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Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang - Peter Scholl-Latour
Buch:Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang
Autor:Peter Scholl-Latour, Ausgabe vom 4. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 1246
Preis: 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
"Aus den zu Stein erstarrten Gesichtern der Soldaten spricht immer noch die Wildheit der Steppe.? So klingen zahlreiche Sätze, die der Grandseigneur außenpolitischer Berichterstattung wie in Stein meißelt. Neben Pathos, das Joseph Conrad zur Ehre gereicht, besteht Peter Scholl-Latours Werk aus aufmerksamen Schilderungen und unaufgeregten Analysen. Schließlich schickt der neuzeitliche Entdecker in seiner Chronik des asiatisch-pazifischen Raumes folgenden unsentimentalen Abgesang voraus: "Dieser Reisebericht ist der intensiven persönlichen Erfahrung des Autors gewidmet, dass die dominante Ära des weißen Mannes ihren Endpunkt erreicht hat." Scholl-Latours klare Gedanken, die er in Ost-Timor, Bali, Ozeanien, Java, China, Kasachstan, Kirgistan sowie auf den Philippinen fasst, werden durch eine Reihe von historischen und geographischen Exkursen ergänzt. Dabei geht es um Barack Obama, die brasilianische Bombe oder Chinas unaufhaltsamen Aufstieg zur Weltmacht. Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden wiederum empfindet der politische Grenzgänger als romantischen Taumel. Gleichzeitig fragt der ausgebuffte Journalist, ob in einigen Regionen der Welt eine Art aufgeklärter Despotismus einem Mehrparteiensystem mit gefälschten Wahlen vorzuziehen sei. Wenn Scholl-Latour die Portugiesen Lusitanier oder die Franzosen Gallier nennt oder von "primitiven Stammeshäuptlingen" oder "melanesischen Heiden" in "Insulinde" spricht, sind diese Bezeichnungen bestenfalls als altmodisch einzuschätzen. Wenn Scholl-Latour australische Aborigines als Steinzeitmenschen einstuft, steht er aus Sicht der heutigen Völkerkunde jedoch auf Höhe des Kulturevolutionismus des 19. Jahrhunderts. Neben theoretischen Mängeln ärgern auch Details, etwa wenn Scholl-Latour zwischen ritueller und profaner Anthropophagie nicht unterscheiden will. Genauso wenig wissenschaftlich haltbar sind die immer wieder verlautbarten Biologismen, beispielsweise wenn von der "angeborenen Indolenz der Landbevölkerkung" auf der Insel Timor gesprochen wird oder wenn Darwinismus und Sozialdarwinismus vermengt werden. Doch auch wenn Peter Scholl-Latours Theoriegebäude baufällig ist ? sein Gespür für die politische Praxis beeindruckt immens. Seine Erfahrungen aus unzähligen Auslandseinsätzen und seine Art, schwierige Zusammenhänge verständlich darzustellen, machen fast alle seine Sachbücher zu Bestsellern. So wäre es sträflich, Sachverstand und Urteilsvermögen des ausgewiesenen Pragmatikers links liegen zu lassen. Das gilt selbst für kritische Geister, die Scholl-Latours Art als Schwadronieren empfinden oder seine Schlussfolgerungen für bizarr. Vielmehr öffnet sein Opus Magnum über die Lage weiter Teile Asiens und Ozeaniens dem Leser einen neuen Horizont ? ganz so wie einst die Logbücher großer alter Entdecker.
? Herwig Slezak


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Einer der letzten Mahner (5 von 5 Punkten) meint G.W.
PSL sorgt dafür, dass später niemand sagen kann, er habe ,,von nichts etwas gewusst.'' Die Berliner Polit-Kasper ignorieren seine Wahrheiten und Weisheiten zwar, aber das wird auf sie zurückfallen. Hoffentlich bald.

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Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut - Udo Ulfkotte
Buch:Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut
Autor:Udo Ulfkotte, Ausgabe vom 1. Juli 2009, Gebunden, Verkaufsrang 1675
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Explosive Brandherde: Der Atlas der Wut

In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker - das explosive Potential ist gewaltig. Fast alles, was aus der Sicht der Deutschen bislang als "sicher" galt, ist nicht mehr vorhanden. Udo Ulfkotte schreibt über Tatsachen, über die deutsche Journalisten aus Gründen politischer Korrektheit niemals berichten würden, die aber wichtig sind, wenn Sie verstehen wollen was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns zukommt. Fakt ist: Es gärt im Volk, die Wut wächst und die Spannungen nehmen zu. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich aufgestauter Ärger und Hass entladen werden.

