Product Description Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Marburger, Katrin Gewicht: 359 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Roberts, Nora / Übersetzt v. Marburger, Katrin Gemeinsam mit ihren Freundinnen Parker, Laurel und Emma betreibt Mac eine erfolgreiche Hochzeitsagentur. Sie lebt und arbeitet mit den drei wichtigsten Menschen in ihrem Leben - wozu braucht sie da noch einen Mann? Doch als Mac den charmanten und intelligenten Carter trifft, gerät ihr so gut ausbalanciertes Leben ins Wanken. Gibt es die große und ewige Liebe wirklich? Ein Roman um starke Frauen, enge Freundschaft und wahre Liebe. Pressestimmen: "Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen." The New York Times Leseprobe: Nicht nur die Ähnlichkeit ist kostbar ... sondern auch die Assoziation und das Gefühl von Nähe, die dem Ganzen innewohnen ... der Umstand, dass der Schatten der Person für immer festgehalten daliegt. Elizabeth Barrett Browning Prolog Im Alter von acht Jahren war Mackensie Elliot bereits vierzehnmal verheiratet gewesen. Sie hatte ihre drei besten Freundinnen geheiratet, und zwar jeweils einmal als Braut und als Bräutigam, außerdem (unter dessen Protest) den Bruder ihrer besten Freundin, zwei Hunde, vier Katzen und ein Kaninchen. Bei zahllosen weiteren Hochzeiten hatte sie als erste Brautjungfer, normale Brautjungfer, Trauzeugin oder sonstige Begleiterin des Bräutigams und als Geistliche fungiert. Obwohl die Scheidungen stets in gegenseitigem Einvernehmen vonstattengingen, überdauerte keine der Ehen einen Nachmittag. Dieser vergängliche Aspekt der Ehe war für Mac keine Überraschung, da ihre Eltern beide bereits zwei davon hinter sich hatten - bislang. Heiraten war nicht ihr Lieblingsspiel, doch sie war gern Priester, Pas
Roman Erscheinungsjahr: 2009 70. Aufl. m. Illustr. v. Jürgen Speh. Aus d. Engl. v. Gabriele Conrad, Till R. Lohmeyer u. Christel Rost Gewicht: 772 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm x 47 mm Von Follett, Ken / Übersetzt v. Conrad, Gabriele; Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel Im mittelalterlichen England spielt dieser historische Roman. Erzählt wird die Geschichte von Tom Builder, einem Steinmetz, der davon träumt, eine Kathedrale zu bauen. Es herrschen jedoch Krieg und bittere Armut im Land. Nach dem Tod seiner Frau trifft Tom auf die geheimnisvolle Ellen, die verstoßen und rechtlos mit ihrem Sohn Jack in den Wäldern lebt und die seine Gefährtin wird. Nachdem schließlich unter einem neuen König, Heinrich II., Frieden im Land einkehrt, gelingt es Tom mit Hilfe von Jack, seine Pläne doch noch zu verwirklichen. England 1123-1173. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden, träumt den Traum vom Frieden: der Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der "Säulen der Erde" wird ... Pressestimmen: "Folletts Sprache ist klar und treffsicher ..." (Welt am Sonntag) "Das Bild dieser Epoche wird mit ungeheurer Spannung geschildert, brillant in der Sprache und nie langweilig." (Neue Osnabrücker Zeitung) König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer
Buch:
Ticket ins Paradies: Roman
Autor:
Gaby Hauptmann, Ausgabe vom April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 54710
Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 249 gr / Abmessungen: 190 mm x 119 mm x 17 mm Von Hauptmann, Gaby Clara Flockheimer und ihre kleine Tochter wollen ihr Leben auf Mallorca verbringen - zusammen mit Andres, dem charmanten, leidenschaftlichen Koch, dessen Restaurant Clara mit ihren Ideen zu neuer Blüte verhelfen soll. Doch Andres scheint nur noch Augen für Maria José zu haben, der verführerischen Köchin seines neuen Restaurants - das sieht Clara sich natürlich nicht lange mit an. In Rückflug zu verschenken durften wir die Innenarchitektin Clara kennenlernen, die nach einem Seitensprung ihres Mannes aus ihrem wohlgeordneten bürgerlichen Leben nach Mallorca flieht. Hier will sie eigentlich nur einen wilden Urlaub verbringen, um ihren Mann hinter sich zu lassen, begegnet dann aber der großen Liebe und bleibt. Genau an dieser Stelle setzt Gaby Hauptmanns neuer Roman Ticket ins Paradies ein: eine klassische Fortsetzung also, die aber