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Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt - Jeremy Scahill
Buch:Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt
Autor:Jeremy Scahill, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 8193
Preis: 11,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kaum jemand hatte von der Firma Blackwater gehört, als im Herbst 2007 in Bagdad auf offener Straße 17 Zivilisten erschossen wurden von Söldnern einer Privatarmee, die im Irak und anderswo für die USA Krieg führt oder Öl-Pipelines bewacht. Die Welt horchte auf: Eine Privatarmee, die niemand kontrolliert, groß genug, um Regierungen zu stürzen. Scahills spannendes Enthüllungsbuch macht deutlich, zu welcher Bedrohung für Recht und Demokratie das neue Söldnerwesen inzwischen geworden ist, das von der Regierung Bush hochgepäppelt wurde.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Amerikas Söldner im Kreuzzug für Freiheit und Demokratie (4 von 5 Punkten) meint M.P. aus Oberösterreich
Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten Sicherheitsfirmen, die im Irak eine wahre Goldgrube entdeckt haben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung war es vorwiegend die Firma Blackwater, deren Name spätestens seit der blutrünstigen Ermordung von 4 ihrer Söldner am 31. März 2004 in Falludscha in aller Munde ist. Doch was steckt hinter diesem Sinnbild einer modernen "Sicherheitsfirma" die wie keine zweite für die Privatisierung der Kriegsführung steht? Democracy Now!-Korrespondent und The Nation-Mitarbeiter Jeremy Scahill hat mit "Blackwater - Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung dieser Frage geleistet.

Von der Gründung Blackwaters als Trainingszentrum durch den ehemaligen Navy SEAL und Millionärssohn Erik Prince, die von der Fachwelt begeistert aufgenommen und begrüßt wurde, bis zur Gründung von Blackwater Security Consulting im Jahre 2002 zeichnet Jeremy Scahill die Geschichte dieses symbolträchtigen Unternehmens nach und lässt dabei auch die politischen Verstrickungen Prince nicht im Dunkeln, der dank seiner Kontakte unter den Neokonservativen und christlichen Rechten schon bald auch einen günstigen Vertrag mit dem Pentagon schließen konnte. Möglich gemacht wurde das nicht nur durch die Besetzung wichtiger Posten mit republikanischen Managern aus Rüstungskonzernen, sondern auch durch Donald Rumsfelds vitales Interesse an einer möglichst umfassenden Privatisierung der US-Streitkräfte. Bereits Verteidigungsminister Dick Cheney kürzte unter Bush sen. Das Militärbudget um 10 Milliarden Dollar und reduzierte die Truppenstärke von 2,2 auf 1,6 Millionen und legte somit den Grundstein für jenen Boom, der 2003 einsetzte, als die USA zusammen mit privaten Militärfirmen im Irak einmarschierten und wenige Jahre später feststellten mussten, anfangs zu wenig Truppen eingesetzt zu haben.

"Im Irak heisst das große Geschäft nach dem Krieg nicht Öl sondern Sicherheit." schrieb die Londoner Times (wie sie auf Seite 106 zitiert wird) und so wurde das Land von Euphrat und Tigris bald zum El Dorado für Sicherheitsfirmen, deren Mitarbeitern nach dem Abgang des US-Verwalters Paul Bremer sogar eine rechtliche Immunität (ebenfalls für Mord) garantiert wurde. Spitzengehälter und eine enorme Nachfrage an qualifizierten Personal zogen allerdings auch zwielichtigere Subjekte an, so fanden sich im Dienste Blackwaters zeitweise auch Hunderte Chilenen die einst für die Pinochet-Diktatur gemordet und gefoltert hatten. Mitunter zu einem Problem wurden selbst Kämpfer fremder Staatszugehörigkeit, deren Staaten nicht zur Koalition gehörten und sich dennoch den gleichen Gefahren von Entführung und Ermordung aussetzten, wie Österreichs prominentester Fall Bert Nussbaumer. Einerseits bietet die Kommerzialisierung des Militärsektors auch eine einzigartige Chance für ehemalige Militärangehörige, die aus Altersgründen meist ohne großartige Berufschancen im zivilen Leben verloren wirken.

