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Dies ist die Geschichte von Bad Boy Uli. Er erzählt, wie er zu seinem ersten Bordell kam, und später ein Hells Angel wurde. Er nimmt uns mit auf seine Touren zu seinen Brüdern in der Südsee, in Südafrika und in den USA. Er berichtet von den deutschen Clubs, ihren Strukturen und ihren geheimen Regeln. Und er räumt mit dem Easy-Rider-Mythos von Freiheit und Abenteuer auf. Denn Hells Angels geht es vor allem um eines: um viel Geld. Bad Boy Uli beschreibt kriminelle Geschäfte mit Waffen, mit Drogen und mit Prostitution. Noch nie hat ein führender deutscher Hells Angel so offen ausgepackt. Noch nie haben Außenstehende einen so tiefen Einblick in diese geheimnisvolle und gefährliche Welt erhalten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eintauchen in eine andere Welt1 (5 von 5 Punkten) meint A. Ja mal ein super Buch,was aus dem wahren Leben ist!!! Ich fande es fesselnd und spannend
habe es trotz Arbeit in jeder freien Minute in 2 Tagen gelesen!!!
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„Kaum jemand blickt so oft und so tief in menschliche Abgründe, wie ein Mordermittler.“ (Münchner Merkur )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 41 Bewertungen)
Leserkommentare:* Tatort Wirklichkeit (5 von 5 Punkten) meint F. aus Bodensee Der Titel ist Programm und das Buch genauso gut und packend geschrieben wie Ferdinand von Schirachs "Verbrechen." Nur dass von Schirach schier unfassbare Kriminalälle als Strafverteidiger erlebt und geschildert hat und Wilfling als langjähriger Leiter der Münchner Mordkommission. Unter anderem hat er die Morde am Schauspieler Sedlmayr und am Modeguru Moshammer aufgeklärt. Von diesen, in wohl allen Details bereits aus den Medien bekannten, Fällen schreibt er nichts. Doch die geschilderten "Abgründe" sind mindestens genauso interessant - aber auch sehr erschreckend. Jeden Tatort-Drehbuchschreiber würde man der Übertreibung bezichtigen, wenn er sich solche Plots ausdächte. Wilflings Buch überzeugt durch eine klaren, unpathetischen Stil, der aber durchaus nicht frei ist von persönlichen Emotionen und Selbstreflexionen. Das macht das Buch bei allem Horror auch menschlich. So hadert Wilfling nicht nur zwischen den Zeilen immer wieder sowohl mit der Justiz als auch mit psychiatrischen Gutachtern. Er ist ebenso wie der "normale" Bürger fassungslos, wenn ein seit Jahren auffälliger Gewalttäter selbst im Wiederholungsfall noch nach Jugendstrafrecht verurteilt wird und schließlich auch noch für die Tötung eines Menschen aus reiner Mordlust mit zehn Jahren davonkommt. Offen übt der pensionierte Beamte auch Kritik an dem unzureichenden juristischen Instrument der nachträglichen Sicherungsverwahrung. Die jüngsten Vorfälle, die vom Europäischen Gerichtshof augrund gesetzlicher Lücken erzwungenen Freilassungen gefährlicher Straftäter, geben ihm leider Recht.
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"Das ist das Auto meiner Frau!" Mit diesem Satz wird Susa Bobke bei ihren Einsätzen häufig begrüßt. Natürlich nur von Männern, denn die lernt sie als weiblicher Pannenhelfer von einer Seite kennen, die anderen Frauen verborgen bleibt. Auch sonst erlebt Susa Bobke bei ihrer täglichen Arbeit auf der Standspur kuriose, haarsträubende und manchmal auch berührende Szenen: von verzweifelten Menschen, die auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch liegenbleiben, über streitende Paare, die angesichts eines leeren Tanks ihre Trennung beschließen, bis hin zu den kreativsten Ausreden von Männern mit Autopannen. Susa Bobke trifft Menschen in Extremsituationen - und lädt ein zu einem unterhaltsamen Blick unter die Motorhaube.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Leserkommentare:* Tolles Lesevergnügen mit Tiefgang (5 von 5 Punkten) meint B.D. aus Berlin Das Buch ist nicht nur eine super Urlaubslektüre. Ich habe es zu Hause gelesen. Man fährt mit dem Gelben Engel mit. Lernt jede Menge Menschen kennen. Unglaublich komische Geschichten. Das buch entwickelt einen ganz eigenen Groove. ICh habe mich dabei ertappt, die Welt anders zu sehen. Kann das Buch nur empfehlen. Hat mich sehr bereichert. Musste auch oft lachen und habe manch neue Sichtweise kennen gelernt. Was da alles für Überraschungen lauern am Straßenrand. Autofahren ist jetzt total anders. Und hoffentlich hab ich bald mal ne Panne. Ich weiß jetzt ja, dass das richtig Spaß machen kann und einen weiterbringt! Denn wirklich liegen bleibt keiner! Dank an den Engel!
