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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone - Dieter Moor
Buch:Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone
Autor:Dieter Moor, Ausgabe vom 2. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 310
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Warum wollt ihr ausgerechnet dorthin, von wo alle abhauen?" Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 52 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Bombe! (5 von 5 Punkten) meint Z.
Habe selten ein so witziges und liebevoll geschriebenes Buch gelesen. Die Lebensgeschichten einiger Dorfbewohner lassen den Leser auch hinter die Kulissen blicken, so daß man schnell Sympathien für sie entwickelt. Häufig kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus und einige Lachflashs sind auch vorprogrammiert, z. B. wenn es um den Aufbau eines Regals (aus einem schwedischen Möbelhaus natürlich) geht oder um die Versuche des Autors, seiner Frau das "plötzliche Verschwinden" eines Tannenbaums zu erklären - einfach nur herrlich.

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Russendisko - Wladimir Kaminer
Buch:Russendisko
Autor:Wladimir Kaminer, Ausgabe vom 1. Juli 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 1178
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Als sich im Sommer 1990 die Ära Gorbatschow ihrem Ende zuneigt, Putin noch lange nicht Präsident, sondern KGB-Schlapphut ist und Helmut Kohl nach dem Mantel der Geschichte langt, beschließt der 23-jährige Moskauer Wladimir Kaminer, sein Leben zu ändern. "Go west", lautet die Parole - doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Ticket nach Ost-Berlin schlappe 96 Rubel kostet und man kein Visum benötigt? So schlüpft Kaminer in den himmelblauen Sonntagsanzug und setzt sich mit seinem Freund Mischa, einer Stange russischer Zigaretten sowie einer Flasche Wodka der Marke "Lebewohl" in den Zug. Do swidanija! Nur 48 Stunden später treffen die beiden mit Brummschädel in Berlin-Lichtenberg ein: "Die ersten Berliner, die wir kennen lernten, waren Zigeuner und Vietnamesen. Wir wurden schnell Freunde." Die Tage im Plattenbau-Ausländerheim von Marzahn sind längst vorbei. Heute gehört der DJ, Autor und Theatermann Wladimir Kaminer zu den Szene-Stars des neuen Multi-Kulti-Berlin: Die "Berliner Seiten" der FAZ drucken seine Texte ebenso gern wie die untergangsbedrohte taz, beim SFB moderiert er eine eigene Sendung (Wladimirs Welt). Im Kaffee Burger, das sich nach der Übernahme durch den Prenzlauer-Berg-Poeten Bert Papenfuß zur kuschligen Party-Location wandelte, zelebriert Kaminer einmal im Monat seine berüchtigte "Russendisko" - Völkerverständigung und proletarischer Internationalismus, einst von Wladimir Iljitsch Lenin gepredigt, werden auf der engen Tanzfläche geübt, dazu wirft ein Videobeamer alte sowjetische Zeichentrick- und Kriegsfilme an die Blümchentapete. Russendisko hat Kaminer auch seine erste Buchveröffentlichung genannt: 50 Erzählungen aus einem Berliner Alltag, den die üblichen Verdächtigen aus der "Paris Bar" nur vom Hörensagen kennen. Wer hier überleben will, muss wandlungsfähig sein: Die Türken im Imbiss nebenan erweisen sich als Bulgaren, den biederen Beamten vom Arbeitsamt trifft man abends in der Schwulenbar - und selbst die vietnamesischen Zigarettenhändler sind nicht viel mehr als ein medial erzeugtes Klischee: Sie kommen mehrheitlich aus der inneren Mongolei. Kaminers Helden haben alle Hände voll zu tun, sich zwischen den Fallstricken des Asylrechts, Liebeshändeln und obskuren Jobs durch den Großstadtdschungel zu hangeln. Da ist der Slawistikstudent Sascha, der als Tellerwäscher im australischen Krokodilsteakhaus jobbt; da ist der "Radiodoktor" aus der Ukraine, der den Berliner Russen erklärt, was man gegen Pickel tun kann: "Die sagen Clerasil, aber ich kann mich noch gut erinnern, Benzin tut es auch." Die Damen vom russischen Telefonsex ("Mach deine Hose auf, wir nostalgieren zusammen!") dürfen ebensowenig fehlen wie der namenlose Asylbewerber, der sich, von der Polizei verfolgt, beim rettenden Sprung aus dem Fenster an einem REP-Plakat ("Mut zur Wahl - wähle national!") abseilt. Wer Kaminer bei all dem für einen plumpen Possenreißer und Zyniker hält, hat nichts begriffen. Der Mann kann nicht nur genau beobachten - er liebt sie, seine skurrilen Großstadtindianer, die wohl vom Leben gebeutelt, aber nie ohne Hoffnung sind. Und, mal ehrlich: Wer, wie Kaminer, nicht nur deutsch schreibt, sondern unsere komplizierte Sprache mit der sowjetischen Fibel Deutsches Deutsch zum Selberlernen gepaukt hat - der kann kein schlechter Schriftsteller, ach was: Der kann kein schlechter Mensch sein. Also: Kaufen Sie Kaminer! Und tun Sie, was ein russischer Berlin-Reiseführer seinen Lesern als ultimativen Kick empfiehlt: "Hissen Sie Ihre ganz persönliche Flagge auf dem neuen Reichstag - Berlin erleben und erobern!" -Niklas Feldtkamp
Wladimir Kaminer ist ein Russe am Prenzlauer Berg. Nach Berlin gekommen ist er 1990 in den Freudezeiten der Perestroika und auch nur, weil er mal den Westen sehen wollte, keine Bekannten in San Francisco hatte (wie Michail Gorbatschow) und sich ohne Reisepass auch einfach nichts anderes anbot. Nun ja, "zum Spaß" und "aus Neugier" ist er dann einfach da geblieben - zum Glück, denn der studierte Moskauer Dramaturg und sich nicht immer allzu ernst nehmende "russische Intellektuelle" ist heute eine dieser Kulturpersönlichkeiten, die den frischen Wind in die Stadt gebracht haben, der dort heute an allen Ecken heftigst weht. Russendisko ist Kaminers erster Erzählungsband und er liest selbst mit wunderbar russisch-gebrochener Zunge daraus vor: Von unmotivierten Wohnungsbesetzungen, jugoslawischen Hexen (mit horrenden Honoraren), verrückten Sinti und Roma aus Marzahn, die gern mit Autos gegen Bäume fahren, und dann war da auch noch dieser Künstlerfreund, aus dessen Meißel fast das Holocaust-Mahnmal entstanden wäre (und dann auf einer Erotik-Messe in Hamburg ein großer Erfolg wurde). Wladimir Kaminer erzählt vom ganz normalen Blues und Alltag vor seiner Haustür. Die kleinsten Geschichten sind dabei die größten und so richtig ernst wird es noch nicht einmal dann, wenn der Autor seinem herrlich urrussischen, fatalistischen Schwermut freien Lauf lässt. Berlin ist im Aufbruch, sagt man. Wenn man Kaminer liest, erahnt man, was damit wohl eigentlich gemeint sein sollte: Der Aufbruch führt ins Chaos und hat viele schöne Begleiterscheinungen. Willkommen in Absurdistan... die nächste Tram fährt direkt dorthin. Berliner, lest dieses Buch, so kennt Ihr Eure Stadt noch nicht! Und Nicht-Berliner, packt vorher schon mal Eure Koffer! Darauf einen Wodka, "meine kleinen Freunde"! Russendisko ist auch als Audiobuch auf 1 Kassette erhältlich. -Wolfgang Tress