Der einstige CIA- und Blackwater-Mitarbeiter Jamie Smith beschreibt es sehr treffend (S. 69) "Will man wirklich, dass unsere Freiwilligen vor dem Kasernentor Wache schieben, wenn sie stattdessen viel Wichtigeres für uns leisten könnten?" doch dagegen kontert etwa der Publizist Peter W. Singer (S. 247) "Diese Firmen reden davon, wie sie Kätzchen von Bäumen retten könnten, wenn die große böse Weltgemeinschaft sie nur ließe, aber die Situation ist weitaus komplizierter. Solcherart Lobbyismus zielt nicht selten darauf ab, den Leuten etwas vorzugaukeln...". Was FedEx für die Postbeförderung geworden ist, will Blackwater in der Kriegsführung werden, um die staatliche Konkurrenz in jeder Hinsicht auszubooten. Firmen wie Blackwater sind dabei sehr geschickt darin sich öffentlich zu positionieren und gerade hinter den Kulissen die richtigen Strippen zu ziehen, womit sie auch zum idealen Mittel werden, etwa den Posse Comitatus Act zu umgehen und als schwer bewaffnete Sicherheitstruppen im eigenen Land tätig zu werden, was sonst nur der Nationalgarde auf Anweisung des Gouverneurs oder Präsidenten möglich wäre. Ebenso denkwürdig ist die Möglichkeit private Ausbildner im Ausland für die Aufstellung von "Sicherheitskräften" und "Spezialeinheiten" einzusetzen und das auf völlig legaler Basis, ohne in Kongressausschüssen über eine verdeckte oder offene Intervention abzustimmen.

Ob Outsourcing bei gut belegten Beispielen von Missbrauch durch Gewinnmaximierung und Rechnungslegung mit kaum vertretbaren Mehrkosten wirklich das Patentrezept für die US-Besatzungspolitik im Irak sein kann, ist fragwürdig. Dessen ungeachtet werben entsprechende Firmen mit immenser Kosteneffizienz und machen so potentiellen staatlichen Auftraggebern ihr Angebot schmackhaft, während sie private Auftragnehmer offensiv ermuntern die Kosten für Sicherheitskräfte dem Kunden mit in Rechnung zu stellen. So faszinierend und neuartig diese Idee auf manchen wirken mag, ganz neu ist sie nicht, man versuche sich nur an die Geschichte des Söldnertums in so manchen Bürgerkriegen des 20. Jahrhunderts und im Zusammenhang mit kolonialen Ambitionen erinnern.

Obwohl manche Angriffe auf die Neokonservativen und den "militärisch-industriellen Komplex" einen gewissen ideologischen Anstrich offenbaren, wie auch die Empfehlungen Michael Moores und Naomi Kleins, so gilt es Jeremy Scahill doch ein beachtliches Maß an Glaubwürdigkeit zuzugestehen. Seine Recherchen beruhen nicht allein auf Werken zum Thema, sondern auch den Interviews mit ehemaligen und großteils sogar namentlich genannten ehemaligen Blackwater-Mitarbeitern, sowie eigenen journalistischen Recherchen. Ideologie hin oder her, die Quellen werden angeführt und was zählt ist letztlich die Information und nicht die Aufmachung, an der vielleicht noch jemand Anstoß findet. Sollte das Buch wie angekündigt im Stile von Michael Moores Fahrenheit 9/11 verfilmt werden ist das für dieses kommende Meisterwerk des Enthüllungs-Journalismus eine gebührende Anerkennung.

Fazit:
Jeremy Scahills Blackwater ist gut recherchiert ein exzellentes Beispiel für investigativen Journalismus und spannend wie erschütternd ein Buch das den Leser nicht mehr so leicht los lässt.

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Unternehmen Patentenraub 1945: Die Geheimgeschichte des größten Technologieraubs aller Zeiten - Friedrich Georg
Buch:Unternehmen Patentenraub 1945: Die Geheimgeschichte des größten Technologieraubs aller Zeiten
Autor:Friedrich Georg, Ausgabe vom 31. März 2009, Gebunden, Verkaufsrang 13679
Preis: 19,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Bis heute wird peinlichst verschwiegen inwieweit die USA ihren Aufstieg zur Technologiesupermacht nach 1945 aus Deutschland mitgenommenem geistigen Eigentum verdanken. Unter Direktive des US-Präsidenten Truman kam es zum größten Technologieraub aller Zeiten, der nicht nur die komplette Enteignung aller Patente und Entwicklungen beinhaltete, sondern nach der man auch Tausende von Wissenschaftler wie Waren importieren ließ. Neuartige Technologien ziviler und militärischer Art sollten so die veraltenden Industrien der USA modernisieren und den Absturz in eine neue Depression verhindern. Von den Halbleitern bis zum Container wäre ohne die aus Deutschland mitgenommene Technik unser modernes Leben selbst heute noch kaum denkbar. Erstmals wird hier der Versuch der Bilanz unternommen, die viele nicht mehr ruhig schlafen lassen wird.

