Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein schmales Bändchen, mit dem der Schweizer Autor Peter Stamm sein Debüt als Schriftsteller gibt. Vordergründig erzählt er eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einer amerikanischen Physikstudentin und einem jungen Journalisten, der Nachforschungen zu seinem Buch über Eisenbahnen betreibt. Doch glückliche Liebesgeschichten sind nicht interessant, "denn Glück macht keine guten Geschichten" meint Agnes, und so ermuntert sie ihren Freund, eine Erzählung über sie und ihre Liebe zu erfinden. Es geht nicht gut aus, denn immer mehr greift die erfundene Handlung in ihre Realität ein und bald verschwimmt für die beiden die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Peter Stamm hat in seinem ersten Roman Agnes das gar nicht so leichte Kunststück fertiggebracht, einen gehaltvollen Inhalt durchsichtig schillernd und schwebend leicht wie eine Seifenblase zu verpacken - sehr zur Freude seiner Leser. -Manuela Haselberger
Buch:
An einem Tag wie diesem
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 1. Dez. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 21540
Roman Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 227 gr / Abmessung: 19 cm Von Stamm, Peter An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung und kündigt seine Stelle in Paris, um nach einem halben Leben zu der Frau zurückzukehren, die er einmal geliebt hat. Die Gleichheit der Tage war sein einziger Halt, jetzt hofft er auf ein Wunder und darauf, dass alles neu beginnt. Seine Reise führt ihn in die Provinz seiner Jugend und wieder weg bis ans Ufer des Atlantiks, in die Arme einer Frau, deren Liebe er beinah verspielt hatte. Pressestimmen: "Bei Peter Stamm ist Glück möglich ... Ein brillanter Erzähler." (Der Spiegel) Wer hätte nicht schon mit dem Gedanken gespielt: Alles aufzugeben und das alte Leben hinter sich zu lassen. Aber es kommt nie dazu. Vielleicht folgt man deshalb so interessiert Andreas, dem Schweizer Lehrer in Paris, als der von einem Tag auf den anderen seine Stelle kündigt, die Wohnung verkauft und die ohnehin spärlichen sozialen Kontakte abbricht. Auslöser ist eine medizinische Untersuchung, deren vermeintlich fatales Ergebnis er aber gar nicht abwarten möchte. Als ein Widergänger von Albert Camus? Meursault begegnet uns Peter Stamms Anti-Held, so gut hatte er sich eingerichtet in seiner kleinen, ereignislosen Existenz: "Er war zugleich Statist und Zuschauer eines imaginären Films, ein Tourist, der seit bald zwanzig Jahren durch diese Stadt ging, ohne je ganz anzukommen. Er mochte diese Rolle, hatte nie etwas anderes gewollt." Durch die überstürzte Flucht aus dem alten Leben wird Andreas aber nun unweigerlich zum Akteur, der handeln muss. Mit Delphine an seiner Seite - eine junge Kollegin, mit der er gerade eher lustlos eine Affäre begonnen hat - reist er in sein Heimatdorf, zu einer Frau, in die er als junger Mann verliebt war. Ihm fehlte damals der Mut, sie heiratete einen seiner Freunde. Immer noch plagt ihn die Frage, ob sein Leben mit ihr nicht vielleicht ganz anders hätte verlaufen können. An Peter Stamm scheiden sich bereits seit seinem Aufsehen erregenden Debütroman Agnes die Geschmäcker. Den einen ist das sprachlich und inhaltlich zu karg. Die anderen müssen feststellen, dass von den unscheinbaren Geschichten, und wie federleicht sie geschrieben sind, eine beträchtliche Faszination ausgeht. Auch An einem Tag wie diesen kann man kaum vor dem Ende aus der Hand legen, und gleichzeitig fragt man sich aber, wie dieser Schweizer Schriftsteller das eigentlich macht. Der Schluss des Romans ist naturgemäß kein so glücklicher, wie es auf den ersten Blick scheint und auch der Klappentext suggeriert. Wie es mit Andreas? Leben weitergeht bleibt offen, aber man ahnt, dass man nicht in ein neues Leben fliehen kann, dass einen das alte immer wieder einholen wird. -Christian Stahl
Buch:
Sieben Jahre
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 5. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 138465
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 444 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm Von Stamm, Peter Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei. Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr und weiß nicht, warum. Sie liebt ihn. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel. Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. Sieben Jahre ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.