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 104 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Super Buch! (5 von 5 Punkten) meint M.
Ich habe wirklich sehr viel Spaß beim lesen dieses Buches gehabt! Wladimir hat wirklich hier die 5 ***** verdient für seinen beobachtenden und unterschwelligen Humor, der mich persönlich wirklich begeistert.

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Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen - Joachim Gauck
Buch:Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen
Autor:Joachim Gauck, Ausgabe vom 12. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 1316
Preis: 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Weil Joachim Gauck so eine spannende Persönlichkeit ist, sage ich natürlich aus vollem Herzen, dass ich ihm gerne meine Reverenz erweise, denn er hat sich in herausragender und auch in unverwechselbarer Weise um unser Land verdient gemacht – als Bürgerrechtler, politischer Aufklärer und Freiheitsdenker, als Versöhner und Einheitsstifter in unserem jetzt gemeinsamen Land." (Bundeskanzlerin Angela Merkel )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
joachim gauck (5 von 5 Punkten) meint u. aus überall
Ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Alles sehr verständlich und real beschrieben. Ich stamme aus Rostock, war in Stasigefängnissen inhaftiert, bin 1987 freigekauft worden. Absolut empfehlenswert ...

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Der Mann, der wirklich liebte: Roman nach einer wahren Geschichte - Hera Lind
Buch:Der Mann, der wirklich liebte: Roman nach einer wahren Geschichte
Autor:Hera Lind, Ausgabe vom 1. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 714
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Dieses Buch geht direkt ins Herz!" (MDR Riverboat über "Der Mann, der wirklich liebte" )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 43 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Eine Geschichte die nachdenklich stimmt (5 von 5 Punkten) meint N.
Bisher hatte mich Hera Lind eher abgeschreckt, doch als ich die Buchbeschreibung las wollte ich es doch wagen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte des Mannes der wirklich liebte ist faszinierend und gleichzeitig stimmt sie einen nachdenklich. Nicht nur zum Teil über unser Gesundheitswesen sondern auch über einen selbst. Würde man dasselbe tun wie er wenn ein geliebter Mensch in einer solchen Lage stecken würden?

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Elchtest: Ein Jahr in Bullerbü - Gunnar Herrmann
Buch:Elchtest: Ein Jahr in Bullerbü
Autor:Gunnar Herrmann, Ausgabe vom 12. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 1199
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Eine unterhaltsame Lesetour durch Schweden" (Ostthüringer Zeitung, 2010)

"Herrman (kann) die Leser für seine zweite Heimat begeistern." (Laura, 2010)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Lagom (5 von 5 Punkten) meint S.J.
Man muss dieses Buch und vor allem den Autor einfach lieben. Breitwillig erzählt Gunnar über seinen Start und das Leben in Schweden. Ob es nun der erste Einkauf im schwedischen Ikea ist, oder Mittsommer. Er beschreibt nicht nur sein Leben in Schweden bzw. seine Anfangsschwierigkeiten mit der schwedischen Bürokratie. Nein, er bringt einem auch spielend ein paar nützliche schwedische Wörter bei und beschreibt Stockholm und Umgebung, so wie er es wahrnimmt. Dabei erfährt man immer wieder einige Hintergrundinformationen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Das Buch ist wirklich zu empfehlen, nicht nur für Schweden-Fans. Einmal angefangen, kann man es vor allem nicht mehr aus der Hand legen. =)