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Leserkommentare:*
Erstklassig !!! (5 von 5 Punkten) meint W.
Dieses Fünf Sternebuch des Grabert Verlages bringt es auf den Punkt.
Es ist unglaublich was von den Alliierten nach Kriegsende in Deutschland alles geraubt wurde. Wo wären die eigentlich Heute ohne die gestohle deutsche Technik ?
Unbedingt lesen, ist sein Geld ohne jede Einschränkung WERT !!!

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Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball - Alice Schroeder
Buch:Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball
Autor:Alice Schroeder, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 3089
Preis: 34,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Herr Buffett hat eine intelligente Entscheidung getroffen, als er Alice Schroeder zu seiner Biographin kürte. [...] Eine Autorin, die in der Lage ist, mit den wilden Schlenkern in der Buffett-Story und der Komplexität von Buffetts Berkshire Hathaway-Firmenimperium Schritt zu halten. Frau Schroeder ist ebenso aufschlussreich bei der Beschreibung seiner [Buffetts] exakten Vorahnung der aktuellen Finanzkrise wie auch hinsichtlich seiner skurrilen persönlichen Geschichte. Und sie ist ein klar verständlicher Erklärer finanzwirtschaftlicher Themen. (New York Times)

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Leserkommentare:*
Spannend wie ein Krimi - ein fesselndes Buch! (5 von 5 Punkten) meint T.W.
Meine Frau liest seit Weihnachten jeden Abend dieses Buch. Viele Stellen sogar mehrfach. Der TV bleibt kalt. Zum Glück liest sie nicht Mittags, sonst wäre ich - der Ofen bleibt kalt - schon verhungert oder Warren Buffett müsste mich zum Essen einladen - was ihm aber sicherlich schwer fallen würde - naja selber lesen, dann weiß man warum ...
Till
Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball

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Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf - G. Edward Griffin
Buch:Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf
Autor:G. Edward Griffin, Ausgabe vom 4. Aug. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 7789
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen - eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager, oder hat das Fed im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn?
G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.

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Leserkommentare:*
Über die Bruderschaft von Politik und Bankensystem oder: warum die Großbanken heute ganze Volkswirtschaften erpressen können (5 von 5 Punkten) meint D.R.M.
Im Jahre 1910 trafen sich einige wenige Auserwählte auf der kleinen Ferieninsel Jekyll Island, um über eine Umstrukturierung des amerikanischen Bankensystems zu diskutieren. Die Macht der New Yorker Großbanken war in Gefahr, weil die Zahl regionaler Kreditanstalten enorm gestiegen war. Man ersann die Schaffung einer Zentralbank, die mit dem "Federal Reserve Act" von 1913 dann auch vom amerikanischen Gesetzgeber ins Leben gerufen wurde. Die FED befindet sich im Privatbesitz der New Yorker Großbanken und ist nach Meinung des Autors ein Kartell zum Schutze dieser Banken.

Dafür führt er im 2. und 3. Kapitel eine Reihe von Argumenten und zahlreichen historischen Beispielen an. Das Spiel heißt Bailout und geht so: Eine Großbank ist pleite, weil sie schlecht gewirtschaftet hat. Anstatt sie (wie eine weniger große oder einen Industriebetrieb) in die Insolvenz gehen zu lassen, wird erklärt, dass sie ganz entscheidend für das System ist. In Wirklichkeit möchte man verhindern, dass andere Banken ihre Kredite verlieren. Man pumpt deshalb "frisches" Geld in die marode Bank, das man aber faktisch nicht hat, sondern erst per Mausklick erfinden muss. Anschließend drückt man dem ahnungslosen Steuerzahler die Lasten auf. Entweder direkt über höhere Steuern oder indirekt über eine höhere Inflationsrate. Ohne eine von den Banken gesteuerte Zentralbank wäre dies kaum möglich. Das ist eine der Kernaussagen des Buches und eine entscheidende Ursache für das sich fast 100 Jahre später abzeichnende Desaster.

Im 4. Kapitel erklärt der Autor, dass nach seiner Meinung die heutigen Probleme der Spar- und Darlehensbranche noch auf die Große Depression der 1930er Jahre zurückzuführen sind. Das folgende Kapitel befasst sich mit der Konferenz von Bretton Woods, dem IWF und dessen überaus problematischen und für den Normalsterblichen völlig undurchsichtigen Streben nach einer Weltwährung, die es faktisch schon über die so genannten "Sonderziehungsrechte" gibt. Damit hätten wir eine weltweite FED mit all den im Weiteren noch beschriebenen katastrophalen Folgen. Im 6. Kapitel erbringt der Autor eine Reihe von Beispielen, die zeigen, dass das Bailout-Spiel auch international von der FED geführt wird. Dazu berechtigt sie ein Gesetz von 1980.