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Da haben Sie den griechischen Salat!│Kiiiiender, Äääähsen!╩ schallte es weit nach der Mittagszeit durch die Münchener Wohnsiedlung. Und bis heute weigert sich Stella Bettermanns griechische Mutter, die schicken Pumps bei der deutschen Verwandtschaft gegen Gästepantoffeln zu tauschen. Um so lauter ist der Jubel in der Heimat, wenn die Koffer mit Geschenken von │Seh un Aaah╩ (C&A) ausgepackt werden und die Ferien in Piräus bei Oma Yiayia beginnen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Leserkommentare:* Zurück in die Vergangenheit mit einem Lächeln (5 von 5 Punkten) meint u.m. Nachdem ich auch eine deutsch-griechische Familie habe(hatte) war es ja schon fast "Pflicht" dieses Buch zu lesen. Ich erwartete einfach einige Geschichten aus
dem Leben einer griechisch-deutschen Familie um die 70er Jahre und war neugierig, was diese wohl so erlebte.
Was ich aber las war noch viel herrlicher. Teilweise wortgetreu konnte ich lesen
was wir als Familie selbst erlebten, die Sprüche von Yiayia und den übrigen Verwandten
unsere "Fahrten" (sogar diese Bezeichnung ist verwendet worden) haben mich wieder
zurück geführt in die späten 70er und frühen 80er Jahre.
Nicht nur ein Lächeln sondern herzhaftes Lachen und das Gefühl, dass man das nicht alleine
erlebte, haben mich beim Lesen dieses Buches begleitet.
Eigentlich ein MUSS für jede deutsch-griechische Familie aus den 70er und 80er Jahren.
Heute dürfte es wieder etwas anders sein.
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äGottes Geschenk für unser Land" Im elften Jahr auf der Sträflingsinsel Robben Island, 1975, beginnt Nelson Mandela, seine Memoiren zu schreiben. Nach der Arbeit im Steinbruch sitzt er nächtelang über dem Manuskript. Der 57-Jährige erinnert sich an seine Kindheit als Hirtenjunge in der Transkei, beschreibt Jugendjahre in der Missionsschule; er schildert, wie er in Johannesburg zum politischen Aktivisten und schließlich in einem Hochverratsprozess zu lebenslanger Haft ver¬urteilt wird. äEs war wie ein Wachtraum", notiert Mandela, äund ich versuchte, ihn so einfach und ehrlich wie möglich zu Papier zu bringen." Der Häftling mit der Nummer 466/64 darf Bleistifte und Papier besitzen, und auf Wunsch knipst man ihm nachts das Zellenlicht an. Denn in jener Zeit hat ihm die Gefängnisleitung ein Fernstudium genehmigt. Doch persönliche Aufzeichnungen und politische Texte sind streng verboten. Deshalb steckt Mandela die beschriebenen Seiten in Kakaodosen und vergräbt sie in Gemüsebeeten auf dem Gefängnishof. Nach einem Jahr kann ein Mithäftling bei seiner Entlassung das illegale Manuskript nach draußen schmuggeln. Aber eine Kopie der Aufzeichnungen wird gefunden - Mandela verliert für vier Jahre die Vergünstigung zu studieren. Ein hoher aber doch lohnender Preis: Denn die geschmuggelten Aufzeichnungen bilden nach Mandelas Worten ädas Grundgerüst dieser Erinnerungen". Sie erscheinen 1994 unter dem Titel äDer lange Weg zur Freiheit" und werden umgehend zu einem Weltbestseller. Mandelas Autobiografie wird in über 20 Sprachen übersetzt; fast eine Million Exemplare werden verkauft. Die deutsche Ausgabe geht als Hardcover fast 100 000-mal über die Ladentische; es folgen 150 000 Taschenbücher. Begeisterte Rezensionen locken die Leser. äEine der großen Politiker-Autobiografien dieses Jahrhunderts, zugleich ein literarisches, stellenweise gar poetisches Werk", ur¬teilt die äFrankfurter Allgemeine Zeitung". äDie Zeit" nennt Man¬delas Aufzeichnungen äein fesselndes Epos, keine Seite lang¬atmig, keine Sekunde langweilig". Gleichermaßen positiv ist das internationale