auch ohne Kenntnis der Vorgängers gut verstanden werden kann. Clara ist glücklich mit dem sieben Jahre jüngeren Vollblut-Spanier Andrés; auch ihre vierjährige Tochter Katie hat sich bestens auf Mallorca eingelebt. Und Andrés? Restaurant, das Amici miei, läuft ? nichts zuletzt dank Claras Ideen und Einsatz ? immer besser. Alles könnte perfekt sein ? wäre da nicht Claras Eifersucht, die ihr immer wieder ein Bein stellt. So auch, als im Amici miei eine neue Köchin anfängt, Maria José, die vor verführerischer Weiblichkeit nur so zu strotzen scheint. Clara ist sich sicher, dass Andrés ihren Reizen erliegt ? und sie ergreift drastische Maßnahmen, die ihr so schönes neues Leben beinahe von Grund auf zerstören? Niemand verlangt von einem Unterhaltungsroman, dass er komplexe philosophische Einsichten transportiert. Nein, ein Unterhaltungsroman, insbesondere ein als Strandlektüre konzipierter, darf leichte Kost sein, braucht keinen Tiefgang zu besitzen, darf seine Figuren plakativ charakterisieren, voller Klischees stecken und kitschig sein. All das ist okay, schließlich soll er sich am Strand lesen lassen, und man soll ihm ja trotz eines vom Vorabend noch etwas brummigen Schädels und in der prallen Sonne immer wieder zufallender Augen folgen können. Aber was ein guter Unterhaltungsroman trotzdem besitzen muss, ist ein Minimum an Realismus. Und das fehlt hier leider zu sehr. Die Handlung baut auf zu vielen Zufällen und Unwahrscheinlichkeiten auf, stolpert relativ unmotiviert von einer Episode zur nächsten, und über die vierjährige Katie wird jeder, der selber Kinder hat, nur den Kopf schütteln können ? so ein "Wunderkind" gibt es im echten Leben einfach nicht. Das Buch besitzt amüsante Szenen, ohne Frage, aber dennoch ärgert es einen mehr, als dass es erfreut ? und genau das möchte man gerade im Urlaub ja nun eigentlich nicht haben. - Katharina Vogt
Taschenbuch Das Parfum Die Geschichte eines Mörders, 319 Seiten Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen. Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ?abscheulichen Gestalt?, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung. Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: "Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller." Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. -Barbara Wegmann
Hörbuch:
Der Feind im Schatten: Wallanders letzter Fall
Autor:
Henning Mankell, Ausgabe vom 9. April 2010, Audio CD, Verkaufsrang 187941
Aus der Amazon.de-Redaktion Håkan von Enke ist ein Mann mit Prinzipien. An einem verregneten Stockholmer Morgen verlässt der ehemalige U-Boot-Kapitän wie jeden Tag um sieben Uhr seine Wohnung im Stadtteil Östermalm, um seinen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Von seiner Frau hat er sich verabschiedet, alles scheint wie immer. Nur das Entscheidende ist anders: An diesem Morgen nämlich kommt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück. Das seltsame Verschwinden des U-Boot-Kommandeurs betrifft Kurt Wallander auf gleich mehrfache Art und Weise. Zum einen ist Håkan von Enke der Vater des Finanzmaklers Hans von Enke, den Wallanders Tochter Lisa heiraten will. Und zum anderen hat Lisas zukünftiger Schwiegervater Wallander auf seinem Geburtstag eine mysteriöse Geschichte erzählt, die Jahre zurückliegt und mit einem russischen U-Boot zu tun hat, das dereinst vor Schwedens Küste kreuzte und durch einen Befehl von höchster Stelle nicht vom heimischen Militär hochgenommen werden konnte. Hat das Verschwinden Håkan von Enkes vielleicht etwas mit diesem Vorfall zu tun, zumal sich der Kommandant ganz offensichtlich bedroht und verfolgt fühlte? Wallander beginnt zu ermitteln ? und stößt nicht nur in der Familienhistorie derer von Enkes, sondern auch on der schwedischen Geschichte auf einige äußerst dunkle Kapitel... Kurt Wallander ist wieder da ? und zwar in altbewährter Form! Denn Henning Mankells melancholischer Ermittler hat wieder allerlei private Probleme ? so zum Beispiel ein Disziplinarverfahren, nachdem er seine Pistole im Suff in einem Restaurant liegen ließ. Auch diese psychologische Tiefe der Natur sorgt dafür, dass die Spannung über fast 600 Seiten erhalten bleibt, ebenso wie Mankells wundervoll dichte Sprache mit ihren traurig-präzisen Sätzen. Dass Der Feind im Schatten wohl Wallanders letzter Fall sein wird ? das Ende liegt dies nahe ?, macht die Sache zwar nicht schöner, sollte aber jeden Krimifan erst recht dazu bewegen, diesen umwerfend gut geschriebenen ? und im Übrigen durch Wolfgang Butt kongenial übersetzten ? Roman zu verschlingen. - Stefan Kellerer