Der zweite Teil des Buches, der die Kapitel 7 bis 10 umfasst, liefert dem Leser einen kurzen, aber vortrefflichen Kursus zum Thema Geld. Nicht ohne Grund wird dem Normalsterblichen gewöhnlich der Eindruck vermittelt, er könne dieses angeblich schwierige Thema sowieso nicht begreifen. Hat man aber nach dem Lesen dieser vier Kapitel die einfache Wahrheit erst einmal verstanden, dann wird einem noch viel mehr klar. Allein dafür lohnt sich der Kauf des Buches bereits.

Zwischen dem Bankensystem und der Politik gab es spätestens seit der Erfindung des Zentralbanksystems eine geheime Bruderschaft. Regierungen garantieren dem Bankensystem, dass es faktisch machen kann, was es will, denn im Ernstfall haftet der Steuerzahler. Im Gegenzug fungiert das Bankensystem als nimmermüder Geldbeschaffer dauerhaft bankrotter Regierungen. Mit der Staatsverschuldung ist in der Regel eine Aufblähung der Geldmenge verbunden, die früher oder später zu Inflation führen wird. Doch bereits vorher kann es zu Exzessen ungeahnten Ausmaßes kommen, weil einfach zuviel Geld im Umlauf ist, das Anlage suchen muss.

Frei schöpfbares Papiergeld führt zu Kriegen. Diese These erklärt der Autor im dritten Teil seines Buches an mehreren Beispielen. So hatte der Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg weniger mit irgendwelchen hochtrabenden patriotischen Zielen, sondern mehr damit zu tun, dass riesige Kriegskredite an England und Frankreich bei einem deutschen Sieg zu platzen drohten. Solche Kreditmengen kann es nur geben, wenn man Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Am Beispiel der beiden russischen Revolutionen von 1917 verdeutlicht der Autor das Wirken des Bankenkartells nach der Rothschild-Formel: Man finanziert alle. Das belebt das Geschäft, und man ist am Ende immer beim Sieger.

Der vierte Teil des Buches ist der Geschichte der amerikanischen Zentralbanken gewidmet. Er beleuchtet den intensiven politischen Kampf um die amerikanische Währung in der Geschichte der USA, der 1913 mit der Installation der FED endgültig zugunsten des New Yorker Bankenkartells entschieden wurde.

Zu Beginn des fünften Teils lernen wir, dass die internationalen Banken keine nationalen Interessen haben. Sie täuschen sie im besten Fall vielleicht noch vor. Ihr Ziel ist die Schaffung einer internationalen Finanzstruktur ähnlich der FED, der sie (siehe oben) bereits ein gutes Stück näher gekommen sind. Das wird gut getarnt vom breiten Publikum weder gesehen noch gar verstanden. Dieser Vertuschungstrick wurde bereits früher angewandt. Während die USA im 1. Weltkrieg standen und die Aufmerksamkeit den Kampfhandlungen galt, wurden heimlich still und leise viele Einschränkungen aus dem Federal Reserve Act von 1913 abgeschafft und die Geldmacht völlig in die Hände der FED gegeben. Mit dieser Macht ausgestattet erzeugte die FED nach Ansicht des Autors den Börsencrash von 1929 und die anschließende Große Depression. Ganz ähnlich wie in der jetzigen Krise hatte die FED zunächst die Märkte mit Dollars geflutet und so billiges Geld und wilde Spekulationen erzeugt und anschließend die Zinsen erhöht.

Im 6. und letzten Teil seines Buches unternimmt der Autor eine kurze Zeitreise in die Zukunft, die selbst in einer optimistischen Variante katastrophal werden wird. Das mag in den Ohren der meisten Menschen völlig übertrieben klingen. Für diese Menschen kam allerdings auch die gegenwärtige Schuldenkrise Ende 2008 wie aus dem Nichts, obwohl sie bereits spätestens 2006 (und für Insider bereits 2003) klar erkennbar war.

