Product Description Die amerikanische Fantasy-Autorin Marion Zimmer Bradley hat ein gewaltigesEpos in der großen Tradition der Ritterromane geschaffen, in dem sie denZauber der alten Mythen und Legenden um König Artus wieder heraufbeschwört.Es ist Morgaine, die Hohepriestipn des Nebelreichs Avalon und Schwestervon Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt,von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysteriendiesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Fraudiese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestaltenin einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht inden Händen hielten Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit undsetzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige SchwertExcalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Hörbuch-Rezension Das berühmte Fantasy-Werk von Marion Zimmer Bradley, eine großartige Nachdichtung der Artussage, wird hier von Anna und Katharina Thalbach interpretiert: Katharina leitet als Ich-Erzählerin Morgaine in einem Rückblick den Roman ein und schließt ihn ab, während Anna als Erzählerin durch die Geschichte der zentralen Figur Morgaines führt. Obwohl das Ende bereits im Prolog der Hohepriesterin verkündet wird, bleibt die Handlung trotzdem spannend. Der Hörer wird unweigerlich in den Bann der Legende um Artus und seine Tafelrunde gezogen. Das Porträt der faszinierenden Frau Morgaine und die Geheimnisse zwischen den Welten erlebt er als eine Art Offenbarung! Morgaine verkörpert als Schwester, Mutter und Geliebte Artus? den Alten Glauben, in dem Frauen - ihr Wissen, ihre Magie und Spiritualität - dominieren. Britannien wird als wirkliche Welt, Avalon nur noch als Traum erlebt. Am Ende sterben Artus und Lancelot, und Morgaine zwischen dem Kampf für die Einheit Britanniens und dem Weiterbestehen Avalons scheitert ? Dass Avalon nicht gänzlich vergessen wurde, ist zu einem großen Teil die Leistung von Marion Zimmer Bradley (1920 - 1999). Mit dem 1982 veröffentlichten Fantasy-Roman Die Nebel von Avalon machte sie den Stoff der Artussage und das keltische Wissen überhaupt für ein breites Publikum interessant. Die Autorin der Avalon-Serie verfasste auch den Zyklus über den Planeten Darkover. Sie gab auch ein eigenes Fantasy-Magazin heraus. Fazit: Je mehr man hört, desto mehr glaubt man, dass Avalon wirklich ist oder zumindest war. Eine unterhaltsame, musikalisch eindrucksvoll untermalte Nacherzählung der Artuslegende, aus der Sicht einer Frau. Für lange Winterabende die ideale Beschäftigung. Toll sind Katharina und Anna Thalbach. Sie erwecken den einmaligen Zauber Avalons, dieser versunkenen Zeit, zu neuem Leben. Gekürzte Lesung mit Musik, Spieldauer: ca. 920 Minuten, 12 CD. -culture.text 1
Buch:
Der Falke des Lichts: Die Artus-Saga
Autor:
Gillian Bradshaw, Ausgabe vom Nov. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 440109
Stephen R. Lawhead, Ausgabe vom 16. Mai 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 693248
Aus der Amazon.de-Redaktion Wir schreiben das späte 21. Jahrhundert: König Edward IX. ist von eigener Hand gestorben. Seit Jahrzehnten herrschen im Buckingham Palace skandalöse Verhältnisse, und in ganz England wird der Ruf nach Abschaffung der Monarchie laut. Der machthungrige Premierminister Thomas Waring möchte dem Willen des Volkes mit einer zweiten Magna Carta gerecht werden. Unterdessen wird James Arthur Stuart, ehemaliger Hauptmann der britischen Armee, von einem geheimnisvollen Mr. Embries über seine wahre Abstammung aufgeklärt: Er ist der rechtmäßige Thronerbe, der Nachfolger König Edwards. Und nicht nur das - er ist auch der wiedergeborene König Arthur, und Mr. Embries entpuppt sich als mächtiger Zauberer Merlin. Gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, diesem verkommenen Zeitalter Ordnung und Moral zurückzubringen. Das erweist sich jedoch als äußerst schwierig, haben sie doch die korrupten Machthaber des Landes und die sensationsgierigen Massenmedien gegen sich. Vom Grundkonzept her erinnert Avalons Rückkehr an die legendäre Comicserie Camelot 3000 von Mike Barr und Brian Bolland, in der eine neue Tafelrunde eine außerirdische Invasion zurückschlägt. Stephen Lawhead begibt sich nicht ganz so weit in die Zukunft, konfrontiert seinen Arthur allerdings auch mit einer modernen Welt, die seinen Wertvorstellungen ähnlich zwiespältig gegenübersteht. Das führt zu vielen äußerst interessanten Szenen, aber auch zu einigem unfreiwilligen Humor; nicht immer gelingt es dem Autor, das Personal des bretonischen Sagenkreises glaubhaft in der Zukunft zu verorten. Wer Arthur jedoch einmal unter völlig anderen Umständen kämpfen und lieben sehen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. -Helge Basler 1