Noch im Jahre 2008 prognostizierte die CIA die Unregierbarkeit vieler deutscher Stadtviertel in einer Studie für das Jahr 2020. Da ahnte selbst der amerikanische Geheimdienst noch nicht, wie schnell die Entwicklung im Herzen Europas die Studie überholen sollte. Wo also sollte man nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden schon jetzt in Deutschland keinen Cent mehr investieren? Wo sollte man möglichst schnell wegziehen? Wo wird die Polizei die innere Sicherheit nicht mehr dauerhaft gewährleisten können? Lesen Sie, wie Polizeiführer derzeit insgeheim auf die Bekämpfung von schweren Unruhen und auf die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in deutschen Städten vorbereitet werden. Von Internierungslagern bis zu Zwangsdurchsagen im Radio wird derzeit alles vorbereitet. Einige der Polizeiführer sprechen ganz offen über den erwarteten "Bürgerkrieg", den sie mit allen Mitteln abwehren müssen.

All das ist gut dokumentiert. In diesem Buch finden Sie mehr als 850 Quellenangaben. Wer also trägt in den Reihen von Politik, Wirtschaft und Medien Mitverantwortung? Und wo sind die Brandherde? In diesem Buch erfahren Sie die Antworten. Immer, wenn in der Geschichte eine schwere Wirtschaftskrise, ethnische Spannungen und staatlicher Machtzerfall zusammen kamen, hat es blutige Bürgerkriege und ethnische Säuberungen gegeben. Die Geschichte wiederholt sich. Was können Sie tun, um sich und Ihre Familie noch rechtzeitig zu schützen?


Inklusive großer Deutschlandkarte zum Herausnehmen. Mit allen bürgerkriegsgefährdeten Gebieten.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 46 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Unbedingt lesen (5 von 5 Punkten) meint G.R. aus Süddeutschland
Warum wird leider erst jetzt und somit viel zu spät immer offener mit diesen Themen umgegangen?
Etwa weil die bösen Rechten schon seit Jahren darauf hinweisen?
Wahrscheinlich sieht sich der Autor jetzt auch Diffamierungen ausgesetzt:
"Er ist rassistisch, antisemitisch, menschenverachtend, ungebildet, frisst kleine Kinder usw...usf..."
Achso, hat man ihn denn schon geoutet, die Fensterscheiben eingeworfen, das Auto abgebrannt und seine Familie bedroht?
Verfolgungswahn?? - Nein - leider Realität in unserer Bundesrepublik!!



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Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie - Claus Leggewie, Harald Welzer
Buch:Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie
Autor:Claus Leggewie, Harald Welzer, Ausgabe vom 2. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 2575
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wie sollen Demokratien auf die Krisen in Ökonomie und Ökologie gerecht und nachhaltig reagieren?
Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ganzheitliche Sicht auf Konsequenzen der Klimakatastrophe (5 von 5 Punkten) meint O.W. aus Dresden
Die beiden Autoren stellen die Bedrohungen für die Welt, wie wir sie (noch) kennen, sachlich dar, überzeichnen nicht und schaffen gerade dadurch Betroffenheit. Man fühlt sich in eigenen Beobachtungen und Erfahrungen bestätigt, die man aber so noch nie zu Ende gedacht und auf den Punkt gebracht hat. Der Handlungsdruck für alle, für Bürger, Politik und Wirtschaft, wird dargestellt und aus Fakten abgeleitet. Die Frage, ob unsere Demokratie diesen Handlungsdruck in die dringend erforderlichen Handlungen umsetzen kann, wird optimistisch mit den "Chancen der Demokratie" beantwortet. Dieses Buch ist nicht nur lesenswert, sondern Pflichtlektüre.


