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" Die Psychologie sexueller Leidenschaft ist ein Klassiker." William H. Masters "Ein Meilenstein der Therapie von Partnerschafts- und sexuellen Problemen, ein Muß für alle Paar- und Sexualtherapeuten und durchaus auch empfehlenswert für Betroffene." Psychologie Heute "David Schnarch will im Leser Potentiale wecken, damit dieser ein Leben lang leidenschaftlich lieben kann." Emotion "David Schnarch, einer der bekanntesten Sexualtherapeuten der USA, zeigt in seinem über 500 Seiten dicken Ratgeber anhand von Beispielen die sexuellen und emotionalen Blockaden, mit denen Paare zu kämpfen haben. Schnarch will im Leser Potentiale wecken, damit dieser ein Leben lang leidenschaftlich lieben kann." Emotion "Über Erotik und Begehren herrschen in vielen Betten die dunkelsten Vorstellungen, während nichts so gerne in das grelle Licht der Öffentlichkeit gezogen wird wie die sogenannte Erotik und das sogenannte Begehren. David Schnarch dagegen stellt uns Fragen: Wo ist Ihr Kopf beim Sex? Schauen Sie sich beim Orgasmus in die Augen? Wie überstehen Sie die Feuerprobe Ihrer Beziehung? Seine Ansichten laufen dem analphabetischen sexuellen Ausdrucksverhalten unserer Gesellschaft diametral entgegen." Frankfurter Allgemeine Zeitung "David Schnarch greift die traditionelle Sextherapie an. Guter Sex finde aber auch jenseits des Orgasmus statt. Soll heißen: Selbst wenn beide Partner korrekt zum Höhepunkt kommen, kann dies unbefriedigend sein. Lösung: mehr Intimität, mehr Intensität. Mit Verspätung wird er nun von hiesigen Koryphäen entdeckt. Paartherapeut Jürg Willi schrieb ein rühmendes Vorwort zum ersten deutschen Buch von Schnarch, und Ulrich Clement, einer der führenden Experten hierzulande, nennt ihn einen der richtungsweisenden Sexualtherapeuten der Gegenwart ." Focus
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 39 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Endlich einer, der die Ursachen erkannt hat und keine Sypmtome behandelt. (5 von 5 Punkten) meint P. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es gibt schon viele gute Rezensionen, denen ich mich größteteils anschließe. Ich kann für mich nur sagen, dass das Buch mir einiges klar gemacht hat. Ich sehe nicht nur meine eigene Beziehung in neuem Licht sondern staune täglich, wie universell anwendbar die Erkenntnisse doch sind.
Ich finde dieses Buch so gut, weil es nicht wie so viele an Syptomen herumdoktort, sondern die Ursachen herausarbeitet. Und das Großartige ist, dass Schnarch hier ein so klares und einfaches Konzept entwickelt hat, das es jedem ermöglichen kann, sich selbst und den Partner klarer wahrzunehmen und zu verstehen. Es kann helfen, die Angst davor zu verlieren, sich mit den ganz normalen Problemen einer Partnerschaft auseinanderzusetzen in einer Art und Weise, die beide voran bringt - kurz- erwachsen zu werden. Oder soll ich besser sagen, weise? Schließlich halten sich die meisten (ich natürlich auch) ja längst für erwachsen.