Echo. äDie authentische Stimme von Mandela klingt durch dieses Buch", lobt der Kritiker der Londoner äTimes". Der amerikanische Journalist Richard Stengel, der Mandela beim Redigieren der ersten Kapitel und beim Schreiben der letzten geholfen hat, bewundert den Südafrikaner, der äfast drei Dekaden sozialen Wandels aufholen mußte", weil er in eine völlig veränderte Welt zurückkehrt. Ein Beispiel: Am Tag seiner Haftentlassung, am 11. Februar 1990, weicht Mandela erschrocken vor einem älangen, dunklen, pelzigen Objekt" zurück, das ein Fernsehteam auf ihn richtet. Ob das irgendeine neue Waffe sei, die während seiner Haftzeit entwickelt worden wäre? Ehefrau Winnie muss ihm erklären, dass es sich um ein Mikrofon handelt. Mandela ist für Stengel vor allem deshalb ein Held, weil er seine Fehler und Niederlagen eingesteht. äIch wollte nicht von Beginn an mein Volk über meine Familie stellen", schreibt er, ädoch bei dem Versuch, meinem Volk zu dienen, stellte ich fest, dass ich daran gehindert wurde, meine Pflichten als Sohn, Bruder, Vater und Ehemann zu erfüllen." Seine Tochter Zindzi wirft Mandela vor: äDu bist der Vater des ganzen Volkes, aber du hattest nie Zeit, Vater für mich zu sein." Seine Autobiografie zeigt den zur Selbstkritik fähigen Man¬dela als selbstbewussten Menschen, der sein Leben ohne Schönfärberei erzählt. Unbefangen und ausführlich schildert er, wie er seine Beschneidung als Initiationsritus des Xhosa-Volkes erlebt. Im Internat einer Missonsschule trampelt er äwie ein frisch beschlagenes Pferd" herum, weil er nicht daran gewöhnt ist, Stiefel zu tragen; als er bereits an der Hochschule studiert, putzt er sich zum ersten Mal die Zähne mit einer Zahnbürste. Viel später - 1962 bei einem Besuch in Ostafrika - erschrickt der inzwischen bekannte Anwalt und Politiker, als er in ein Flugzeug der Ethiopian Airways steigt, das von einem schwarzen Piloten gesteuert wird. äIch war in das Denkmuster der Apartheid gefallen, nach dem Afrikaner minderwertig waren und nur Weiße fliegen konnten", kommentiert Mandela und ärgert sich über äsolche Gedanken". 27 Haftjahre übersteht Mandela, ohne zu verbittern, weil er auf geradezu entwaffnende Art positiv denkt. äIm Menschen ist eine Neigung zur Güte", schreibt er, ädie vergraben oder verborgen sein kann, um dann unerwartet wieder hervorzutreten." Nur ein Mensch ohne Hass könne frei sein. Deshalb habe er nicht zugelassen, dass Hass sein Denken bestimme. Nach Beobachtung des Kirchenmannes, Erzbischof Desmond Tutu, sieht Mandela einen Feind als äjemanden, der darauf wartet, zum Freund bekehrt zu werden". So begegnet der Häftling Mandela auch den aus der burischen Unterschicht stammenden Bewachern auf Robben Island mit Höflichkeit - und wird in der Regel respektvoll behandelt. Kein Wunder: Der 1,90 Meter große Mann ähatte eine Ausstrahlung, die signalisierte: Ich bin ein Führer, mich kann niemand einschüchtern" (so der Vollzugsbeamte James Gregory). Unter Mandelas Führung erkämpfen die politischen Gefangenen nach grauenvollen Anfangsjahren durch Eingaben, Verhandlungen und gelegentliche Proteste erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen. Die Häftlinge dürfen in ihrer Freizeit Sport treiben und Theaterstücke aufführen. Gebildete bringen Analphabeten Lesen und Schreiben bei. Robben Island gilt bald als äGefängnisuniversität"; Häftlinge können Fernkurse belegen. Mandela ermutigt einige seiner Bewacher, ebenfalls zu studieren und damit sozial aufzusteigen. Als eine wichtige Überlebensstrategie erkennt Mandela die Mög¬lichkeit zu gärtnern. äEin Garten war im Gefängnis eines der wenigen Dinge, über die man selbst