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Hitler, Adolf







Adolf Hitlers Mein Kampf - Eine kommentierte Auswahl - Christian Zentner
Buch:Adolf Hitlers Mein Kampf - Eine kommentierte Auswahl
Autor:Christian Zentner, Ausgabe vom 1974, Taschenbuch, Verkaufsrang 13818
Preis: 16,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wer sich mit Hitler und dem Nationalsozialismus auseinandersetzen will und sich nicht allein mit Sekundärliteratur begnügen möchte, kommt nicht umhin, wesentliche Passagen von -Mein Kampf- im Originaltext nachzulesen. Schon in den fünfziger Jahren hatte Bundespräsident Heuss empfohlen, Hitlers -Mein Kampf- kommentiert zu veröffentlichen, um ein für allemal vor nationalsozialistischen Tendenzen abzuschrecken. Christian Zentner hat aus diesem Buch alle Passagen ausgewählt und kommentiert, die den -Fahrplan für die Reise ins Chaos- besonders dokumentieren. Dabei hat er dort Richtigstellungen und Ergänzungen vorgenommen, wo Hitler seine Zitate - wie es sein Stil war - ohne Quellenangabe veröffentlichte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Adolfnazi im Original - stark gekürzt und sinnvoll kommentiert (5 von 5 Punkten) meint S.Z. aus Köln, Europa
Soll man "Mein Kampf" komplett frei verfügbar machen? Wird das "Gift" dann nicht wieder wirken? Doch was ist mit der Meinungsfreiheit, und haben die Demokratie und Völkerfreundschaft nicht sowieso die ganz klar besseren Argumente, allem nationalistischem Gekrähe zum Trotz?
Eine schwere Frage. Christian Zentner ist sie 1974 mit dem Mittelweg dieser stark durchkommentierten und gekürzten Ausgabe angegangen, was damals auch deutliche Kritik auslöste.

2015 laufen, heißt es, die vom Freistaat Bayern gehaltenen Urheberrechte aus. Wer bis dahin nicht warten möchte, um sich ein eigenes Bild zu machen, hat einige Möglichkeiten:
Augenschmerzen beim Lesen irgendwo im Netz, womöglich in einer obskuren Übersetzung; den "Giftschrank" einer wissenschaftlichen Bibliothek als sachlich Interessierter; Flohmarkt unterm Ladentisch
... oder, und das wäre meine ausschließliche Empfehlung, ebendiese Ausgabe.

((Ein Historiker natürlich wäre gehalten, immer selbst das Original einer Quelle zu lesen. "Autopsieprinzip" nennt sich das. Daher ist selbst diese Ausgabe für wissenschaftliche Arbeiten bestenfalls ein Einstieg, doch auch schon ein guter.))

"Mein Kampf" wird man jedoch gerade als Nichthistoriker leider nur mit einordnender Kommentierung verstehen. Hitler schrieb es nach seinem völlig gescheiterten Münchner Feldherrnhallen-Pütschlein in bequemer Festungshaft 1924 nieder. "Mein Kampf" erschien 1925/26 auf rund 800 Seiten. Hitler spielt an, klaut Gedanken, belegt nichts, vor allem: behauptet einfach dreist völlig Absurdes. Wer da nicht mit guten Fakten versehen ist, wird bestenfalls nichts vom Lesen haben und die Brisanz nicht verstehen, schlimmstenfalls Hitlers teils haarsträubenden Unfug (sorry, ist so) auch noch glauben. - Das heißt, die Lektüre des Propagandabuchs sollte schon gut vorbereitet sein. - Übrigens: nur für einen Schauder des Verbotenen ist schon das Lesen der bei Zentner abgedruckten Hitler-Passagen eine pure Zeitverschwendung, da diese einfach tumb sind.

Christian Zentner hat mit seinem Vater Kurt wie auch alleine zum Nationalsozialismus intensiv geforscht. Er liefert die Einordnung, gibt Daten, weist auf Hitlers lockeren Umgang mit Quellen hin. Seine Kommentare und Zusammenfassungen nehmen damit im Buch schätzungsweise einen größeren Raum ein als das Original. Und das ist auch gut so, damit eben auch etwas verstanden wird.

