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| | Buch: | Das maurische Spanien: 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus |
| Autor: | Andre Clot, Ausgabe vom 1. Okt. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 141110 |
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In seinem Buch entfaltet André Clot ein einzigartiges Panorama des arabischen Spaniens, des einst in aller Welt berühmten Landes Al Andalus. Das Werk besticht durch die farbige Schilderung des Lebens in Al Andalus, des Handels, Handwerks, der blühenden Agrikultur und nicht zuletzt der Künste, Architektur und Wissenschaften. Durch seine Weltoffenheit wurde Al Andalus zum Zentrum der Begegnung zwischen Ost und West, dessen Ausstrahlung auf die europäische Kultur des Mittelalters und der Neuzeit unermesslich ist.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Das verdrängte "dritte" Erbe Europas ! (5 von 5 Punkten) meint G.M. aus Osnabrück Das Buch bietet einen ausführlichen Einblick in das Geschehen Al-Andalus.
Leider wenig und dazu noch in schlechter Qualität bebildert und gewisse Schreibfehler bei islamischen Namen,wie z.b. "Abd ar"-Rahman wird Abdul Rahman ausgeschrieben.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Diese empfehlenswerte Lektüre handelt nicht von dem Spanien, das viele Millionen Deutsche Jahr für Jahr im Urlaub konsumieren. Es werden weder spanische Strände thematisiert, noch die bei Pauschaltouristen angesagten Sehenswürdigkeiten und erst recht nicht die Bettenburgen von Mallorca, Gran Canaria und der Costa Brava. Hoteltipps, Infoadressen und Landkarten sieht das Konzept der ungewöhnlichen Reihe aus dem Piper Verlag ohnehin nicht vor, auch keine Fotos. Es geht einzig und allein um Geschichten, die das Land auf unterschiedlichste Weise charakterisieren sollen. In diesem Fall trägt Paul Ingendaay, seines Zeichens Kulturkorrespondent der FAZ in Madrid, aufschlussreiche, spannende und kuriose Anekdoten zusammen. Sie handeln von der improvisationswilligen Großzügigkeit der Spanier, ihrem tief verwurzelten Aberglauben und ihrer größten Schwäche, dem Neid. Ferner skizziert der seit Jahren mit den Landesgepflogenheiten vertraute Autor zum Beispiel den erstaunlichen Liberalisierungsschub in puncto Sexualität in der Öffentlichkeit oder die ebenso anrührenden wie anrüchigen Praktiken einer typisch südländischen Dienstleistungsmentalität. Die Palette reicht dabei von bewundernswerter Hilfsbereitschaft bis hin zum puren Bürokratie-Chaos, wenn etwa von den verzweifelten Versuchen die Rede ist, bei der Telefongesellschaft Telefònica Unterstützung bei der Bedienung eines defekten Anrufbeantworters zu erhalten. Bei seinen kurzweiligen Erzählungen geht der Autor so humor- und stilvoll zu Werke, dass der Leser, noch dazu wenn er sich bereits ein wenig im Lande auskennt, das Buch kaum aus den Händen legen kann. An vielen Stellen muss man einfach schmunzeln, an manchen Stellen sogar lauthals lachen - eine Regung, die bei der Lektüre eines gewöhnlichen Reiseführers selten auftritt. Mit besonderen Erheiterungen ist übrigens in denjenigen Passagen zu rechnen, wo Ingendaay die deutsche und spanische Mentalität und Lebensweise vergleicht und mit feinfühligen Beschreibungen deren mitunter extreme Unterschiede herausarbeitet. Zum Beispiel beim Thema Nahrungsmittel: Da wird den Spaniern aus unserer Sicht nämlich immer etwas fehlen: dunkles Brot, Quark und ein repräsentatives Angebot von Naturjoghurt. -Christian Haas
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spanien ist anders (5 von 5 Punkten) meint w. Eine der besten Gebrauchsanweisungen dieser Reihe. Die Mischung aus zum Teil tiefsinnig betrachteter Politik und beobachteten Nebensächlichkeiten, aus praktischen Ratschlägen und eigenen Erfahrungen ist nicht nur unterhaltsam, sondern zeigt auch die starken Unterschiede der Mentalität zwischen Spaniern und Deutschen auf, so etwa im Straßenverkehr oder in der historischen Bewertung der eigenen Geschichte. Sehr empfehlenswert.