Buch:
Blitzeis
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 1. Okt. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 127501
Buch:
Wir fliegen: Erzählungen
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 5. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 17019
Product Description Erzählungen Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 197 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Stamm, Peter Heidi zeichnet das junge Mädchen, das sie nie gewesen ist. Vor Jahren wollte sie Künstlerin werden, in Wien studieren an der Akademie, aber die Reise ging nur bis Innsbruck. Jetzt hat sie Mann und Kind, die sie nie gewollt hat. Erst durch Carmen, die hübsche Lehrtochter aus der Bäckerei, fängt sie wieder an zu träumen. Bruno arbeitet seit dreißig gleichmäßigen Jahren als Portier in einem Hotel. Er war beim Arzt, ein schlimmes Ergebnis könnte ihn erwarten. Noch weiß er nichts endgültiges, es ist seine letzte Nacht vor dem Resultat. Aber es wird nichts sein, bestimmt nicht. Für einen Moment ist er ganz glücklich. Es sind diese Momente, in denen sich etwas verändert im Leben, in denen etwas geschieht, man merkt es kaum. Momente, die der Zeit enthoben scheinen. Eine neue Welt tut sich auf, man erkennt die Sackgasse, in die man vor langer Zeit geraten ist. Und plötzlich herrscht ein anderes Licht. In seinen neuen, wunderbaren Geschichten zeigt sich Peter Stamm als Meister im Erzählen unerwarteter Wendepunkte, des flüchtigen Glücks, mit dem man nicht mehr gerechnet hat. Denn kann man wünschen, was man nicht einmal sich selbst gegenüber zugibt? Und widerspricht der Wunsch, auserwählt zu sein, dem Wunsch nach Liebe? Pressestimmen: "Man sollte ihn lesen. Noch heute." (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Auffällig gut gelingen ihm die kurzen Formen, einfühlsame Beschreibungen innerer Zustände, überschaubare, emotional angespannte Konstellationen." (Helmut Böttinger, Süddeutsche Zeitung)
Buch:
Ungefähre Landschaft
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 1. Januar 2001, Gebunden, Verkaufsrang 162288
Der neue Roman des Autors von "Agnes" und "Blitzeis". Das Porträt einer jungen Frau, erzählt in schwebender Leichtigkeit. Nach dem Kurzgeschichtenband Blitzeis und seinem Erstling Agnes legt der junge Schweizer Peter Stamm nun seinen zweiten Roman vor. Ungefähre Landschaft beschreibt die Topografie einer weiblichen Seele. Und wie wir es von Peter Stamm kennen, ist die Landschaft eine kalte. In seinem neuen Roman sogar in zweifacher Hinsicht: Zum einen spielt die Geschichte in einem kleinen norwegischen Dorf nördlich des Polarkreises, zum anderen zeichnen sich die Figuren durch eine feine Eisschicht aus: Wie Eisblumen am Fenster legen sich die fein ziselierten Kristalle über ihre Persönlichkeit und ihre Liebesfähigkeit. Kathrine: 28 Jahre alt, Zöllnerin, ein Kind aus erster Ehe, zum zweiten Mal verheiratet - und auf dem Absprung. Die Liebe zu Thomas ist zum Scheitern verurteilt - zu viele Lügen, zu wenig Licht, zu viele Wünsche, zu wenig Horizont. Kathrine bricht aus, besteigt ein Schiff, fährt nach Paris, besucht einen Bekannten - und kehrt zurück ins Land, wo es lange dunkel bleibt. Eine undramatische Geschichte, die jedoch von beklemmender Tiefe ist. Das Leben in der engen Gemeinschaft von Familie, Freunden, ehemaligen und aktuellen Liebhabern, die Besuche der russischen Seeleute im Hafen. Und als Gegensatz die Weite der übrigen Welt, in der Kathrine jedoch in ihrer eigenen Beschränkung gefangen bleibt. Und doch hat der kurze Ausflug etwas ausgelöst. Sie krempelt ihr Leben um, zieht mit Morten, ihrem dritten