Die Auswahl Zentners zielt nach eigener Aussage darauf ab, neben dem Autobiographischen vor allem die Ankündigungen des Werks anzureißen. Die wurden damals zumeist nicht ernst genommen, sorgten aber durch Krieg und Ermordungen letztlich für rund 55 Mio. Tote.

Fazit: wenn überhaupt lesen, dann in einer kommentierten Ausgabe, also dieser hier.

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Anmerkungen zu Hitler. - Sebastian Haffner
Buch:Anmerkungen zu Hitler.
Autor:Sebastian Haffner, Ausgabe vom 1. März 1981, Taschenbuch, Verkaufsrang 4763
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Anmerkungen zu Hitler
OA 1978 Form Sachbuch Bereich Geschichte
Mit seinen Anmerkungen zu Hitler reduzierte Sebastian Haffner nicht nur das unüberschaubare Dickicht der biografischen Literatur über Hitler auf wenige Fragen, sondern machte es aufgrund der nüchternen Alltagssprache auch für ein breites Publikum interessant.
Inhalt: Von verschiedenen Seiten, unter verschiedenen Aspekten und an verschiedenen Schlüsselstellen seiner Biografie versucht Haffner das Phänomen Adolf Hitler zu erhellen. Dabei geht es ihm nicht um eine detaillierte Darstellung der Geschichte des Hitler-Regimes, sondern um eine differenzierte Untersuchung der Person Hitlers. Haffner sucht die gezielte Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Pauschal- und Vorurteilen.
Struktur: In dem nur 200 Seiten starken Werk verfolgt Haffner einen ungewöhnlich knappen und paraphrasierten Blick auf Hitler. Zunächst schildert er Hitlers Leben und Leistungen, demontiert ihn aber anschließend als Verräter und Verbrecher, indem er seine Fehler, Irrtümer und Vergehen beschreibt.
Wirkung: Monatelang führten die Anmerkungen zu Hitler die Bestsellerlisten an und brachten Haffner den Durchbruch zum Erfolgsautor. 1978 erhielt er für sein Buch den Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Unter Fachhistorikern riefen die Anmerkungen zu Hitler einen Skandal hervor, da den Leistungen von Hitler ein eigenes Kapitel gewidmet wurde. Damit bekam die Diskussion über die Vergangenheitsbewältigung einen neuen Schub, von dem die öffentliche Debatte mehrere Jahre lang zehrte. Das Buch ist bis heute das meistverkaufte Werk über Hitler. T. K.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 55 Bewertungen)

Leserkommentare:*
In dieser Kürze, dieser Dichte nichts Besseres (5 von 5 Punkten) meint g. aus Bozen, Südtirol (Italien)
"Zur Aufklärung der Nachgewachsenen" aber auch zur Reflexion derjenigen, die 'dabeigewesen' sind, gibt es in dieser Kürze, dieser Dichte nichts Besseres", kommentierte die SZ, als Haffners ANMERKUNGEN ZU HITLER 1978 erschienen. Und ich denke, dass dieses Urteil nach wie vor Gültigkeit hat - ungeachtet der heute unübersehbaren Fülle an Literatur über Hitler, das Dritte Reich, den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. ANMERKUNGEN ZU HITLER besticht durch seine Mischung aus Sachlichkeit, Dichte und sprachlicher Klarheit und ist damit auch Laien zugänglich.

Obwohl dieses essayistische Bändchen nicht einmal 200 Seiten zählt, ist es dem genialen Publizisten Sebastian Haffner (1909-1999) gelungen, wesentliche Aspekte zu Person, Politik und Verbrechen von Adolf Hitler mit größter Klarheit abzuhandeln. In 7 Kapiteln (Leben, Leistungen, Erfolge, Irrtümer, Fehler, Verbrechen, Verrat) nähert sich Haffner präzise seinem Gegenstand. Und vertritt dabei auch Ansichten, die nach heutigen Maßstäben durchaus ketzerisch wären.

So wagt er mit einem unverstellten Blick auf Hitlers "Leistungen" gleich im zweiten Kapitel etwas, das aus nachvollziehbaren Gründen in der heutigen Öffentlichkeit einem Tabubruch gleichkommen würde - eine Anerkennung von Hitlers Wirtschaftspolitik. Haffner verschweigt nicht, dass gerade der nicht zu leugnende wirtschaftliche Aufschwung Hitler entscheidende Sympathien in der Bevölkerung einbrachte.

