Product Description Ex-Agent Victor Ostrovsky, intimer Mitwisser der Machenschaften des israelischenNachrichtendienstes, entreißt dem Mossad den Schleier des Geheimnisses.Sein Blick hinter die Kulissen erwies sich als so brisant, daß der StaatIsrael - vergeblich - versuchte, die Publikation dieses Enthüllungsbuchsgerichtlich zu unterbinden. Ostrovsky macht deutlich, daß der Mossad aufgrundseiner Erfolgsgeschichte inzwischen zu einem Staat im Staate Israel gewordenist, für den das einzelne Menschenleben nicht zählt.
Buch:
Wilde Schwäne: Die Geschichte einer Familie - Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute
Autor:
Jung Chang, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 11107
Product Description Die Geschichte einer Familie. Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute. Ausgezeichnet mit dem NCR Book Award 1992 und dem the British Book of the Year 1993 Erscheinungsjahr: 2004 Erw. Neuausg. 16 Fototaf. u. Übers.-Kte. Aus d. Engl. v. Andrea Galler u. Karlheinz Dürr Gewicht: 495 gr / Abmessung: 19 cm Von Chang, Jung / Übersetzt v. Galler, Andrea ; Dürr, Karlheinz "Mein Buch ist kein Buch über Politik. Es ist ein Buch darüber, wie Politisches sich bis ins Kleinste auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt." Jung Chang erzählt die Geschichte von drei Generationen - die ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte. Von der Kaiserzeit bis zur allmächtigen Herrschaft der chinesischen Partei erlebt Jung Changs Familie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und die Jung Chang und ihre Familie nur unter großem Leid überleben konnten.
Aus der Amazon.de Redaktion Geschrieben wie ein Bestseller- Roman, gelesen im Nu von der ersten bis zur letzten Seite: wie ein Schock wirken Handlung und Hergang. Nur: dies ist kein Roman, sondern bittere Wahrheit. Eine junge Türkin erzählt von ihrem jahrelangen Martyrium, zwischen Zwangsehe und Gewalt, Verfolgung, Lieblosigkeit und Unterdrückung. Inci, so ihr neuer Name, lebt als ungelernte Arbeiterin heute wieder in Deutschland, hier ist sie 1970 auch geboren, wächst dann in Ankara bei der Großmutter auf und kommt Jahre später zurück nach Deutschland. Zwei Zwangsehen, zwei Kinder, Scheidung, keine Schulausbildung, aber einen unbeugsamen, starken Willen und einen unerschütterlichen Glauben an ein besseres Leben lassen sie das meistern, was mit Hölle noch sanft umschrieben ist. Ein sehr persönlicher Bericht, eine intime Offenbarung, aber auch ein Ventil für Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. "Dreimal täglich Prügel gehört in unser Leben wie dreimal täglich essen." schreibt sie und die detailreiche, lebendige und anschauliche Art, in der sie die Dramatik ihres Lebens Revue passieren läßt, ruft starke und spontane Betroffenheit hervor. Das, was da auf 300 Seiten steht, kann einen nicht kalt lassen, macht sprach- und fassungslos und noch lange nach der Lektüre kreisen Gedanken um das, was schwer fällt als tatsächlich Geschehenes zu akzeptieren. Starre Regeln bestimmen Incis Leben, sinnlose Traditionen, quälende Pflichten und eine scheinheilige Moral, wie "die Eintrittskarte zur ehelichen Befähigung"- das Jungfernhäutchen. Erniedrigung statt Liebe, devotes Verhalten statt Stolz auf eigene Persönlichkeit, Gefühlskälte und Zorn statt Verständnis. "Ich ersticke an ihren Lügen, an ihrer Scheinheiligkeit, an ihrer Selbstgerechtigkeit, an ihrer Ignoranz." Bei aller Subjektivität der Schilderung, dies ist sicher kein Einzelfall in der Türkei, wenngleich die Autorin selbst auch deutlich macht, dass zunehmend europäische Einflüsse die alten Strukturen aufzubrechen beginnen. Dies gilt insbesondere für die Großstädte. Aber: "Was nützt hier in Anatolien die Freiheit, die in den Straßen der modernen türkischen Metropolen pulsiert?" Ein Buch, das sich lohnt gelesen zu werden, das sicher seltene und offene Einblicke verschafft und das mit einem sehr persönlichen Schicksal konfrontiert. Um Missstände zu wissen, sie zu sehen und zu erkennen, das ist schließlich der erste Schritt auf dem Weg, irgendwann Änderungen herbeizuführen."Es bleibt ein Trost: Jeder vernichtenden Flut folgt ruhiges Wasser"-Barbara Wegmann
