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Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt
Buch:Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom Juni 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 9104
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Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik - Eric Frey
Buch:Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik
Autor:Eric Frey, Ausgabe vom 23. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 108494
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Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne.
Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen.
Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei.
Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! - Hasso Greb

Die Erfindung des jüdischen Volkes: Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand - Shlomo Sand
Buch:Die Erfindung des jüdischen Volkes: Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand
Autor:Shlomo Sand, Ausgabe vom 13. Mai 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 112312
Preis: 11,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Gaza - Die Kriegsverbrechen Israels - Andrea Ricci
Buch:Gaza - Die Kriegsverbrechen Israels
Autor:Andrea Ricci, Ausgabe vom Juli 2010, Broschiert, Verkaufsrang 87301
Preis: 7,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Erscheinungsjahr: 2010
2., aktualis. u. erw. Aufl.
Gewicht: 130 gr / Abmessung: 19 cm
Von Ricci, Andrea / Hrsg. v. Elsässer, Jürgen

Jüdische Altertümer - Josephus Flavius
Buch:Jüdische Altertümer
Autor:Josephus Flavius, Ausgabe vom 21. Juni 2011, Gebunden, Verkaufsrang 85972
Preis: 20,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel - Israel Finkelstein, Neil A. Silberman
Buch:Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel
Autor:Israel Finkelstein, Neil A. Silberman, Ausgabe vom 1. Dez. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 94545
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die archäologische Wahrheit über die Bibel. Sachbuch des Monats
Erscheinungsjahr: 2004
m. 27 Ktn., Pln. u. Abb.
Gewicht: 381 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 22 mm
Von Finkelstein, Israel; Silberman, Neil A.
Pressestimmen:
"Ein provozierendes Buch mit allen Merkmalen einer Detektivgeschichte." (Phyllis Trible, The New York Times)
"Die herausragendste und erfrischendste Synthese zur biblischen Archäologie in den letzten fünfzig Jahren." (Baruch Halpern)
""Lesbar und revolutionär. Finkelstein und Silberman haben auf einem der gegenwärtig meistumstrittenen Felder der biblischen und der archäologischen Forschung einige Eckpfosten eingerammt. Klar und provokant greifen sie einen großen Teil der bisherigen Weisheiten und gutgläubigen Annahmen vieler ihrer Fachkollegen an. ... Allen, die morgens gerne kalt duschen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen." (David Noel Freedman)
Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen.
Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können.
Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren.
Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen.
Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind

Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird - Norman G. Finkelstein
Buch:Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom Juni 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 17817
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Norman Finkelstein wirft den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er kritisiert die "jüdischen Eliten", die seiner Meinung nach ihren "Opferstatus" dazu nutzen, die "verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen". Und schließlich wehrt er sich dagegen, dass der Holocaust als singuläres Ereignis in der Geschichte betrachtet wird, damit aus dem historischen Kontext gelöst und unvergleichbar sei. Dies sei "purer Chauvinismus", der allein israelischen und jüdischen Interessen diene, die Leiden anderer Völker aber ignoriere.
Diese moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischen Leidens bezeichnet Finkelstein als Grundlage der "Holocaust-Industrie". Neben den jüdischen Organisationen und Interessenverbänden zählt er zu diesem Konglomerat auch renommierte wissenschaftliche Institutionen, "im jüdischen Besitz befindliche" Medien sowie prominente Vertreter der amerikanisch-jüdischen Gemeinde, allen voran den vermeintlichen "Hohepriester" des Holocaust, Elie Wiesel.
Er sorge sich um das Vermächnis seiner Eltern und möchte mit seiner Anklage "die Integrität der historischen Überlieferung bewahren", rechtfertigt Finkelstein seine umstrittenen Thesen. Edle Gründe, fürwahr. Doch andere Motive drängen sich beim Lesen des Buches in den Vordergrund: der Ärger über die geringen Entschädigungszahlungen an seine Mutter; die kaum verhüllte Frustration über einen Wissenschaftsbetrieb, der ihn selbst ablehnt und sein vehementer Antizionismus.
Finkelsteins Buch ist keine wissenschaftlich fundierte Studie über den öffentlichen Umgang mit der Holocaust-Erinnerung oder den Komplex der Entschädigungszahlungen. Es ist eine wütende, polemische, vor allem aber sehr persönliche Abrechnung mit dem "jüdischen Establishment", die ihm viel Beifall von der falschen Seite einbringen dürfte. Seinem zweifellos berechtigten Anliegen hat Finkelstein damit einen Bärendienst erwiesen. -Stephan Fingerle