Es ist eines der wenigen Bücher, die nicht nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern wirklich das Potenzial haben, das Leben zu verändern. Natürlich nimmt einem das Buch die eigene Arbeit mal wieder nicht ab, aber es gibt wertvolle Hinweise, wo und wie man etwas tun kann.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es gibt ja so gut wie nichts, was nicht gesammelt wird. Doch wenn jemand Todesanzeigen zu seinem Steckenpferd auserkoren hat, lässt dies zumindest aufhorchen. Gemeint sind jene schwarz umrandeten Gevierte in den Tageszeitungen, die die meisten vermutlich achtlos überblättern. Dass ihnen dabei etwas entgeht, belegt das vorliegende Buch mit dem bezeichnende Titel Aus die Maus. Die anfängliche Skepsis bezüglich des Verkaufserfolgs ist nach einigem Schmökern bald verflogen. Erstaunlich wie vermutlich Todernstes bei Außenstehenden derart für Erheiterung sorgen kann. Kein Wunder, wenn es doch im Nachruf auf den Fußballfan heißt: "Er starb wie gewünscht im Neckarstadion" oder im Gedenken an den verblichenen Großvater: "Wie im Leben ? Oma rief ? Opa kam" oder über den Uhrmacher: "Sein Herz ist stillgestanden ? doch seine Uhren ticken weiter!" Am besten sind jedoch die Kommentare zu den im Faksimile abgedruckten, bisweilen sind sie sogar unverzichtbar. Erschließt sich die ungewollte Komik doch beim flüchtigen Lesen nicht selten mit Nachhilfe. Zum Beispiel, wenn die Firma den "unverhofften" (sic!) Tod eines Mitarbeiters beklagt und sich damit gedankenlos einer Floskel bedient, wie sie in ähnlichem Zusammenhang garantiert tagtäglich irgendwo zu lesen ist. Bezeichnenderweise war es aber just diese unglückliche Formulierung, die Christian Sprangs Sammelleidenschaft seinerzeit weckte. Ein "Best of" aus seinem umfangreichen Kuriositätenkabinett präsentiert er nun in diesem ebenso unterhaltsamen wie kurzweiligen Bändchen. 300 Exemplare von skurril bis makaber ? aber garantiert niemals trist. Spreng tritt den Beweis an, dass auch der Tod unterhaltsam sein kann. Vorausgesetzt man findet die rechten Worte. Spätestens nach der Lektüre dieses Buches werden Sie den schwarz umrandeten Anzeigen in der Zeitung endlich die Aufmerksamkeit zollen, die sie schon immer verdient hätten. ? Franz Klotz
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 34 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein Brüller, auch für Buchverschmäher (5 von 5 Punkten) meint K.S. aus Berlin Das Buch macht Spaß! Ich habe es auch verschenkt, kam gut an - allerdings sollte es nicht an Alte und Kranke verschenkt werden ... die Erbschaft könnte sonst gefährtdet sein ;-)
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Aus der Amazon.de-Redaktion Wie kommt es, dass uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und dass wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und "sechster Sinn?: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der "Spiegelneurone? erklärt werden können. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis für unser intuitives Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen ? und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch körperlich. In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch tätig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausführen! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geräusch, genügt, damit wir "wissen?, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig ? aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen können, sondern auch Empfindungen, ermöglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefühl. Joachim Bauer erklärt diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich und ausführlich. Und er zeigt auf, was sie für unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens, für das Verstehen von Autismus (als Störung der Spiegelsysteme), für den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und für die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar körperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Möglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse über Spiegelneurone. Ein wichtiges Buch, das unser Verständnis über unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verständnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermöglicht. - Gabi Neumayer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 69 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Sehr gut (5 von 5 Punkten) meint M.J.L. Ich habe das Buch meinem Vater
geschenkt und er war begeistert
meine Geschwister und meine Mutter
haben es sich angeguckt und meinten
es wäre bestimmt interessant mein
Vater hat dies bestätigt.
Ich kann das Buch nur Empfelen
Liebe Grüße L@r@
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"Nathaniel Branden zeigt sehr praktisch in diesem Buch, wie man das Selbstwertgefühl trainieren kann. Besonders die Übungen sind genial und können Ihr Leben nachhaltig verändern." (Vera F. Birkenbihl)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 30 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Super (5 von 5 Punkten) meint S.S. Sehr gut geschrieben. Mit jeweiligen Fallbeispielen, so dass man versteht was der Autor beschreibt. Wirklich weiterzuempfehlen.
