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Andreas Feininger: That's Photography (Hatje Cantz) - Thomas Buchsteiner, Otto Letze
Andreas Feininger: That's Photography (Hatje Cantz)
Autor: Thomas Buchsteiner, Otto Letze
Er war der ungekrönte Fotograf der amerikanischen Großstadt. Wie kein Zweiter hat es Andreas Feininger (1906-1999) verstanden, das pulsierende Leben und die gigantischen Architekturen der Metropolen in stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen festzuhalten. Peter Adam hat den Pionier des Bildjournalismus deshalb 1983 in einem B B C-Interview zu den sechs besten Fotografen der Welt erklärt.

Auch wenn dies etwas übertrieben ist, so gebührt Feininger doch ein Platz im Olymp der " Lichtbildnerei". In thematisch aufbereiteten Kapiteln präsentiert Andreas Feininger nun Werke des Fotografen aus allen Schaffensperioden - allen voran natürlich die bekannten Fotografien New Yorker Wolkenkratzer, die es mit den Arbeiten Harry Callahans aufnehmen können, und die ungeheuer spannungsgeladenen Bilder amerikanischer Bahnhöfe, in denen der Kontrast aus dem Silbergrau moderner Züge und dem im Nebel verschwimmenden Schwarz der Dampfloks nicht zuletzt den Kontrast zwischen alter und neuer Technik widerspiegelt. Überraschend sind dabei selbst für Feininger-Fans vor allem die strukturellen Nahaufnahmen von Pflanzenformen, die an die Arbeiten Karl Blossfelds erinnern.

Darüber hinaus sind auch frühe Bilder Feiningers versammelt, die das faszinierende Spiel von Licht und Schatten der späteren Jahre anhand des Motivs nächtlicher Hamburger Straßen in den 30er-Jahren vorbereiten. Daneben gibt es sehr private Fotos von hoher formaler Meisterschaft zu bewundern, die unter anderem den Malervater Lyonel Feininger beim Zuwasserlassen von Modellbooten im New Yorker Central Park zeigen. Derartige " Schnappschüsse" demonstrieren, wie sehr Feininger über einen fotografischen Blick verfügte, der nicht professionell aufgesetzt, sondern längst verinnerlicht war. Und sie machen den faszinierenden Bildband eines der besten Fotografen des 20. Jahrhunderts zudem zu einem auch privat gefärbten Buch. -Thomas Köster


Riefenstahl, Olympia - Leni Riefenstahl
Riefenstahl, Olympia
Autor: Leni Riefenstahl

50 Klassiker Photographen: Von Louis Daguerre bis Nobuyoshi Araki (Gerstenbergs 50 Klassiker) - Willfried Baatz
50 Klassiker Photographen: Von Louis Daguerre bis Nobuyoshi Araki (Gerstenbergs 50 Klassiker)
Autor: Willfried Baatz

Die Kamera - Ansel Adams, Robert Baker
Die Kamera
Autor: Ansel Adams, Robert Baker
Die Kamera [ Jan 01, 2000] Adams, Ansel und Baker, Robert . . .

Portraits. Bilder aus Europa und Amerika - Klaus Honnef, Helmut Newton
Portraits. Bilder aus Europa und Amerika
Autor: Klaus Honnef, Helmut Newton
2. Auflage, Schirmer/ Mosel, München, 1987. 245 S. mit zahlr. Fotos, kart. Quart -neuwertig / mit einem Text von Klaus Honnef-

Gasbehälter - Bernd Becher, Hilla Becher
Gasbehälter
Autor: Bernd Becher, Hilla Becher

Leni Riefenstahl. Fünf Leben - Leni Riefenstahl
Leni Riefenstahl. Fünf Leben
Autor: Leni Riefenstahl
Einmalige Auflage 4°, gebundene Ausgabe, Hardcover/ Pappeinband Köln - London - Madrid - New York - Paris - Tokyo, T A S C H E N, 2000. 336 Seiten mit Schutzumschlag, dieser mit winzigen Läsuren, Einband am vorderen Gelenk (nur dort!) mit mehreren kleinen, grauen Fleckchen. Dies offensichtlich ein Fehler bei der Herstellung, da sonst nahezu tadelloses Exemplar, auf ihrem Porträt voll signiert. Erste Ausgabe dieses umfangreichen Bildbandes über Leben und Werk der nicht unumstrittenen Tänzerin, Filmschauspielerin, Photographin und Regisseurin. Von ihren ersten Anfängen als Tänzerin am Beginn der 20er-Jahre, den ersten Filmrollen, ihren Regisseur- und Filmarbeiten im Dienste der Nazipropaganda bis hin zu ihren nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Photos und Filmen von den Nubas im Sudan sowie ihren späten Unterwasseraufnahmen, für die sie im fortgeschrittenen Alter noch das Tauchen erlernte.

