Product Description Pharaonische Motive in der europäischen Religions- und Geistesgeschichte Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. m. 26 z. Tl. farb. Abb. Gewicht: 270 gr / Abmessung: 19,5 cm Von Assmann, Jan Auf Glasfenstern in der Kathedrale von Chartres sind die vier Evangelisten dargestellt, wie sie auf den Schultern alttestamentlicher Propheten stehen: Zwerge auf den Schultern von Riesen. Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen, blicken weiter als diese: dies Sprichwort ist in den Glasfenstern dargestellt. Nehmen wir dieses Motiv als eine Allegorie des kulturellen Gedächtnisses, vermittels dessen sich jede Gegenwart auf den Sockel einer Vergangenheit stellt und aus dieser Position heraus sich in die Zukunft orientieren kann, und zugleich als ein Leitmotiv für unsere Spurensuche nach altägyptischen Ideen und Motiven in unserer abendländischen Welt! Die Frage lautet dann, ob das Abendland nicht nur auf den Schultern der alttestamentlichen Propheten und der griechischen Philosophen und Dichter, sondern auch, zumindest ein wenig, auf den Schultern der altägyptischen Priester und Gelehrten steht. Ich will diese Frage in den ersten drei der folgenden Kapitel anhand von drei verschiedenen thematischen Komplexen beleuchten, die ich mit den Begriffen "Erlösung", "Hieroglyphen" und "Mysterien" überschreibe. Die letzten beiden Kapitel ergänzen dieses Bild um die Betrachtung der beiden bekanntesten Ägypten-Opern: Mozarts Zauberflöte und Verdis Aida. Die eine illustriert in paradigmatischer Weise das Thema "Mysterien", die andere die historische Wende, nach der Ägypten nicht mehr als Gegenstand der Erinnerung, sondern der wissenschaftlichen Erforschung (und Ausbeutung) im Blick steht. Damit folge ich zugleich einer zeitlichen Linie. Das erste Kapitel hat seinen Schwerpunkt in de
Buch:
Ägyptens Sonnenkönigin - Biographie der Nofretete
Autor:
Joyce Tyldesley, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 558468
Aus der Amazon.de-Redaktion Vor mehr als 3000 Jahren war Ägypten das Zentrum der zivilisierten Welt und der ägyptische Königshof galt als Inbegriff von Eleganz und Luxus. Alle Fremden wollten es Ägypten gleichtun und die Ägypter selbst waren felsenfest von ihrer kulturellen Überlegenheit überzeugt. Zu dieser Zeit war Königin Nofretete für mehr als ein Jahrzehnt die einflußreichste Frau der Welt. Aufrecht und stolz stand sie neben ihrem Gemahl Echnaton und wurde von jedem bewundert. Bis zum heutigen Tage hat Nofretete nichts von ihrer geheimnisvollen Ausstrahlung eingebüßt. Sie gilt weiterhin als eine der schönsten und faszinierendsten Frauen aller Zeiten. An die schwierige Aufgabe, über das Leben der sagenumwobenen Königin eine Biographie zu schreiben, wagt sich nun Joyce Tyldesley mit ihrem Buch Ägyptens Sonnenkönigin. Erinnert man sich an die Probleme mit denen ein Autor kämpfen muß, wenn er das Leben eines Menschen rekonstruieren will, der vor über 3000 Jahren gelebt hat, so ist das Werk eindrucksvoll gelungen. Das Wissen um alle Ägypter der dynastischen Zeit muß aus einer Zufallsauswahl archäologischer Überreste zusammengetragen werden, die von einer kleinen Anzahl historischer Dokumente und einer großen Menge religiöser Kunst, Grabkunst und Architektur ergänzt werden. Mit Akribie und kriminalistischem Spürsinn ist es der Autorin gelungen, die Kluft der Jahrtausende zu überbrücken und vor dem Auge des Lesers Nofretete zu neuem Leben zu erwecken. Sicherlich ist es für die Autorin unbefriedigend, eine Biographie mit dem Eingeständnis beenden zu müssen, kein detailliertes Wissen über das Ende des Lebensweges der betreffenden Person zu besitzen. Aber das Unbehagen darüber ist für sie keine Entschuldigung dafür, unliebsamen archäologischen Schlüssen aus dem Weg zu gehen. -Jan Vaiden