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Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge - Michael Grandt
Buch:Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge
Autor:Michael Grandt, Ausgabe vom 30. Juli 2009, Gebunden, Verkaufsrang 1530
Preis: 16,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen? Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine "sichere" Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld. Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als "sicher" angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen ' sie leben von der Substanz. Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind. Michael Grandt geht der zentralen Frage nach, wie die Konzerne das Geld ihrer Kunden angelegt haben. Daraus ergeben sich weitere: - Wie "sicher" sind Lebensversicherungen? - Wie hat sich die Rendite entwickelt?- Warum erhalte ich den Garantiezins nur auf den Sparanteil und nicht auf meinen gesamten Monatsbeitrag? - Wie lange können die Versicherungen den Garantiezins überhaupt noch erwirtschaften?- Wie stark sind die Finanzreserven der Versicherer schon geschmolzen?- Wie hoch sind die Stornoquoten der Lebensversicherer und wie hat sich das Neugeschäft entwickelt?- Welche Versicherungskonzerne stehen bereits auf der "Kippe"?- Ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung zur Tilgung eines Immobiliendarlehens zu verwenden?-Verschleiert die staatliche Finanzaufsicht unbequeme Fakten?- Wie sieht es mit unserer Altersvorsorge aus?- Droht der deutsche Staatsbankrott?Diese Fragen und viele andere beantwortet der Autor spannend und informativ. Aber auch über die anderen Säulen der Altersvorsorge, etwa die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen, Riester- und Rürup-Rente, Versorgungswerke und Betriebsrenten klärt Michael Grandt auf. Dieses Sachbuch will keinesfalls Hysterie oder Panik verbreiten. Es hinterfragt vielmehr die Werbeaussagen der Branche, beleuchtet die Fakten und überprüft Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt. Es liefert wichtige Informationen, die jeder kennen sollte, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Wertvolle Investition zur richtigen Vorsorge (5 von 5 Punkten) meint d. aus München
Im Gespräch mit Freunden und Bekannten zum Thema offenbart sich in 99% aller Fälle die völlige Ahnungslosigkeit zum Thema Lebensversicherungen. Michael Grandt leistet mit seinem Buch die richtige Vorsorge zur richtigen Vorsorge. In Zeiten des Abschwungs, der Krise und des drohenden Kollaps gehören Lebensversicherungen nicht dazu. Im Gegenteil. Nur wer aber die Mechanismen des Marktes und das Geschäftsprinzip der Lebensversicherer nachvollzieht (wie auch das der Banken), kann sich letztlich mit gutem Gewissen und gebotener Eile aus seinem vermeintlichen sicheren Hort der abgeschlossenen Lebensversicherung zurückziehen. Gespräche überzeugen nur wenig. Hier setzt das Buch an. Es ist so aufgebaut, daß der Leser das System der Geldanlage der Versicherer nachvollziehen und damit auch die aktuelle Lage der Versicherer im Kontext der Krise der Finanzmärkte einschätzen kann. Die vielen Daten und Quellenangaben untermauern die Logik, daß es zu einem Crash kommen wird. Wer das Buch nicht kennt und nicht verstehen will, der kann und wird viel verlieren. Meine ganz private Erfahrung: Erzählen kann man seinen Freunden viel. Drückt man ihnen das Buch in die Hand, nimmt es jeder neugierig an und bringt es nachdenklich zurück. Und das ist das Entscheidende. Zu dem Buch von Herrn Grandt gibt es derzeit keine Alternative. Es ist verständlich, informativ, regt zum Denken an und wirkt nachhaltig! Deshalb fünf Sterne!

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Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe - Hal R. Varian
Buch:Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
Autor:Hal R. Varian, Ausgabe vom 2. April 2007, Broschiert, Verkaufsrang 18772
Preis: 29,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das Standardwerk: Dieses Lehrbuch schafft es wie kein anderes, nicht nur den Stoff der Mikroökonomie anschaulich zu erklären, sondern auch die ökonomische Interpretation der Analyseergebnisse nachvollziehbar zu formulieren. Es ist an vielen Universitäten ein Standardwerk und wird auch zum Selbststudium empfohlen. Durch die logisch aufeinander aufbauenden Kapitel, die zahlreichen Grafiken und das gelungene Seitenlayout erschließt sich dem Leser schnell die Thematik.
Didaktik: Jedes der 37 Kapitel knüpft an die vorangegangenen Erkenntnisse an und führt den Leser schrittweise und mit Hilfe anschaulicher und aktueller Beispiele an die mikroökonomischen Lerninhalte heran. Dabei werden sowohl die mathematische und grafische als auch die ökonomisch-verbale Didaktik gleichermaßen herangezogen. Gegliederte Zusammenfassungen und ausführliche Wiederholungsfragen schließen jedes Kapitel. Gegebenenfalls werden in einem Anhang grundlegende Herleitungen kompakt dargestellt. Durch farbige Marginalien findet sich der Leser schnell in diesem Buch zurecht. Der Seitenrand bietet dem Studierenden die Möglichkeit, durch eigene Notizen mit dem Buch wirklich zu arbeiten.
Inhaltliche Gliederung: Der Markt. Die Budgetbeschränkung. Präferenzen. Nutzen. Die Entscheidung. Die Nachfrage. Bekundete Präferenzen. Die Slutsky-Gleichung. Kaufen und Verkaufen. Intertemporäre Entscheidung. Märkte für Vermögenswerte. Unsicherheit. Riskante Vermögenswerte. Konsumentenrente. Marktnachfrage. Gleichgewicht. Auktionen. Technologie. Gewinnmaximierung. Kostenminimierung. Kostenkurven. Das Angebot der Unternehmung. Marktangebot einer Branche. Monopol. Faktormärkte. Oligopol. Spieltheorie. Tausch. Produktion. Wohlfahrt. Externe Effekte. Recht und Ökonomie. Informationstechnologie. Öffentliche Güter. Asymmetrische Information. Mathematischer Anhang. Antworten.
Aktuell: Dem Lehrbuch sind viele neue Beispiele mit Bezug zu aktuellen Ereignissen hinzugefügt. Der Autor ist sich sicher, dass dies die Studierenden unterstützt, die erlernten Konzepte auf Beiträge anzuwenden, die sie im Fernsehen sehen oder in der Zeitung lesen. So wird neben der Berücksichtigung der neuesten Informationstechnologie und deren Auswirkung auf wirtschaftliche Zusammenhänge wie ökonomische Modelle von Informationsnetzwerken, den Kosten des Übergangs von einem System zum anderen und dem Management der Rechte an Geistigem Eigentum, auch das Geschäftsmodell der Grameen Bank, des jüngsten Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus, beschrieben.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 52 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Vwl ohne dieses Buch für mich undenkbar! (5 von 5 Punkten) meint O.S.
Dieses Buch hilft mir ausgezeichnet bei der Vorbereitung auf die Klausur und die Verarbeitung des Vorlesungsstoffes zu Hause. Sehr ausführlich erklärt und an vielen Schaubildern dargestellt, wird einem VWL so näher gebracht.