bestimmen konnte", schreibt er. äEinen Samen in die Erde zu legen, ihm beim Wachsen zuzusehen, die Pflanze zu pflegen und dann zu ernten, bot eine einfache, aber dauerhafte Zufriedenheit. Das Gefühl, der Verwalter dieses kleinen Stückchens Erde zu sein, beinhaltete einen Hauch von Freiheit." Auf dem kargen, sandigen Boden von Robben Island betreut Mandela jahrelang ein paar Beete. Als ihn die Behörden 1982 ins Gefängnis Pollsmoor verlegen, darf er dort auf einer Dachterrasse in mit Erde gefüllten Ölfässern Gemüse anbauen. Dem Besucher Lord Nicholas Bethell, einem Mitglied des britischen Oberhauses und des Europa-Parlaments, führt der Gefangene 1984 seinen äKübelgarten" so würdevoll vor äwie ein Grundbesitzer, der einem seinen Hof zeigt" (Bethell). In jener Zeit ist Südafrikas Apartheid-Regime durch internationale Wirtschaftssanktionen und Unruhen im Land unter immensen Druck geraten. Die Regierung möchte die Lage entspannen. Sie bietet dem zum Symbol gewordenen Nelson Mandela seine Freilassung an, wenn er sich öffentlich von der Idee des bewaffneten Kampfes lossagen würde. Als loyales Mitglied der Befreiungsbewegung African National Congress (ANC) lehnt der Gefangene das Ansinnen ab. Gleichzeitig nimmt er jedoch Ge¬heimverhandlungen mit der Regierung auf - zunächst im Allein¬gang. äEs gibt Zeiten", begründet Mandela diesen Schritt, äin denen ein Führer der Herde vorangehen und sich in eine neue Richtung bewegen muß, darauf vertrauend, dass er sein Volk auf den richtigen Weg führt." Der ANC-Leitung im Exil gedenkt Mandela zu übermitteln, dass sie sich ja vom Fehltritt eines iso¬lierten alten Mannes distanzieren könne, falls sie mit seiner Entscheidung nicht einverstanden sei oder wenn seine Initiative scheitern würde. Die Geheimverhandlungen beginnen mit Besuchen von Regierungsvertretern bei dem eingesperrten Gesprächspartner. Höhepunkt wird ein bizarres Treffen am 5. Juli 1989, das Mandela genüsslich schildert: In einem eigens für diesen Anlass geschneiderten Anzug wird der Gefangene zum Tuynhuys, dem Kapstädter Amtssitz des damaligen Staatspräsidenten Pieter Willem Botha, gefahren. Nach den langen Gefängnisjahren ist Mandela nicht mehr vertraut mit modischen Feinheiten. Deshalb verpassen ihm hohe Repräsentanten des Regimes den letzten Schliff für seinen Besuch: Der Gefängnisdirektor bindet ihm den Schlips mit einem Windsorknoten, Geheimdienstchef Niel Barnard kniet nieder und schnürt die offenen Schnürsenkel zu. Alle sind fürchterlich aufgeregt. Denn Botha wird als ädas Große Krokodil" landesweit gefürchtet. äDann öffnete sich die Tür", schreibt Mandela, äund ich trat ein, auf das Schlimmste gefaßt. Von der entgegengesetzten Seite seines feudalen Büros kam P. W. Botha auf mich zu. Er hatte seine Schritte perfekt geplant, und wir trafen uns genau auf halbem Wege. Er streckte die Hand aus und lächelte breit, und tatsächlich war ich von diesem allerersten Augenblick an völlig entwaffnet. Er verhielt sich tadellos höflich, respektvoll und freundlich." Beim Tee plaudern der Präsident und der Staatsfeind Nummer eins über Südafrikas Geschichte. Mandela sagt, dass er in der Rebellion der Buren gegen die Briten 1914 und im derzeitigen Befreiungskampf der Schwarzen gegen das weiße Regime Parallelen sehe. Erst zum Schluss der Begegnung bringt der Gast ein aktuelles Thema zur Sprache: Mandela bittet um die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen, sich selbst inbegriffen. Botha entgegnet, das sei nicht möglich. Das Treffen endet dennoch freundschaftlich und gilt im Nachhinein als Durchbruch zur Wende am Kap. Denn nach intensiven Verhandlungen öffnen sich 190 Tage später für Mandela die Ge¬fängnistore. Der ANC und andere politische Organisationen wer¬den wieder zugelassen. Ins Exil vertriebene Südafrikaner dürfen heimkehren, politische Häftlinge werden freigelassen. 