Buch, Hörbücher

Politik und Geschichte

Politik nach Bereichen

(Seite 4)
Agrarpolitik
Arbeits- und Beschäftigungspolitik
Außenpolitik
Bildungspolitik
Energiepolitik
Entwicklungspolitik
Familienpolitik
Finanzpolitik
Gesundheitspolitik
Internationale Politik
Kommunalpolitik
Kulturpolitik
Rechtspolitik
Sozialpolitik
Städtebau und Stadtplanung
Umweltpolitik
Verkehrspolitik
Verteidigungs- und Sicherheitspolitik
Wirtschaftspolitik






Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit (suhrkamp taschenbuch) - Ulrich Beck
Buch:Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit (suhrkamp taschenbuch)
Autor:Ulrich Beck, Ausgabe vom 17. Nov. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 61746
Preis: 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Über zwanzig Jahre nach seinem in mehr als 30 Sprachen übersetzten Weltbestseller Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne hat Ulrich Beck mit Weltrisikogesellschaft endlich eine auf den aktuellen Stand gebrachte Studie über "die Suche nach der verlorenen Sicherheit" in der längst globalisierten Risikogesellschaft vorgelegt. Doch handelt es sich dabei nicht etwa um die verspätete Übersetzung seiner bereits 1999 erschienenen und in zehn Sprachen (merkwürdigerweise aber nie ins Deutsche) übersetzten Arbeit World Risk Society, sondern um ein völlig neues, unbedingt lesenswertes Buch.
In zwölf folgerichtigen Schritten seziert der Münchner Soziologe darin die wesentlichen Facetten unserer riskanten Weltverhältnisse und die insgesamt kaum mehr als halbherzigen Versuche, der ständig bedrohlichere Ausmaße annehmenden Gefährdung unserer Lebensgrundlagen vielleicht doch noch irgendwie Herr zu werden. Angefangen von der "Inszenierung des Weltrisikos" (die die tatsächliche Gefahr, in der wir uns befinden, immer nur ausschnittsweise mal aus dieser, mal aus jener Perspektive sichtbar macht) über die Frage, wer eigentlich und warum im Weltrisikodiskurs über die Definitionshoheit verfügt (also darüber entscheidet, "was "(k)ein Risiko ist"), gelangt er zur Skizze einer "Kritischen Theorie der Weltrisikogesellschaft" und legt abschließend überzeugend dar, worin die "Dialektiken der Moderne" bestehen, das heißt: "Wie die Krisen der Moderne aus den Siegen der Moderne hervorgehen" und weshalb in einer sich über sich selbst aufklärenden, "reflexiven Moderne" vielleicht doch noch Anlass zur Hoffnung bestehen könnte? - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
1

Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda - Romeo Dallaire
Buch:Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda
Autor:Romeo Dallaire, Ausgabe vom März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 14490
Preis: 24,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Energie in 60 Minuten: Ein Reiseführer durch die Stromwirtschaft - Thomas Kästner, Andreas Kießling
Buch:Energie in 60 Minuten: Ein Reiseführer durch die Stromwirtschaft
Autor:Thomas Kästner, Andreas Kießling, Ausgabe vom 24. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 34718
Preis: 16,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang - Peter Scholl-Latour
Buch:Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang
Autor:Peter Scholl-Latour, Ausgabe vom 4. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 48352
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Aus den zu Stein erstarrten Gesichtern der Soldaten spricht immer noch die Wildheit der Steppe.? So klingen zahlreiche Sätze, die der Grandseigneur außenpolitischer Berichterstattung wie in Stein meißelt. Neben Pathos, das Joseph Conrad zur Ehre gereicht, besteht Peter Scholl-Latours Werk aus aufmerksamen Schilderungen und unaufgeregten Analysen. Schließlich schickt der neuzeitliche Entdecker in seiner Chronik des asiatisch-pazifischen Raumes folgenden unsentimentalen Abgesang voraus: "Dieser Reisebericht ist der intensiven persönlichen Erfahrung des Autors gewidmet, dass die dominante Ära des weißen Mannes ihren Endpunkt erreicht hat."
Scholl-Latours klare Gedanken, die er in Ost-Timor, Bali, Ozeanien, Java, China, Kasachstan, Kirgistan sowie auf den Philippinen fasst, werden durch eine Reihe von historischen und geographischen Exkursen ergänzt. Dabei geht es um Barack Obama, die brasilianische Bombe oder Chinas unaufhaltsamen Aufstieg zur Weltmacht. Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden wiederum empfindet der politische Grenzgänger als romantischen Taumel. Gleichzeitig fragt der ausgebuffte Journalist, ob in einigen Regionen der Welt eine Art aufgeklärter Despotismus einem Mehrparteiensystem mit gefälschten Wahlen vorzuziehen sei.
Wenn Scholl-Latour die Portugiesen Lusitanier oder die Franzosen Gallier nennt oder von "primitiven Stammeshäuptlingen" oder "melanesischen Heiden" in "Insulinde" spricht, sind diese Bezeichnungen bestenfalls als altmodisch einzuschätzen. Wenn Scholl-Latour australische Aborigines als Steinzeitmenschen einstuft, steht er aus Sicht der heutigen Völkerkunde jedoch auf Höhe des Kulturevolutionismus des 19. Jahrhunderts. Neben theoretischen Mängeln ärgern auch Details, etwa wenn Scholl-Latour zwischen ritueller und profaner Anthropophagie nicht unterscheiden will. Genauso wenig wissenschaftlich haltbar sind die immer wieder verlautbarten Biologismen, beispielsweise wenn von der "angeborenen Indolenz der Landbevölkerkung" auf der Insel Timor gesprochen wird oder wenn Darwinismus und Sozialdarwinismus vermengt werden.
Doch auch wenn Peter Scholl-Latours Theoriegebäude baufällig ist ? sein Gespür für die politische Praxis beeindruckt immens. Seine Erfahrungen aus unzähligen Auslandseinsätzen und seine Art, schwierige Zusammenhänge verständlich darzustellen, machen fast alle seine Sachbücher zu Bestsellern. So wäre es sträflich, Sachverstand und Urteilsvermögen des ausgewiesenen Pragmatikers links liegen zu lassen. Das gilt selbst für kritische Geister, die Scholl-Latours Art als Schwadronieren empfinden oder seine Schlussfolgerungen für bizarr. Vielmehr öffnet sein Opus Magnum über die Lage weiter Teile Asiens und Ozeaniens dem Leser einen neuen Horizont ? ganz so wie einst die Logbücher großer alter Entdecker.
? Herwig Slezak

Kampf der Kulturen - Samuel P. Huntington
Buch:Kampf der Kulturen
Autor:Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 1997, Gebunden, Verkaufsrang 206167

Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe - Hal R. Varian
Buch:Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
Autor:Hal R. Varian, Ausgabe vom 2. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 132572

Tiger auf dem Sprung: Politik, Macht und Märkte in Südostasien - Karl Pilny
Buch:Tiger auf dem Sprung: Politik, Macht und Märkte in Südostasien
Autor:Karl Pilny, Ausgabe vom 15. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 290626
Preis: 18,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik: Eine grundlegende Einführunf in die zentralen entwicklungspolitischen Themenfelder Globalisierung, Staatsversagen, Hunger, Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt - Franz Nuscheler
Buch:Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik: Eine grundlegende Einführunf in die zentralen entwicklungspolitischen Themenfelder Globalisierung, Staatsversagen, Hunger, Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt
Autor:Franz Nuscheler, Ausgabe vom 17. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 52000
Preis: 16,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Unter Beschuss: Warum Deutschland in Afghanistan scheitert - Marc Lindemann
Buch:Unter Beschuss: Warum Deutschland in Afghanistan scheitert
Autor:Marc Lindemann, Ausgabe vom 29. Januar 2010, Broschiert, Verkaufsrang 217424
Preis: 18,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik - Eric Frey
Buch:Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik
Autor:Eric Frey, Ausgabe vom 23. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 145141
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 12 Tagen.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne.
Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen.
Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei.
Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! - Hasso Greb

Erste Seite Eine zurück 1 2 3 45 6 7 8 9 10  Eine weiter