Am Ende seines Buches macht der Autor eine Reihe von Vorschlägen, wie man ein anderes System schaffen könnte. Leider sind diese Vorschläge sehr schwammig und auch etwas irreführend. Wenn man jetzt die vorhandenen FED-Dollars in irgendeinem sinnvollen Verhältnis in eine silbergestützte neue Währung umtauschen würde, hätte man überhaupt nichts gekonnt, denn die amerikanische Geldmenge hat schon lange nichts mehr mit der ihr eigentlich zugrunde liegenden Wirtschaft zu tun. Die Verfestigung dieses Zustandes würde immer wieder neue Krisen hervorrufen. Darüber hinaus kann eine Kopplung der US-Währung an ein Edelmetall vielleicht der US-Binnenwirtschaft helfen, sie führt aber unter anderem auch indirekt zu festen Wechselkursen zu anderen Währungen, wodurch wichtige Ausgleichsmechanismen zwischen den Volkswirtschaften wegfallen würden. Gegenwärtig könnte man außerdem davon ausgehen, dass die Möglichkeit Dollars in Edelmetalle zu tauschen, wohl zum Verlust sämtlicher Edelmetallreserven der USA führen würde. Keine Regierung würde das zulassen.

Fazit.
Wer etwas über unser Geld und das dahinter stehende System lernen möchte, dem werden mit diesem Buch sicherlich die Augen geöffnet. Es ist zwar ziemlich dick und auf die amerikanische Geschichte fixiert, aber es offenbart das wahre Spiel. Spätestens mit der auf die ganze Welt ausgedehnten amerikanischen Schuldenkrise wird deutlich, dass die Banken inzwischen das Wirtschaftssystem eines jeden Industriestaates dominieren, es für ihre Zwecke ausnutzen und erpressen können. Besserung ist erst zu erwarten, wenn alle Banken auf ihre ursprüngliche Rolle im System zurückgeschnitten werden und dabei nur mit Geld agieren dürften, das sie tatsächlich besitzen. Wer hingegen glaubt, dass lustige Bonus-Diskussionen das Problem beheben würden, ist schlicht naiv oder (freundlich ausgedrückt) befangen.



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Autobiographie - Benjamin Franklin
Buch:Autobiographie
Autor:Benjamin Franklin, Ausgabe vom 25. März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 129403
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Die Lebensbeschreibung Benjamin Franklins (1706-1790), der als Sohn eines Bostoner Kerzenmachers geboren und einer der bedeutendsten Staatsmänner der jungen Vereinigten Staaten wurde, gilt als das erste "klassische" Werk der amerikanischen Literatur. Franklin berichtet darin von seinen Lehrjahren und seiner erfolgreichen Tätigkeit als Buchdrucker und schildert seinen Aufstieg zum angesehenen Bürger Philadelphias. Die Autobiographie läßt die außergewöhnliche Persönlichkeit dieses bedeutenden amerikanischen Aufklärers erkennen.

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Leserkommentare:*
Vom Nutzen stetigen Fleißes und Redlichkeit! (5 von 5 Punkten) meint S. aus Ulm
Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Der Stil ist einfach zu verstehen und verbirgt jedoch nicht die Zeit aus der der Text stammt. Das Leben dieses Mannes war ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk und obwohl sicherlich viel Fleiß und Redlichkeit zu dem enormen Einfluß geführt haben, kann sich selbst Herr Franklin dies alles nicht ohne ein kleines gewisses Maß an Glück angeeignet haben. Die Selbsterkenntniss die aus dem Buch spricht sowie der Drang das eigene Leben so "GUT" und effizient wie möglich zu gestalten gab mir selber immer wieder Anlass Dinge zu überdenken und Herangehensweisen diziplinierter durchzuführen. Dieses Buch gehört eigentlich in die Pflichtlektüre jedes gebildeten Menschen.


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Mit der Ölwaffe zur Weltmacht - Der Weg zur neuen Weltordnung - F. W. Engdahl
Buch:Mit der Ölwaffe zur Weltmacht - Der Weg zur neuen Weltordnung
Autor:F. W. Engdahl, Ausgabe vom 31. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 94696
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht (5 von 5 Punkten) meint M.E. aus Schweiz
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
Ein super interessantes Buch, das vor allem mal die Grössen der Staatsspitzen lesen sollten.