Zur Ehe gezwungen - eine Türkin in Deutschland erzählt. Mit e. Vorw. v. Serap Cileli Erscheinungsjahr: 2007 1 Übers.-Kte. Gewicht: 201 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Ayse / Von Eder, Renate Ein erschütterndes Frauenschicksal - mitten unter uns, hier in Deutschland "Mit elf war ich verlobt, mit vierzehn verheiratet. Nein, gefragt hat mich niemand. Mein Vater kam eines Tages aus dem Kaffeehaus und teilte mir mit, dass ich jetzt mit Mustafa, meinem Cousin, verlobt sei und ihn bald heiraten würde, und das wars. Meine Mutter hat damals viel geweint, aber geholfen hat sie mir nicht." Die Türkin Ayse ist vierzehn Jahre alt, als sie mit ihrem Cousin Mustafa verheiratet und zu dessen Familie nach Deutschland geschickt wird. Schon vor der Hochzeit wird sie von Mustafa brutal vergewaltigt. Und auch nach der Trauung muss Ayse häufig Schläge und sexuelle Willkür erdulden. Was sie in der Fabrik und durch Heimarbeit verdient, fließt direkt auf das Konto der Schwiegermutter. Mit fünfzehn bringt sie ihren ersten Sohn zur Welt, und bereits zwei Wochen nach der Entbindung muss sie wieder in der Fabrik am Fließband stehen. Mustafa hingegen arbeitet nur sporadisch. In neunzehn Ehejahren bringt Ayse vier Kinder zur Welt. Sie spricht nur gebrochen deutsch und lebt völlig isoliert, ohne Freunde. Als Mustafa sie eines Nachts halbtot schlägt, flieht Ayse schließlich in ein Frauenhaus. Und wagt dort das Undenkbare: Sie reicht die Scheidung ein. Daraufhin entführt Mustafa die beiden jüngeren Kinder in die Türkei. Ein ganzes Jahr dauert es, bis sie ihre Kinder wieder findet. Heute hat Ayse die Hölle ihrer Ehe aus eigener Kraft hinter sich gelassen. Ihre Geschichte erschüttert zutiefst - doch sie ist kein Einzelfall: Ähnlich Tragisches ereignet sich immer wieder - in unserer e Ist die türkische Kultur eine europäische? Passen die Vorstellungen über Ehe und Familie mit dem zusammen, was die europäische Tradition der Menschenrechte für unveräußerbar hält? Solche Fragen muss man stellen, angesichts der Tatsache, dass immer noch - auch in Deutschland - junge Türkinnen gegen ihren Willen von ihren Eltern zwangsverheiratet werden. Mit Die fremde Braut hat die in Hamburg lebende türkisch-deutsche Soziologin Necla Kelel im Frühjahr 2005 einen erschütternden Bericht über den tatsächlichen Umfang dieser fortgesetzten Menschenrechtsverletzung vorgelegt. Demnach ist jede zweite türkische Ehe in Deutschland das Ergebnis einer solchen Zwangsverheiratung. Für diese werden schon in Kindertagen entsprechende Vereinbarungen zwischen den beteiligten Familien getroffen. Ehefrauen (oder -männer) werden dann eigens aus der Türkei nach Deutschland "importiert" oder (insbesondere bei nach hiesigem Recht wegen ihres Alters noch nicht Heiratsfähigen) kurzfristig in die Türkei ex- und nach der Eheschließung wieder reimportiert. Unter dem Pseudonym Ayse hat nun eine Betroffene einen detaillierten Erfahrungsbericht vorgelegt, in dem sie ein Martyrium schildert, wie man es hierzulande für unmöglich halten sollte. Tatsächlich aber ist das Schicksal dieser Frau, die mit erst vierzehn Jahren und gegen ihren Willen mit ihrem Cousin verheiratet wurde und anschließend von ihm und seiner Familie wie eine Sklavin gehalten wurde, kein Einzelfall. Doch nur selten brechen Frauen wie Ayse ihr Schweigen. Angst und Scham halten sie in ihrer Unfreiheit gefangen. Nach 19 Jahren Ehehaft hat Ayse ihre Angst überwunden. Mit ihrem Buch leistet sie einen wichtigen Beitrag, uns die Augen über diese grauenhafte "Tradition" zu öffnen, die wir keinesfalls dulden, sondern mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen müssen! - Andreas Vierecke