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Kommunikationspsychologische Erkenntnisse dienen zwar Therapeuten als Instrumente, sie gehören jedoch nicht in die Geheimfächer der Psychologie, sondern in die Hand von jedermann. Als Brücke zwischen Wissenschaft und Lebenswelt sind beide Bände verständlich geschrieben, mit vielen Beispielen, Abbildungen und Übungen. Manches kann schiefgehen, wenn wir miteinander reden. Geglückte Kommunikation hängt nicht nur vom "guten Willen" ab, sondern auch von der Fähigkeit zu durchschauen, welche seelischen Vorgänge und zwischenmenschlichen Verwicklungen ins Spiel kommen, wenn Ich und Du aneinandergeraten. Die Psychologie der zwischenmenschlichen Kommunikation hat etwas anzubieten, wenn wir persönlich und sachlich besser miteinander klarkommen wollen. "Miteinander reden 1" enthält das Handwerkszeug dafür Analysen typischer Störungen und Anleitungen zur Selbstklärung, zur Sach- und Beziehungsklärung. Wenn jemand etwas von sich gibt, dann enthält seine Mitteilung vier psychisch bedeutsame Seiten Selbstoffenbarung, Sachinhalt, Beziehungshinweis und Appell. Von den typischen Problemen, die mit jedem dieser vier Aspekte verbunden sind, greift dieser Band diejenigen auf, die uns alle mehr oder minder stark beschäftigen. Demgegenüber richtet Band 2 sein Augenmerk auf die unterschiedlichen Kommunikationsstile verschiedener Menschen und entwirft jeweils auf die Stile abgestimmte Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Verbessert die Welt! (5 von 5 Punkten) meint J.W. Das Buch hat mir an einigen Stellen wirklich die Augen geöffnet! Es hat mir Ansätze gegeben, meinen eigenen Umgang mit anderen und mir selbst(!) zu verbessern und mein Leben dadurch ein bisschen erleichtert. Erst habe ich es nur für die Uni gelesen, aber dann habe ich immer öfter Situationen wiedererkannt, die ich selbst oft erlebe. Ich hatte beim Lesen ständig Aha-Erlebnisse! In einigen Fällen dachte ich: "Oh, oh, so bin ich ja selbst!", aber das Buch ist weit davon entfernt, Vorwürfe zu machen! Ich konnte die dort angebotenen Verbesserungsvorschläge gut annehmen.
Das Buch ist sehr lebhaft geschrieben und auch für Laien einfach zu Lesen. Der Autor verzichtet bewusst auf (unnötiges!) Fachgerede und versucht mit vielen Beispielen und ausführlichen Erklärungen, Kommunikation und ihre Tücken und Ansatzpunkte für jeden verständlich darzustellen.
Ich bin der Meinung, dass jeder (insb. jeder, der im pädagogisch-psychologischen Bereich tätig ist) dieses Buch gelesen haben sollte, weil es wirklich wertvolle Erkenntnisse für den Leser bereithält!
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| | Buch: | Die Kunst, ein Egoist zu sein: Das Abenteuer, glücklich zu leben, auch wenn es anderen nicht gefällt |
| Autor: | Josef Kirschner, Ausgabe vom 11. Okt. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 18787 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Fosef Kirschner stellt in diesem Buch folgende provakante Grundthese auf: "Wir alle sind Egoisten, aber nur wenige verstehen es, das Beste für sich daraus zu machen. Die meisten Menschen passen sich lieber der Mitwelt an. Sie tun alles, um geliebt, gelobt und anerkannt zu werden. Damit machen sie sich zu Marionetten allgemeiner Verhaltensklischees und verzichten darauf, ihr eigenes Leben zu leben." Dabei ist es gar nicht so schwer, sein Leben selbst zu bestimmen, sich seine Wünsche zu erfüllen, sie zu unterdrücken, und sich gegen äußere Widerstände durchzusetzen. In 'Die Kunst, ein Egoist zu sein' wird gezeigt, wie man es gezeigt, wie man es macht. Nicht gefällig, nicht rücksichtsvoll, sondern schonungslos werden uns jene Schwächen vor Augen geführt, die uns an der Selbstverwirklichung hindern.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 16 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Egoist (5 von 5 Punkten) meint S.N. aus Düsseldorf Eine tolle Anleitung zum Egoismus. Vor allem geeignet für Leute die meinen, anderen zu helfen würde etwas Vergleichbares bei anderen hervorrufen. Kann man immer wieder zu Rate ziehen. Sehr empfehlenswert.