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| | Buch: | GEO Epoche 31/2008: Als Spanien die Welt beherrschte: Das Magazin für Geschichte |
| Autor: | Michael Schaper, Ausgabe vom 18. Juni 2008, Broschiert, Verkaufsrang 51294 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Aufstieg und Niedergang Spaniens als Großmacht verläuft über mehr als ein Jahrtausend. Weitblickende Monarchen, tollkühne Entdecker und rücksichtslose Konquistadoren prägen die Geschichte Spaniens. Im 16. Jahrhundert ist Spanien eine Weltmacht mit Kolonien auf drei Kontinenten. Doch schon bald beginnt der langsame Abstieg Spaniens.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* In meinem Reiche geht die Sonne niemals unter! (5 von 5 Punkten) meint M. aus Baden-Württemberg dieser Ausspruch wird Karl I.(1516-1556) von Spanien nachgesagt. Sein Reich umspannte den ganzen Globus. Spanisch-Amerika, die Phillipinen und die europäischen Besitztümer bildeten das erste weltumspannende Imperium. Danach kam nicht mehr viel. Zwar wollten seine Nachfolger 1588 mit der Armada den aufstrebenden Konkurrenten England niederringen, aber bekanntlich scheiterte das Unternehmen. Bis Ende des 18.Jhd. war man dann nur noch auf Schadensbegrenzung,d.h. Besitzstandswahrung bedacht. Das funktionierte aber nicht immer. Napoleon löschte dann in seinem Spanienfeldzug 1807/08 die Habsburger auf dem Thron aus und inthronisierte seinen Bruder. Während dieser Zeit nutzten die Kolonien die Schwäche des Mutterlandes und erlangten die Unabhängigkeit.
Danach war nichts mehr von der einstigen Weltgeltung Spaniens übriggeblieben.
Geo Epoche schildert den Aufstieg und Fall des spanischen Imperiums in gewohnt mitreißender, begeisternden Art. Bildteile wechseln mit interessanten Essays ab und verstehen es immer wieder, den Leser zu begeistern. Die für mich einprägsamsten Kapitel waren die der Schlacht 1212 gegen die Mauren, um deren Expansion zu stoppen und dann nach und nach in der Reconquista das span. Festland zu befreien.Das wurde im span. Superjahr 1492 erreicht und das Herrscherpaar Isabella und Ferdinand schickten in diesem Jahr einen bis dato unbekannten ital. Seefahrer Christoph Kolumbus auf seine Reise. Die Schätze seines neu entdeckten Kontinents machten die weitere Großmachtstellung Spaniens erst möglich.
Beeindruckt haben mich auch die Kapitel über Potosi, der wichtigsten Silbermine, in der die Indios zu Tausenden zugrunde gerichtet wurden oder auch der Untergang der Armada. Bislang unbekannte Details, wie das ungünstige Wetter trugen genauso zur Niederlage bei, wie die englische Flotte.
Kurzum, die Ausgabe ist ihr Geld wert. Jeder Geschichtsinteressiert wird das Heft wahrlich verschlingen.
