Vermittlungsarbeit eines Direktors sein kann, der bei seiner Arbeit zwischen den Vorbereitungen zur Neupräsentation der Sammlungen, der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern - Kunsthistorikern, Historikern, Pädagogen etc. - , der nachsichtigen Versorgung der Stakeholder als geschickter Diplomat tätig werden muss. Anja Dauschek und Josef Grün erinnern in ihrem Beitrag an die Bedeutung von immer wieder zu hinterfragenden und neu zu denkenden Entwicklungsprozessen - auch und insbesondere für Museen. Dabei stellen sie als geeignetes Instrument das Konzept der Zukunftskonferenz als Grundlage vor. Ein Vorgehen, das mit einer Bestands-aufnahme beginnt und über die Definition der Visionen hin zu Maßnahmen führt, um dieses Ziel der Neustrukturierung bzw. -orientierung zu erreichen.
Besonders hervorzuheben ist der Aufsatz "Wider die Gegenwartsschrumpfung. Einige Überlegungen zur Zukunft des Museums" von Michael Fehr. Dabei ist seine Beschäftigung mit der "Museumszeit" wirklich neu gedacht. Er hinterleuchtet die Praxis der ständig, in immer kürzeren Abständen wechselnden Ausstellungen und deren Auswirkungen auf die Museen, ihre Sammlungen und auch auf die Besucher. Sein besonders zu beherzigender Appell: Rückkehr zu Muße "als die Grundbedingung für ästhetische Erfahrung".

Für den Sammelband "Museen neu denken" sollte man sich die Zeit nehmen, denn jeder Aufsatz für sich bietet zahlreiche Ideen und Ansätze, über die es sich lohnt, zweimal nachzudenken.- Veronika Schuster

Das persische Weltreich: Pracht und Prunk der Großkönige -
Buch:Das persische Weltreich: Pracht und Prunk der Großkönige
 Ausgabe vom 5. Juli 2006, Gebunden, Verkaufsrang 30430
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
 Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon
Im Mai 334 v. Chr. überschritt Alexander der Große mit seiner Armee den Hellespont und bezwang im Verlauf von drei Jahren die größte Territorialmacht der Erde. Dieses letzte große altorientalische Reich erstreckte sich zeitweilig von Bulgarien bis zum Indus, vom Kaspischen Meer bis Ägypten. Ausstellung und Begleitbuch beschäftigen sich mit der Geschichte und Kultur des persischen Weltreiches und vermitteln Einblicke in die Herrschaft und Prachtentfaltung der persischen Großkönige von Kyros dem Großen bis Dareios III. Erstmals widmet sich eine Ausstellung im deutschsprachigen Raum dieser Hochkultur, einer vergessenen Weltmacht.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Spiegelbild des ersten Imperiums der Weltgeschichte (5 von 5 Punkten) meint t. aus Offenbach am Main, Europe
"Mene mene tekel u-pharsin......dein Reich wird geteilt unter den Medern und Persern."
(Buch Daniel Kapitel 5; Mahnruf an den babylonischen König Belsazar)

Zwischen dem 09. Juli bis 29.Oktober 2006 fand im Historischen Museum der Pfalz in Speyer unter dem Thema "Pracht und Prunk der Großkönige. Das persische Weltreich" die große Sonderausstellung des Jahres statt. Als erste Austellung im deutschsprachigen Raum hatte sie diese Hochkultur und vergessene, antike Weltmacht zum Gegenstand.....

.....für den bereits im Juli 2006 erschienenen Begleitband "Das persische Weltreich: Pracht und Prunk der Großkönige" waren Titel und Untertitel der Ausstellung getauscht worden, so dass das einstige - von Indien bis Bulgarien und Libyen bis Zentralasien reichende - Imperium ni den Mittelpunkt gerückt wurde.....

.....und so beginnt und endet der 264seitige Katalog jeweils mit einer Landkarte, in der die gewaltige Ausdehnung des bis dahin größten Reiches der Welt deutlich wird. Im schulischen Geschichtsunterricht lernt man das Grossreich der Achämeniden (ca. 550 - 330 v. Chr.) meistens aus der Sicht seiner populären, europäischen Feinde - den Griechen - kennen. Der Freiheitsdrang der griechischen Städte im persischen Kleinasien führte zum Ionischen Aufstand (500 - 494 v. Chr). Die von Athen unterstütze Rebellion wurde vom persischen Imperium jedoch niedergeschlagen und Großkönig Dareios I. forderte im Jahr 491 v. Chr. von allen Städten Griechenlands die Unterwerfung. Als Athen und Sparta diese Forderung schroff zurückwiesen, landete ein jahr später ein persisches Expeditionskorps, das jedoch von den Athenern bei Marathon besiegt werden konnte. In den folgenden "Perserkriegen" kämpften die Städte Griechenlands in wechselden Koalitionen und errangen bedeutende Siege in der "Seeschlacht von Salamis" (480 v. Chr.) und zu Lande bei "Plataiai" (479 v. Chr.). In die Zeit des Zweiten Perserkrieges fällt auch die "Schlacht bei den Thermopylen", als der Spartanerkönig Leonidas I. die Landenge gegen ein hundertfach überlegenes Heer der Perser und ihrer Verbündeten zu verteidigen versuchte. Erst im Kalliasfrieden (449/448 v. Chr.) erkannte Artaxerxes I. die Unabhängigkeit aller Griechenstädte an und überließ sie ihren eigenen Streitigkeiten, wie dem Peleponnesischen Krieg (431 - 404 v. Chr. ). Danach sollte es noch 71 Jahre dauern, bis der - von den damaligen Griechen als Halbbarbar geschmähte - Makedone "Alexander der Große" Großkönig Dareios III. in der Schlacht bei Issos besiegen und damit das Ende des Altpersischen Reiches besiegeln konnte.....