Damit allerdings wären etwaige Huldigungen auch schon erledigt. Hitlers Politik war schließlich nicht auf Dauer angelegt: "Aber eines war er nie: ein Staatsmann." Wie Haffner schon im ersten Kapitel schreibt, ordnete Hitler seine Politik - und damit das Schicksal Deutschlands - letztlich seiner "Autobiographie" - seinen Lebenszielen - unter.

Von Hitlers "Erfolgen" zeigt sich Haffner weitgehend unbeeindruckt. Bemerkenswert ist dabei, dass er den entscheidenden Grund für die innenpolitische Krise, die zur Auflösung der Weimarer Republik und zur Errichtung der Nazidiktatur führte, nicht in der Weltwirtschaftskrise, sondern in der inneren Ablehnung der Konservativen gegen Weimar verortet. Auch Hitlers außenpolitische "Erfolge", die zunächst im Zeichen der britischen "Appeasement"-Politik und später unerwartet schneller militärischer Siege standen, führt Haffner in erster Linie auf die Schwäche der Siegermächte des 1.Weltkriegs zurück. Haffner bescheinigt Hitler zwar "einen Instinkt dafür, was schon im Fallen, was schon im Sterben war... aber dieser Instinkt, zweifellos für einen Politiker eine nützliche Gabe, gleicht weniger dem Blick des Adlers als der Witterung des Geiers."

Hitlers Rassismus, Antisemitismus und Lebensraum-Ideologie werden nüchtern in einem Kapitel namens "Irrtümer" abgehandelt. Die scharfsinnige Analyse der inneren Widersprüche von Hitlers Antisemitismusideologie zählt zu den besten Abschnitten des Buchs - ein Grund mehr, sich ANMERKUNGEN ZU HITLER zuzulegen.

Ist "Irrtümer" der Nazi-Ideologie gewidmet, legt "Fehler" den Maßstab an Interessenspolitik und Staatsräson. Hier fallen zwei Überlegungen Haffners besonders ins Auge: erstens die Behauptung, durch die Vertreibung und Verfolgung der im Grunde patriotischen deutschen Juden habe sich Hitler im Streben nach Weltherrschaft im Grunde selbst geschadet; zweitens Hitlers Konzeption vom Krieg und Haffners entschiedene Aussage, Kriege würden geführt, um Frieden zu schließen. Während das erste Argument daran krankt, dass Haffner - für heutige Ansichten nahezu ketzerisch - kurz mit dem Gedanken an Deutschlands Vorherrschaft in Europa 1940 quasi liebäugelt ("hätte Deutschland damals einen Bismarck gehabt und nicht Hitler") und außerdem unter "Irrtümer" festgehalten hatte, dass Hitlers Antisemitismus ja nicht rationaler Art war, sondern Ausdruck "paranoiden Irrsinns", ist Haffners zweite Thesenführung überzeugender.

Was einen Ausblick auf das Kapitel "Verbrechen" lohnt. Dort fällt Haffners Argumentation in puncto Völkerrecht ins Auge. Zwar beweist die Weltgeschichte in Haffners Augen, bei aller Tragik, das Bestreben der Völker, Kriege mit Friedensschlüssen dauerhaft zu beenden; doch ist umgekehrt "ein Weg, den Krieg abzuschaffen, noch nicht gefunden." Haffner kritisiert in diesem Zusammenhang den Nürnberger Prozess und seinen Hauptanklagepunkt, der als "Verbrechen gegen den Frieden" deklariert war. In seinen Augen scheiterte der Prozess, weil er damit den maßgeblichen Verbrechen Hitlers - die keine üblichen Kriegsverbrechen waren, sondern unabhängig vom eigentlichen Kriegsgeschehen stattfanden - nicht gerecht wurde.

