Product Description Erscheinungsjahr: 2009 2., aktualis. Aufl. m. 6 Ktn. Gewicht: 115 gr / Abmessung: 18 cm Von Tuchtenhagen, Ralph Jahrhundertelang wurden Esten, Letten und Litauer von mächtigen Feudalherren und finanzkräftigen Stadtbürgern regiert. Erst der schwedische Absolutismus, die Altersschwäche des russischen Kaiserreiches, die Industrialisierung und die Nationalbewegungen des 19. Jahrhunderts haben die Entstehung der heutigen baltischen Staaten ermöglicht. Ralph Tuchtenhagen schildert die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen, welche die EU-Staaten bis heute prägen.
Buch:
Mit dem Panzerkorps "Großdeutschland" in Russland, Ungarn, Litauen und im Endkampf um das Reich: Erinnerungen eines Unteroffiziers des Granatwerferzuges 1943-1945
Autor:
Hans H. Rehfeldt, Ausgabe vom 1. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 105906
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Ostsee ist das einzige Meer, dessen Anrainerstaaten allesamt zu Europa gehören. Und dennoch: Weil uns für ein paar Jahrzehnte ein Großteil des Ostseeraums hinter dem Eisernen Vorhang vor tieferen Einblicken verborgen wurde, war uns vieles rund um dieses "Meer in unserer Mitte" in den letzten Jahrzehnten aus dem Blickfeld geraten. Doch die über viele Jahrhunderte zuvor gewachsenen Gemeinsamkeiten sind durch die Jahre der Trennung nicht weniger geworden. Und nachdem Polen und die baltischen Staaten unmittelbar vor dem Eintritt in die Europäische Union stehen, wird man hier zu Lande dem Ostseeraum wieder mehr Aufmerksamkeit widmen. Und die hat er verdient! Nicht nur viele erkundenswerte Reiseziele hat die Ostsee zu bieten, deren deutsche Seebäder sich heute zu neuem Glanz aufputzen. Auch kulturell hat Europa dieser vielgestaltigen Region viel zu verdanken: die Philosophie Kants oder Kierkegaards etwa, die Musik Griegs oder Sibelius', die Literatur Strindbergs oder Ibsens und, und, und. Christoph Neidhardt hat die Länder, Städte und Inseln des Ostseeraums aus vielerlei Perspektiven in den kundigen Blick genommen und berichtet lesenswert von vielen verschiedenen Orten in und an der See der Idyllen und Ideen. Von den verschiedenen Sitten und Bräuchen, vom Trinken und Essen, vom Schwitzen in Saunen und von den Wellen der Macht, die rund um und in der Ostsee bisweilen heftiger tosten als die Meereswellen es je taten. Kurzum: Auf einen Flop im Programm des zu Recht gleich von Beginn an so erfolgreichen Marebuchverlags werden Neider wohl weiter warten müssen. -Andreas Viereck
Buch:
Deutsche Geschichte im Osten Europas: Baltische Länder
Ausgabe vom 7. Okt. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 319118
Product Description Der baltische Landstrich im Nordosten Europas, bewohnt von Esten und Letten, die sich auf Ureinwohner zurückführen, die mehr als 5000 Jahre im Lande ansässig waren, gehört seit jeher zu den Wetterwinkeln Europas, die in besonderem Masse von ihren Nachbarn bestimmt worden sind. Bis 1561 war der Deutsche Ritterorden die Schutzmacht der Missionare, Vasallen, Fernhändler und Handwerker, die zumeist aus Westfalen und Niedersachsen einwanderten und für die das Marienland Livland zum Blivland wurde. Eine bäuerliche Einwanderung blieb aus; die autochthonen Landbewohner wurden vielmehr nach deutschem Recht von Vasallen, die sich zu Ritterschaften zusammenschlossen, regiert und in die Hörigkeit und Leibeigenschaft gedrängt. Russen, Dänen, Schweden und Polen rangen dann um die Vorherrschaft, bis Peter der Grosse im Nordischen Krieg mit dem Sieg über Schweden den Zugang zur Ostsee militärisch sicherstellte und 1710 politisch und durch Vertag mit Riga und Reval sowie mit den Ritterschaften die Zugehörigkeit der Ostseeprovinzen zum Russischen Reich erreichte, die mehr als 200 Jahre währen sollte. In diesem Band wird nachgezeichnet, wie aus Privilegierten allmählich Vertreter einer deutschen Oberschicht und schliesslich in einem langen Übergang und nach dem Umbruch des Ersten Weltkrieges Angehörige einer ethnischen Minderheit wurden, die in den neugegründeten Republiken Estland und Lettland nur mehr 1,5 beziehungsweise 3,2 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten. Vor die Wahl gestellt, ob sie 1939 nach dem Hitler- Stalin- Pakt und nach dem Krieg gegen Polen Untertanen des einen oder des anderen Diktators sein wollten, begaben sich 95 Prozent der Deutschbalten in den Hoheitsbereich des Deutschen Reiches - wohl wissend, dass die Esten und Letten sie nicht verdrängt hatten und dass ihre mehr als 750 jährige Geschichte unwiderruf ...
Buch:
Deutsche Geschichte im Osten Europas: Land der großen Ströme: Von Polen nach Litauen
Ausgabe vom 7. Okt. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 639621
Product Description Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges entschwand das Land der grossen Ströme an der Warthe, Weichsel, Bug und Memel weithin aus unserem Bewusstsein. Die Erinnerung an diese zu Unrecht vergessene Landschaften, Völker und ihre Geschichte erschliesst eine versunkene Welt die uns gleichermassen fremdartig wie vertraut anmutende west- östliche Kultursymbiose jenes Raums von Polen bis Litauen, zu deren Entwicklung die Deutschen seit dem Mittelalter ebenso entscheidend beigetragen haben wie zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.Buchstäblich seit der ersten historischen Erwähnung Polens und Litauens spielte sich deutsche Geschichte in diesem Teil Europas ab, überwiegend als Geschichte von Deutschen, die hier zeitweise oder auf Dauer eine neue Heimat fanden. Stets waren jene natürliche Mittler zwischen West und Ost und ein wesentliche Faktor der deutschen Beziehungen zu Ostmitteleuropa, einer Nachbarschaft, die zwar selten ganz frei von Spannungen, aber im Blick auf das vergangene Jahrtausend für beide Seiten fruchtbar gewesen ist.So spannt sich der Bogen dieser Darstellung über mehr als tausend Jahre, von der Anwerbung deutscher Siedler durch polnische und litauische Fürsten im Mittelalter bis zur deutschen Besatzungszeit während des Zweiten Weltkrieges und der darauf folgenden Vertreibung der Deutschen aus ihrer östlichen Heimat. Dabei wird deutlich, dass die friedlichen Zeiten guter Nachbarschaft überwogen, Kämpfe und gegenseitiger Hass eher die Ausnahme waren, beides aber zu dieser Geschichte gehört und nicht verschwiegen oder aufgerechnet werden kann.