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Der lange Weg zur Freiheit - Nelson Mandela
Buch:Der lange Weg zur Freiheit
Autor:Nelson Mandela, Ausgabe vom 1. Nov. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 6264
Preis: 13,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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äGottes Geschenk für unser Land"
Im elften Jahr auf der Sträflingsinsel Robben Island, 1975, beginnt Nelson Mandela, seine Memoiren zu schreiben. Nach der Arbeit im Steinbruch sitzt er nächtelang über dem Manuskript. Der 57-Jährige erinnert sich an seine Kindheit als Hirtenjunge in der Transkei, beschreibt Jugendjahre in der Missionsschule; er schildert, wie er in Johannesburg zum politischen Aktivisten und schließlich in einem Hochverratsprozess zu lebenslanger Haft ver¬urteilt wird. äEs war wie ein Wachtraum", notiert Mandela, äund ich versuchte, ihn so einfach und ehrlich wie möglich zu Papier zu bringen." Der Häftling mit der Nummer 466/64 darf Bleistifte und Papier besitzen, und auf Wunsch knipst man ihm nachts das Zellenlicht an. Denn in jener Zeit hat ihm die Gefängnisleitung ein Fernstudium genehmigt. Doch persönliche Aufzeichnungen und politische Texte sind streng verboten.
Deshalb steckt Mandela die beschriebenen Seiten in Kakaodosen und vergräbt sie in Gemüsebeeten auf dem Gefängnishof. Nach einem Jahr kann ein Mithäftling bei seiner Entlassung das illegale Manuskript nach draußen schmuggeln. Aber eine Kopie der Aufzeichnungen wird gefunden - Mandela verliert für vier Jahre die Vergünstigung zu studieren. Ein hoher aber doch lohnender Preis: Denn die geschmuggelten Aufzeichnungen bilden nach Mandelas Worten ädas Grundgerüst dieser Erinnerungen".
Sie erscheinen 1994 unter dem Titel äDer lange Weg zur Freiheit" und werden umgehend zu einem Weltbestseller. Mandelas Autobiografie wird in über 20 Sprachen übersetzt; fast eine Million Exemplare werden verkauft. Die deutsche Ausgabe geht als Hardcover fast 100 000-mal über die Ladentische; es folgen 150 000 Taschenbücher. Begeisterte Rezensionen locken die Leser.
äEine der großen Politiker-Autobiografien dieses Jahrhunderts, zugleich ein literarisches, stellenweise gar poetisches Werk", ur¬teilt die äFrankfurter Allgemeine Zeitung". äDie Zeit" nennt Man¬delas Aufzeichnungen äein fesselndes Epos, keine Seite lang¬atmig, keine Sekunde langweilig". Gleichermaßen positiv ist das internationale Echo. äDie authentische Stimme von Mandela klingt durch dieses Buch", lobt der Kritiker der Londoner äTimes". Der amerikanische Journalist Richard Stengel, der Mandela beim Redigieren der ersten Kapitel und beim Schreiben der letzten geholfen hat, bewundert den Südafrikaner, der äfast drei Dekaden sozialen Wandels aufholen mußte", weil er in eine völlig veränderte Welt zurückkehrt. Ein Beispiel: Am Tag seiner Haftentlassung, am 11. Februar 1990, weicht Mandela erschrocken vor einem älangen, dunklen, pelzigen Objekt" zurück, das ein Fernsehteam auf ihn richtet. Ob das irgendeine neue Waffe sei, die während seiner Haftzeit entwickelt worden wäre? Ehefrau Winnie muss ihm erklären, dass es sich um ein Mikrofon handelt.
Mandela ist für Stengel vor allem deshalb ein Held, weil er seine Fehler und Niederlagen eingesteht. äIch wollte nicht von Beginn an mein Volk über meine Familie stellen", schreibt er, ädoch bei dem Versuch, meinem Volk zu dienen, stellte ich fest, dass ich daran gehindert wurde, meine Pflichten als Sohn, Bruder, Vater und Ehemann zu erfüllen." Seine Tochter Zindzi wirft Mandela vor: äDu bist der Vater des ganzen Volkes, aber du hattest nie Zeit, Vater für mich zu sein."
Seine Autobiografie zeigt den zur Selbstkritik fähigen Man¬dela als selbstbewussten Menschen, der sein Leben ohne Schönfärberei erzählt. Unbefangen und ausführlich schildert er, wie er seine Beschneidung als Initiationsritus des Xhosa-Volkes erlebt. Im Internat einer Missonsschule trampelt er äwie ein frisch beschlagenes Pferd" herum, weil er nicht daran gewöhnt ist, Stiefel zu tragen; als er bereits an der Hochschule studiert, putzt er sich zum ersten Mal die Zähne mit einer Zahnbürste. Viel später - 1962 bei einem Besuch in Ostafrika - erschrickt der inzwischen bekannte Anwalt und Politiker, als er in ein Flugzeug der Ethiopian Airways steigt, das von einem schwarzen Piloten gesteuert wird. äIch war in das Denkmuster der Apartheid gefallen, nach dem Afrikaner minderwertig waren und nur Weiße fliegen konnten", kommentiert Mandela und ärgert sich über äsolche Gedanken".
