Product Description Sie lebte in der Hölle bis die Angst vor dem Leben größer war als die Angst vor dem Tod Erscheinungsjahr: 2010 Übers. aus d. Französ. v. Monika Buchgeister Gewicht: 363 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm Von Shariff, Samia / Übersetzt v. Buchgeister, Monika Samia, Tochter einer reichen muslimischen Familie, erlebt in Algerien die Hölle: Mit 16 wird sie an einen Mann zwangsverheiratet, der sie schon in der Hochzeitsnacht schlägt und vergewaltigt. Als sie sich nach einer Zeit der Angst und der Gewalt scheiden lässt, beginnt eine wahre Hexenjagd. Samia riskiert ihr Leben, um mit ihren Töchtern zu fliehen ...
Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 215 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Kaminer, Wladimir "Beobachten statt phantasieren" - so lautet das Motto des russischen, in Berlin lebenden Erfolgsautors. Mit scharfem Blick für die Skurrilitäten des Alltags beschreibt Kaminer Menschen und Schicksale in Deutschlands junger Hauptstadt. Pressestimmen: "Man würde diese Geschichten unterschätzen, nähme man an ihnen nur das Skurrile wahr. Was an ihnen so frappiert, ist außer dem genauen Blick ein geradezu erschütterndes Wohlwollen, das ihr Autor den von ihm beobachteten Figuren entgegenbringt." Frankfurter Allgemeine Zeitung Als sich im Sommer 1990 die Ära Gorbatschow ihrem Ende zuneigt, Putin noch lange nicht Präsident, sondern KGB-Schlapphut ist und Helmut Kohl nach dem Mantel der Geschichte langt, beschließt der 23-jährige Moskauer Wladimir Kaminer, sein Leben zu ändern. "Go west", lautet die Parole - doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Ticket nach Ost-Berlin schlappe 96 Rubel kostet und man kein Visum benötigt? So schlüpft Kaminer in den himmelblauen Sonntagsanzug und setzt sich mit seinem Freund Mischa, einer Stange russischer Zigaretten sowie einer Flasche Wodka der Marke "Lebewohl" in den Zug. Do swidanija! Nur 48 Stunden später treffen die beiden mit Brummschädel in Berlin-Lichtenberg ein: "Die ersten Berliner, die wir kennen lernten, waren Zigeuner und Vietnamesen. Wir wurden schnell Freunde." Die Tage im Plattenbau-Ausländerheim von Marzahn sind längst vorbei. Heute gehört der DJ, Autor und Theatermann Wladimir Kaminer zu den Szene-Stars des neuen Multi-Kulti-Berlin: Die "Berliner Seiten" der FAZ drucken seine Texte ebenso gern wie die untergangsbedrohte taz, beim SFB moderiert er eine eigene Sendung (Wladimirs Welt). Im Kaffee Burger, das sich nach der Übernahme durch den Prenzlauer-Berg-Poeten Bert Papenfuß zur kuschligen Party-Location wandelte, zelebriert Kaminer einmal im Monat seine berüchtigte "Russendisko" - Völkerverständigung und proletarischer Internationalismus, einst von Wladimir Iljitsch Lenin gepredigt, werden auf der engen Tanzfläche geübt, dazu wirft ein Videobeamer alte sowjetische Zeichentrick- und Kriegsfilme an die Blümchentapete. Russendisko hat Kaminer auch seine erste Buchveröffentlichung genannt: 50 Erzählungen aus einem Berliner Alltag, den die üblichen Verdächtigen aus der "Paris Bar" nur vom Hörensagen kennen. Wer hier überleben will, muss wandlungsfähig sein: Die Türken im Imbiss nebenan erweisen sich als Bulgaren, den biederen Beamten vom Arbeitsamt trifft man abends in der Schwulenbar - und selbst die vietnamesischen Zigarettenhändler sind nicht viel mehr als ein medial erzeugtes Klischee: Sie kommen mehrheitlich aus der inneren Mongolei. Kaminers Helden haben alle Hände voll zu tun, sich