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Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie - Barack Obama
Buch:Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie
Autor:Barack Obama, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 4439
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 37 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Faszinierend (5 von 5 Punkten) meint I.
Barak Obama beschreibt die Geschichte seiner Familie. Darum geht es in diesem Buch- und um die Probleme der Farbigen, mit der aufgezwungenen Welt der Weißen zurechtzukommen und seinen Platz zu finden. Er beschreibt die Spurensuche genau und sehr persönlich. Der Leser erfährt viel Neues über die Zerrissenheit der Farbigen in den USA und über das Leben in Kenia. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und meinen Horizont erweitert.
Allerdings ärgere ich mich über den deutschen Titel, wie so oft bei Übersetzungen. Das Buch heißt "Dreams from my Father" - wie um alles in der Welt kann man das mit "Ein amerikanischer Traum" übersetzen? Der Vater war Kenianer und nur zum Studieren in den USA. Da hat wohl ein Verleger gemeint, ein bisschen aktueller werden zu müssen - das wird dem Buch nicht gerecht.

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Von der Seele geschrieben - Wally Lamb, Bettina Münch
Buch:Von der Seele geschrieben
Autor:Wally Lamb, Bettina Münch, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 76540
Preis: 22,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mord, Totschlag, Betrug, Drogen: Aus den unterschiedlichsten Gründen sitzen die Frauen im Hochsicherheitsgefängnis von York ein. Vier Jahre hat Wally Lamb mit ihnen verbracht - und verleiht ihnen in diesem Buch eine Stimme. Ihre Geschichten sind von erschütternder Aufrichtigkeit - und zugleich das ungewöhnliche Zeugnis der Doppelmoral unserer Gesellschaft.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Man sucht sich sein Leben nicht aus... (4 von 5 Punkten) meint B.P. aus Buchfeld
...das man bei der Geburt erhält, aber man kann entscheiden, was man daraus macht.

So wohl das Fazit dieses schönen Buches, das Geschichten enthält, die einem vor Augen führen, welch glücklicher Zufall es ist, eben NICHT in eine gewalttätige Familie hineingeboren zu sein, noch dazu vielleicht als schwarze Frau in einem rassistischen Umfeld. Die Erzählungen lassen einen darüber nachdenken, wie leicht es ist, vermeintlich moralisch zu urteilen über Menschen, über deren Leben man nichts weiß. Um so mehr verdient es Respekt, wie sich die Frauen in diesem Buch dann doch am Ende des Tages ihren Weg gesucht haben - nicht leicht, wenn man Wege garnicht kennt und erst finden muss.

Empfehlenswerte Lektüre, die unter die Haut geht.

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Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt - Jeremy Scahill
Buch:Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt
Autor:Jeremy Scahill, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 25904
Preis: 11,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kaum jemand hatte von der Firma Blackwater gehört, als im Herbst 2007 in Bagdad auf offener Straße 17 Zivilisten erschossen wurden von Söldnern einer Privatarmee, die im Irak und anderswo für die USA Krieg führt oder Öl-Pipelines bewacht. Die Welt horchte auf: Eine Privatarmee, die niemand kontrolliert, groß genug, um Regierungen zu stürzen. Scahills spannendes Enthüllungsbuch macht deutlich, zu welcher Bedrohung für Recht und Demokratie das neue Söldnerwesen inzwischen geworden ist, das von der Regierung Bush hochgepäppelt wurde.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Amerikas Söldner im Kreuzzug für Freiheit und Demokratie (4 von 5 Punkten) meint M.P. aus Oberösterreich
Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten Sicherheitsfirmen, die im Irak eine wahre Goldgrube entdeckt haben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung war es vorwiegend die Firma Blackwater, deren Name spätestens seit der blutrünstigen Ermordung von 4 ihrer Söldner am 31. März 2004 in Falludscha in aller Munde ist. Doch was steckt hinter diesem Sinnbild einer modernen "Sicherheitsfirma" die wie keine zweite für die Privatisierung der Kriegsführung steht? Democracy Now!-Korrespondent und The Nation-Mitarbeiter Jeremy Scahill hat mit "Blackwater - Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung dieser Frage geleistet.