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Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21 - Jahrhundert - Samuel P. Huntington
Buch:Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21 - Jahrhundert
Autor:Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 11327
Preis: 13,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Clash und Crash mit Huntington
Es lohnt sich, mit Professor Samuel Phillips Huntington zu streiten. Es macht klüger - und man erlebt so seine Überraschungen beim Kampf der Argumente.
Harvard, im November 1996. SPIEGEL-Kollege Siegesmund von Ilsemann und ich sitzen im bescheidenen Büro des Professors in Boston, das so gar nicht zu dem pompösen Titel unseres Gesprächspartners passt (äEaton Professor of the Science of Government and Director of the John M. Olin Institute for Strategic Studies at Harvard University"). Ist er bereit für Gegenargumente zu seiner These vom kommenden Kampf der Kulturen, der in einen Weltkrieg münden könnte, äthe Rest against the West"? äNur zu, versuchen Sie, Löcher in mein Gedanken¬gebäude, in meine Landkarte für eine neue Ära der Politik zu bohren", sagt er mit blitzenden Augen. Er hat Freude am Zündeln, genießt die intellektuelle Auseinandersetzung. Und er gibt sich kämpferisch gegenüber jeder Kritik. Neunzig Minuten höchste Konzentration, während das Tonband läuft. Nur ab und zu, und nur für jeweils eine Sekunde, lässt Huntington den Blick hinaus aus seinem Fenster schweifen, auf die Bäume und Rasenflächen des schönen Harvard-Campus, wo sich auf Parkbänken einige seiner Studenten auf die nächste Vorlesung vorbereiten.
äUnd jetzt gehen wir in meine Kneipe hier gleich um die Ecke", sagt er, als wir uns gerade für das offizielle Interview bedankt haben. äDenn ich glaube, zu diesem und jenem Punkt sollten wir noch etwas vertiefen."
Es gibt alle paar Jahre mal intellektuelle Diskurse, originelle Denkstücke von Politikern oder Professoren, die große Aufmerksamkeit erregen. Der amerikanische Publizist Francis Fukuyama etwa, lange Zeit bekennender (und erst neuerdings bekehrter) Neokonservativer, hat 1989 so ein Traktat geschrieben. Er nannte es äDas Ende der Geschichte?" und meinte damit, alle ideologischen Auseinandersetzungen seien durch den Zusammenbruch des real existierenden Kommunismus in Osteuropa beendet, der Westen und seine Vorstellungen von Demokratie hätten für alle Zeiten gesiegt, von ein paar kleineren Störfällen abgesehen, sei der permanente Frieden ausgebrochen. Bald war Fukuyamas Gedankengebäude durch weltpolitische Entwicklungen als hoffnungslos überoptimistisch widerlegt. Selbst in Europa sollte wieder ein Krieg toben, und auch weit über den Balkan hinaus ging ädie Geschichte" durchaus weiter, terrorblutig und in bitteren Verteilungsschlachten um Rohstoffvorräte.
In der Sommer-Ausgabe 1993 der hoch angesehenen außenpolitischen Fachzeitschrift äForeign Affairs" hat dann Huntington seinen nur zwölf Seiten langen, mit einem scheuen Fragezeichen versehenen Aufsatz veröffentlicht: äThe Clash of Civilizations?" Schnell wurde klar, dass der Harvard-Wissenschaftler mit dem äKampf der Kulturen" (der in seiner korrekten Übersetzung eher ein äZusammenprall" sein sollte, was sich aber zugegeben nicht besonders griffig liest) ein langlebigeres und tiefer gehendes Erklärungsschema für die Zukunft der Weltpolitik lieferte als Fukuyama. Der frühere amerikanische Außenminister Henry Kissinger pries es, der führende arabische Linksintellektuelle Edward Said rammte es in Grund und Boden; Politiker begannen bald die griffige Formel zu benutzen, um ihre Vorstellungen über Präventivkriege, Abgrenzung von anderen Religionen oder regionale Zusammenschlüsse zu begründen. Immer wieder wurde vor dem äkommenden Kampf der Kulturen" gewarnt: ein fast schon klischeehaft wiederholtes Mantra vor allem der Erzkonservativen aller Länder. Nach jedem islamistischen Terroranschlag, nach jedem Scheitern einer diplomatischen Vereinbarung, nach jedem unbequemen Regierungswechsel in der Dritten Welt: Ist es nun so weit, haben wir ein weiteres Zeichen erlebt für den äClash of Civilizations"? Eine Chiffre, von der bald nicht mehr so klar war, wofür sie eigentlich stand. Und ob jeder, der sie benutzte, auch wirklich die Argumentation des Autors kannte.
Als Huntington dann 1996 sein Buch vorlegte - der äKampf der Kulturen" nun schon selbstbewusst ohne Fragezeichen, und statt einem Dutzend Seiten mehrere hundert lang -, war endgültig klar, dass es sich nicht wie beim Kollegen Fukuyama um eine intellektuelle Einjahresfliege handelte. Das Werk stürmte die Bestsellerlisten weltweit und setzte sich dort fest, wurde in Politiker- wie in Literaten- und Kirchen-Zirkeln zu einer wegweisenden weltpolitischen Bibel. Vergleichbar ist dieser bis heute andauernde Hype um Huntington allenfalls noch mit einer anderen Epoche machenden Schrift, schon damals fast ein halbes Jahrhundert alt: George Kennan hat in seinem Essay 1947 über die äUrsprünge des sowjetischen Verhaltens" die äEindämmung" des Kommunismus gefordert - die Forderung eines äContainment" wurde zu einem der intellektuellen Schlüsseltexte der amerikanischen Politik für den Kalten Krieg. Und zu einer in die Alltagssprache übergehenden Floskel.