zwischen den Fallstricken des Asylrechts, Liebeshändeln und obskuren Jobs durch den Großstadtdschungel zu hangeln. Da ist der Slawistikstudent Sascha, der als Tellerwäscher im australischen Krokodilsteakhaus jobbt; da ist der "Radiodoktor" aus der Ukraine, der den Berliner Russen erklärt, was man gegen Pickel tun kann: "Die sagen Clerasil, aber ich kann mich noch gut erinnern, Benzin tut es auch." Die Damen vom russischen Telefonsex ("Mach deine Hose auf, wir nostalgieren zusammen!") dürfen ebensowenig fehlen wie der namenlose Asylbewerber, der sich, von der Polizei verfolgt, beim rettenden Sprung aus dem Fenster an einem REP-Plakat ("Mut zur Wahl - wähle national!") abseilt. Wer Kaminer bei all dem für einen plumpen Possenreißer und Zyniker hält, hat nichts begriffen. Der Mann kann nicht nur genau beobachten - er liebt sie, seine skurrilen Großstadtindianer, die wohl vom Leben gebeutelt, aber nie ohne Hoffnung sind. Und, mal ehrlich: Wer, wie Kaminer, nicht nur deutsch schreibt, sondern unsere komplizierte Sprache mit der sowjetischen Fibel Deutsches Deutsch zum Selberlernen gepaukt hat - der kann kein schlechter Schriftsteller, ach was: Der kann kein schlechter Mensch sein. Also: Kaufen Sie Kaminer! Und tun Sie, was ein russischer Berlin-Reiseführer seinen Lesern als ultimativen Kick empfiehlt: "Hissen Sie Ihre ganz persönliche Flagge auf dem neuen Reichstag - Berlin erleben und erobern!" -Niklas Feldtkamp
Buch:
Gefangen in Deutschland: Wie mich mein türkischer Freund in eine islamische Parallelwelt entführte
Autor:
Katja Schneidt, Ausgabe vom 17. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 30157
Product Description Roman nach einer wahren Geschichte. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2010 7. Aufl. Gewicht: 298 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Lind, Hera "In guten wie in schlechten Tagen" - Ein Mann glaubt nicht an das Todesurteil der Ärzte und holt seine Frau zurück ins Leben Als Michael Röhrdanz Angela kennenlernt, weiß er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Fünf Jahre nach der Traumhochzeit ist sie zum dritten Mal schwanger, und beide sind immer noch so glücklich wie am ersten Tag. Bis das Unfassbare passiert: Angela hat einen schweren Gehirnschlag und fällt ins Wachkoma. Fortan leidet sie an dem "Locked-in-Syndrom" und ist wie einbetoniert in ihrem eigenen Körper. Doch Michael Röhrdanz will nicht wahrhaben, wovon die Ärzte überzeugt sind: Angela wird sterben. Was nun folgt, ist die Geschichte eines Mannes, dessen aufrichtige Liebe Berge versetzt. Dank seines Einsatzes bringt Angela einen gesunden Sohn zur Welt. Und sie überlebt. Leseprobe: Nebenan klingelte das Telefon, und kurz darauf öffnete sich die Bürotür einen Spalt weit. "Herr Röhrdanz, Ihre Frau auf Leitung drei!" Ein kalter Windzug streifte seinen Nacken. "Stellen Sie durch", sagte Michael Röhrdanz zu der wasserstoffblonden Vorzimmerdame und scheuchte sie mit einer Handbewegung hinaus. Er saß gerade angespannt über eine komplizierte Kalkulation gebeugt, aber um mit seiner Angela sprechen zu können, würde Röhrdanz den Bau eines Weltimperiums unterbrechen. Er vermisste sie immer noch in der Firma. Vor seinem inneren Auge sah er wieder vor sich, wie sie damals als Auszubildende erstmals schüchtern an seine Türe geklopft hatte. Mit ihr war nie ein eiskalter Luftzug ins Zimmer gekommen - im Gegenteil: Es war ihm immer warm ums Herz geworden, wenn Angela erschienen war. Jetzt war sie