.....mit den Kapiteln "Das Perserbild in der griechischen Kunst" (Seite 150) und "Die Perser in der Literatur der Griechen" sind zwei Kapitel der griechisch-persischen Relation gewidmet. Das auf einer Doppelseite abgebildete "Alexandermosaik" aus der "Casa del Fauno" in Pompeji (S. 172/173) bildet den beeindruckenden Abschluss dieser Thematik. Die von den antiken Hellenen geprägte Geschichte bildet tatsächlich jedoch nur einen der zahlreichen Aspekte unter denen die Herrschaft der Achämeniden zu betrachten ist. Nach einem Vorwort, des mit der Gesamtleitung beauftragten Alexander Koch, stellen 16 renommierte Autoren in 18 Kapiteln und neun speziellen, farblich in beige abgesetzten, Themata (wie Krieg, Jagd, Siegel usw.) die komplexe Geschichte des Großpersischen Reiches dar. Der Ausstellungskatalog seinen nummerierten Exponaten, zu denen auch zahlreiche Leihgaben anderer Museen gehören wurde in die Kapitel und Themata eingearbeitet. Das Kapitel "Fremde am Persischen Hof" zeigt unter anderem eine tabellarische Übersicht der Vertreter von nahezu 30 Völkern, die mit ihrer Kleidung, Kopfbedeckung und Gaben für den persischen Großkönig aufgelistet sind (S. 139).

Das als Eingangszitat erwähnte "Menetekel" erfüllte sich im Jahre 539 v. Chr. mit dem "Einzug Kyros' des Großen" in Babylon. Den sogenannten "Kyros-Zylinder" mit neubabylonischer Keilschrift konnte timediver® bereits in den 1980er Jahren in British Museum in London betrachten. Das Kapitel "Der Großkönig und seine Satrapen" beschreibt die Verwaltung des Riesenreiches (S. 57). Eine Doppelseite (S. 68/69) zeigt die kleinasiatischen Satrapien. Von Interesse sind auch die Kapitel "Frauen am Hof der Achämeniden" (S. 88) und die Paläste der Achämeniden (S. 100). Bruno Jacobs weist in "Die Religion der Achämeniden" darauf hin, dass es imstritten sei, ob sie Zoroastrier waren. Bisher ist nämlich vollkommen ungeklärt, welchen Inhalt die Lehre des Propheten hatte und worin sie sich vom früheren, heidnischen Glauben unterschied. Als sicher gilt jedoch, dass als oberster Gott Ahuramazda und daneben später auch Mithras verehrt wurde. Während Mithras einen Bezug zu den Stierskulptren herstellt, gibt es auch Felsenreliefs die stark an ähnliche Götterabbildungen der Hethiter, eines anderen indoeuropäischen Volkes, das 1000 Jahre zuvor in Kleinasien und darüber hinaus herrschte, erinnern lassen (S. 214 ff.)

Während das letzte Kapitel den Sprachen des mulitkulturellen Achämenidenreiches (S. 237 ff.) gewidmet ist, kommt dem Kapitel "Die Perser in der Bibel" (S. 175 ff.) - insbesondere vor dem Hintergrund antisemitischer Tiraden aus dem heutigen Iran - eine besondere Bedeutung zu. Die in religiösen Angelegenheiten toleranten persischen Großkönige waren es, die das babylonische Exil der Juden beendeten und der Stadthalter Serubabel erlaubte den Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels.....

Den Abschluss des reich bebilderten Bandes bildet ein Anhang mit einer achtseitigen Literaturliste, einem Verzeichniss der Abkürzungen, den Autoren von Objekttexten und Themenblöcken, den Leihgebern der Ausstellung und ein Abbildungsnachweis, dem noch ein Foto der Grabstätte des Artaxerxes II. in der einstigen Metropole Persepolis folgt.

5 Amazonsterne für ein einzigartiges und perfektes Spiegelbild des Imperiums der Weltgeschichte.

 Weitere Lesermeinungen

Seite 1 Eine zurück 12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20  Eine weiter 

Alle Bestellungen werden über Amazon abgewickelt. Amazon ist der größte Online-Buchhändler und liefert sehr zuverlässig und sicher.Bücher versandkostenfrei nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz, alle anderen Artikel ab 20 € Bestellwert. Ausführliche Lieferbedingungen hier.Nach Deutschland und Österreich ist auch Lieferung gegen Rechnung möglich. Dadurch entfällt die Angabe der Bankdaten. Bedingungen hier.