Denn alle Lust will Ewigkeit - Isolde Ohlbaum
Denn alle Lust will Ewigkeit
Autor: Isolde Ohlbaum
Ohlbaum, Isolde: Denn alle Lust will Ewigkeit. Erotische Skulpturen auf europäischen Friedhöfen. München, Knesebeck 2000. 154 S. m. zahlr. Abb. Ppbd.

Die Scheinwerferin - Lutz Kinkel
Die Scheinwerferin
Autor: Lutz Kinkel
Bis heute zehrt Leni Riefenstahl von dem Ruhm, den ihr ihre in dunkelster Zeit perfekt gemachten Propagandafilme für die Nationalsozialisten eingetragen haben. Für ihr filmisches Genie lässt sich die am 22. August 1902 in Berlin geborene Diva nach wie vor gerne feiern. Auf die vollkommene Übereinstimmung ihrer Filmästhetik mit den ästhetischen Idealen der nationalsozialistischen Ideologie freilich mag sie gar nicht gerne angesprochen werden. Sie ist es leid, von kleinen Geistern immer wieder mit Schmutz beworfen zu werden, wo es ihr doch nach ihrer festen Überzeugung gebührte, dass man ihr angesichts ihrer künstlerischen Großartigkeit mit Ehrfurcht und Bewunderung begegnete. Von so etwas wie der in dem bewegenden Buch Bis zur letzten Stunde und dem nicht minder bewegenden Film Im toten Winkel dokumentierten Scham, die Hitlers Sekretärin Traudl Junge in späten Jahren wegen der Naivität empfand, mit der sie als junge Frau dem personalisierten Bösen diente, findet sich bei Riefenstahl nicht die geringste Spur.

Nun hat sich mit Lutz Kinkel also schon wieder jemand herausgenommen, statt auf die Größe der Schöpferin solch großartiger Filmkunstwerke wie Triumph des Willens (1934), Tag der Freiheit! - Unsere Wehrmacht (1935) oder Olympia - Fest der Schönheit (1936) schonungslos auf die Fakten dieses nunmehr fast hundertjährigen Lebens zu blicken, ohne sich von dem Schein blenden zu lassen, den die Lichtbildkünstlerin über Jahrzehnte auf dieses Leben zu werfen verstand. Tatsächlich ist das Resultat keine Jubelschrift zum Hundertsten. Herausgekommen ist vielmehr eine sauber recherchierte Biografie, die die moralischen Schattenseiten des narzisstischen Genies ausleuchtet, die symptomatisch sind für den kollektiven Selbstbetrug, mit dem so viele Mittäter und Mitläufer nach dem Krieg ihr moralisches Versagen - oft genug erfolgreich - zu relativieren verstanden.

Die von Leni Riefenstahl zu diesem Zweck gesponnenen Legenden, wie etwa diejenige, ihre Olympia-Filme seien keine Propagandafilme gewesen, sondern unabhängig produzierte Kunstwerke, werden von Kinkel anhand des vorhandenen Dokumentenmaterials glasklar widerlegt. Tatsächlich nämlich war die Riefenstahl'sche Olympiafilm Gmb H nachweislich nichts anderes als eine Tarnfirma der Nationalsozialisten. Und auch die von ihr immer wieder vorgebrachte Behauptung, Propagandaminister Goebbels habe ihr wegen der Erfolglosigkeit seiner sexuellen Avancen fortwährend Steine in den Weg gelegt, findet in den Akten ihre Widerlegung.

Kinkel hat ein grundsolide recherchiertes Buch vorgelegt, das unter die Debatte über die Riefenstahl einen würdigen Schlussstrich zieht. Nun darf sie noch ihren hundertsten Geburtstag feiern, und dann wollen wir sie alle vergessen. -Andreas Vierecke


Lyonel Feininger: Die Halle-Bilder -
Lyonel Feininger: Die Halle-Bilder

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