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Geschichte der USA (Uni-Taschenbücher M) - Jürgen Heideking, Christof Mauch
Buch:Geschichte der USA (Uni-Taschenbücher M)
Autor:Jürgen Heideking, Christof Mauch, Ausgabe vom 1. Mai 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 28085
Preis: 26,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Indianerausrottung und Sklavenhaltung auf der einen Seite, die Unabhängigkeitserklärung auf der anderen: Die USA waren seit ihrer Gründung ein Land der großen Widersprüche, denen Christof Mauch - in der Nachfolge des früh verstorbenen Jürgen Heidekind - in den neueren Auflagen weiter nachspürt.
Die Geschichte der USA und Deutschlands sind eng miteinander verflochten. Knapp ein Drittel der Amerikaner kann auf deutsche Wurzeln zurückblicken. Zwei Weltkriege haben die beiden Länder gegeneinander geführt, Wiederaufbau und Demokratisierung Deutschlands nach 1945 gehen nicht zuletzt auf die Initiative der weitgehend unvoreingenommen agierenden Vereinigten Staaten und ihres Marshall-Plans zurück. Schnell wird bei der Lektüre klar: Kaum ein Land hat die Deutschen auch kulturell so geprägt wie die USA, die ihrerseits durch zahlreiche exilierte deutsch-jüdische Gelehrte, Wissenschaftler und Kulturschaffende eng und auf tragische Weise mit Deutschland verbunden sind.
Doch um etwas zu verstehen, muss man seinen Anfang kennen. Und so beginnt das Buch mit Kolonialismus, Sklavenwirtschaft und Befreiungskampf einer Vielvölkeransiedlung an der Ostküste des nordamerikanischen Kontinents, um von diesem Ausgangspunkt aus die Entwicklung zur heutigen Supermacht USA nachzuzeichnen. Dabei würdigen die Autoren in der Gründungsphase und im späteren Verlauf Errungenschaften und Fortschritt der jungen Demokratie. In der Darstellung der Ereignisse nach dem 11. September 2001 und des Weges der USA ins 21. Jahrhundert sind die Autoren hingegen sehr viel kritischer
Unilateralismus, Wirtschaftswachstum um jeden Preis und der Versuch einer aggressiv exportierten Demokratie mögen die aktuelle Bilanz trüben. Doch bleiben die USA, um mit den Worten der Autoren zu schließen, "ein faszierendes Land, ein mahnendes Beispiel und ein anziehendes Vorbild". -Dr. Stefan Rusche

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400 Jahre auf 500 Seiten (5 von 5 Punkten) meint M.D. aus Bochum
Jürgen Heidekings Überblicksdarstellung "Geschichte der USA", die erstmals 1996 auf den Markt gekommen ist, behandelt die Geschichte der Vereinigten Staaten von der Ankunft der ersten Puritaner auf de Mayflower zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis zur Präsidentschaft Bill Clintons. Die Darstellung ist chronologisch in neun Hauptkapitel unterteilt, die sich wiederum in einzelne Unterpunkte gliedern. Diese Struktur ermöglicht es dem Leser bestimmte Aspekte, die ihn besonders interessieren, schnell und problemlos aufzufinden.

In jedem Kapitel werden innen- und außenpolitische Themen gleichermaßen gewürdigt, so dass sich ein umfassendes Gesamtbild ergibt. Für den schon vorgebildeten Leser mag dieses teilweise recht oberflächlich wirken, aber um 400 Jahre Geschichte auf knapp 500 Seiten zu präsentieren, muss man komplexe Sachverhalte zwangsweise vereinfachen.

Fazit: Immer noch das Standardwerk über die Geschichte der USA. Heidekings flüssig zu lesender Sprachstil lässt die Lektüre niemals langweilig werden. Es bleibt zu hoffen, dass Heideking in den nächsten Ausgaben ein Kapitel über die Auswirkungen von 9/11 auf die amerikanische Gesellschaft hinzufügen wird.

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Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen - Mit einem Vorwort von Prof - Dr - Max Otte - John Kenneth Galbraith
Buch:Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen - Mit einem Vorwort von Prof - Dr - Max Otte
Autor:John Kenneth Galbraith, Ausgabe vom 16. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 14349
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Eine gelungene Alternative zu den Standardwerken der Finanzbücher ist der Klassiker von John Kenneth Galbraith (...). Das erstmals 1988 erschienene Werk eignet sich nicht nur für geschichtsinteressierte Zeitgenossen. Auch für pathologische Optimisten ist das Buch geschenkpapierwürdig. Denn es macht deutlich, dass sich ein solcher Einbruch trotz Vorkehrungen der Notenbanken wieder ereignen kann, wenn nicht sogar muss. Der Klassiker hilft diese Markt-Zusammenhänge besser zu verstehen - und das auch noch mit einem erfrischenden Augenzwinkern. (Die Welt)

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Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