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Warum funktionieren so viele Liebesbeziehungen nicht? Schuld daran ist oft ein Ungleichgewicht der Emotionen: Ein Partner liebt mehr als der andere. Je stärker er unter Verlustängsten leidet und klammert, desto mehr zieht sich sein ohnehin distanziertes Gegenüber zurück. Der Psychotherapeut Prof. Dr. Dean C. Delis analysiert einfühlsam die Grundstruktur dieses Teufelskreises. Vor allem aber zeigt er Wege auf, wie Paare wieder zu einer gleichberechtigten und erfüllten Partnerschaft zurückfinden können.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 70 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Jeder findet sich wieder! (5 von 5 Punkten) meint C.S. Ich war sehr überrascht, wie sehr ich mich und meine Beziehung in diesem Buch
wiedergefunden habe. Ich habe das Buch leider erst nach meiner Beziehung gelesen
kann es auf jeden Fall jedem empfehlen. Es sind viele Aspekte, die man selber auch schon einmal gedacht hat, aber nicht in diesem Umfang.
Das Buch hat mir auch ein bisschen Halt gegeben, es hilft, wenn man sieht, dass
es vielen anderen genau so ergeht.
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Amazon.de-Hörbuchrezension Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich. Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot? Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. -Michael Winteroll Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 104 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Psychologie mit viel Humor (5 von 5 Punkten) meint S.S. Wer sich für das manchmal vollkommen unerklärliche Verhalten seiner Mitmenschen - und sein eigenes!- interessiert, und über die Mechanismen, die uns zu Unleidlichkeit, Mißtrauen und schlechter Laune bringen, etwas lernen möchte, liegt mit Paul Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein" genau richtig. In starken Bildern, mit viel Schalk und deshalb sehr eindringlich schildert Watzlawick, wie wir uns ganz "selffulfilling" ins Unglück stürzen, und überläßt dem Leser die einfachen Regeln selbst zu erkennen, wie sich diese Sackgassen vermeiden lassen. Psychologie lernen auf höchst unterhaltsame Weise!
Dazu ist diese Ausgabe noch sehr hübsch anzuschauen und zu -fassen, sie passt in jede Handtasche und ist damit die geeignete Lektüre für unterwegs - jedenfalls, wenn es Ihnen nichts ausmacht, im Café angestarrt zu werden, weil Sie gerade in einem Anfall von Selbsterkenntnis laut loslachen mussten...