1994 sollen Wahlen nach dem Prinzip äone man one vote" stattfinden. Als Gegenleistung wird der ANC den bewaffneten Kampf aussetzen und die internationale Gemeinschaft den Wirtschaftsboykott gegen Südafrika beenden.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 26 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eines der einflussreichsten Menschen erzählt ... (5 von 5 Punkten) meint S. Im Juli diesen Jahres war ich für 3 Wochen in Südafrika, in Kwazulu N. . Bei einer Shopping-Tour habe ich mir das Buch gekauft und sofort mit dem Lesen angefangen. Es ist unbeschreiblich, diese beeindruckende Lebensgeschichte vor dem Hintergrund einer grandiosen und facettenreichen Landschaft zu erleben. Wenn man sieht, wie entspannt sich das Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß im heutigen Südafrika gestaltet, kann man sich die Zustände, die Nelson Mandela erlebt hat, kaum vorstellen. Die Kombination vom Besuch des Schauplatzes und dem Schreibstil von Nelson Mandela machen dieses Buch zu einem Meisterwerk.
Nelson Mandela, Jahrgang 1918,Nobelpreisgewinner gehört zu den ganz großen Menschen der Zeitgeschichte. Er ist ein hervorragendes Vorbild für einen humanen Kampf für die Menschrechte. Wenn der durchschnittlich politikinteressierte Laie den Namen Nelson Mandela hört, fallen ihm in der Regel nur die allseits bekannten Eckdaten ein: Langer Kampf gegen die Apartheid und die rassistische Regierung Südafrikas, für den er beinahe 30 Jahre im Gefängnis verbracht hat, danach Präsidentschaft und der Friedensnobelpreis dafür, dass er trotz seiner persönlichen Leiden auf den Dialog und die Versöhnung zwischen den Schwarzen und den Weißen setzt. In seiner Autobiographie gewährt der Staatsmann zudem Einblicke in die Hintergründe der politischen Entwicklung Südafrikas. Der Leser kann sich ein Bild von der persönlichen Entwicklung Mandelas machen und von den Beweggründen eines Mannes, der nicht von Kindesbeinen an zum Revolutionär erzogen wurde, sondern der erst nach und nach erkennt, dass er trotz seiner eigenen erfolgreichen Karriere als Anwalt nicht die Augen verschließen kann vor der Ungerechtigkeit und der diskriminierenden Politik seines Landes. Besonders die Konsequenz, mit der Mandela und andere ihr eigenes Leben dem Kampf für die Freiheit geopfert haben, ist beeindruckend. Darüber hinaus sind vor allem die Insider-Informationen zu den politischen Ereignissen in der Partei Mandelas und in seinem privaten Umfeld für den Leser interessant.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, das Einblick gibt in die Beweggründe eines Menschen, der selbst nach jahrzehntelanger Gefangenschaft kein Bedürfnis nach Rache und Vergeltung, sondern nur nach Aussöhnung und friedlichem Zusammenleben hat.
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Product Description Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels von Jay Dobyns und Nils Johnson-Shelton (Gebundene Ausgabe - Oktober 2009)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 58 Bewertungen)
Leserkommentare:* Verdammt spannend... (5 von 5 Punkten) meint S. .S. zu lesen dieses unglaubliche Buch.Ich habe es durch Zufall in einem Buchladen in Rostock gesehen und kurz reingestöbert.Es fiel mir schwer,mich davon wieder zu trennen.Ich habe es dann auf Amazon.de gekauft und sehr schnell ausgelesen.Das Buch erfüllte meine Erwartungen auf jedenfall.Es ist ein Kauf,den man definitiv nicht bereut.