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Der hemmlungslose Hang zum Zocken (5 von 5 Punkten) meint C.D. aus Zürich, Schweiz
John Kenneth Galbraith wurde 1908 in Ontario, Kanada geboren und lebte später in den USA. Er lehrte ab 1948 Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Während der Regierungszeit Kennedys war er Amerikas Botschafter in Indien. Der Grosse Crash 1929" entstand vor mehr als fünfzig Jahren und gilt als ein Klassiker, der über die grösste Finanzkrise je geschrieben worden ist. Galbraith hat sich für soziale Gerechtigkeit und ein funktionierendes Wirtschaftssystem eingesetzt", schreibt Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms in der Einleitung der 4., völlig überarbeiteten Neuauflage (2008) dieses historischen Essays. Die Ursachen des Crashs lagen alle in der spekulativen Orgie, die vorausging, bemerkt Galbraith. Etliche Parallelen zu den Jahren nach 2005 sind verblüffend. Damals hiessen die Protagonisten Investment-Trusts". Heute werden sie Private Equity" und Hedge Fonds" genannt. Der gemeinsame Nenner war der hemmungslose Hang zu spekulativen Zwecken. Galbraith definiert spekulative Anlagen" als solche, die auf die Wertstegierung hinaus sind, und nicht auf die laufenden Erträge (z.B. Miete, Dividende und Zinsen). Die Wirtschaft war laut Galbraith vor 1929 fundamental nicht gesund. Fünf Problembereiche zählt er auf: 1) Die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, 2) Die schlechte Struktur der Kapitalgesellschaften, 3) Die schlechte Struktur des Bankensystems, 4) Die prekäre Situation der Aussenhandelsbilanz und 5) Die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik. Dem Börsenkrach von 1929 folgte damals die Grosse Depression. Heute erleben wir die 2. Weltwirtschaftskrise. Aufträgsrückgänge von vierzig Prozent deuten darauf hin, dass der tiefe Einbruch der Konjunktur epochal ist. Es wird schlimmer, bevor es besser wird. Es bedarf daher eines unorthodoxen und radikalen Einsatzes aller verfügbaren wirtschaftspolitischen Instrumente: Geld- udn Fiskalpolitik. Dieser Klassiker dürfte in der gegenwärtigen Krise als Weckruf dienen. Im Übrigen gehörte James K. Galbraith (Wirtschaftsprofessor an der Uni von Texas at Austin), der Sohn des Autors zum engen Beratungsteam des US-Präsidenten Barack Obama im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA. Das Werk ist insofern eine Pflichtlektüre, als der Vorfall von 1929 keineswegs exogen war und sich wiederholen kann.



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Barack Obama - Der schwarze Kennedy (aktuelle Ausgabe 2009, Stand: Einzug ins Weisse Haus, Regierungs- und Entscheidungsstil, Sonderkapitel über Michelle Obama, Herausforderungen für Europa) - Christoph von Marschall
Buch:Barack Obama - Der schwarze Kennedy (aktuelle Ausgabe 2009, Stand: Einzug ins Weisse Haus, Regierungs- und Entscheidungsstil, Sonderkapitel über Michelle Obama, Herausforderungen für Europa)
Autor:Christoph von Marschall, Ausgabe vom 15. Januar 2009, Gebunden, Verkaufsrang 202884
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Das wohl beste deutschsprachige Buch über Obama hat Christoph von
Marschall geschrieben. (Münchner Merkur)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Informativ& Interessant (5 von 5 Punkten) meint M.A.K.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um mehr über die Vergangenheit des, damals noch, US- Präsidentschaftskandidaten, Barack Obama zu erfahren. Aus welchen Verhältnissen er stammt und wie sein Weg war ins Amt des mächtigsten Mannes der Welt.
Christoph von Marschall schildert und bewertet Obamas Werdegang basierend auf dessen eigenen Schilderungen in "Dreams from my father". Wer die Autobiographie Obamas nicht komplett lesen möchte bekommt hier die wichtigsten Aspekte zusammengefasst und bewertet. Von Marschall beleuchtet dabei die Hintergründe eines außergewöhnlichen Politikers auf faszinierende Weise. Sein Stil ist angenehm verständlich und macht dieses Buch zu einem Lesevergnügen für alle, die mehr über den - heute - 44ten Präsidenten der Vereinigten Staaten, erfahren wollen.

Absolute Kaufempfehlung: Wo Obama herkommt und zu dem Mann geworden ist, der die neue Hoffnung auf eine friedliche, freie Welt zurückgebracht hat. Faszinierend geschildert, unbedingt lesenswert, vor allem für Interessierte an biographischen Hintergründen.

