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Jüdische Musik

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Raisins & Almonds-Jewish Songs

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Ethnische Musik - Joel Rubin Jewish Music Ensemble: Beregovski'S Khasene

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Doyres-Traditional Klezmer Recordings Generation

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Tradition

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The Well

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Wenn das keine Kunst ist: Lieder zu schreiben, die von Anfang an so klingen, als seien sie uralt. Doch Chava Alberstein muß sich wahrscheinlich nur in ihre Kindheit in Stettin zurückversetzen, und schon fließen ihr zu den original jiddischen Texten der osteuropäisch-jüdischen Dichter eigene Melodien aus der Feder, als wären sie immer schon dagewesen. Und nebenbei gelingt ihr noch das Kunststück, aus zwei so unterschiedlichen Kulturen wie der des osteuropäischen Schtetl und der der westlichen Folksänger eine beglückende Synthese zu schaffen. In Israel seit langem ein gefeierter Star, hat sich Chava Alberstein für diese Platte mit den Klezmatics zusammengetan, die als innovativste Vertreter des aktuellen Klezmer-Revivals gelten. Doch mit der derben, energiegeladenen Musik der traditionellen Klezmorim hat das nur noch wenig zu tun. Dazu sind die Melodien zu eingängig, ist der slawisch-östliche Einfluß zu wenig spürbar, sind die Arrangements zu ausgefeilt und zu rund. Im Grunde sind es Chansons - schwungvolle, hinreißende, dabei vielschichtige Chansons, wie sie die eigentliche Klezmer-Tradition so schön nie hervorgebracht hat. Klarinette und Geige, die üblichen Führungsinstrumente, agieren eher zurückgenommen, die Arrangements unterstützen vor allem die Melodie und die Stimme von Chava Alberstein. Und ob sie von Gott und der Welt singt, von der Liebe, einem Mandelbaum oder von der Schwester, die in Treblinka umgebracht worden ist - stets gelingt es ihr, es weder kitschig noch banal klingen zu lassen. Wunderbare Musik, die fröhlich und traurig ist, schwer und leicht zugleich, Musik wie das Leben selbst. < I>-Martin Rasper

Shvaygn=toyt

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The Magic of the Klezmer

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Last of the Jewish Cowboys

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The Yiddish Radio Project

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Dem geballten Angriff von Fernsehen und Rock'n' Roll fielen in den 50er-Jahren viele Dinge zum Opfer. Hierzu gehörten der Swing, das Radio und eine lebendige jddisch-amerikanische Kultur. Dieses wunderbare Projekt (und sein Begleitprogramm, eine zehnteilige Rundfunk-Dokumentation des N P R) feiert die Zeit, in der diese drei Institutionen zusammen fanden, um gemeinsam eine tonangebende und selbstständige Macht zu bilden. Die Produzenten Henry Sapoznik und Yair Reiner lassen das Goldene Zeitalter des jiddischen Radios der Jahre von 1930 bis 1950 wieder erstehen. Sie schaffen eine Kombination von Klezmer-Musik, " Yiddish Swing" und Werbe-Jingles, die aus hervorragenden L Ps und aus Radio-Aufnahmen entnommen wurden (einst das Eigentum des langjährigen T V-Moderators Joe Franklin). < P> Es ist die faszinierende Geschichte einer Zeit, in der die jüdische Kultur in ihrem neuen Zuhause florierte. Aber darin eingeschlossen ist eine weitere Geschichte: die Geschichte der Assimilation. Die einst so geliebten traditionellen Klezmer-Känge aus Osteuropa (hier vertreten durch das Werk von Dave Tarras und Naftule Brandwein) wurden allmählich verdrängt durch den " Yiddish Swing", einem überwiegend erfolgreichen Versuch, die traditionellen jüdischen Volkslieder zu modernisieren und sie im damals aktuellen Stil des Swing zu präsentieren - oder wie Sapoznik es ausdrückt "die jüdische Musik der Großstädte im Stil der Villenviertel zu spielen". < P> Die Notwendigkeit (oder vielleicht auch nur das Verlangen), Anerkennung zu finden, spiegelt sich in den Namen der Künstler wieder: Aus den Bagelman-Girls wurden die Barry Sisters. In "ethnisch neutralen" Werbespots für im Wesentlichen "ethnische" Produkte finden wir die gleiche Prozedur. Bezeichnenderweise war es 1937 der Hit der Andrew Sisters aus dem Mittleren Westen, die mit " Bei Mir Bist Du Schön" (ursprünglich aus einem jiddischen Theaterstück) eine Explosion von gegenseitiger Befruchtung von jiddischer und amerikanischer Kultur auslösten. Der Gipfel des jiddischen kulturellen Einflusses war hiermit in Amerika erreicht - und wie sich herausstellen sollte, auch der Anfang vom Ende dieser Kultur. < P> Für die meisten wird das < I> Yiddish Radio Project eine liebenswerte und aufschlussreiche Lektion in Geschichte darstellen. Aber für viele andere wird dies zu einer liebevollen, bitteren, nostalgischen Reise durch eine Zeit, die in Erinnerungen so lebendig geblieben ist und dennoch einem vorkommt, als liege sie schon hunderte von Jahren hinter uns. < I>-Marc Greilsamer

Musik-CDs, Kategorie Jüdische Musik
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