Als der Krieg längst verloren war, richtete sich Hitlers Zorn gegen das deutsche Volk (Kapitel "Verrat"). Und hier wagt Haffner auch den Versuch, Hitler in die deutsche Geschichte einzuordnen. Hitler, so sein Urteil, falle aus dieser schon deshalb heraus, weil er kein Staatsmann war. Er war "ein Unikum, ohne Vorläufer und Nachfolger", und "etwas Unerwartetes", "Fremdartiges". Was schließlich einen Blick auf Haffners vielsagendes Urteil im ersten Kapitel lohnt. Hitlers Leben war, von Politik abgesehen, "inhaltslos". Seine Ehe-und Kinderlosigkeit, sein Mangel an Bildung unterscheidet ihn Haffner zufolge klar von anderen Potentaten wie Napoleon, Bismarck, Lenin und Mao. Haffners entschiedene Schlussfolgerung: "Das entscheidende Kennzeichen dieses Lebens ist seine Eindimensionalität." Besser, kürzer lässt es sich wohl nicht sagen.

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Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth - Brigitte Hamann
Buch:Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth
Autor:Brigitte Hamann, Ausgabe vom März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 106660
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Für ihr Buch über Hitlers Wien ist Brigitte Hamann in den höchsten Tönen gelobt worden. Die frühen Jahre des späteren Diktators als gescheiterter Kunststudent waren bis dahin von niemandem einer derart akribisch recherchierten Untersuchung unterzogen worden. Akribisch recherchiert hat Hamann auch diesmal, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Wenngleich manche Mitglieder der untereinander verfeindeten Zweige der Familie Wagner die Autorin bei ihrer Arbeit unterstützten - der Zugang zu dem von Amélie Hohmann verwalteten Nachlass Siegfried Wagners und dessen Frau und früher Witwe Winifred blieb ihr verwehrt. Dies mag die Autorin schmerzen, dem Buch ist daraus aber kein spürbarer Mangel erwachsen. Auch diese Arbeit hat höchstes Lob verdient. Herausgekommen ist nicht nur eine brillante Biografie der Hitler-Freundin und Schwiegertochter Richard Wagners. Hier handelt es sich zugleich um einen überaus scharfsichtigen Beitrag zur deutschen Kultur- und Zeitgeschichte, der manchen bislang dunklen Winkel in der Villa Wahnfried taghell ausleuchtet. Am Anfang steht die von Siegfrieds Mutter Cosima eingefädelte Hochzeit der jungen Wagner-Enthusiastin Winifred Marjorie Williams mit dem einzigen Sohn des von ihr über alle Maßen verehrten Komponisten Richard Wagner. Siegfried ist zwar immerhin 28 Jahre älter als die Braut - und neigt in seiner eigentlichen sexuellen Orientierung dem eigenen Geschlecht zu, kommt aber dank seiner jungen Frau doch noch zu drei Söhnen und einer Tochter: Wieland, Friedelin, Wolfgang und Verena. Trotz des Kindersegens freilich ist die Ehe alles andere als glücklich. Von ihrer Schwiegermutter bevormundet und von ihrem Mann, der sich ohnehin die meiste Zeit auf Konzertreisen befindet, nicht wirklich geliebt, fühlt sich Winifred einsam und verlassen. Mit diesen Umständen bringt Brigitte Hamann die begeisterte Hinwendung der späteren Festspiel-Chefin zu Adolf Hitler in Zusammenhang. Glänzend zeigt Hamann die bizarren Brüche in der Person Winifreds, die auf der einen Seite für die nationalsozialistische Ideologie ihres Führers entflammt, sich auf der anderen Seite aber vehement persönlich für Juden und andere von den Nazis Verfolgte einsetzt. In völliger Verkennung der tatsächlichen Schuld ihres Freundes "Wolf", über den sie mutmaßt, dass er von seinem Leibarzt systematisch um den Verstand gebracht wurde, erklimmt sie in dem legendären Film-Interview mit Hans-Jürgen Syberberg 1975 dann den Gipfel einer irrwitzigen Verblendung und verbleibt dort bis zu ihrem Tod im März 1980. Winifreds beständigen Aufstieg zu diesem Gipfel schildert Brigitte Hamann in diesem Buch, vor dessen Hintergrund auch das Syberberg-Interview in neuem Licht erscheint. -Andreas Vierecke
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Großartig recherchiert (5 von 5 Punkten) meint c.
Wow, und noch einmal wow. Hamanns akribische Recherche zeigt auch dem historisch fundierten Leser immer wieder neue Aspekte einer unfasslichen Zeit.