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Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt - Jack Welch
Buch:Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt
Autor:Jack Welch, Ausgabe vom März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 15342
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn jemand in den USA 40 Jahre lang bei einem Megakonzern und davon zwei Jahrzehnte als Firmenboss tätig war, ist er schon zu Lebzeiten eine Legende. Kein Zweifel: Um Jack Welch ranken sich unzählige Stories, Intrigen und Vorurteile. Was hat man ihm nicht alles angedichtet: Ein harter Hund soll er gewesen sein, der sein Unternehmen mit Zuckerbrot und Peitsche geführt hat. Im gleichen Atemzug aber auch ein beispielhafter Coach, der sich für die Belange seiner Mitarbeiter förmlich zerrissen hat. Jetzt packt der beste Manager der Welt aus. Er erzählt aus seinem Leben - direkt, ungeschminkt und fast kumpelhaft distanzlos. Herausgekommen ist eine weitschweifende, mitunter sehr unterhaltsame Mischung aus privaten Anekdoten, lebendigen Erzählungen aus der Chefetage eines Weltkonzerns sowie grundlegenden Managementweisheiten. Das Buch ist angelegt wie ein Hollywoodfilm. Die frühen Jahre, der unaufhaltsame Aufstieg, die Höhen und Tiefen an den Hebeln der Macht und der Einstieg in die neue Ära globalen Wirtschaftens. Fast ist man geneigt zu vermuten, das Drehbuch für einen abendfüllenden Spielfilm sei schon mitgeschrieben worden. Die Lektüre des Buches ist eigentlich wie eine Achterbahnfahrt. Einmal saust man in die Abgründe bizarrer Klischees und Selbstbeweihräucherung, ein andermal wird man hochgezogen in wunderbare kleine Episoden und hemdsärmelige Situationsanalyse. Es gibt Passagen, da wendet man sich mit Grausen, aber auch Erzählungen, in die man förmlich hineingesaugt wird. Beispiele gibt es auf beiden Seiten zuhauf. Die irische Übermutter, die "einen falschen Fuffziger auf eine Meile Entfernung riechen konnte", und die ihm alle Grundsätze des Managements beibrachte: "Stelle Dich dem Wettbewerb. Stelle dich der Wirklichkeit. Motiviere die Menschen durch Zuckerbrot und Peitsche. Stecke dir anspruchsvolle Ziele. Lasse die Leute nie aus den Augen, damit sie ihre Aufgaben auch tatsächlich erfüllen." Andererseits aber etwa auch die Details und Hintergründe des Honeymoon-Deals, der größten Industriefusion aller Zeiten - authentisch und meisterhaft erzählt, als würde der alte Jack vor dem prasselnden Kamin aus dem Nähkästchen plaudern. 443 Seiten lang durchschreiten wir an der Hand eines Industriefürsten das amerikanische Jahrhundert und erleben ein kleines Stück amerikanischer Industriegeschichte hautnah mit. Nicht mehr und nicht weniger. Denn so einzigartig ist Jack Welch schon deshalb nicht, weil die Arbeitswelt von morgen keine Führungskraft mehr fördern würde, die sich über 40 Jahre lang bei ein und demselben Arbeitgeber verdingt hat. -Peter Felixberger


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Wirtschaftslektüre - aber auch spannend und lehrreich (5 von 5 Punkten) meint p.
Wenn Jack Welch seinen Werdegang beschreibt, fragt man sich zwangsläufig "Was hat er anders gemacht als ich selbst?". Er wird in einem (für Manager) frühen Alter auf Positionen befördert, die große Verantwortung und viel Einfluß bedeuten. Auch wenn man nicht die gleichen Ziele verfolgen möchte, so steckt das Buch doch voller Ideen und Anregungen, die ich in mehr Unternehmen verwirklicht sehen möchte.

Dinge wie z.B. die Differenzierung bei der Mitarbeiterbeurteilung oder das konsequente Lernen werden in vielen Firmen m.M.n. vernachlässigt.

Ich habe eine Menge guter Ideen aus dem Buch entnommen, die ich verwirklichen werde wenn ich erst CEO von einem Weltkonzern bin. Falls ich das nicht schaffe :-) , bleibt das gute Gefühl daß solche Strategien keine heiße Luft sind und auch erfolgreich sein können.

Spannend sind dann auch die Geschichten, die von mißglückten Firmenübernahmen erzählen oder von Ideengebern wie Sam Walton (Wal-Mart).

Ich empfehle das Buch für Leute, die Wirtschaftsbücher mögen und die gebotenen Inhalte mehr als Ideenquelle und weniger als Muster für die eigene Karriere sehen möchten.

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