Da ich als Beamter (nicht im Polizeivollzugsdienst) schon Kontakt zu Hells Angels hatte und sie irgendwie interessant fand,war es für mich leicht in dieses Buch reinzukommen.Es ist nicht überladen mit unverständlichem Vokabular.Es liest sich sehr einfach.Es handelt zwar von den Hells Angels in Amerika,aber wer sich auf deutschen Strassen umsieht,findet auch da solche Exemplare rumfahren,genauso wie die Konkurenz von den Bandidos (aber fast nur in Europa).
Warum sind diese Menschen so interessant für uns "Normalos"?Weil sie sie anders sind,als wir.Sie lassen sich nicht in die Gesellschaft zwängen und machen meistens das,was sie wollen.Sie sind nur mit äußerst starker Gewalt der Vollzugsorgane unseres Landes in einigermaßen kontrollierte Bahnen zu halten.
Aber gerade das macht sie so interessant.Aber so anders wie sie auch sind,es sind Menschen mit Stärken und Schwächen,auch wenn sie für uns manchmal verborgen sind.
Jay Dobbins sagt es am Schluss mit einem Satz,den ich sehr bezeichnend finde (nicht nur im Bezug auf die Hells Angels).Er sagt,dass die Guten nicht immer gut sind und die Bösen nicht immer böse....
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Polizist als Hooligan entlarvt - diese Schockmeldung erschütterte 1996 die ganze Nation. Nach einem Fußballspiel hatten Hooligans in der Bielefelder Innenstadt eine Straßenschlacht mit 55 Verletzten angezettelt - an vorderster Front dabei: Stefan S., Polizist. Acht Jahre lang hatte der Polizeiobermeister in zwei Welten gelebt: Während er unter der Woche in Uniform auf Streife ging, zog er am Wochenende deutschland- und europaweit durch die Stadien. Hart und ehrlich berichtet Stefan Schubert von dem süchtig machenden Rausch der Gewalt und deckt zugleich das Versagen der Polizei auf, die ihn unbehelligt ließ, obwohl sie von seinem blutigen Hobby wusste. Nach einem geheimen Deal zwischen Staatsanwaltschaft, Gericht und Polizeiführung schied er aus dem Polizeidienst aus - jetzt packt er aus. "Ein interessantes Buch!" Günther Jauch in Stern TV "Niemand hielt ihn auf. Niemand setzte ihm Grenzen. Niemand sagte, jetzt ist Schluss." Spiegel Online "... ehrlich und in schonungsloser Härte." Neue Westfälische "[...] unvorstellbar spannend und mitreißend geschrieben [..]. Eine geniale Kombination aus Sachbuch und packendem Thriller" buchtips.net "Ein bizarres Doppelleben." Welt.de "Schuberts Buch liest sich deutlich interessanter als das Gros der bislang verfügbaren Raufliteratur" 11 Freunde "Er war der Wolf im Schafspelz der Polizei." Berliner Morgenpost "Lohnenswert macht die Lektüre die allmählich einsetzende Erkenntnis, dass es sich bei Hooligans und Polizisten um Brüder im Geiste handelt." Tagesanzeiger "Stefan Schubert weiß Dinge, die nur wenige Menschen wissen. Er weiß zum Beispiel, wie sich eine Fraktur des Nasenbeins anhört." Die Welt "Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Acht Jahre lang führte Autor Stefan Schubert nahezu unbemerkt ein Doppelleben - als Polizist und als Hooligan." Braunschweiger Zeitung "Dass Schubert regelmäßig mit Blutergüssen oder Schürfwunden beim Dienst erschien, zuweilen Knochenbrüche hatte und sein Name über die Jahre in einem halben Dutzend Straf- oder Ermittlungsverfahren gefallen war, wurde von seiner Dienststelle nicht wahrgenommen." Die Welt
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)
Leserkommentare:* ein spannender Tatsachenbericht (5 von 5 Punkten) meint J.H. aus Bielefeld bin beim Stöbern im Bahnhofsshop auf das Buch gestoßen. Zum Glück! Ist irre spannend geschrieben. Dazu mit zahlreichen Fotografien bebildert. Dies machte mir erst wieder deutlich, dass hier eine wahre Geschichte erzählt wird.
