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Juden in der NS-Zeit







Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt
Buch:Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom Okt. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 209390
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.
Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.
Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler

Adressat unbekannt - Kressmann Taylor
Buch:Adressat unbekannt
Autor:Kressmann Taylor, Ausgabe vom 22. Juni 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 7506
Preis: 5,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Vorw. v. Elke Heidenreich
Erscheinungsjahr: 2010
16. Aufl.
Deutsch v. Dorothee Böhm
Gewicht: 66 gr / Abmessung: 19 cm
Von Taylor, Kressmann / Übersetzt v. Böhm, Dorothee
"Adressat unbekannt", erstmals 1938 im New Yorker Story Magazine veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser kurze Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft.
Pressestimmen:
"Ein widerständiges Dokument von bestechender Kunstfertigkeit." (FAZ)

"Wir weinten tränenlos..." - Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz - Gideon Greif
Buch:"Wir weinten tränenlos..." - Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz
Autor:Gideon Greif, Ausgabe vom 18. Aug. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 13819
Preis: 10,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Augenzeugenberichte des jüdischen ''Sonderkommandos'' in Auschwitz
Erscheinungsjahr: 2010
8. Aufl.
m. Fotos u. Pln.
Gewicht: 275 gr / Abmessung: 19 cm
Von Greif, Gideon
50 Jahre nach ihrer Befreiung hat der Autor sieben Überlebende der "Sonderkommandos" interviewt. Sie wurden gezwungen, Juden und andere Häftlinge auf ihrem Weg in die Gaskammern zu "begleiten", anschließend ihre Leichname zu "verwerten" und schließlich zu verbrennen. Ihre Berichte sind unübersehbare Dokumente wider das Vergessen und die Auschwitz-Lüge.
"Haben Sie manchmal geweint?" - "Oft. nicht nur einmal. Während der Arbeit, nur ohne Tränen. Seit damals habe ich keine Tränen mehr. Dort weinten wir tränenlos."
Sieben Augenzeugenberichte versammelt Gideon Greif in seinem Dokumentarband "Wir weinten tränenlos...". Sieben Juden, die in Auschwitz-Birkenau als "Sonderkommando" tätig waren, erzählen, wie sie im täglichen Ablauf der Todesmaschinerie eingesetzt wurden. Kein einfaches Unterfangen. Wer im "Sonderkommando" arbeiten mußte, dem fällt es schwer, darüber zu reden: Zu unerträglich ist der Schmerz und zu gering die Kraft, auf Leute zu reagieren, die sie als Verräter, Denunzianten und Helfershelfer der Nazis beschimpfen würden. Dabei hatten sie niemals die Wahl, zwischen Verweigerung oder Gehorsam zu wählen. "Ihr wichtigstes Ziel sei es gewesen, zu überleben, um der Welt von der Shoah Zeugnis geben zu können", schreibt Greif in seinem Vorwort. Und wohl deshalb hat er diese Menschen, trotz aller Widrigkeiten, in einfühlsamer Annäherung und langen, zahlreichen Gesprächen dazu gebracht, über ihren Einsatz in Auschwitz-Birkenau zu reden.
Greif, Mitarbeiter der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, ist ein gewissenhafter Historiker. Er befragt die Männer nach jedem einzelnen Detail des Vernichtungsprozesses, über den sie berichten können: Das "Sortieren" auf der Rampe, die Entkleidung, die Tötung in der Gaskammer, die "Verwertung" der Überreste - Lebensmittel, Kleidung, Wertsachen, Zahngold -, die Verbrennung der Leichen. Gerade die minutiöse Beschreibung der automatisierten technischen und menschlichen Prozesse führt die Ausmaße des Grauens in noch schärferen Konturen vor Augen als die ohnehin schon unerträgliche Zahl von sechs Millionen getöteter Juden.
Wer diese Augenzeugenberichte gelesen hat, kennt das wahrscheinlich wichtigste Beweismittel dafür, daß die Shoah, der Völkermord an den Juden, eine eiskalt geplante Aktion gewesen war. -Bettina Albert

Ganz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die "Endlösung" in Polen - Mit einem Nachwort (1998) - Christopher R. Browning, Jürgen Peter Krause
Buch:Ganz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die "Endlösung" in Polen - Mit einem Nachwort (1998)
Autor:Christopher R. Browning, Jürgen Peter Krause, Ausgabe vom 1. Sept. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 66798
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Wie kann Massenmord zur Alltagsroutine werden? Im Sommer 1942 wurde einBataillon der Hamburger Polizeireserve, etwa 500 Männer, nach Polen zueinem Sonderauftrag gebracht. Dort wurde ihnen eröffnet, daß sie die jüdischeBevölkerung in polnischen Dörfern aufzuspüren, die noch arbeitsfähigenMänner für den Lagereinsatz einzuordnen, die übrigen auf der Stelle zuerschießen hätten. Der Autor versucht nicht zu erklären, aber doch Gründeund beeinflussende Umstände dafür zu finden, wie 'ganz normale Männer'zu Massenmördern gemacht werden konnten.

Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer - Ernst Klee
Buch:Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer
Autor:Ernst Klee, Ausgabe vom 11. März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 22938
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die Machthaber des Dritten Reiches boten Medizinern etwas unerhört Verlockendes, in der Welt bis dahin Einmaliges Statt Meerschweinchen, Laborratten und Versuchskaninchen konnten sie Menschen massenhaft zu Versuchszwecken benutzen.