27 Haftjahre übersteht Mandela, ohne zu verbittern, weil er auf geradezu entwaffnende Art positiv denkt. äIm Menschen ist eine Neigung zur Güte", schreibt er, ädie vergraben oder verborgen sein kann, um dann unerwartet wieder hervorzutreten." Nur ein Mensch ohne Hass könne frei sein. Deshalb habe er nicht zugelassen, dass Hass sein Denken bestimme. Nach Beobachtung des Kirchenmannes, Erzbischof Desmond Tutu, sieht Mandela einen Feind als äjemanden, der darauf wartet, zum Freund bekehrt zu werden". So begegnet der Häftling Mandela auch den aus der burischen Unterschicht stammenden Bewachern auf Robben Island mit Höflichkeit - und wird in der Regel respektvoll behandelt. Kein Wunder: Der 1,90 Meter große Mann ähatte eine Ausstrahlung, die signalisierte: Ich bin ein Führer, mich kann niemand einschüchtern" (so der Vollzugsbeamte James Gregory).
Unter Mandelas Führung erkämpfen die politischen Gefangenen nach grauenvollen Anfangsjahren durch Eingaben, Verhandlungen und gelegentliche Proteste erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen. Die Häftlinge dürfen in ihrer Freizeit Sport treiben und Theaterstücke aufführen. Gebildete bringen Analphabeten Lesen und Schreiben bei. Robben Island gilt bald als äGefängnisuniversität"; Häftlinge können Fernkurse belegen. Mandela ermutigt einige seiner Bewacher, ebenfalls zu studieren und damit sozial aufzusteigen.
Als eine wichtige Überlebensstrategie erkennt Mandela die Mög¬lichkeit zu gärtnern. äEin Garten war im Gefängnis eines der wenigen Dinge, über die man selbst bestimmen konnte", schreibt er. äEinen Samen in die Erde zu legen, ihm beim Wachsen zuzusehen, die Pflanze zu pflegen und dann zu ernten, bot eine einfache, aber dauerhafte Zufriedenheit. Das Gefühl, der Verwalter dieses kleinen Stückchens Erde zu sein, beinhaltete einen Hauch von Freiheit." Auf dem kargen, sandigen Boden von Robben Island betreut Mandela jahrelang ein paar Beete. Als ihn die Behörden 1982 ins Gefängnis Pollsmoor verlegen, darf er dort auf einer Dachterrasse in mit Erde gefüllten Ölfässern Gemüse anbauen. Dem Besucher Lord Nicholas Bethell, einem Mitglied des britischen Oberhauses und des Europa-Parlaments, führt der Gefangene 1984 seinen äKübelgarten" so würdevoll vor äwie ein Grundbesitzer, der einem seinen Hof zeigt" (Bethell). In jener Zeit ist Südafrikas Apartheid-Regime durch internationale Wirtschaftssanktionen und Unruhen im Land unter immensen Druck geraten. Die Regierung möchte die Lage entspannen. Sie bietet dem zum Symbol gewordenen Nelson Mandela seine Freilassung an, wenn er sich öffentlich von der Idee des bewaffneten Kampfes lossagen würde. Als loyales Mitglied der Befreiungsbewegung African National Congress (ANC) lehnt der Gefangene das Ansinnen ab. Gleichzeitig nimmt er jedoch Ge¬heimverhandlungen mit der Regierung auf - zunächst im Allein¬gang. äEs gibt Zeiten", begründet Mandela diesen Schritt, äin denen ein Führer der Herde vorangehen und sich in eine neue Richtung bewegen muß, darauf vertrauend, dass er sein Volk auf den richtigen Weg führt." Der ANC-Leitung im Exil gedenkt Mandela zu übermitteln, dass sie sich ja vom Fehltritt eines iso¬lierten alten Mannes distanzieren könne, falls sie mit seiner Entscheidung nicht einverstanden sei oder wenn seine Initiative scheitern würde.