Der Wahn in Wahnfried macht einen Staunen, erklärt so manche Zusammenhänge, die man sicher in keinem Geschichtsbuch findet, ungemein einfach zu lesende Wissenschaftslektüre, so muss Geschichte präsentiert werden. Chapeau

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Stalins verhinderter Erstschlag: Hitler erstickt die Weltrevolution - Viktor Suworow
Buch:Stalins verhinderter Erstschlag: Hitler erstickt die Weltrevolution
Autor:Viktor Suworow, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 37876
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Der ehemalige Generalstabsoffizier der Roten Armee Suworow zeigt auf, daß Stalin nie von dem Ziel der kommunistischen Weltrevolution abgerückt ist und der Zweck seines im Juli 1941 geplanten Überfalls auf das Deutsche Reich die Eroberung ganz Europas und seiner Kolonien war. Suworow beweist anhand von Rüstungsziffern, Aufmarschplänen und anderem Material messerscharf: Hitlers Präventivschlag rettete Europa in letzter Minute vor dem Bolschewismus.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Klar - Logisch - Überzeugend !!! (5 von 5 Punkten) meint C. aus Berlin
Dieses Meisterwerk von Viktor Suvorov lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Die riesigen Verluste der Roten Armee in den ersten Kriegsmonaten des Sommers 1941 lassen sich darauf zurückführen, dass Stalin sich auf einen Angriffskrieg gegen ganz Europa vorbereitet hatte, nicht aber auf einen Verteidigungskrieg.

Die Fülle an erdrückenden Fakten, die Suvorov zur Untermauerung seiner These anführt, hier noch einmal aufzuzählen, wäre müßig - das haben meine Vorrezensenten ansatzweise bereits getan.

Empfehlung: Lesen Sie dieses Buch gewissenhaft, und Sie werden zu demselben Ergebnis kommen wie ich: Was Suvorov schreibt, stimmt.


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Der Untergang: Hitler und das Ende des Dritten Reiches - Eine historische Skizze - Joachim Fest
Buch:Der Untergang: Hitler und das Ende des Dritten Reiches - Eine historische Skizze
Autor:Joachim Fest, Ausgabe vom 1. Sept. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 81991
Preis: 8,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Schon mit seiner Hitler-Biografie von 1973 hat sich Joachim Fest als scharfer Analytiker und zugleich brillanter Schreiber erwiesen. In diesem Buch läuft der frühere Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch einmal zu alter Meisterschaft auf: Er verdichtet die Geschehnisse der letzten Wochen des Dritten Reiches zu einem eindrücklichen Leseerlebnis. In einer dramatisch zugespitzten Dokumentation schildert er das Entsetzliche, das Unwirkliche und zugleich seltsam Faszinierende des deutschen Untergangs 1945. Geradezu greifbar wird die Weltuntergangsstimmung, die in Berlin im Frühjahr 1945 herrschte. Das Dritte Reich taumelte seinem Ende entgegen und entfesselte trotzdem noch ungeahnte Vernichtungskräfte. Über Berlin ging der Bombenhagel der Alliierten nieder. In der Stadt herrschte das Chaos: Auf den Straßen Flüchtlinge, Tote und Verwundete; fanatische Nazi-Standgerichte versuchten mit willkürlichen Hinrichtungen für Ordnung zu sorgen, während 14-Jährige als letztes Aufgebot des Regimes im Volkssturm verheizt wurden. "Wir können untergehen", hatte Hitler Anfang 1945 erklärt. "Aber wir werden eine Welt mitnehmen." Das waren nicht nur pathetische Worte, wie Fest zeigt: Je näher das Ende rückte, desto größer wurde der "grenzenlose Destruktionswille" Hitlers. Noch im März 1945 erließ er den so genannten "Nero-Befehl", der den Alliierten in Deutschland nur verbrannte Erde hinterlassen sollte. Immer wieder konzentriert sich Fest auf die Geschehnisse im Führerbunker unter der Berliner Reichskanzlei. Hierher hatten sich Hitler und seine Getreuen zurückgezogen. Isoliert von der Wirklichkeit wechselte die Stimmung zwischen gesteigerten Vernichtungsfantasien und tiefer Depression. Hitler verfiel körperlich zusehends und raffte sich doch immer wieder zur alten Entschlossenheit auf - bis er sich am 30. April 1945 im Bunker eine Kugel in die Schläfe schoss. Fests recht konservative Geschichtsinterpretation macht das Buch bisweilen einseitig - und zugleich lesenswert wegen der Lust an der Kontroverse, die Fest spüren lässt. Und was der Autor als Aufgabe der Geschichtsschreibung bezeichnet - "einen Ausschnitt gelebten Lebens zur Anschauung zu bringen" -, das ist ihm hier vorzüglich gelungen. -Christoph Peerenboom


