Product Description Ein Ami wird deutsch Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 340 gr / Abmessung: 20,5 cm Von Doyle, John "Bin ich noch Amerikaner oder schon Deutscher?" Diese Frage stellt sich John Doyle nach fast 20 Jahren in Deutschland. Seine Antwort: "Beides". Aber was heißt das konkret? Spricht er jetzt ungefragt von seinen Krankheiten? Schleicht er weiterhin mit Tempo 80 über die Autobahn? Oder geht er nicht mehr bei Rot über die Straße? Seine witzigen Erlebnisse und klugen Erkenntnisse enthüllen ein neues Deutschlandbild. Auf der Suche nach seiner wahren Identität entdeckt Doyle aber nicht nur Unterschiede und Parallelen zwischen den USA und Deutschland, sondern vor allem auch seine Liebe zu der Wahlheimat!
Buch:
Ich war Staatsfeind Nr - 1: Der Stich des Skorpion Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi: Der Stich des Skorpion - Als Fluchthelfer auf der Todeslister der Stasi
Autor:
Wolfgang Welsch, Ausgabe vom März 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 69006
Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi. Der Stich des Skorpion Erscheinungsjahr: 2010 5. Aufl. m. Abb. Gewicht: 325 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 26 mm Von Welsch, Wolfgang Eine deutsch-deutsche Karriere: Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhaßten Staatsfeind Nummer 1. Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebebne Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand - und überlebte. Spannung (Geheimdienste, verdeckte Aktionen), Grusel (Folter, unmenschliche Haft), Action (Mordanschläge, Fluchtdramen), Geschichte (DDR, Kalter Krieg, Fall der Mauer): Alles drin! Wer sich auch nur ein bisschen für Zeitgeschichte interessiert, der dürfte den Kauf nicht bereuen. Wolfgang Welsch hat für seine Überzeugungen sieben Jahre seiner Jugend wortwörtlich hingegeben: Statt nach drei schrecklichen Jahren in Stasi-Knästen auszureisen (er ist bereits vom Westen freigekauft!), bleibt er in der DDR - um einen entlarvenden Film zu drehen. Als Leser steht einem schier das Herz still: Wer wäre nicht bis ans Ende der Welt gerannt, um aus diesem Folter-Reich zu entkommen? Er ist nicht lange draußen. Jahre im Zuchthaus Brandenburg folgen bis zur Abschiebung in den Westen 1971 auf Initiative von Willy Brandt. Bei der Schilderung des Haftalltags, der Gerichtspraxis und der Verhörmethoden steht Welschs Buch lediglich in einer Reihe mit Berichten anderer Zeitzeugen. Wesentlich seltener zu lesen sind jedoch Berichte über die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik. Von Opfern des DDR-Systems will man zu jener Zeit nichts mehr hören. Welsch wird während des Studiums von DKP Professoren schikaniert. Einzigartig aber ist das Buch als authentischer Bericht eines der erfolgreichsten Fluchthelfers (der spannendste Teil). Die Stasi jagt ihn mit Killerkommandos. Nur mit unglaublichem Glück überlebt er und das gleich drei Mal! Die Geschichte selbst hat für die Pointe gesorgt: Nach 1990 setzt Welsch die Strafverfolgung der Mörder durch. Der unmittelbare Täter wird verurteilt, der Führungsoffizier erhängt sich in der Zelle. Es gibt Stellen im Buch, da wankt der Boden und die seelischen Kosten werden sichtbar, die ein Leben im Dienst einer Moral, eines Gedankens, einer Besessenheit mit sich bringt. Da wird der Text selbstgerecht im Ton und verliert an Glaubwürdigkeit. Die Lebensleistung des Verfassers mindert das nicht und auch nicht die Faszination des Berichtes. -Michael Winteroll
Buch:
Aus der schönen neuen Welt - Expeditionen ins Landesinnere
Autor:
Günter Wallraff, Ausgabe vom 14. Okt. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 18496
Expeditionen ins Landesinnere Erscheinungsjahr: 2009 m. Fotos. Gewicht: 363 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Wallraff, Günter Günter Wallraff ist wieder da - Reportagen aus einem reichen, armen Land. Ganz unten, Günter Wallraffs Reportage über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, war mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren einer der größten Erfolge in der deutschen Buchhandelsgeschichte. Jetzt ist Wallraff wieder undercover unterwegs ... Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er. Millionen haben seine Bücher gelesen, junge Journalisten nehmen sich an ihm ein Vorbild, wenn sie in Rollen schlüpfen, um die dunklen Seiten der gesellschaftlichen Realität aufzudecken - eine Vorgehensweise, die im Schwedischen wallraffa genannt wird. Doch Günter Wallraff hat sich nicht zur Ruhe gesetzt. Seit einiger Zeit ist er wieder undercover unterwegs. Als Michael G. recherchierte er den Alltag in deutschen Callcentern - das Echo auf die in der Zeit veröffentlichte Reportage war gewaltig: Wallraff war Gast in Fernseh- und Hörfunksendungen; zahlreiche Callcenter-Mitarbeiter meldeten sich, die ihm von eigenen Erlebnissen berichteten. Der zweite Coup: Als Niedriglöhner arbeitete Wallraff in einer Fabrik, die für Lidl Brötchen backt, bis zur Erschöpfung, erlitt mehrfach - wie auch seine Kollegen - Brandverletzungen. Dem Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig schlug Wallraff in der Sendung Kerner vor, gemeinsam mit ihm zwei Tage lang unter diesen Straflager-Bedingungen zu arbeiten - was dieser ablehnte. Und im Winter 2008/2009 hat Günter Wallraff am eigenen Leibe erfahren, wie Obdachlose in Deutschland leben. Er quartierte sich in Obdachlosenheimen ein und verbrachte die kältesten Tage des Winters auf der Straße, bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad.