Die Vernichtung der europäischen Juden - 3 Bände - Raul Hilberg
Buch:Die Vernichtung der europäischen Juden - 3 Bände
Autor:Raul Hilberg, Ausgabe vom 1. Sept. 1990, Taschenbuch, Verkaufsrang 78312
Preis: 25,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Judenmord war nicht das Werk Einzelner. Er wurde von einer hochgradig arbeitsteiligen und bürokratisch organisierten Gesellschaft in die Wege geleitet und verwirklicht; von einer Gesellschaft, die die technischen Mittel dazu hatte und den Willen, sie zu nutzen. Auf dieser Gesellschaftsanalyse basiert das wohl gewichtigste Werk der Schwarzen Reihe: Raul Hilbergs Die Vernichtung der europäischen Juden.
In guter bürokratischer Tradition stand am Beginn des Vernichtungsprozesses die amtliche Definition dessen, was vernichtet werden sollte: das Judentum. Nachdem das Reichsinnenministerium dieses Problem zufrieden stellend gelöst hatte, konnte die systematische Entrechtung und Enteignung der Juden beginnen. Weitere Stufen folgten: die Konzentration der Juden in Ghettos, die Operationen der mobilen Tötungseinheiten, die Deportationen aus den besetzten Gebieten und schließlich die Errichtung spezieller Vernichtungszentren. Hinter dieser höchst effizienten Maschinerie verbarg sich ein ganzes Heer von Namenlosen, deren funktionale Hingabe diesen Genozid erst möglich gemacht haben. Es waren "gewöhnliche" Bürokraten, Reichsbahner, Polizisten und Soldaten, die diese Maschinerie in Gang hielten, und ihre Befehle kamen von subalternen Vorgesetzten, die den "Führerwillen" gewissenhaft vollstreckten.
"Töten ist nicht mehr so schwer wie in früheren Zeiten." - Es ist dieser Satz Raul Hilbergs, der sich ins Gedächtnis eingräbt. Er ist Fazit und Mahnung zugleich. Der technische Fortschritt machte den Holocaust erst möglich, und es ist dieser Fortschritt, der das Vernichtungspotenzial seitdem immer weiter perfektioniert und ausgebaut hat. Der Verwaltungsbeamte früherer Tage hatte nicht die Werkzeuge, eine ganzes Volks auszulöschen. Der Bürokrat von morgen wird diese Probleme nicht haben, er ist bereits heute besser ausgerüstet als die Nazis jemals waren. -Stephan Fingerle

Was sie taten - Was sie wurden: Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord - Ernst Klee
Buch:Was sie taten - Was sie wurden: Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord
Autor:Ernst Klee, Ausgabe vom Juni 2004, Broschiert, Verkaufsrang 234557
Preis: 11,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die 'Vernichtung lebensunwertenLebens' durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter undTatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute,die an der 'Ausmerzung' beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligtweiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolleÄrzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten.Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielennach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetztwaren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien,höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandeltenoder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannteNamen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslosJustizakten - z. T. auch Schriftverkehr der Täter - als Grundlage dienen.So wird zum ersten Mal an einem großen - auf die Massenvernichtung 'lebensunwertenLebens' begrenzten - Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfennach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentlicheLeben beeinflussen konnten.

Schindlers Liste - Thomas Keneally
Buch:Schindlers Liste
Autor:Thomas Keneally, Ausgabe vom 1. April 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 30843
Preis: 8,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 1982
4. Aufl.
ab 12 J.
Gewicht: 376 gr / Abmessung: 18,5 cm
Von Keneally, Thomas
"Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganz Welt" die Geschichte des Oskar Schindler. Oskar Schindler, Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, gutaussehender blonder Deutscher dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine Emailfabrik, in der ausschließlich Juden arbeiten. Schon nach kurzer Zeit erfreut er sich bester Kontakte zu den Nazis. 1942, bei der Auflösung des Krakauer Gettos, sieht er mit an, wie Juden auf offener Straße erschossen werden. Sein Entschluss steht fest: Er wird sich für die Juden einsetzen, um sie vor dem KZ zu retten. 1944 schließlich fordert er mit seiner legendären Liste Arbeitskräfte für seine Fabrikumsiedlung an: Über tausend Juden stehen darauf, und sie entgehen dem sicheren Tod. Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold einen Ring, in den sie den Talmud-Spruch gravieren: "Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt." Gründlich recherchiert und spannend aufbereitet, schildert das Buch ein bewegendes Stück Geschichte, ergänzt von einem Anhang mit Unterrichtsanregungen für den Einsatz in der Schule. Im Februar 1994 wurde die Verfilmung des Buches durch Steven Spielberg mit dem Golden Globe für besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch und kurz darauf mit 7 Oscars ausgezeichnet.
Pressestimmen:
"Eine wahre Heldengeschichte aus dem Krieg und ein großes Denkmal für den Kampf gegen den Naziterror." (Simon Wiesenthal)

»Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank - Mirjam Pressler
Buch:»Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank
Autor:Mirjam Pressler, Ausgabe vom 5. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 260598
Preis: 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das Dritte Reich und die Juden: Die Jahre der Verfolgung 1933 - 1939 Die Jahre der Vernichtung 1939 - 1945 - Saul Friedländer
Buch:Das Dritte Reich und die Juden: Die Jahre der Verfolgung 1933 - 1939 Die Jahre der Vernichtung 1939 - 1945
Autor:Saul Friedländer, Ausgabe vom 1. Dez. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 194771
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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