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Kuchenfressende Monster und Pressetermine bei Kerzenlicht (5 von 5 Punkten) meint .
Das Ende des Dritten Reiches oder dessen, was davon übrig war, wurde allerspätestens 1945 auch zur Götterdämmerung für die Führungselite des NS-Regimes. Das Leben im Bunker, abgeschottet von den oberirdischen Kriegszerstörungen, spielte sich ein zunehmend skurriles Leben ab. So muss man sich Hitler als kuchenfressendes Monster mit Speichel im Mundwinkel und Flecken auf dem Hemd vorstellen. Immer wieder gab es dazu die illusionäre Hoffnung auf eine Kriegswende, der "Führer" des deutschen Reiches "spielte" auf der Landkarte mit Armeen oder Armeeteilen, die in Wirklichkeit schon gar nicht mehr existierten.
Kam die NS-Führung noch einmal ans Tageslicht, so um das allerletzte Aufgebot an Hitlerjungen zu betätscheln (Hitler an seinem letzten Geburtstag) oder um allerletzte Pressekonferenzen abzuhalten, die aus Ermangelung an Lampen bzw. Strom bei Kerzenschein abgehalten werden mussten.
Im Bunker drehte sich zum Schluß nur noch alles daran, wie man alles zu Ende bringen könne. Während sich die einen aus dem Staub machten, blieb den anderen nur der Weg des Suizids, um sich vor Kriegsgefangenschaft und Todesurteil zu retten.
Joachim Fests "Der Untegang" bietet einen erschütternden Einblick in die letzten Wochen des 3. Reichs und seiner Führungsspitze. Ein Muss für jeden Zeitgeschichts-Interessierten!

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Hitlers Briefe und Notizen: Sein Weltbild in handschriftlichen Dokumenten - Werner Maser
Buch:Hitlers Briefe und Notizen: Sein Weltbild in handschriftlichen Dokumenten
Autor:Werner Maser, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 61712
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Werner Maser ist 1922 in Ostpreußen geboren. Studium in Berlin, München, Erlangen. Staatsexamen. Dr. phil. Wissenschaftlicher Assisstent in Berlin. Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik an der Universität München über Hitler, die NSDAP und das Dritte Reich; Professor für Geschichte und Völkerrecht; Gast-Professuren in den USA, in Japan und Finnland; beschäftigte sich von 1949 bis 1980 ausschließlich mit Forschungsarbeiten über Hitler und die NSDAP. 'Man of Achievement 1973', Autor u. a. der in vielen Sprachen übersetzten Bücher: 'Die Frühgeschichte der NSDAP. Hitlers Weg bis 1924', 'Der Sturm auf die Republik. Frühgeschichte der NSDAP', 'Adolf Hitler. Mein Kampf. Geschichte. Auszüge. Kommentare', 'Hitlers Briefe und Notizen', 'Adolf Hitler. Das Ende der Führerlegende', 'Nürnberg, Tribunal der Sieger', 'Das Regime. Alltag in Deutschland 1933-1945'

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Neue Perspektive (5 von 5 Punkten) meint .
Berichte aus zweiter oder dritter Hand (Miterlebtes oder aus heutiger Perspektive) haben immer etwas interpretierendes. Mit diesem Band nähert man sich Hitlers Weltbild anhand eigener Aufzeichnungen. Diese Perspektive war Mal eine ganz andere ohne die das Bild nicht vollständig ist. Das Buch sollte Standardwerk werden. Trotz des schwierigen Themas durch gute Strukturierung höchst lesbar!

Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte: Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg - Ralph Giordano
Buch:Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte: Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg
Autor:Ralph Giordano, Ausgabe vom Aug. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 64767
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Plan von der deutschen Weltherrschaft
"Die nordische Rasse hat ein Recht darauf, die Welt zu beherrschen, und wir müssen dieses Recht der Rasse zum Leitstern unserer Außenpolitik machen. Glauben Sie mir, der ganze Nationalsozialismus wäre nichts wert, wenn er sich auf Deutschland beschränkt und nicht mindestens 1000 bis 1200 Jahre lang die Herrschaft der hochwertigen Rasse über die ganze Welt ausübt." Dieser Satz Hitlers aus dem Jahre 1930 zeugt nicht nur von Größenwahn und Fantasterei. Er war Programm. Und auch das nicht nur. Denn in den Parteiämtern und Behörden des "Dritten Reichs" arbeiteten wenig später intelligente und willfährige Köpfe an der Ausfüllung dieses Programms, an detaillierten Plänen für die Zeit nach dem Endsieg. Wie Deutschland, wie Westeuropa, wie die Welt nach dem gewonnenen Krieg aussehen würde, das war beschrieben in zahlreichen Denkschriften, Direktiven, Verordnungen, die nur darauf warteten, aus der Schublade gezogen zu werden...
Ralph Giordano wurde 1923 in Hamburg geboren und arbeitet als Journalist, Fernsehdokumentarist und Schriftsteller.
Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderem "Israel, um Himmels willen, Israel" (1991), "Wird Deutschland wieder gefährlich?" (1993), "Ostpreußen ade" (1994) und "Mein irisches Tagebuch" (1996).
Für seine publizistische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Entlarvung von Hitlers Größenwahn (5 von 5 Punkten) meint J.v.S. aus München Deutschland
Ich verstehe nicht, warum dieses Buch so schlechte Kritiken bekommen hat. Ich kenne keines, das besser den Größenwahn Hitlers und seiner Gefolgsleute in seinen Weltherrschaftsplänen und Architektur-Vorhaben sichtbar macht - und wie weit er auf dem Weg zu deren Verwirklichung schon war.
Außerdem arbeitet Giordano sehr gut heraus, daß und warum so viele Deutsche sich mit diesen grandiosen Visionen von deutscher Weltbeherrschung identifizieren konnten - obwohl das alles ja nicht einmal im Ansatz zu finanzieren gewesen wäre - nicht einmal durch Einsatz von Zwangsarbeitern (der ja in genügenden Ausmaß bereits erfolgte).
Ich kann jedem, der sich ein Bild von der Realität des Dritten Reichs ein klares Bild machen möchte und vor den durch das Ende der Nazi-Herrschaft gestoppten Nachkriegs-Plänen Hitlers dieses Buch nur dringend empfehlen.
(In romanhafter Form hat Robert Harris in "Vaterland" durchgespielt, was Hitlers "Erfolg" bedeutet hätte!)

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Hitlers Neue Reichskanzlei: Haus des großdeutschen Reiches 1938-1945 -
Buch:Hitlers Neue Reichskanzlei: Haus des großdeutschen Reiches 1938-1945
 Ausgabe vom Aug. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 52186
Preis: 25,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Vom Empfang des Diplomatischen Korps über Führergeburtstage, Empfänge von Persönlichkeiten aus Militär und Partei bis hin zur Rückkehr der Legion Condor aus Spanien und zu den letzten Tagen Hitlers. Die Farbfotos führen die Reichskanzlei als Ort der begegnung und als Mittelpunkt Berlins vor und zeichnen ein schillerndes Porträt jener letzten Jahre des Dritten Reiches in der Neuen Reichskanzlei mit bisher unveröffentlichten, scharfen Farbfotos.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein wunderbares Buch ! (5 von 5 Punkten) meint D.
Lassen Sie sich nicht von den irregeleiteten Rezensionen der 'Gutmenschen' vom Erwerb dieses Buches abhalten. Es zeigt in beeindruckenden Bildern Planung und Bau der Neuen Reichskanzlei und gibt Einblicke in den geschichtlichen Hintergrund.

Den negativen Rezensenten sei hier ein Zitat Walter Lippmann's nahegelegt, der unter Präsident Woodrow Wilson Chef des inoffiziellen Propagandaministeriums der USA sowie in den zwanziger bis fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der einflußreichsten Journalisten in den USA war: "... daß außer der notwendigen Besetzung des feindlichen Staates und der Aburteilung der führenden Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbrecherprozessen, als die wichtigste Absicherung des Sieges nur gelten kann, wenn die Besiegten einem Umerziehungsprogramm unterworfen werden. Ein naheliegendes Mittel dafür ist, die Darstellung der Geschichte aus der Sicht des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der moralischen Kategorien der Kriegspropaganda des siegreichen Staates in das Bewußtsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden." (zitiert in Die Welt v. 20.11.1982)

Die besagten Rezensenten sind offensichtlich Opfer ihres eigenen geistigen Unvermögens.