Das alte Israel: Geschichte, Gesellschaft, Kultur - Manfred Clauss
Buch:Das alte Israel: Geschichte, Gesellschaft, Kultur
Autor:Manfred Clauss, Ausgabe vom 3. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 92980
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Zur Beck'schen Reihe Wissen, in der auf jeweils gut hundert Seiten fachkundige Autoren alles Wissenswerte über einzelne enzyklopädische Stichwörter darstellen, hat der Historiker Manfred Clauss, Professor für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt/M., mit Das alte Israel nach Kleopatra und Konstantin der Große und seine Zeit einen weiteren lesenswerten Band beigesteuert.
Die trotz der Kürze profunde Darstellung beginnt mit der Frühgeschichte der Staaten Juda und Israel, berichtet über die Zeit der Propheten und die babylonische Gefangenschaft, den Makkabäeraufstand, die Zeit des Herodes und endet schließlich bei der Zerstörung des zweiten Tempels durch die Römer im Jahre 70 n. Chr.
Im Vorwort weist der Autor darauf hin, daß die im Titel verwendete Bezeichnung "Israel" insgesamt nicht ganz unproblematisch ist, sich jedoch allgemein eingebürgert hat. Im engeren Sinne verwendet er selbst in seiner Darstellung den Begriff "Israel" nur für das politische Gebilde des Nordreichs. Bis zur ersten Zerstörung des Tempels 587 v. Chr. spricht der Autor dagegen von den Hebräern und meint damit diejenigen Volksgruppen, die gemeinsam mit den Kanaanäern die Bevölkerung der Königreiche Juda und Israel bildeten.
In einer klaren und verständlichen Sprache portraitiert Clauss - soweit dies anhand der Quellenlage möglich ist - die Persönlichkeiten, die die frühe jüdische Geschichte wesentlich bestimmten und zeichnet ein klares Bild von den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Rahmenbedingungen der gesellschaftlichen und historischen Entwicklung. Eine Zeittafel und eine kleine kommentierte Bibliographie runden den gelungenen Band ab.
Lob gebührt neben dem Autor einmal mehr dem Beck Verlag, der auch mit diesem Band wieder die Lücke zwischen der knappen und notgedrungen oft verkürzenden Darstellung eines Lexikon-Artikels und der Undurchdringbarkeit dickleibiger Spezialliteratur geschlossen hat. Gleiches gilt für die zeitlich an die hier besprochene Darstellung anschließende Jüdische Geschichte von Kurt Schubert. -Andreas Vierecke
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Es war einmal ein Palästina: Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels - Tom Segev
Buch:Es war einmal ein Palästina: Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels
Autor:Tom Segev, Ausgabe vom 17. Juli 2006, Gebunden, Verkaufsrang 116657
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. Ausgezeichnet mit dem National Jewish Book Award 2000
Erscheinungsjahr: 2006
m. Abb.
Gewicht: 710 gr / Abmessung: 21,5 cm
Von Segev, Tom
Eine meisterhafte Untersuchung des turbulenten Zeitraums vor der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948: Lebendig, materialreich und mit analytisch spitzer Feder schildert Tom Segev, wie in den drei Jahrzehnten britischer Herrschaft in Palästina die Wurzeln des israelisch-palästinensischen Konflikts gelegt wurden. Dabei stellt er manche Annahme der herkömmlichen Geschichtsschreibung auf den Kopf.
Pressestimmen:
"Tom Segev hat ein fabelhaftes, hoch aktuelles Buch geschrieben."DIE ZEIT
"Schon jetzt ein Standardwerk." (Der Spiegel)
"Der israelische Historiker .. markiert eindrucksvoll, gleichsam die Anfänge historischer Linien, die das gesamte 20.Jahrhundert umspannen und sich ohne weiteres bis zum heutigen Tag ziehen lassen. Damit entfaltet Segev einen überaus spannungsvollen Bogen, der für das Verständnis des fortwährenden Konflikts im Nahen Osten ausgesprochen hilfreich ist." (Frankfurter Rundschau)

Israels Invasion in Gaza - Norman G. Finkelstein
Buch:Israels Invasion in Gaza
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom 2. März 2011, Broschiert, Verkaufsrang 350749
Preis: 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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