Ein wirklich lohnenswertes, unterhaltsames Buch.
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"'Fucking Berlin" ist keine Beichte. 'Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.' So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig." (DIE WELT, 09.08.08)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 133 Bewertungen)
Leserkommentare:* lalalaaaa... (4 von 5 Punkten) meint B.G. Interessante Geschichte. Ich selbst lebe in dem Stadtteil in dem Sie lange gearbeitet hatte. Das machte für mich diese Story noch lebhafter und spannender.
Am Anfang dachte ich: "Ohhh...die Arme!", am Ende aber nur noch: "Du Schlampe!" :)
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| | Buch: | Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West |
| Autor: | Jörg Berger, Ausgabe vom 1. Juli 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 13535 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Aufwühlend und emotionsgeladen." (Badische Zeitung)
"Ein herausragendes Buch, weil es Zeitgeschichte in einer persönlichen Biographie zu fassen vermag." (NZZ am Sonntag)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen)
Leserkommentare:* Private Geschichtsstunde (5 von 5 Punkten) meint M. Ganz großes Buch, viel weniger eine Fußballbuch als eine ehrliche Geschichtsstunde eines Fußballtrainers mit zwei Leben. Darüber hinaus beste Unterhaltung, da Berger durchaus selbstkritisch war. Schade, dass er so früh verstorben ist. Da hätte man gerne noch mehr gelesen.
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| | Buch: | Kap meiner Hoffnung: Als Kinderärztin in Südafrika |
| Autor: | Irina André-Lang, Harald Rast, Ausgabe vom 14. April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 24910 |
| Preis: | 19,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Bereits mit 28 Jahren wird Irina vom Schicksal hart getroffen: Unheilbar krank, stirbt ihr Mann an einem Gehirntumor. Verzweifelt sucht sie nach neuen Lebensaufgaben und findet sie unter anderem in der Anti-Apartheid-Bewegung der 1980er-Jahre in Deutschland. Während mehrerer Reisen nach Südafrika verfällt sie bei allen Schattenseiten dem Zauber und der Schönheit dieses Landes, und in ihr wächst der Wunsch, eines Tages dort zu leben. Nachdem sie in Deutschland die Facharztausbildung beendet hat und die Apartheid politisch überwunden ist, packt sie die Koffer und beginnt im Land ihrer Sehnsucht als Kinderärztin zu arbeiten. Sie landet in einem Strudel aus Armut, Krankheiten, Rassenhass und Gewalt. Und sie gerät ungewollt in eines der Zentren der schlimmsten Seuchen unserer Zeit: Aids. Trotz aller Widrigkeiten und teilweise mit einfachsten Mitteln gelingt es ihr jedoch immer wieder, mit unermüdlichem Einsatz und medizinischem Wissen, das Leben und die Gesundheit unzähliger Kinder zu retten. Durch ihre Arbeit sind aber auch die eigene Gesundheit und ihr Leben mehrmals in Gefahr. Ihre in Südafrika gefundene zweite große Liebe muss schließlich noch eine schwere Prüfung bestehen: eine lebensbedrohliche Krankheit, durch die die Ärztin selber zur Patientin wird. Mit ihrer Hochzeit in den Drakensbergen und in Regensburg endet 2009 die hier erzählte Geschichte von Irina André-Lang, nicht aber das Engagement für die Menschen in Südafrika und Lesotho. Der Journalist Harald Rast lernte Irina André-Lang bei einer Recherche-Reise kennen. Was sie ihm während dieser Reise über ihre Arbeit und ihr Leben berichtete, war so faszinierend, dass die Idee entstand, gemeinsam eine Autobiographie zu schreiben.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Leserkommentare:* Es ist eine Freude, das Buch zu lesen! (5 von 5 Punkten) meint . Eine fesselnde Lektüre mit Tiefgang- fesselnd, bewegend und unterhaltsam. Irina André-Lang hat sich einen Traum erfüllt: Kinderärztin in Afrika. Mut, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen führten Sie zum Ziel. Der Weg dorthin und das Leben in Afrika wird, gespickt mit vielen Anekdoten, kurzweilig geschildert. Es ist eine Freude, das Buch zu lesen!
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