Huntingtons Erklärungsmodell für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, für die Zeit nach dem Kalten Krieg ist in mehrfacher Weise außergewöhnlich: Er geht über den Staat als Grundeinheit der Weltpolitik hinaus. Und er verbannt politische Ideologien wie große ökonomische Auseinandersetzungen als geschichtsträchtige Komponenten in den Hintergrund. Der Harvard-Professor verkündet den Paradigmenwechsel. Eine völlig neue Form der internationalen Auseinandersetzungen beherrscht seiner Meinung nach das internationale Geschehen: Unterschiedliche Kulturkreise, die einander feindlich gegenüber stehen, prägen die Konfliktszenarien. Die Bruchlinien zwischen diesen äCivilizations" sind für ihn die Schlachtfelder der Zukunft - besonders blutig: die Grenzregionen des Islam. Dem Westen, dank seiner Wissenschaft und Technologie derzeit noch mächtigster Kulturkreis der Welt, droht laut Huntington der Abstieg, vor allem infolge äAufweichung" seiner Werte durch die überall nachdrängenden Immigranten.
Aber ist Samuel Huntingtons äClash of Civilizations" wirklich ein schlüssiges Erklärungsmuster? Oder überwiegen gar die Ausnahmen in seinem Modell, in seinem Paradigma zur globalen Politik, und führen es so ad absurdum?
Zurück in das Studierzimmer des Harvard-Lehrers für Internationale Beziehungen, zu unseren Diskussionen in der Bostoner Kneipe, November 1996, im Erscheinungsjahr des Buches. Versuche, das Modell nach allen Seiten auf seine Tauglichkeit abzuklopfen. Er bestellt sich einen Saft, wir entscheiden uns angesichts der vorgerückten Nachmittagsstunde für ein Bier. Die Kneipe mit dem holzgetäfelten Interieur hat sich geleert; nur ab und zu nickt ein Gast herüber, der den Raum verlässt. Bald sind wir allein mit dem Barkeeper und den hübschen Bedienungen.
Professor Huntington, Sie sprechen davon, die USA könnten der Sowjetunion in den äMülleimer der Geschichte" folgen. Washington hat mehr Waffen und dadurch vermutlich auch mehr Einfluss denn je. Sie bezweifeln die Loyalität der Immigranten in Europa und den USA - ist das nicht Panikmache?
äGerade Amerikas Einheit beruht auf einer gemeinsamen Kultur und einem gemeinsamen Vorrat politischer Prinzipien, die gegenwärtig von verschiedenen Seiten attackiert werden. Wir müssen die Flut der Immigranten eindämmen, weg von der Vorstellung einer multikulturellen Gesellschaft, weg von der Entwestlichung. In der Außenpolitik heißt das: Wir sollten Menschenrechte unterstützen, aber wir sollten nicht versuchen, andere Kulturen nach unserem westlichen Modell zu formen. Wir müssen akzeptieren, dass verschiedene Kulturen einen unterschiedlichen Wertekodex haben, dass individuelle Freiheiten nicht überall an der Spitze stehen."
Professor Huntington, die schlimmsten Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte gab es doch innerhalb der Kulturkreise: Stalins Säuberungen, Pol Pots kambodschanischer Genozid - alles im Wesentlichen Kriege gegen das eigene Volk. Und kaum jemand ist doch nach dem Kalten Krieg so zerstritten wie die islamische Staatengemeinschaft. Zudem kommt uns die Aufteilung der Welt in sieben oder acht große Kulturen reichlich willkürlich vor - man könnte Lateinamerika mit seiner spanisch geprägten Kultur, anders als Sie, beispielsweise auch zum Westen zählen.
äBei Lateinamerika war ich mir nicht sicher bei der Zuordnung, darüber lässt sich streiten - aber darauf kommt es gar nicht an. Entscheidend für mich ist: Die Kraftfelder auf dem Globus verschieben sich, weg vom Westen, zu anderen Kulturkreisen. Besonders Religion schafft dabei ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, aber auch Abgrenzung gegenüber anderen. Deshalb gewinnen die Fundamentalisten des Islam, aber auch die Fundamentalisten des Christentums und des Hinduismus an Boden. Wenn aber die Welt künftig durch die Wechselbeziehungen zwischen sieben oder acht großen Kulturen geprägt wird, dann stellt sich die Frage nach einer neuen intellektuellen Landkarte für dieses Zeitalter. Es ergeben sich neue Fronten: Die Volksrepublik China ist dabei, wirtschaftlich und militärisch eine Weltmacht zu werden. Peking hat Iran und Pakistan Atomtechnologie verkauft. Die militärische Verbindung der wichtigsten Staaten des Konfuzianismus mit dem Islam stellt die größte Herausforderung für den Westen dar."
Professor Huntington, heizt nicht die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der Welt die Konflikte mehr an, als es unterschiedliche Kulturen vermögen? Siegt nicht statt der Bedenken um kulturelle Kluft doch die Habgier von Nationen?
äNatürlich existieren wirtschaftliche Interessen, aber sie sind nicht von primärer Bedeutung. Die Menschen kämpfen und sterben für ihren Glauben und identifizieren sich mit ihrem Kulturkreis - das hält sie mehr zusammen denn je. Das Wesen der westlichen Kultur ist die Magna Charta, nicht der Big Mac. Darum geht es, und darum ist mein Gedankenmodell zwar nicht perfekt, aber es liefert die entscheidenden Anhaltspunkte, die Leitlinien. Es ersetzt den Kal