Mann, vom kleinen Dorf über dem Polarkreis weg. Das Ende der Geschichte ist der Anfang der Geschichte: "Es wurde Herbst und Winter. Es wurde Sommer. Es wurde dunkel, und es wurde hell." Peter Stamm ist ein faszinierendes Stück Literatur gelungen. Wie schon in früheren Texten von ihm fällt dem Leser die Identifikation mit den Personen nicht leicht, ihre Präsenz ist jedoch nachhaltig, und immer wieder blitzen Momente des Romans im richtigen Leben auf. In Ungefähre Landschaft gönnt er sich auch die Zeit, die Figuren mit mehr Details zu zeichnen, als ihm das in den Skizzen von Blitzeis gelungen ist. -Martin Walker
Buch:
In fremden Gärten
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 26. Sept. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 324930
Aus der Amazon.ch-Redaktion Wir erinnern uns an Agnes, an Blitzeis und an Ungefähre Landschaft. In fremden Gärten, der neueste Erzählband des Winterthurer Autors Peter Stamm, wird uns nicht enttäuschen, er bleibt seinem trockenen, fast spröden Stil treu. Stamms Blick auf die Welt ist ein kühler, er sieht die Tristesse des Lebens deutlicher als die Gaudi, er spart an Worten und gewinnt dadurch an Klarheit. Stamm ist ein Stilist. Die Titelgeschichte beispielsweise ist ein tragisches Familienopus auf wenigen Seiten, dann wieder hat einer, ein Stuntman, einfach nur Pech, dann flüchtet einer vor den Töchtern des Dr. Kennedy, die allzu treu umsorgend sich um ihn bemühten. In Stamms Geschichten ist fast immer ein Abschied dabei. Abschied von der Kindheit und von Träumen, Abschied von der Normalität, Abschied auch von der Liebe, was immerhin bedeutet, dass sie einmal da war. Und manchmal geht es auch den umgekehrten Weg, etwa wenn Inger sich plötzlich neben ihren alten Vater ins Bett legt, doch auch dies ist bereits wieder ein Abschied. So ernst die Geschichten auch daher kommen, so sind sie doch nicht ohne feinen Humor mit zuweilen überraschendem Ende und treffender Selbstironie. "Yoslana hat sich ein bisschen in dich verliebt. Ich habe ihr geraten, mit dir zu schlafen. Damit das aufhört." Damit hat der verliebte Freund bestimmt nicht gerechnet. -Martin Walker 1
Buch:
Wir fliegen
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 3. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 430391
Peter Stamm, Ausgabe vom 1. Sept. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 360650
Aus der Amazon.ch-Redaktion Nach dem Kurzgeschichtenband Blitzeis und seinem Erstling Agnes legt der junge Schweizer Peter Stamm nun seinen zweiten Roman vor. Ungefähre Landschaft beschreibt die Topografie einer weiblichen Seele. Und wie wir es von Peter Stamm kennen, ist die Landschaft eine kalte. In seinem neuen Roman sogar in zweifacher Hinsicht: Zum einen spielt die Geschichte in einem kleinen norwegischen Dorf nördlich des Polarkreises, zum anderen zeichnen sich die Figuren durch eine feine Eisschicht aus: Wie Eisblumen am Fenster legen sich die fein ziselierten Kristalle über ihre Persönlichkeit und ihre Liebesfähigkeit. Kathrine: 28 Jahre alt, Zöllnerin, ein Kind aus erster Ehe, zum zweiten Mal verheiratet - und auf dem Absprung. Die Liebe zu Thomas ist zum Scheitern verurteilt - zu viele Lügen, zu wenig Licht, zu viele Wünsche, zu wenig Horizont. Kathrine bricht aus, besteigt ein Schiff, fährt nach Paris, besucht einen Bekannten - und kehrt zurück ins Land, wo es lange dunkel bleibt. Eine undramatische Geschichte, die jedoch von beklemmender Tiefe ist. Das Leben in der engen Gemeinschaft von Familie, Freunden, ehemaligen und aktuellen Liebhabern, die Besuche der russischen Seeleute im Hafen. Und als Gegensatz die Weite der