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| | Buch: | Die Mallorca Connection - Kriminelle Netzwerke im Urlaubsparadies - Aktueller Insider-Report |
| Autor: | Günther G. Prütting, Ausgabe vom 10. März 2009, Broschiert, Verkaufsrang 344476 |
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Mallorcas Champagner-Luft hat einen Hautgout - hinter der schönen Urlaubskulisse stinkt es gewaltig. Seit 2005 ermitteln Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Geldwäsche-Experten im größten Korruptionsfall und Geldwäscheskandal in der Geschichte der Balearen. Die Korruption im facettenreichen Immobiliensektor reicht bis in die höchsten Regierungsämter. Im Mittelpunkt der Razzien steht die angesehene Anwaltskanzlei Bufete Feliu, deren prominentester Klient der amerikanische Schauspieler Michael Douglas ist. Elf Personen werden verhaftet, weitere vierzehn zu Beschuldigten erklärt. Die Anwälte und Steuerberater sind angeklagt, ein gigantisches kriminelles Netzwerk errichtet zu haben - mit dem Ziel der Geldwäsche und der Einrichtung eines Steuerparadieses mitten in Palma de Mallorca. Den Beteiligten drohen nun hohe und höchste Haftstrafen. Aber es kommt noch schlimmer: Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Immobilien, Apartments bis hin zu Nobelvillen rund um Andratx und auf der ganzen Insel, viele davon im Besitz von Deutschen, sind illegal erbaut worden. Dazu der mallorquinische Staatsanwalt Julio Cano: "Die Korruption hat die demokratischen Institutionen Mallorcas zerstört. Damit die Rechtsordnung wiederhergestellt werden kann, müssen alle illegal erbauten Immobilien ohne Ausnahme abgerissen werden." Aktueller Insider-Report! |
| | Buch: | Das Maurische Spanien: Geschichte und Kultur |
| Autor: | Georg Bossong, Ausgabe vom 16. Febr. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 42219 |
| Preis: | 7,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Seit dem 8. Jahrhundert war der Islam für rund 900 Jahre auf der Iberischen Halbinsel präsent. In dieser Zeit kam es zu einem einzigartigen Miteinander von Muslimen, Christen und Juden und einer Blüte von Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Kunst. Die Moschee von Cordoba und die Alhambra von Granada zeugen bis heute von diesem "Goldenen Zeitalter". Georg Bossong beschreibt anschaulich die wechselvolle Geschichte des Maurischen Spanien mit ihrem Glanz, aber auch mit ihren Konflikten, die schließlich zur Vertreibung von Juden und Muslimen führten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Sehr flüßig und informativ! (5 von 5 Punkten) meint D.B.M. aus Wien Sehr flüßig und informativ! Gut geschrieben und die umfangreichen Informationen zum Thema sind sehr gut aufbereitet. Man merkt, daß der Autor von seinem Thema begeistert ist und dies auch vermitteln kann. Als Einstieg sehr empfehelenswert.
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| | Buch: | GEO Epoche mit DVD 31/2008: Als Spanien die Welt beherrschte: Das Magazin für Geschichte |
| Autor: | Michael Schaper, Ausgabe vom 18. Juni 2008, Broschiert, Verkaufsrang 56884 |
| Preis: | 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Etwas über Bartolomé de Las Casas und andere (5 von 5 Punkten) meint H.K. Geo Epoche 31 trägt den Titel " Als Spanien die Welt beherrschte "
Die Mixtur aus einer Vielzahl beeindruckender Bilder und eloquenter Texte verdeutlicht wie Spanien einst zur Hegemonialmacht aufstieg, das heißt zum weltumspannenden Imperium mit Kolonien auf drei Kontinenten.
Der Süden und die Mitte Spaniens waren lange unter der Herrschaft der Araber und Berber. Noch heute gibt es dort viele Zeugnisse der islamischen Kultur.
Generationenlang bekämpften sich an den Grenzen die Katholiken mit den Mauren. 1212 kommt es schließlich zur größten Schlacht des Mittelalters in Andalusien. In der Schlacht von Las Navas de Tolosa unterliegen die Mauren den Kreuzrittern. Von da an können sich die Mauren nur noch im Süden halten. Während der so genannten Reconquista wurden den Mauren in Spanien die Macht entzogen.
Den ausführlichen Text hierzu begleiten beeindruckende Fotos von frühmittelalterlichen, maurischen Festungen, wie etwa der Burg " Guadamur ", die der König von Kastilien-Lyon neben anderen Festungen eroberte als er 1085 in die bis dahin maurisch besetzte Stadt Toledo einzog. Toledo wurde damals zum kulturellen Zentrum der Halbinsel.
Sehr beeindruckend ist auch die Festung " Almodovar del Rio" (Cordoba) , die 500 Jahre lang maurischen Herrschern unterstand.
Die Hochzeit von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragonien wird auf zwei Seiten näher beschrieben und ist dem ausführlichen Bericht über das Jahr 1492 vorangestellt.