Die Geheimverhandlungen beginnen mit Besuchen von Regierungsvertretern bei dem eingesperrten Gesprächspartner. Höhepunkt wird ein bizarres Treffen am 5. Juli 1989, das Mandela genüsslich schildert: In einem eigens für diesen Anlass geschneiderten Anzug wird der Gefangene zum Tuynhuys, dem Kapstädter Amtssitz des damaligen Staatspräsidenten Pieter Willem Botha, gefahren. Nach den langen Gefängnisjahren ist Mandela nicht mehr vertraut mit modischen Feinheiten. Deshalb verpassen ihm hohe Repräsentanten des Regimes den letzten Schliff für seinen Besuch: Der Gefängnisdirektor bindet ihm den Schlips mit einem Windsorknoten, Geheimdienstchef Niel Barnard kniet nieder und schnürt die offenen Schnürsenkel zu. Alle sind fürchterlich aufgeregt. Denn Botha wird als ädas Große Krokodil" landesweit gefürchtet. äDann öffnete sich die Tür", schreibt Mandela, äund ich trat ein, auf das Schlimmste gefaßt. Von der entgegengesetzten Seite seines feudalen Büros kam P. W. Botha auf mich zu. Er hatte seine Schritte perfekt geplant, und wir trafen uns genau auf halbem Wege. Er streckte die Hand aus und lächelte breit, und tatsächlich war ich von diesem allerersten Augenblick an völlig entwaffnet. Er verhielt sich tadellos höflich, respektvoll und freundlich." Beim Tee plaudern der Präsident und der Staatsfeind Nummer eins über Südafrikas Geschichte. Mandela sagt, dass er in der Rebellion der Buren gegen die Briten 1914 und im derzeitigen Befreiungskampf der Schwarzen gegen das weiße Regime Parallelen sehe. Erst zum Schluss der Begegnung bringt der Gast ein aktuelles Thema zur Sprache: Mandela bittet um die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen, sich selbst inbegriffen. Botha entgegnet, das sei nicht möglich.
Das Treffen endet dennoch freundschaftlich und gilt im Nachhinein als Durchbruch zur Wende am Kap. Denn nach intensiven Verhandlungen öffnen sich 190 Tage später für Mandela die Ge¬fängnistore. Der ANC und andere politische Organisationen wer¬den wieder zugelassen. Ins Exil vertriebene Südafrikaner dürfen heimkehren, politische Häftlinge werden freigelassen. 1994 sollen Wahlen nach dem Prinzip äone man one vote" stattfinden. Als Gegenleistung wird der ANC den bewaffneten Kampf aussetzen und die internationale Gemeinschaft den Wirtschaftsboykott gegen Südafrika beenden.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 26 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Eines der einflussreichsten Menschen erzählt ... (5 von 5 Punkten) meint S.
Im Juli diesen Jahres war ich für 3 Wochen in Südafrika, in Kwazulu N. . Bei einer Shopping-Tour habe ich mir das Buch gekauft und sofort mit dem Lesen angefangen. Es ist unbeschreiblich, diese beeindruckende Lebensgeschichte vor dem Hintergrund einer grandiosen und facettenreichen Landschaft zu erleben. Wenn man sieht, wie entspannt sich das Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß im heutigen Südafrika gestaltet, kann man sich die Zustände, die Nelson Mandela erlebt hat, kaum vorstellen. Die Kombination vom Besuch des Schauplatzes und dem Schreibstil von Nelson Mandela machen dieses Buch zu einem Meisterwerk.
Nelson Mandela, Jahrgang 1918,Nobelpreisgewinner gehört zu den ganz großen Menschen der Zeitgeschichte. Er ist ein hervorragendes Vorbild für einen humanen Kampf für die Menschrechte. Wenn der durchschnittlich politikinteressierte Laie den Namen Nelson Mandela hört, fallen ihm in der Regel nur die allseits bekannten Eckdaten ein: Langer Kampf gegen die Apartheid und die rassistische Regierung Südafrikas, für den er beinahe 30 Jahre im Gefängnis verbracht hat, danach Präsidentschaft und der Friedensnobelpreis dafür, dass er trotz seiner persönlichen Leiden auf den Dialog und die Versöhnung zwischen den Schwarzen und den Weißen setzt. In seiner Autobiographie gewährt der Staatsmann zudem Einblicke in die Hintergründe der politischen Entwicklung Südafrikas. Der Leser kann sich ein Bild von der persönlichen Entwicklung Mandelas machen und von den Beweggründen eines Mannes, der nicht von Kindesbeinen an zum Revolutionär erzogen wurde, sondern der erst nach und nach erkennt, dass er trotz seiner eigenen erfolgreichen Karriere als Anwalt nicht die Augen verschließen kann vor der Ungerechtigkeit und der diskriminierenden Politik seines Landes. Besonders die Konsequenz, mit der Mandela und andere ihr eigenes Leben dem Kampf für die Freiheit geopfert haben, ist beeindruckend. Darüber hinaus sind vor allem die Insider-Informationen zu den politischen Ereignissen in der Partei Mandelas und in seinem privaten Umfeld für den Leser interessant.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das Einblick gibt in die Beweggründe eines Menschen, der selbst nach jahrzehntelanger Gefangenschaft kein Bedürfnis nach Rache und Vergeltung, sondern nur nach Aussöhnung und friedlichem Zusammenleben hat.