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Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier: Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus - Henry Picker
Buch:Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier: Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus
Autor:Henry Picker, Ausgabe vom Febr. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 98470
Preis: 29,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Als dreißigjähriger Jurist wurde Henry Picker, dessen Eltern mit Hitler seit den zwanziger Jahren bekannt waren, im März 1942 ins Führerhauptquartier berufen, wo ihn Hitler zu seinem "ständigen Tischgast" bestimmte. So erlangte Picker Einblick in Hitlers Werdegang, Gedankenwelt, Politik und Kriegsführung. Seine Niederschriften der "Tischgespräche" Hitlers halten mit der Unbestechlichkeit des historisch, politisch und juristisch geschulten Beobachters fest, wie sich Hitler im Kreis seiner Mitarbeiter gab, wie er seine Auffassungen, Entscheidungen und Maßnahmen interpretierte und wie er die jeweils aktuellen Probleme kommentierte. Eine überaus anschauliche Quelle aus der allernächsten Umgebung Hitlers, die bei ihrer Erstveröffentlichung 1951 als "publizistische Weltsensation" (Der Spiegel) gefeiert wurde. Der Band gilt bis heute als wichtiges zeitgeschichtliches Zeugnis.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ungewöhnliche Einblicke (5 von 5 Punkten) meint M.S.
Dieses Buch ist seit langem mal wieder halbwegs vernünftig zu lesende Literatur über das 3. Reich, speziell über Adolf Hitler. Wer hier erwartet, daß dieser Mensch, wie in fast allen anderen Publikation, in der Luft zerrissen, diffamiert und verteufelt wird, der sieht sich hier einem etwas anderem Buch gegenüber. Dieses Buch überlässt es grösstenteils dem Leser selbst sich ein Urteil zu bilden. Man wird nicht an die Hand genommen und wie ein geistig minderbemitteltes Kind durch das Thema geführt, mit unzähligen krampfhaften Erläuterungen, Klarstellungen, Hinweisen und vorgegebenen Denkmustern in die gewünschte Richtung geführt, sondern man kann diese dokumentierten Tischgespräche wunderbar ohne diese bevormundenden Kritzeleien durcharbeiten. Daß hier teilweise geschildert wird, das Buch beleuchte die "andere Seite" Adolf Hitlers nicht ausreichend, dem kann ich nur zustimmen. ABER: Die "andere Seite" Adolf Hitlers bekommt man tagtäglich, auf sämtlichen Sendern, in sämtlichen Printmedien, so gut wie ununterbrochen um die Ohren gehauen, ohne daß sich dem jemand entziehen könnte, außer man wirft seinen Fernseher aus dem Fenster und kündigt sämtliche Zeitschriftenabonnements. Also kann man davon ausgehen, daß nahezu jeder im deutschsprachigen Raum die "andere Seite" Adolf Hitlers, der Nationalsozialisten und des 3. Reiches mehr als ausreichend kennt. Ja sogar schon in der Grundschule wird es mit den Jüngsten durchgekaut, und geht in der weiterführenden Schule nahtlos weiter, sodas man den Eindruck gewinnt, die deutsche Geschichte bestehe nur aus 12 Jahren NSDAP Regierung. Was soll also die Aufregung über nicht genügende Kommentierung? In meinen Augen nicht nachvollziehbar. 2 Generationen nach dem 2. Weltkrieg sollte man der deutschen Bevölkerung durchaus zutrauen können, auch mit diesen überraschenden Dokumentationen, in denen Adolf Hitler als sehr umfassend gebildeter Mann mit einem sehr umfangreichem Wissen in den verschiedensten Bereichen, durchaus auch mit Weitsicht, dargestellt wird, umzugehen.

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Hitler der Eroberer. - Rudolf Olden
Buch:Hitler der Eroberer.
Autor:Rudolf Olden, Ausgabe vom Juli 1989, Broschiert, Verkaufsrang 975755
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).

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