Das Königspaar erobert das Königreich Granada zurück, das von den Mauren besetzt war. König Muhammed XI., genannt Boabdil kapituliert. Damit sind nach 7 Jahrzehnten die Muselmanen aus Spanien verjagt und Papst Innozenz VIII verleiht 1492 den beiden Herrschern den Titel " Katholische Könige ". Ohne Zweifel ist der Sieg eines der bedeutendsten Daten in der Geschichte Europas.
Die religiöse Einheit haben Ferdinand und Isabella ihrem Lande durch ein Vorgehen aufgezwungen, dessen Radikalismus und Intoleranz uns heute noch erschreckt, die aber in ihrem Zeitalter von der öffentlichen Meinung bestätigt wurden. So wurde die Inquisition unter Staatsaufsicht gestellt. Unter dem Vorwand, den Wert des Glaubens der bekehrten Juden und Mauren zu prüfen, wurde die religiöse Schreckensherrschaft eingeführt; dabei stellte man die Juden und Mauren vor die Wahl, den Katholizismus anzunehmen oder auszuwandern.
Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus 1492 beginnt die koloniale Ausdehnung, die Spanien bald in den Besitz unermesslicher Gebiete und unerschöpflicher Goldreserven bringen wird.
Im Bericht " Der Berg, der Menschen frisst ", liest man von einer Silberader auf der Hochebene der Anden. In der nahegelegenen Stadt Potosi leben die Spanier in barocker Pracht. Sie schinden Zehntausende Indios für den Reichtum im fernen Spanien.
Der Mönch Bartolomé de Las Casas prangert die Unterdrückung der Indios an. Dr. Jutta Nolte berichtet sehr erhellend von dem Disput von Las Casas mit seinem Gegenspieler Juan Ginés de Sepúlveda.
Den Thron Isabellas und Ferdinands beerbt deren Tochter Johanna die Wahnsinnige. Diese liebte ihren Gatten Philipp den Schönen leidenschaftlich, machte ihm aber aufgrund ihrer krankhaften Eifersucht viele Szenen. Als er viel zu jung stirbt, verfällt sie dem Wahnsinn. Mit dem Sarg ihres Gemahls, der sie die " Schreckensherrschaft " nannte, irrte sie durch die spanischen Lande und wartete auf seine Wiederauferstehung. Die königliche Familie lässt sie im Schloss von Tordessillas inhaftieren.
Die Macht wird auf Ihren Sohn Karl I, dem künftigen Kaiser Karl V des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen übertragen.
Über dessen Sohn Philipp II referiert Jens-Rainer Berg. Von seinem Vater erbt er Spanien und die Kolonien in Amerika , die Niederlande, die Freigrafschaft Burgund, Mailand , Neapel, Sizilien, und Sardinien. Er kämpft erfolgreich gegen Frankreich und die Osmanen und sichert sich den Besitz Portugals. Der Versuch das Eindringen der Reformation in den Niederlanden zu verhindern, führt zum Aufstand und der Loslösung der nördlichen Provinzen. Die Abwehr der englischen Einmischung dort scheiterte mit dem Untergang der Armada 1588. In den französischen Religionskriegen griff er auf katholischer Seite ein, musste aber Heinrich IV als französischen König anerkennen.
In seinem Inneren regierte Philipp mit absolutistischer Macht. Sein Tod leitete den Niedergang des spanischen Weltreichs ein.
Interessant ist der Bericht über das Inquisitionsgericht. Niemand erfuhr vor dem Prozess, weshalb er verhaftet worden ist und kein Angeklagter der Inquisition wusste, wer ihn denunziert hat. Auf einem abgelichteten Gemälde, das ich nicht näher beschreiben möchte, kann man sich die menschenverachtenden Foltermethoden vergegenwärtigen.
Über den Maler Diego Velazquez wird sehr breitgefächert informiert und es werden einige Druckgraphiken Francisco de Goyas gezeigt. Dort sind die Schrecken des sechs Jahre andauernden Guerillakrieges mit den Soldaten Napoleons thematisiert. Die Bilder werden erst 35 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht.
Wie immer ist die beigelegte DVD eine Bereicherung für das Magazin, weil es die Texte noch lebendiger macht.
Empfehlenswert.