Buch:
Vertiefungen: Neue Beiträge zum Verständnis unserer Welt
Ausgabe vom 20. Sept. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 131986
Product Description Erinnerungen. Ausgezeichnet mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2010 und dem Ludwig-Börne-Preis 2011 Erscheinungsjahr: 2010 8. Aufl. m. Fotos Gewicht: 584 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Gauck, Joachim / Von Hirsch, Helga Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied. Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt. Leseprobe: "Wo ich her bin ..." Wenn ich den Sommer besuchen will, habe ich es nicht weit. Auf dem Fischland, östlich von Rostock an der mecklenb
Buch:
Talleyrand: Virtuose der Macht 1754 - 1838
Autor:
Johannes Willms, Ausgabe vom 2. Nov. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 27627
Aus der Amazon.de-Redaktion "Aha, ein Münchner", sprach der liebe Gott, als ihm der Engel Aloisius gegenübertrat. Was aber ist typisch münchnerisch? Diese amüsante Gebrauchsanweisung spürt es auf. Der Physiognomie des Buches zufolge ist die Maxvorstadt mit seinen Museen und Universitäten der Kopf Münchens, den gewichtigen Hintern symbolisiert der Vorort Pasing. Auf Herz und Nieren geprüft wird das Verhältnis zwischen Umland und Stadt. Themen wie CSU-Skandale, Promi-Szene, Biergarten-Philosophien und Laptop in Lederhosen werden be- und teilweise durchleuchtet, wer warum welche Zeitung liest, erklärt. Und es ist gar nicht schwer, Münchner zu werden - wenn man eine Wohnung findet. Sind Sie einmal Münchner, dann beginnt der Urlaub "mit einer Fahrt über den Brenner", und auf der Heimreise geraten Sie "zwischen fünf und sieben Uhr irgendwo zwischen Irschenberg und Holzkirchen in den Stau". Recht hat er, Autor Thomas Grasberger: In gleich bleibendem Tempo berichtet der Journalist über Alltag und Eigenarten von Stadt und Städtern und kommt stets schnell auf den Punkt. Das Buch ist solide, ganz wie man es von einer Gebrauchsanweisung erwartet. Dabei bleibt es unspektakulär, ein wenig wie die Münchner, die es beschreibt. Der Autor ist ein aufmerksamer Beobachter, seine Urteile sind klar und kompetent: Ein echter Sauhund ist er also - auch wenn der Augustiner-Biergarten entgegen seiner Behauptung kleiner ist als der "Königliche Hirschgarten" (in überarbeiteter Ausgabe abgeändert). Kleiner Dorn im Auge: Leser, die nicht in München leben, verstehen nicht alle Anspielungen. Zudem geraten die Ausführungen des Wahlmünchners hie und da zu einer altbayrischen Gebrauchsanweisung - kein Wunder, denn Thomas Grasberger ist im oberbayerischen Altötting aufgewachsen. Nicht erst seit der ungewöhnlichen Ethnografie Tief in Bayern ist klar: "Der Bayer ist nicht maulfaul, sondern weiß ganz einfach, dass seit Anbeginn der Zeit eigentlich alles Wesentliche gesagt ist." Unter diesen widrigen Voraussetzungen gelang Thomas Grasberger eine prächtige Charakterstudie: Jeder, der wissen will, was die Stadt auszeichnet, wie sich Münchner verhalten und wie Sie aus ihnen schlau werden, wird viel Freude daran haben - egal ob Lese-Reisender, Tourist, Zugereister oder auch Original. Gleichzeitig setzt dieses Buch die bekannte Reihe von Gebrauchsanweisungen aus dem Piper-Verlag mit weit mehr als 20 Städte-, Regionen- und Länderporträts erfolgreich fort. Am allerbesten, Sie beobachten nach der Lektüre vor Ort, wie Münchner damit kokettieren, Einwohner der nördlichsten Stadt Italiens zu sein. Und wenn Sie wider Erwarten schlechte Erfahrungen machen, dann liegt es hoffentlich am Föhn. -Herwig Slezak 1
Buch:
Die Radikalität des Alters: Einsichten einer Psychoanalytikerin
Autor:
Margarete Mitscherlich, Ausgabe vom 8. Sept. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 25103
Product Description Einsichten einer Psychoanalytikerin. Mit einem Vorwort von Alice Schwarzer Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Gewicht: 430 gr / Abmessung: 21 cm Von Mitscherlich, Margarete Mit über neunzig Jahren wendet sich Margarete Mitscherlich, die Grande Dame der deutschen Psychoanalysedie unermüdliche Aufklärerin, mit großer Entschiedenheit nochmals den großen Fragen ihres Lebens zu: Dem Vergessen und Verdrängen und der Unfähigkeit der Deutschen zu trauern; der Emanzipation im weitesten Sinne, also der Befreiung von Denkeinschränkungen, Vorurteilen, Ideologien, aber auch im engeren Sinne der Emanzipation der Frau und ihrer Stellung in der Gesellschaft; den Geschlechterrollen, männlichen und weiblichen Werten. Zugleich reflektiert Margarete Mitscherlich das Älter- und Altwerden und beschreibt mit großer Offenheit, wie es ihre Sicht auf die Dinge prägt. In einem sehr persönlichen Stück beschreibt sie schließlich mit dem geschulten Blick der Psychoanalytikerin ihr Leben und Lebenswerk. Ein bewegendes Zeugnis lebendiger Zeitgeschichte.