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn Angela Merkel mit dem Rheingold-Express durch Deutschland düst, heftet sich Benjamin von Stuckrad-Barre an ihre Fersen. Neben weiteren Spitzenpolitikern wie Frank-Walter Steinmeier, Cem Özdemir oder Guido Westerwelle trifft Stuckrad-Barre Menschen vom Schlage eines Hans Magnus Enzensberger, Dieter Hildebrandt oder Christoph Schlingensief. Vor dem Reichstag in Berlin oder auf dem Marienplatz in München zeigt der Schriftsteller zudem ein berechtigtes Interesse an angenehm durchschnittlichen Landsmännern und Landsfrauen. Seine Beobachtungen verdichtet Stuckrad-Barre zu durchdachten und einprägsamen Statements wie: "Touristen verhalten sich wie Fernsehkorrespondenten, die ihren Aufenthaltsort am liebsten durch ein weltbekanntes Wahrzeichen im Hintergrund beglaubigen lassen." Angenehm unaufgeregt schreibt der Autor über die Kernkompetenzen von Wien, die Kreuzberger Uniformität des Andersaussehens ? oder, warum Fußball ohne Aberglauben nix wäre. Charlotte Roche reift zum "Flittchen der Saison", und Günter Grass bekommt sein Fett ab, weil er sich wie "das unverzichtbare Korrektiv des Weltenlaufs" aufführe. Wenn Stuckrad-Barre sowohl einmalige als auch archetypische Augenblicke der deutschen Geschichte festhält, spricht Filmemacher Helmut Dietl von einer "literarischen Reportage". Beim monatlichen Plattenkauf lässt sich der Berliner jedoch von der Ikone der zeitgenössischen Popliteratur, Nick Hornby, und dessen Büchern Leben als Leser sowie All you can read arg inspirieren. "Erkundungen in alle Richtungen" einziehen ? das hält Stuckrad-Barre für die einträgliche Masche des von ihm hoch verehrten Udo Lindenberg. Diese Methode liegt aber auch seinen Texten zugrunde, die in Auch Deutsche unter den Opfern übrigens von größtenteils selbst geschossenen Fotos begleitet werden. Zum kritischen wie fairen Stil des Autors gehört, Menschen an ihren selbst gesteckten Ansprüchen zu messen ? wie Sabine Christiansen, wenn sie von "Entschleunigung" spricht und gleichzeitig gehetzt wirkt. Und sollte die Hektik des Alltags den klaren Blick auf unsere Gesellschaft trüben wie eine Emulsion das Wasser, dann gehört Stuckrad-Barre zu den Ersten, die Konturen erkennen, wenn diese Emulsion zu brechen beginnt. ? Herwig Slezak
Roman Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Kristian Lutze Gewicht: 395 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Fielding, Joy / Übersetzt v. Lutze, Kristian Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigt sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, denn sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können. Leseprobe: Von:Wütende Leserin An:Charley@Charley''sWeb.com Betreff: DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!! Datum: Montag, 22. Januar 2007, 07:59:47 EST Hey, Charley, ich wollte Ihnen nur eins kurz sagen: Sie sind nicht nur DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!!, sondern wahrscheinlich auch die EGOZENTRISCHSTE FRAU AUF DIESEM PLANETEN!!! Man sehe sich nur Ihr Foto an - die langen, blonden, leicht gelockten Haare, der wissende, gesenkte Blick, das subtile Grinsen Ihrer garantiert mit Restylane aufgespritzten Lippen. Daran erkennt man gleich, wie sehr Sie von sich eingenommen sind. Und Ihre geistlosen Kolumnen über den Kauf perfekter High Heels, den idealen Rouge-Ton und die Schindereien Ihres neuen Personal Trainers haben mein Urteil nur bestätigt. Aber wie um alles in der Welt sind Sie auf den Gedanken verfallen, dass irgendjemand auch nur mäßiges Inter Normalerweise haben Krimis, so gut sie sonst auch sein mögen, ein großes Manko. Dieses Manko tut sich immer dort auf, wo die Autoren ihr angestammtes Terrain verlassen müssen: zum Beispiel, weil sie Zeitungsmeldungen - etwa über die Mordfälle - in den Plot integrieren wollen. Denn davon, wie