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"...Walther L. Bernecker (...) gilt als bester deutscher Kenner der spanischen Geschichte. In seinem neuesten Buch widmet er sich souverän der Vergangenheit Spaniens - "von der Reconquista bis heute". Die Hauptstärke des Buches liegt darin, dass der Autor die politischen Verhältnisse, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in Spanien und dessen Kolonien nicht bloß additiv beschreibt, sondern zur Gesamtschau komponiert... ...In jedem Fall verdanken wir diesem Buch einen spannenden Rundgang durch die Geschichte Spaniens..."
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Fuer einen Wissenschaftler sehr lesbar (4 von 5 Punkten) meint a. Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und muss vor dem Hintergrund der bisher existierenden Rezension hier mal ganz schnell eine Lanze fuer Bernecker brechen. Ich musste das Buch fuer ein Uni-Seminar lesen und die vorliegende Rezension hat mir nicht gerade Mut dazu gemacht, zumal Historisches grundsaetzlich nicht gerade zu meinen favorisierten Interessensgebieten zaehlt. Aber Bernecker machts moeglich. Man mag das Buch fasst nicht mehr weglegen und wer schon mehrere wissenschaftliche Texte gelesen hat und weiß, wie trocken und redundant diese sein koennen, wird den Bernecker aehnlich wie ich geniessen! Die spanische Geschichte liest sich hier wirklich fast wie ein spannender Roman (wie gesagt, wenn man eine dröge textuelle Auflistung von historischen Daten erwartet!).
Vier Sterne gebe ich nicht, weil ich noch etwas zu kritisieren haette, sondern weil ich fuenf wirklich nur in Ausnahmefaellen vergebe. Dennoch: wer sich einen Überblick über die spanische Geschichte möglichst komprimiert und dennoch fachlich fundiert informieren möchte, dem sei dieses Einstiegswerk wirklich empfohlen, denn es liest sich wirklich gut und man hat hinterher das Gefühl, für sich etwas aus dem Buch mitgenommen zu haben! Ich habe spasseshalber auch mal in andere Bücher diesen mit dem selben Inhalt hineingelesen und muss auch im Vergleich sagen, dass Bernecker dabei führend blieb.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Ein Bildband voller Kraft, Anmut, voller Temperament und Stolz, eben ganz wie sein Thema: das spanische Pferd, "eine Kreatur aus Wind und Feuer, die noch immer so majestätisch aussieht wie auf den Gemälden von Vélazquez". Ganz sicher nicht nur ein Buch für Pferdenarren, aber gerade für die eine Pflicht! Nein, das ist nicht einfach nur eine Abhandlung über das spanische Pferd, es ist eine fantastische Liebeserklärung, die sinnlicher nicht hätte ausfallen können. Und inmitten des wunderschönen Einbandes und der exklusiven Aufmachung findet denn auch jeder, was er sucht: weit ausholend die Geschichte dieser Pferde, die bis in die Steinzeit reicht und klar macht, dass sich die "grundlegenden Merkmale... über die Jahrtausende erhalten haben". Zucht des, nach seinem Hauptzuchtgebiet benannten Andalusiers, Haltung, Bedeutung, Arten: Das sind Exkurse in viele Details, anschaulich und überaus kenntnisreich geschrieben und trotz Informationsfülle lebendig erzählt. Und dabei lernt man auch manches über den Reiter. Für die traditionsreichen spanischen Feste gilt: "je spektakulärer das Pferd, desto stolzer der Caballero." Wie ein genetischer Krimi liest sich die Verbreitungsgeschichte des "mutigen Kriegspferdes": zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert eroberte es Amerika und Europa. Und egal, ob es heute der Mustang ist oder der Friese mit seinem "erhabenen Gangvermögen", das spanische Pferd ist nicht zu leugnen. Thomas Kilper, eigentlich Modefotograf, tauschte für dieses hinreißende Buch Models gegen rassige Vierbeiner und bekennt sich überzeugend und ansteckend zu seiner wahren Leidenschaft. Ebenso die Journalistin Katharina von der Leyen, die stolze Besitzerin eines Lusitano-Hengstes ist, sozusagen der Andalusier aus dem Nachbarland Portugal. Übrigens: Die berühmte Sanftmütigkeit der Andalusier liegt in ihrer strengen Kinderstube begründet: in Spanien sind Pferde "kein Schmusetier oder Freizeitspaß". Letzteres allerdings ist das Buch dafür um so mehr! -Barbara Wegmann
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Einfach klasse (5 von 5 Punkten) meint . Viele Infos, sachlich richtig.Habe noch nicht durchgelesen, aber was ich gelesen habe, sehr gut.Sehr schöne Bilder.