Buch:
Die Gräberwelt der Pyramidenzeit (Zaberns Bildbaende Zur Archaeologie)
Autor:
Peter Jánosi, Ausgabe vom 1. Juni 2006, Gebunden, Verkaufsrang 714042
Buch:
Der Bau der Cheops-Pyramide: Nach der Rampenzeit
Autor:
Heribert Illig, Franz Löhner, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 398351
Aus der Amazon.de-Redaktion Fast so alt wie die ägyptischen Pyramiden ist das Rätsel um ihre Erbauung und Bedeutung. Ohne hinreichend beweiskräftige Anhaltspunkte sahen Generationen von Forschern in ihnen gigantische Grabmäler selbstvergöttlichter Pharaonen, zu deren Errichtung Heerscharen von Fellachen jahrzehntelang zum bitteren Frondienst gezwungen wurden. Ja, einige meinten sogar im Pyramidenbau den Zweck der ägyptischen Staatsbildung schlechthin erkannt zu haben. Einmal mehr ist es der spätestens durch die Recherchen zu seinem bemerkenswerten Buch Wann lebten die Pharonen? zum Experten gereifte Autodidakt Heribert Illig, der in Der Bau der Cheops-Pyramide in Zusammenarbeit mit dem Baupraktiker Franz Löhner einige in ihrer Nüchternheit und Plausibilität bestechende Vorschläge zur Entmystifizierung des Pyramidenbaus anbietet. Er verweist die bis heute kursierenden Rampenmodelle mangels Realisierbarkeit und angesichts fehlender Relikte bei unvollendeten Pyramiden ebenso ins Reich der Fantasie wie alle Arten der bislang erdachten Baumaschinen, die seinen reich illustrierten Ausführungen zufolge einem Praxistest nur schwerlich standhalten könnten. Ihnen setzt er zahlenmäßig überschaubare Kolonnen von Steineschleppern entgegen, die unter Ausnutzung ihres eigenen Körpergewichts direkt an den Flanken der Pyramiden arbeiteten. Er errechnet auf diese Weise nachvollziehbar - inklusive Aufseher, Steinbrecher, Schiffer und sonstige Hilfskräfte - einen Bedarf von unter 7000 Mann zur Errichtung eines Weltwunders, für das Mutmaßungen anerkannter Ägyptologen zufolge Millionen von Fronarbeitern zu Tode gequält worden sein sollen. Nebenbei rekapituliert Illig in seinem auch für den interessierten Laien ungemein spannenden Buch noch einmal die wichtigsten Indizien für seine These von einer auf ein Jahrtausend zu straffenden Geschichte der alten Ägypter. Bedauerlicherweise wurde diese bis jetzt im Elfenbeinturm der Ägyptologie ebenso sträflich ignoriert wie seine bereits in dritter Auflage erschienenen Ideen zum Pyramidenbau.-Roland Detsch
Buch:
Der ägyptische Mythos von der Himmelskuh - Eine Ätiologie des Unvollkommenen (Orbis Biblicus Et Orientalis)
Autor:
Erik Hornung, Andreas Brodbeck, Hermann Alexander Schlögl, Elisabeth Staehelin, Ausgabe vom 12. Sept. 1997, Gebunden, Verkaufsrang 1172273
Buch:
Echnaton - Die Religion des Lichtes
Autor:
Erik Hornung, Ausgabe vom Juni 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 877046
Buch:
Der Geist der Pharaonenzeit
Autor:
Erik Hornung, Ausgabe vom 1. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 503589
Buch:
Die Hethiter - Volk der tausend Götter
Autor:
Johannes Lehmann, Ausgabe vom April 1990, Taschenbuch, Verkaufsrang 866837
Buch:
Ägyptische Kunst : Wesen und Geschichte.
Autor:
Richard Hamann, Ausgabe vom 1944, Gebunden, Verkaufsrang 1423167