Journalisten für gewöhnlich schreiben, haben die meisten keine Ahnung. Im Fall von Joy Fieldings Roman Die Katze ist das anders. Und das ist gleich im doppelten Sinn sehr wichtig. Zum einen ist die Hauptfigur der US-amerikanischen Bestsellerautorin, Charley Webb, Journalistin - Kolumnistin, um genau zu sein. Zum anderen hat Fielding zahlreiche "ihrer" Kolumnen integriert, die für das mörderische Geschehen nicht unwichtig sind. Und da zeigt sich, dass Fielding auch mit diesem eher fremden Genre ihrer Geschichte fiktive Glaubwürdigkeit verleihen kann. Um es kurz zu sagen: die Kolumnen Webbs sind böse. Und sie sind persönlich. Kein Wunder also, dass die Journalistin aus Palm Beach Droh-Mails erhält, die sogar ihre beiden Kinder nicht aussparen. Aber sie erhält auch Post von Bewunderern, die ihr eher unlieb ist: so von einer verurteilten Mörderin, die drei Kinder grausam zu Tode gefoltert hat. Webb nimmt deren Angebot, über die Geschichte ein Buch zu schreiben, an - und bringt sich und ihre Familie dadurch in Lebensgefahr. Denn der Mittäter ist noch auf freiem Fuß. Und er denkt nicht daran, sich durch Enthüllungsjournalismus enttarnen zu lassen? Es ist nicht allein die Authentizität, die Fieldings Roman so unglaublich spannend macht. Es ist auch die Mischung aus komischen Dialogen, Thrill-Elementen und überraschenden Wendungen, die überzeugt. So ist Die Katze ein rundherum gelungener Krimi geworden, den man sogar lesen kann, wenn man journalistisch tätig ist- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild - Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels "Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild
Roman Erscheinungsjahr: 1999 Gewicht: 275 gr / Abmessung: 18 cm Von Suter, Martin Erst sind es Kleinigkeiten: Konrad Lang stellt aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergißt er den Namen der Frau, die er heiraten will. Je mehr Neugedächtnis ihm die Krankheit - Alzheimer - raubt, desto stärker kommen früheste Erinnerungen auf. Und das beunruhigt eine millionenschwere alte Dame, mit der Konrad seit seiner Kindheit auf die ungewöhnlichste Art verbunden ist. Pressestimmen: "Für mich ist Martin Suter tatsächlich die Entdeckung des Herbstes und Small World einer der einfühlsamsten und zugleich spannendsten Romane, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. ... Eine wunderbare, zarte Liebesgeschichte; eine liebevolle, todtraurige und absolut realistische Alzheimer-Geschichte, und auch ein Krimi, der seine Spannung bis zu den letzten Seiten behält und behalten soll. ... Ein sehr gut recherchierter Roman, sehr einfühlsam und anrührend, geschrieben in einer präzisen, unverschnörkelten Sprache."(Süddeutscher Rundfunk) "Genau recherchiert, sprachlich präzis und raffiniert erzählt. Dramatisch geschickt verflicht Suter eine Krankengeschichte mit einer Kriminalstory. Literarisch weit über die Schweiz hinausweisend."(Süddeutsche Zeitung) Das Leben des reichen Fabrikantensohns Thomas Koch und das seines ärmlichen Freundes aus Kindertagen, Konrad Lang, hat sich nie sehr weit auseinander entwickelt. Konrad war stets zur Stelle, wenn Thomas nach ihm verlangte. Mittlerweile sind die beiden sechzig und Konrad hat immer mehr Probleme mit seinem Kurzzeitgedächtnis. Nachdem er das Ferienhaus der Familie Koch aus Unachtsamkeit abbrennen ließ, reist er zu Thomas, da ihn immer mehr Kindheitserinnerungen plagen. Die betagte Mutter von Thomas, Haupt der Familie und unumschränkte Alleinherrscherin, möchte um keinen Preis, daß die Vergangenheit nochmals heraufbeschworen wird - aus gutem Grund. Small World ist ein verwickeltes Familiendrama, das bis in die Zeit des Nationalsozialismus reicht, eine medizinische Fallstudie über Alzheimer und nicht zuletzt ein spannender Thriller. -Manuela Haselberger
Product Description Eine tragische Komödie. Neufassung 1980 Erscheinungsjahr: 1998 Gewicht: 155 gr / Abmessung: 18 cm Von Dürrenmatt, Friedrich Claire Zachanassian, amerikanische Multimillionärin, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück, um sich zu rächen. Pressestimmen: "Eines der anregendesten und fesselndsten aller Stücke, die seit dem Zweiten Weltkrieg geschrieben worden sind." The New York Times