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Leserkommentare:*
Erhellend (5 von 5 Punkten) meint J.Z.
"Die gefährlichen Konflikte der Zukunft ergeben sich wahrscheinlich aus dem Zusammenwirken von westlicher Arroganz, islamischer Unduldsamkeit und sinischem Auftrumpfen"


Samuel P. Huntingtons "Kampf der Kulturen" ist zweifellos eines der bedeutendsten, aber auch kontroversesten politischen Werke des 20. Jahrhunderts. In den meisten außenpolitischen und nachrichtendienstlichen
Institutionen westlicher Nationen gehört dieses Buch zum Standardkanon der Ausbildung. Der akademische Impakt dieses Buches dürfte wohl nur noch durch den praktischen übertroffen werden. Dabei ist auch kaum verwunderlich, dass der breite Widerspruch gegen Huntingtons Thesen aus den unterschiedlichsten intellektuellen Lagern stammt.

Laut Huntington erlebt die Welt seit den 70er Jahren eine gewaltige Renaissance der Religionen und betrachtet diese äußerst positiv als Sinn- und Identifikationsstifter in einer immer komplexer werdenden, globalisierten, entwurzelten Welt. Für Befürworter einer säkularen Weltordnung und atheistische Intellektuelle, die in der Religion grundsätzlich die Wurzel allen Bösen finden, ein absoluter Graus.

Laut Huntington existieren zwischen den großen Kulturkreisen tiefe bis unüberwindbare Hindernisse in ihren Werten und der politischen Weltanschauung. Je unterschiedlicher ihre Geschichte und ihre Religionen sind, desto inkompatibler sind diese Kulturen. Für linke Intellektuelle und ihre Ansichten von Toleranz und Verständnis nicht weniger ein Graus.