übrigen Welt, in der Kathrine jedoch in ihrer eigenen Beschränkung gefangen bleibt. Und doch hat der kurze Ausflug etwas ausgelöst. Sie krempelt ihr Leben um, zieht mit Morten, ihrem dritten Mann, vom kleinen Dorf über dem Polarkreis weg. Das Ende der Geschichte ist der Anfang der Geschichte: "Es wurde Herbst und Winter. Es wurde Sommer. Es wurde dunkel, und es wurde hell." Peter Stamm ist ein faszinierendes Stück Literatur gelungen. Wie schon in früheren Texten von ihm fällt dem Leser die Identifikation mit den Personen nicht leicht, ihre Präsenz ist jedoch nachhaltig, und immer wieder blitzen Momente des Romans im richtigen Leben auf. In Ungefähre Landschaft gönnt er sich auch die Zeit, die Figuren mit mehr Details zu zeichnen, als ihm das in den Skizzen von Blitzeis gelungen ist. -Martin Walker 1
Buch:
An einem Tag wie diesem (Fischer Taschenbibliothek)
Autor:
Peter Stamm, Ausgabe vom 12. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 332731
Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 147 gr / Abmessung: 14,5 cm Von Stamm, Peter An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung und kündigt seine Stelle in Paris, um nach einem halben Leben zu der Frau zurückzukehren, die er einmal geliebt hat. Die Gleichheit der Tage war sein einziger Halt, jetzt hofft er auf ein Wunder und darauf, dass alles neu beginnt. Seine Reise führt ihn in die Provinz seiner Jugend und wieder weg bis ans Ufer des Atlantiks, in die Arme einer Frau, deren Liebe er beinah verspielt hatte. Wer hätte nicht schon mit dem Gedanken gespielt: Alles aufzugeben und das alte Leben hinter sich zu lassen. Aber es kommt nie dazu. Vielleicht folgt man deshalb so interessiert Andreas, dem Schweizer Lehrer in Paris, als der von einem Tag auf den anderen seine Stelle kündigt, die Wohnung verkauft und die ohnehin spärlichen sozialen Kontakte abbricht. Auslöser ist eine medizinische Untersuchung, deren vermeintlich fatales Ergebnis er aber gar nicht abwarten möchte. Als ein Widergänger von Albert Camus? Meursault begegnet uns Peter Stamms Anti-Held, so gut hatte er sich eingerichtet in seiner kleinen, ereignislosen Existenz: "Er war zugleich Statist und Zuschauer eines imaginären Films, ein Tourist, der seit bald zwanzig Jahren durch diese Stadt ging, ohne je ganz anzukommen. Er mochte diese Rolle, hatte nie etwas anderes gewollt." Durch die überstürzte Flucht aus dem alten Leben wird Andreas aber nun unweigerlich zum Akteur, der handeln muss. Mit Delphine an seiner Seite - eine junge Kollegin, mit der er gerade eher lustlos eine Affäre begonnen hat - reist er in sein Heimatdorf, zu einer Frau, in die er als junger Mann verliebt war. Ihm fehlte damals der Mut, sie heiratete einen seiner Freunde. Immer noch plagt ihn die Frage, ob sein Leben mit ihr nicht vielleicht ganz anders hätte verlaufen können. An Peter Stamm scheiden sich bereits seit seinem Aufsehen erregenden Debütroman Agnes die Geschmäcker. Den einen ist das sprachlich und inhaltlich zu karg. Die anderen müssen feststellen, dass von den unscheinbaren Geschichten, und wie federleicht sie geschrieben sind, eine beträchtliche Faszination ausgeht. Auch An einem Tag wie diesen kann man kaum vor dem Ende aus der Hand legen, und gleichzeitig fragt man sich aber, wie dieser Schweizer Schriftsteller das eigentlich macht. Der Schluss des Romans ist naturgemäß kein so glücklicher, wie es auf den ersten Blick scheint und auch der Klappentext suggeriert. Wie es mit Andreas? Leben weitergeht bleibt offen, aber man ahnt, dass man nicht in ein neues Leben fliehen kann, dass einen das alte immer wieder einholen wird. -Christian Stahl