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| | Buch: | Kleine Geschichte Spaniens |
| | Ausgabe vom Aug. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 99852 |
| Preis: | 13,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Mit seinem Programm der 'Kleinen Geschichten' der europäischen Nationen ist es dem Reclam-Verlag in den letzten Jahren gelungen, eine echte Lücke auf dem Büchermarkt zu schließen: Knappe handbuchartige Überblicksdarstellungen, von ausgewiesenen Fachvertretern verfasst und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand, ohne gelehrten Apparat, aber leserfreundlich mit knappen Epochenüberblicken, Chronologien in Tabellenform, Namensregister und weiterführenden Literaturhinweisen versehen. Zu Recht erfreuen sich die dabei entstandenen modernen Nationalgeschichten gerade in (akademischen oder nicht akademischen) Lehrveranstaltungen großer Beliebtheit." - Sehepunkte - Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein großer Brocken (5 von 5 Punkten) meint J. Was für ein Monster, denkt man sich im ersten Moment. Doch dann liest man einige seiten und merkt: wow ist das spannend!
Reclam hat hier in klar strukturierter Form für wenige Geld ein Geschichtsbuch herausgegeben, dass jeder lesen kann. Für wirklich interessierte Menschen steht ein große Sammlung an weiterführender Literatur zur Verfügung. Rundherum, einfach gelungen.
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| | Buch: | Der Spanische Bürgerkrieg: Geschichte eines Europäischen Konflikts |
| Autor: | Carlos Collado Seidel, Ausgabe vom 15. März 2006, Broschiert, Verkaufsrang 244558 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Vor nunmehr 70 Jahren nahm die Tragödie des Spanischen Bürgerkriegs ihren Anfang. War Spanien ein militärisches Übungsfeld der Achsenmächte? Wollte die Sowjetunion hier ihren ersten Satellitenstaat errichten? War der Einsatz der deutschen Legion Condor kriegsentscheidend? Handelte es sich um einen Religionskrieg, oder um einen Krieg gegen den Faschismus? Das vorliegende Buch führt in die wichtigsten Aspekte des Krieges ein, schildert die internationale Dimension des Konfliktes, erläutert die innerspanischen Zusammenhänge, den ideologischen Unterbau und zeigt die für die spanische Gesellschaft über Jahrzehnte währenden Folgen des Krieges.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Dieses Buch lohnt sich, wenn man über den spanischen Bürgerkrieg lesen will (5 von 5 Punkten) meint H.Z. aus Klosterneuburg Nach etlichen Büchern zu diesem Thema, die ich bereits gelesen habe, muß ich sagen, daß dieses Buch das informativste Werk ist, welches ich zu diesem Zeitabschnitt bis jetzt in die Hand bekommen habe. Es stellt die politischen Gruppierungen die daran mitgewirkt haben und die Vorgeschichte beginnend mit 1931 vor, so daß man auch die Ausgangslage versteht. Der zeitliche Ablauf der Ereignisse wird, wenn man die reichlich verwickelte Situation in Rechnung stellt, recht klar dargestellt. Aber auch die spätere Entwicklung unter General Franco wird, wenn auch nicht so ausführlich, beschrieben, womit man dann auch die Nachwirkungen dieses Konflikts, die zum Teil bis heute fortdauern, erkennen kann. Ich habe mit "Mein Katalonien" von George Orwell begonnen. Ein tolles Buch. Als Einführung in dieses vielschichtige Thema aber, wenigstens für mich, durchaus ungeeignet, weil es quasi voraussetzt, daß man schon weiß, worum es in diesem Bürgerkrieg gegangen ist.
Für alle, die dieser Abschnitt der spanischen Geschichte interessiert, sehr empfehlenswert!
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