Ferner bezweifelt Huntington die Universalität westlicher Werte und Ideen, vorallem die der freiheitlichen Demokratie. Ein Graus, den sowohl Linke als auch Konservative gleichermaßen teilen dürften.

In der Tat ist es schwierig Risse in Huntingtons Gedankengebäude zu finden. Der oben dargelegte SPIEGEL-Artikel von Erich Follath zeigt es eindrucksvoll. Follath hat das Buch nämlich ganz offensichtlich nur in einer Zusammenfassung oder nur auszugsweise gelesen. Das Zitat Thomas Kuhns ("Eine Theorie muss nur besser sein als alle anderen, sie muss nicht alles erklären können.") brachte Huntington nicht erst beim SPIEGEL-Gespräch. Es steht auch in "Kampf der Kulturen". Und er gebrauchte es nicht, weil er sich vom großen Denker, Rhetoriker und Journalisten Follath "in die Enge gedrängt fühlte", sondern weil es nun mal die wissenschaftliche Realität darstellt, auch in zig anderne Bereichen wie beispielsweise der Volkswirtschaftslehre. Huntingtons Modell ist nicht perfekt, kann es garnicht sein, weil zu viele Faktoren (bspw. historische, wie bei der Feindschaft zwischen den orthodoxen Staaten Georgien und Russland) zu Ausnahmen führen. Das räumt Huntington allerdings schon zu Anfang allgemein und später im Buch detaillierter ein. Auch die Einteilung der Kulturkreise und deren Problematik wird ausführlich dargelegt - und stammt dazu noch meist aus den Paradigmen anderer Kulturwissenschafler. Auch hier entlarvt sich Follath als Nichtleser des Buches, genauso wie bei den unendlich abstrusen Beispielen, mit denen er Huntingtons Thesen (die er leider nicht ausführlich kennt) zu widerlegen versucht.

Der Kerngedanke von Huntingtons Theorie ist simpel, Menschen denken in Kategorien wie "wir" und "die anderen". Während des Kalten Krieges gab es ein (westliches) "wir" und ein (kommunistisches) "die anderen" und es wird auch weiterhin ein "wir" und "die anderen" geben, nur statt des Ostblocks sind "die anderen" eben die verschiedenen Kulturkreise und ihre Kernländer, die mit dem Westen und dessen Kernländern (USA, "EU") konkurrieren. Ziemlich einleuchtend. In den Nachrichten wird es schließlich auch nicht anders dargestellt.

Freilich kommt man damit nicht auf knapp 600 Seiten, deshalb ist "Kampf der Kulturen" zum größten Teil eine Analyse wie sich die Kulturkreise und ihre Kernländer im 20. Jahrhundert politisch, wirtschaftlich und militärisch entwickelt haben und vermutlich entwickeln werden. Und genau hier erkennt man - besonders 15 Jahre später in der Retrospektive - was für ein brillanter Analytiker Huntington doch war. Die Gedankengänge des Autors sind ebenso schlüssig wie haltbar. Kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war die geopolitische Lage eine deutlich andere, dennoch liefert KdK eine sehr viel wertvollere Erklärung unzähliger aktueller Konflikte wie beispielsweise dem Krieg in Georgien, den Aufständen im Iran und der politischen Verfassung Russlands, als 95% aller aktuellen journalistischen Erzeugnisse. Nach KdK liest man seine Tageszeitung definitiv mit anderen Augen.

Im Übrigen:

Der oft geäußerte Vorwurf, Huntington leiste dem Kulturdarwinismus Vorschub, halte ich für gewagt und vorallem unreflektiert. Der Mann war in erster Linie ein Realist. Einer, der noch dazu nicht zu knapp die westliche Arroganz mit ihrem unbewussten Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Kulturen kritisierte. In unserem Kulturkreis glaubt man nur zu gerne, dass alle Menschen auf der Welt genauso sein wollen wie wir. Allein schon für die Aufklärung dieses Irrglaubens, hat das Buch 5 Sterne verdient.

