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The Very Best of Michael Nyman Film Music 1980-2001 Wohl nirgends ist die Musik Michael Nymans, einem der künstlerisch wie kommerziell erfolgreichsten klassischen Komponisten unserer Zeit, von mehr Menschen gehört worden als im Kino. Dennoch ist es bedenklich, diese Retrospektive mit dem Titel Film Music 1980-2001 zusätzlich als sein Very Best zu bezeichnen. Denn Nymans Theatermusiken und Symphonien, Platten wie The Upside Down Violin, einer Auseinandersetzung mit traditionellen ethnischen Musiken oder Six Celan Songs auf der Grundlage von sechs Gedichten Paul Celans, sind nicht weniger brisant und komplex. Ähnlich wie die Musiken von Steve Reich oder Philip Glass, ist Nymans stark geprägt vom Minimalismus - kleine Schritte, die über die Spieldauer der Komposition große Veränderungen bewirken, simpel ausgedrückt. Im großen Orchester oder mit der mitunter nachgerade furios aufspielenden Michael Nyman Band erinnern die stark repetitiven Strukturen der Kompositionen an John Cage, Nymans wohl wichtigsten zeitgenössischen Einfluss, am Solopiano dagegen an eine leicht verklärte Variante Erik Saties. Wie dem auch sei: Schön, faszinierend und ansprechend bleiben sie, die Stücke aus Peter-Greenaway-Filmen wie Der Kontrakt des Zeichners und Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber, vor allem aber aus Das Piano von Jane Campion mit Holly Hunter und Harvey Keitel. -Rolf Jäger
CD:
Hook
Audio CD, Verkaufsrang 202667
CD:
Victory at Sea
Erich Kunzel, Cincinnati Pops Orchestra, Audio CD, Verkaufsrang 24735
Preis:
7,48 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description ERICH KUNZEL conducting THE CINCINNATI POPS ORCHESTRA Victory At Sea And Other Favourites (1989 Austrian pressed 10-track CD featuring music selections from Victory At Sea War & Remembrance and Casablanca as composed by Rodgers Cobert & Steiner respectively with picture booklet CD-80175)
CD:
Morricone High
Ennio Morricone, Audio CD, Verkaufsrang 321160
Preis:
15,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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DVDs:
Thunderheart [UK Import]
DVD, Verkaufsrang 11458
Aus der Amazon.de-Redaktion Hart, aber dennoch bewegend ist Halbblut eine ungewöhnliche Geschichte über einen arroganten FBI-Agenten (Val Kilmer), der an einer Morduntersuchung der Bundespolizei in einem Sioux-Indianerreservat teilnimmt. Kilmer spielt selbst ein Sioux-Halbblut - was ihn ziemlich kaltlässt, während er sich daran macht, innerhalb der Stammesgemeinschaft nach Hinweisen über den Fall zu suchen. Er empfindet jedoch genau rechtzeitig den Drang, sich mit seiner Herkunft auseinanderzusetzen und erfährt Sympathien von Seiten der Bewohner des Reservats ebenso wie Feindseligkeiten seitens seiner Kollegen, was seinem Mentor aus der Agency (Sam Shepard) sehr missfällt. Das Drehbuch basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich 1975 im Pine Ridge Reservat in South Dakota zutrug. Bei diesem Konflikt standen sich bewaffnete Aktivisten der Indianer und das FBI gegenüber - ein Ereignis, das Michael Apted, den Regisseur von Halbblut, dazu veranlasste, darüber eine Dokumentation mit dem Titel Zwischenfall in Oglala zu drehen. Die Auflösung der Geschichte von Halbblut scheint aus einer politisch beeinflussten Laune heraus entstanden zu sein. Aber die wahre Stärke des Films besteht in Kilmers hervorragender Verkörperung eines Mannes, der eine Veränderung durchläuft. Apteds klar beobachtete Darstellung der spirituellen und kulturellen Verbundenheit der Sioux mit ihrer Vergangenheit hat nichts gemein mit dem süsslichen Romantizismus, den andere Filme über Indianer an den Tag legen. Der Film wurde von Robert De Niro produziert. -Tom Keogh
Product Description (Henry Mancini, Frank Wildhorn, Leslie Bricusse) Julie Andrews, Tony Roberts, Rachel York, Michael Nouri - Broadwayhitmusical nach dem gleichnamigen Film von Blake Edwards - die letzte Bühnengesangsrolle von Julie Andrews!
CD:
Henry V (Original Soundtrack)
Ost, Rattle, Cbso, Audio CD, Verkaufsrang 14637
Preis:
13,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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HENRY V ORIGINAL SOUNDTRACK Die erste Filmmusik des Komponisten Patrick Doyle war zu hören in Kenneth Branaghs erstem Film, bei dem er Regie führte. Für beide war Henry V aus dem Jahr 1989 ein Triumph. Branaghs Vision des Stückes ist eine wesentlich düsterere, realistischere Abbildung als der motivierende Patriotismus des Laurence Olivier-Klassikers von 1945. Doyles Musik musste sich an William Walton messen lassen; der unerschrockene Neuling jedoch meisterte diese Herausforderung aufs Vorzüglichste. Vom Regisseur aufgefordert, "Shakespeares goldenen Worten" zu folgen und "so kühn wie möglich" vorzugehen, schuf Doyle eine Musik von epischer Breite, schwärmerisch leidenschaftlich und von beschreibender Fantasie. Die Partitur trägt fast opernhafte Züge - ein Charakterzug, der bei späteren Werken des Komponisten vertraut wirkt - wenn Doyle mit greifbarem Gespür für Dramatik die berühmten Zeilen (speziell die St. Crispins Day-Ansprache) untermalt, dabei immer aufs Sensibelste den textlichen Nuancen gehorchend. Es gibt herausragende Szenen, wie den Tod des Falstaff oder die Schlacht von Agincourt; die gesamte Partitur jedoch wirkt opernhaft durchkomponiert und einheitlich durch Doyles starkes melodisches Gespür. Der melodramatische Höhepunkt seines "Non nobis, Domine" (der Gesang zu Beginn stammt vom Komponisten selbst), konkurriert ganz schamlos mit "Land of Hope and Glory" aus Gründen - wie Branagh darlegt - des "Mitsing-Effektes". Wie man Sir Simon Rattle und das CBSO dazu überreden konnte, die Studioaufnahmen zu übernehmen, bleibt ein Rätsel; das Ergebnis aber ist eine der bestgespielten, vom Orchester her luxuriösesten Filmmusiken, die je aufgenommen wurden. Patrick Doyles spätere Werke sind vielleicht noch etwas verfeinerter (nehmen Sie Hamlet, zum Beispiel), aber keine kommt an die schiere Vitalität dieses Debüts heran. -Mark Walker