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Arrivederci, Roma!: Ein Jahr in Italien - Stefan Ulrich
Buch:Arrivederci, Roma!: Ein Jahr in Italien
Autor:Stefan Ulrich, Ausgabe vom 1. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 5440
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Stefan Ulrich sitzt im August allein im brütendheißen Rom, seine Familie ist bei den Großeltern in Bayern. Damit ihn nicht der Blues erwischt, macht er Pläne für das kommende Jahr: Ganz Italien möchte er bereisen, jede Region besuchen von Südtirol bis Sizilien. Und auch Molise, den etwas vergessenen Landstrich ganz im Süden des Stiefels. Was er auf seinen Reisen alles erlebt, schildert er gewohnt augenzwinkernd und voller Liebe zu Bella Italia. Und natürlich kommen auch der Hausmeister Filippo, die Kinder Bernadette und Nicolas, die Meerschweinchen der Familie und der wunderbare Palazzo in Rom nicht zu kurz.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Tadellose Fortsetzung (5 von 5 Punkten) meint l.
Stefan Ulrich ist die perfekte Fortsetzung gelungen! Gratulation dazu.

Wieder führt er uns in das von ihm so sehr geliebte Italien und wer annähernd Gefallen an Italien hat, wird Reiselust bekommen. Dieses Mal wird uns hier ein Mix aus den Ereignissen an seinem (damaligen) Wohnsitz in Rom, aber auch in anderen Regionen Italiens geboten.