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Die Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft - Hartmut von Hentig
Buch:Die Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft
Autor:Hartmut von Hentig, Ausgabe vom 7. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 3746
Preis: 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir." Ein weiser Spruch, doch mal ehrlich: Wer von uns kann behaupten, in der Schule wirklich etwas fürs Leben gelernt zu haben? Leistet unser bis zur PISA-Studie so hoch gelobtes deutsches Bildungssystem wirklich das, was es leisten soll - und zwar jungen Menschen Erfahrungen mit auf den Weg zu geben, die sie zu selbstständigen, mündigen Bürgern machen? Hartmut von Hentig, einer der größten Schulreformer unserer Zeit, hat schon 1993 - also vor PISA, Erfurt und Hoyerswerda - mit Die Schule neu denken für eine andere Schule plädiert, eine Schule, die das Leben zulässt und auf das Leben vorbereitet. Jetzt ist von Hentigs erfolgreiches Buch erstmals als Taschenbuch erschienen, ergänzt durch ein 60-seitiges Vorwort, in dem sich der Pädagoge zum ersten Mal eingehend zur PISA-Studie, zum Amoklauf von Erfurt und zum 11. September äußert. Was sagt PISA wirklich über die Qualität unserer Schulen? Und wie kann Schule der jungen Generation trotz Terrorismus und Massenarbeitslosigkeit Zuversicht geben und sie zu Mündigkeit und Verantwortung erziehen? Von Hentigs antwortet darauf, erschöpft sich dabei jedoch nicht in der Kritik am Ist-Zustand der Schule von heute als "Gemischtwarenladen für nützlich erscheinende Kenntnisse und Fähigkeiten". Vielmehr liefert Die Schule neu denken eine sorgfältige Analyse, warum dem so ist und zeigt auf, wie Lehrer, Schüler, Eltern und die Verantwortlichen in den Ministerien gemeinsam daran arbeiten können, die Schule wieder zu einem Lebens- und Erfahrungsraum werden zu lassen, in dem sich die jungen Menschen in Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit und Verantwortung für sich selbst und andere üben können. Ein utopischer Gedanke? Eine romantische Vorstellung von Pädagogik? Sicher, es bedarf einer beträchtlichen Anstrengung seitens aller Beteiligten, um das System Schule grundlegend zu reformieren. Aber von Hentigs Erfolge in seiner Versuchsschule in Bielefeld zeigen, dass Veränderung möglich und vor allem lohnenswert ist. Fangen wir an! -Andrea Zeller


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Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
meine Erwartungen haben sich erfüllt (5 von 5 Punkten) meint .
Die Erwartungen, die ich hatte, haben sich voll erfüllt. Ich bin mit dem Artikel rundum zufrieden

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Mit der Ölwaffe zur Weltmacht - Der Weg zur neuen Weltordnung - F. W. Engdahl
Buch:Mit der Ölwaffe zur Weltmacht - Der Weg zur neuen Weltordnung
Autor:F. W. Engdahl, Ausgabe vom 31. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 51836
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht (5 von 5 Punkten) meint M.E. aus Schweiz
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
Ein super interessantes Buch, das vor allem mal die Grössen der Staatsspitzen lesen sollten.


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Vorwärts zur Mäßigung: Perspektiven einer nachhaltigen Wirtschaft - Hans-Christoph Binswanger
Buch:Vorwärts zur Mäßigung: Perspektiven einer nachhaltigen Wirtschaft
Autor:Hans-Christoph Binswanger, Ausgabe vom 22. Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 19852
Preis: 16,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als die Summa eines großen Ökonomen. Hans Christoph Binswanger führt den Leser vom philosophischen Verstehen und wissenschaftlichen Nachdenken zum politischen Handeln: Wo liegen die grundsätzlichen Probleme unserer Wirtschaft? Und welche Maßnahmen können wir gegen die scheinbar unausweichliche Wiederkehr der ökonomischen und ökologischen Krisen ergreifen?

WISO Kompakt: Wirtschafts- und Sozialkunde zur Prüfungsvorbereitung für gewerbliche Berufe -
Buch:WISO Kompakt: Wirtschafts- und Sozialkunde zur Prüfungsvorbereitung für gewerbliche Berufe
 Ausgabe vom 2006, Broschiert, Verkaufsrang 7122
Preis: 15,40 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das Buch ist konzipiert für die Vorbereitung zur Facharbeiterprüfung in gewerblichen Berufen im Prüfungsteil "Wirtschafts- und Sozialkunde". Es bietet eine konzentrierte Form des gesamten Prüfungsstoffs der Ausbildungsordnungen, systematisch ergänzt durch offene Aufgaben und Multiple-Choice-Fragen. Ferner enthält es eine Gebrauchsanweisung und methodische Tipps für die Erarbeitung und Wiederholung. Geeignet für das selbstständige Durcharbeiten ohne Anleitung sowie den Einsatz im Unterricht.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
perfekt für Abschlussprüfungen!!!! (5 von 5 Punkten) meint M.A. aus Allershausen
Ich habe mir auch vor kurzem dieses Buch über Amazon zugelegt, weil ich von Sozialkunde nicht wirklich Ahnung hatte und gestern meine Prüfung als Industriemechaniker geschrieben habe. Also ohne dieses Buch hätt ich da sehr alt ausgesehen, weil eigentlich alles, was drankam, in dem Buch enthalten war. SEHR ZUM EMPFEHLEN!!!

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