Die Geschichte meiner Familie Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 452 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 25 mm Von Obama, Barack "Ein hinreißend persönliches und ausgesprochen politisches Buch, und eben nicht das Buch eines Politikers." FAZ In diesen großartig erzählten, unsentimentalen Erinnerungen sucht der Sohn eines schwarzen afrikanischen Vaters und einer weißen amerikanischen Mutter nach der Bedeutung seines Lebens als farbiger Amerikaner. Es beginnt in New York, als Barack Obama erfährt, dass sein Vater - für ihn mehr ein Mythos als ein Mensch - bei einem Autounfall ums Leben kam. Dieser plötzliche Tod löst eine Odyssee der Gefühle aus. Sie führt zuerst in eine kleine Stadt in Kansas, von wo aus er den Spuren der Familie seiner Mutter auf der Wanderung nach Hawaii folgt. Dann nach Kenia, wo er dem afrikanischen Teil seiner Familie begegnet und mit der bitteren Wahrheit über das Leben seines Vaters konfrontiert wird. Am Ende führt sie zu einer Versöhnung mit seinem geteilten Erbe. Pressestimmen: "Eine beeindruckende Schilderung der Suche nach seiner Identität als schwarzer US-Bürger. Er ist ein begnadeter Schreiber." Der Tagesspiegel Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Product Description Erscheinungsjahr: 2001 42. Aufl. Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 217 mm x 135 mm x 34 mm Von Jünger, Ernst Leseprobe: In den Kreidegräben der Champagne Der Zug hielt in Bazancourt , einem Städtchen der Champagne . Wir stiegen aus. Mit ungläubiger Ehrfurcht lauschten wir den langsamen Takten des Walzwerks der Front, einer Melodie, die uns in langen Jahren Gewohnheit werden sollte. Ganz weit zerfloß der weiße Ball eines Schrapnells im grauen Dezemberhimmel. Der Atem des Kampfes wehte herüber und ließ uns seltsam erschauern. Ahnten wir, daß fast alle von uns verschlungen werden sollten an Tagen, in denen das dunkle Murren dahinten aufbrandete zu unaufhörlich rollendem Donner - der eine früher, der andere später? Wir hatten Hörsäle, Schulbänke und Werktische verlassen und waren in den kurzen Ausbildungswochen zu einem großen, begeisterten Körper zusammengeschmolzen. Aufgewachsen in einem Zeitalter der Sicherheit, fühlten wir alle die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen, nach der großen Gefahr. Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch. In einem Regen von Blumen waren wir hinausgezogen, in einer trunkenen Stimmung von Rosen und Blut. Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche. Er schien uns männliche Tat, ein fröhliches Schützengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen. "Kein schönrer Tod ist auf der Welt..." Ach, nur nicht zu Haus bleiben, nur mitmachen dürfen! "In Gruppenkolonne antreten!" Die erhitzte Phantasie beruhigte sich beim Marsch durch den schweren Lehmboden der Champagne . Tornister, Patronen und Gewehr drückten wie Blei. "Kurztreten! Aufbleiben dahinten!" Endlich erreichten wir das Dorf Orainville , den Ruheort des Füsilierregiments 73, eins der ärmlichen Nester jener Gegend, gebildet durch fünfzig Häuschen aus Zi
Buch:
Eine Art Familientreffen
Autor:
Judith Kerr, Ausgabe vom 1. Januar 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 36677
Product Description Anna ist nach dem Krieg in London geblieben. Da wird sie überraschend nachBerlin zu ihrer Mutter gerufen. Die Zeit der Emigration wird wieder wach...
Buch:
Bonbon aus Wurst: Mein Leben
Autor:
Helge Schneider, Ausgabe vom 14. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 36720
Aus der Amazon.de-Redaktion "Da Hartmut Beck von der SPD Rheinland-Württemberg seine Memoiren noch einmal verändert hat, habe auch ich mich entschlossen, meinen Lebenslauf noch einmal zu überdenken." Mit diesen Worten hebt Helge Schneider in seinem Buch an, das den ebenso abstrusen wie typischen Titel Bonbon aus Wurst trägt, den Refrain eines Liedes, das im Folgenden überhaupt nicht erwähnt wird. Statt dessen ergeht sich der Entertainer, Humorist, Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler und Multiinstrumentalist in der Fortsetzung seiner 1992 vorgelegten Erinnerungen, die angeblich "zum größten Teil auf erfundenen Lügenmärchen basierten", in einer im wahrsten Sinne des Wortes "hintersinnigen" Aneinanderreihung von Anekdoten, Reflexionen und Clownesken, schlecht illustriert mit Fotos aus dem Ausschusskarton. Abermals besteht das Kunststück beim Lesen darin, die Grenzen zwischen Wahrheit und Quatsch in diesen in geradezu kindlicher Manier dargebrachten Erzählungen mit Tagebuchcharakter zu erkennen. "Es ist aufgebaut auf vielen Sachen, die stimmen", gab der in seiner Art wohl einzigartige Dadaist, der sein Faible zelebriert, nicht so zu funktionieren, wie viele es erwarten, anlässlich der Buchpräsentation zum Besten. "Ich stelle mich selber als einen unsympathischen Superstar hin, der sein Publikum verachtet" ? wieder so eine Behauptung, die sich im Buch nirgendwo verifizieren lässt. Solche Arroganz, so Schneider, komme bei Prominenten zuweilen tatsächlich vor und beruhe nach seiner Erfahrung meist auf Unsicherheit. Ein gänzlich sinnloses Büchlein für Fans des skurrilen Humors, schnell durchgelesen und wieder vergessen. Franz Klotz
Buch:
Königreich der Angst: Aus dem Leben des letzten amerikanischen Rebellen
Autor:
Hunter S. Thompson, Ausgabe vom 2. Mai 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 20808
Product Description Erinnerungen 1935-1945. Nachw. v. Jürgen Rohwer: ''Die Schlacht im Atlantik in der historischen Forschung 1991'' Erscheinungsjahr: 2011 12. Aufl. m. 5 Ktn.-Skizzen, 16 Fototaf. Gewicht: 768 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Dönitz, Karl Großadmiral Karl Dönitz (1891 - 1980) wurde im unpolitischen Geist der Kaiserlichen Marine und der Reichsmarine erzogen. Bereits im Ersten Weltkrieg als erfolgreicher U-Boot-Kommandant ausgezeichnet, baute er mit diesen Erfahrungen ab 1935 eine neue wirkungsvolle U-Boot-Waffe auf, die er bis 1945 befehligte. Seit Anfang 1943 leitete er als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine den gesamten Seekrieg auf deutscher Seite. Die letzen 23 Tage des Dritten Reiches war er schließlich als Nachfolger Hitlers Staatsoberhaupt. Der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg verurteilte ihn 1946 zu 10 Jahren Haft, die er bis zu seiner Entlassung 1956 in Spandau verbüßte. Anschließend begann er sofort mit der Niederschrift seiner Erinnerungen 1935 - 1945.
Buch:
Warten bis der Frieden kommt
Autor:
Judith Kerr, Ausgabe vom 1. Januar 2012, Taschenbuch, Verkaufsrang 15390