Die Geschichten sind informativ, oftmals amüsant und immer unterhaltend. Rundum beste Lektüre gerade in der Sommerzeit.

Sehr schön fand ich auch, dass die Gedanken und Gefühle hinsichtlich des baldigen Umzuges nach Frankreich zur Sprache kamen. Ich kann dem Verlag nur raten, Stefan Ulrich auch hier eine Fortsetzung schreiben zu lassen. Die unterschiedlichen Erfahrungen und der Vergleich Deutschland - Italien - Frankreich dürfte interessant sein. Auch wenn mir Italien weit mehr liegt als Frankreich, so wäre in mir ein Leser gefunden!

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Anne Frank Tagebuch - Anne Frank
Buch:Anne Frank Tagebuch
Autor:Anne Frank, Ausgabe vom 1. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 432
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust. -Wendy Smith


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 118 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Lieferung (5 von 5 Punkten) meint N.H.
So schnell ohne Overnight-Lieferung habe ich noch nie erlebt. Gekauft und anderen Tag wurde es schon geliefert.

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Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure - Sonia Rossi
Buch:Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure
Autor:Sonia Rossi, Ausgabe vom 29. Juli 2008, Broschiert, Verkaufsrang 941
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"'Fucking Berlin" ist keine Beichte. 'Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.' So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig." (DIE WELT, 09.08.08)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 133 Bewertungen)

Leserkommentare:*
lalalaaaa... (4 von 5 Punkten) meint B.G.
Interessante Geschichte. Ich selbst lebe in dem Stadtteil in dem Sie lange gearbeitet hatte. Das machte für mich diese Story noch lebhafter und spannender.

Am Anfang dachte ich: "Ohhh...die Arme!", am Ende aber nur noch: "Du Schlampe!" :)

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Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen - Sabine Bode
Buch:Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Autor:Sabine Bode, Ausgabe vom Aug. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 1278
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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"Ein fundiertes Buch über ein Tabu, das über ein halbes Jahrhundert auf seine Aufarbeitung wartete." (Welt am Sonntag)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 23 Bewertungen)

Leserkommentare:*
beeindruckend (5 von 5 Punkten) meint S.H. aus Hamburg
Es geht um seltsame Erkrankungen im Alter, um Kriegserlebnisse, die oftmals erst wieder freigelegt werden müssen, um Traumata und Psychologie - gut recherchiert. Nur selten mal muss man eine Länge durchstehen, um wieder gefesselt zu werden. Noch nie hat ein Buch in mir so viel bewegt wie dieses! Es ist gut geschrieben, somit leicht lesbar und lässt mich so Vieles besser verstehen: Die eigene Erziehung (eines Nachkriegskindes), die besonders liebe Tante (Kriegskind, ebenso wie ihr sehr patenter und familiensinniger Mann), Merkwürdigkeiten der eigenen Eltern (junge Erwachsenenzeit im Krieg). - Und insbesondere jedem "Kriegskind" aus Deutschland kann ich nur zurufen: Lies das! Es wird gut tun, es wird Erkenntnis und vielleicht sogar ein Stück mehr Geborgenheit schaffen.


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