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| | Buch: | Die Psychologie des Überzeugens - Ein Lehrbuch für alle, die ihren Mitmenschen und sich selbst auf die Schliche kommen wollen |
| Autor: | Robert B. Cialdini, Ausgabe vom 27. Juni 2007, Broschiert, Verkaufsrang 23604 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Leicht und häiufig werden wir im täglichen Leben Opfer der Versuche anderer, uns - aus welchem Grund auch immer - in ihrem Sinne zu beeinflussen. Der Autor begab sich drei Jahre lang - im Sinne einer teilnehmenden Beobachtung - unter die Profis, die 'Überzeugungsstrategen'. Er ließ sich für den Verkauf von Staubsaugern und Lexika trainieren und versuchte, herauszufinden, wie seine 'Kollegen' es hinkriegen, den Leuten zu verkaufen, was sie gar nicht brauchen, sich nicht leisten können oder schon mehrfach haben. Er sprach mit ihnen und, wenn sie kriminell waren, auch mit ihren Gegnern bei der Polizei; er studierte Handbücher für Verkäufer und ähnliches Material. Und er ergänzte all dies durch ganz seriöse psychologische Experimente. Das Buch ist eine Offenbarung für alle, die sich schon immer über ihre Leichtgläubigkeit geärgert haben. Doch Hand aufs Herz: Sind wir wirklich immer nur Opfer - und nicht manchmal auch Täter? Das Buch eignet sich zugleich auch als fundierter Begleittex t für Vorlesungen, Übungen und Kurse im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpsychologie.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 37 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein Lehrbuch für alle (5 von 5 Punkten) meint u.k. Ich fand dieses Buch ganz hervorragend. Die Beispiele geben einem wirklich zu denken und die Möglichkeiten der verdeckten Manipulation sind schon beängstigend und manchmal nicht unbekannt.
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Joachim Bauer verbindet sein breites Wissen als Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Internist und Psychiater zu einem interessanten, leicht zu lesenden Buch. (Münchner Merkur) Bauers Buch macht eindrucksvoll deutlich, dass ein biologisch fundiertes Bild der Seele diese weder "wegerklärt" noch die Psychotherapie ad absurdum führt. Es liefert vielmehr eine Erklärung für ihr Funktionieren. (Frankfurter Rundschau)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 48 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Warum dieses Buch uns alle angeht: (5 von 5 Punkten) meint D.W.F. aus Stuttgart Den 37 positiven Rezensionen noch eine hinzuzufügen könnte ich mir eigentlich sparen, aber ich verstehe dies hier auch als Diskussionsbeitrag. Ich denke, der Inhalt des Buches geht uns alle an. Mir wurde jedenfalls erst durch die Lektüre richtig klar, welche umwälzenden Fortschritte die Neurobiologie in den letzten zwei, drei Jahrzehnten gemacht hat und welche Relevanz viele dieser Entdeckungen auch für meine jetzige Arbeit als Coach und Mediator haben.
Als ich in den 60er Jahren (zufälligerweise am gleichen Gymnasium wie der Autor) die Schulbank drückte, machte die Entdeckung der Doppelhelixstruktur unserer Erbsubstanz durch Watson und Crick Schlagzeilen. Unser einäugiger und etwas kauziger Bio-Lehrer war fasziniert davon und verstand es, uns diesen komplizierten Stoff spannend nahezubringen. Damals lernten wir, wie die Gene den "Bauplan" für unseren Körper liefern und die Vererbung steuern. Das blieb auch mein Kenntnisstand, bis ich dieses Buch las.
Jetzt, fast ein halbes Jahrhundert später, beginnen wir zu verstehen, dass Gene weitaus mehr können: Sie beeinflussen täglich und stündlich das biochemische Geschehen in unserem Körper, vor allem im Gehirn. Dies ist möglich, weil die Aktivität der meisten Gene durch einen biochemischen Mechanismus veränderbar ist, man nennt dies "Genregulation". Körperliche und psychische Reize oder auch chemisch/physikalische Umweltreize können ein bestimmtes Gen innerhalb von Sekunden gezielt aktivieren oder stummschalten. Gene sind also wie Module in einem interaktiven Computerprogramm, die nur dann abgelesen und ausgeführt werden, wenn bestimmte Bedingungen dafür erfüllt sind.
Die Schlussfolgerungen aus dieser faszinierenden Erkenntnis fasst der Autor in 17 weitgehend selbständigen Kapiteln zusammen, die man auch einzeln lesen kann, weil er grundlegende Fakten öfters wiederholt. Diese Folgerungen betreffen medizinisch-psychologische Themen wie:
Stress, Burn-out-Syndrom, menschliche Beziehungen, Spiegelneuronen, Schmerzgedächtnis, psychosomatische Krankheiten, Tumor- und Herzkrankheiten, Immunabwehr, Wirksamkeit von Psychotherapie, Depression, Borderline-Störung, Medikamentenverträglichkeit usw. bis hin zur Dissoziation und posttraumatischen Belastungsstörung.
Zu jedem Thema wird erläutert, welche grundlegenden neurobiologischen Prozesse dabei ablaufen und welche Folgen diese haben. Hat man das Prinzip erstmal kapiert, fällt einem Vieles wie Schuppen von den Augen: Psychosomatische Zusammenhänge, die man schon längst vermutet hat, erscheinen in neuem Licht oder sind inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen und zum Teil auch erklärt.
Natürlich kann ein Buch dieses Umfangs kein Lehrbuch der Neurobiologie ersetzen, aber es bietet einen ziemlich umfassenden Überblick. Der nüchtern-sachliche Schreibstil des Autors ist gut lesbar. Plakative Formulierungen oder Ausrutscher bleiben die Ausnahme, wie z.B. der unpassende Vergleich "Gene sind keine Autisten" (Gene bleiben trotz aller Regulationsmechanismen ein Stück Programmcode ohne Eigenleben!). Gut hat mir gefallen, dass der Autor auch englische Fachausdrücke erklärt und Originalarbeiten zitiert, damit man sich ggf. über weitere Details schlau machen kann. Leider weicht der Autor ausgerechnet im letzten und wichtigsten Kapitel (über die Genregulation) von dieser Praxis ab. Bei einer Neuauflage sollte er neben ergänzenden Quellenangaben hierzu vielleicht auch eine genauere Erklärung nachliefern, wie dieser Mechanismus funktioniert, schließlich ist das der Knackpunkt der Sache!
Ein Buch wie dieses soll und darf aber auch zum kritischen Nachdenken anregen: Bisweilen stellten sich Annahmen, die noch vor Jahren weitgehend akzeptiert waren, als Irrtum heraus. Oft beruhen "gesicherte" Erkenntnisse auf indirekten Schlussfolgerungen bzw. (manchmal phantasievollen) Interpretation statistischer Untersuchungen. Auch die vielzitierten abbildenden Untersuchungsmethoden wie PET, f-NMR und SPECT liefern - so genial sie auch sind - letztlich nur Aussagen über den Stoffwechsel bzw. Energieumsatz in bestimmten Gehirnregionen. Als gelerntem Physiker kommt mir das manchmal so vor, als würde man die Funktion eines Computers ergründen, indem man die Oberflächentemperatur der einzelnen Chips misst. Mit anderen Worten: Bei aller Begeisterung für die Fortschritte bleibt unser Verständnis der Gehirnfunktionen immer noch relativ global, es gibt noch viele Einzelheiten zu verstehen...
Für mich bestärkt das Buch übrigens die Vermutung, dass viele neuronale Verknüpfungen in unserem Gehirn offenbar reversibel sind, so dass Hoffnung besteht, fehlerhafte "Endlosschleifen" in unserer Programmstruktur, die irgendwann mal angelegt wurden (z.B. durch traumatische Erlebnisse), auch wieder zu "verlernen". Der Autor setzt dabei berufsbedingt auf Psychotherapie, aber die zitierten Forschungsergebnisse legen nahe, dass es sehr viele Wege geben muss, Selbstheilungskräfte in unserem Körper und unserer Psyche in Gang zu setzen. Der Autor äußert sich allerdings zu solchen Spekulationen nicht, er bleibt immer schön auf dem Boden der Tatsachen bzw. der von ihm zitierten Studien.
Fazit: Ich möchte das Buch JEDEM empfehlen, denn der Inhalt gehört eigentlich zur Allgemeinbildung. Ganz besonders Ärzten und Psychologen, deren Kenntnisse in Neurobiologie nicht mehr ganz aktuell sind, empfehle ich es als Pflichtlektüre. Schließlich erklärt es viele Grundlagen der Psychosomatik.
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