Von der Gründung Blackwaters als Trainingszentrum durch den ehemaligen Navy SEAL und Millionärssohn Erik Prince, die von der Fachwelt begeistert aufgenommen und begrüßt wurde, bis zur Gründung von Blackwater Security Consulting im Jahre 2002 zeichnet Jeremy Scahill die Geschichte dieses symbolträchtigen Unternehmens nach und lässt dabei auch die politischen Verstrickungen Prince nicht im Dunkeln, der dank seiner Kontakte unter den Neokonservativen und christlichen Rechten schon bald auch einen günstigen Vertrag mit dem Pentagon schließen konnte. Möglich gemacht wurde das nicht nur durch die Besetzung wichtiger Posten mit republikanischen Managern aus Rüstungskonzernen, sondern auch durch Donald Rumsfelds vitales Interesse an einer möglichst umfassenden Privatisierung der US-Streitkräfte. Bereits Verteidigungsminister Dick Cheney kürzte unter Bush sen. Das Militärbudget um 10 Milliarden Dollar und reduzierte die Truppenstärke von 2,2 auf 1,6 Millionen und legte somit den Grundstein für jenen Boom, der 2003 einsetzte, als die USA zusammen mit privaten Militärfirmen im Irak einmarschierten und wenige Jahre später feststellten mussten, anfangs zu wenig Truppen eingesetzt zu haben.

"Im Irak heisst das große Geschäft nach dem Krieg nicht Öl sondern Sicherheit." schrieb die Londoner Times (wie sie auf Seite 106 zitiert wird) und so wurde das Land von Euphrat und Tigris bald zum El Dorado für Sicherheitsfirmen, deren Mitarbeitern nach dem Abgang des US-Verwalters Paul Bremer sogar eine rechtliche Immunität (ebenfalls für Mord) garantiert wurde. Spitzengehälter und eine enorme Nachfrage an qualifizierten Personal zogen allerdings auch zwielichtigere Subjekte an, so fanden sich im Dienste Blackwaters zeitweise auch Hunderte Chilenen die einst für die Pinochet-Diktatur gemordet und gefoltert hatten. Mitunter zu einem Problem wurden selbst Kämpfer fremder Staatszugehörigkeit, deren Staaten nicht zur Koalition gehörten und sich dennoch den gleichen Gefahren von Entführung und Ermordung aussetzten, wie Österreichs prominentester Fall Bert Nussbaumer. Einerseits bietet die Kommerzialisierung des Militärsektors auch eine einzigartige Chance für ehemalige Militärangehörige, die aus Altersgründen meist ohne großartige Berufschancen im zivilen Leben verloren wirken.

Der einstige CIA- und Blackwater-Mitarbeiter Jamie Smith beschreibt es sehr treffend (S. 69) "Will man wirklich, dass unsere Freiwilligen vor dem Kasernentor Wache schieben, wenn sie stattdessen viel Wichtigeres für uns leisten könnten?" doch dagegen kontert etwa der Publizist Peter W. Singer (S. 247) "Diese Firmen reden davon, wie sie Kätzchen von Bäumen retten könnten, wenn die große böse Weltgemeinschaft sie nur ließe, aber die Situation ist weitaus komplizierter. Solcherart Lobbyismus zielt nicht selten darauf ab, den Leuten etwas vorzugaukeln...". Was FedEx für die Postbeförderung geworden ist, will Blackwater in der Kriegsführung werden, um die staatliche Konkurrenz in jeder Hinsicht auszubooten. Firmen wie Blackwater sind dabei sehr geschickt darin sich öffentlich zu positionieren und gerade hinter den Kulissen die richtigen Strippen zu ziehen, womit sie auch zum idealen Mittel werden, etwa den Posse Comitatus Act zu umgehen und als schwer bewaffnete Sicherheitstruppen im eigenen Land tätig zu werden, was sonst nur der Nationalgarde auf Anweisung des Gouverneurs oder Präsidenten möglich wäre. Ebenso denkwürdig ist die Möglichkeit private Ausbildner im Ausland für die Aufstellung von "Sicherheitskräften" und "Spezialeinheiten" einzusetzen und das auf völlig legaler Basis, ohne in Kongressausschüssen über eine verdeckte oder offene Intervention abzustimmen.

Ob Outsourcing bei gut belegten Beispielen von Missbrauch durch Gewinnmaximierung und Rechnungslegung mit kaum vertretbaren Mehrkosten wirklich das Patentrezept für die US-Besatzungspolitik im Irak sein kann, ist fragwürdig. Dessen ungeachtet werben entsprechende Firmen mit immenser Kosteneffizienz und machen so potentiellen staatlichen Auftraggebern ihr Angebot schmackhaft, während sie private Auftragnehmer offensiv ermuntern die Kosten für Sicherheitskräfte dem Kunden mit in Rechnung zu stellen. So faszinierend und neuartig diese Idee auf manchen wirken mag, ganz neu ist sie nicht, man versuche sich nur an die Geschichte des Söldnertums in so manchen Bürgerkriegen des 20. Jahrhunderts und im Zusammenhang mit kolonialen Ambitionen erinnern.

Obwohl manche Angriffe auf die Neokonservativen und den "militärisch-industriellen Komplex" einen gewissen ideologischen Anstrich offenbaren, wie auch die Empfehlungen Michael Moores und Naomi Kleins, so gilt es Jeremy Scahill doch ein beachtliches Maß an Glaubwürdigkeit zuzugestehen. Seine Recherchen beruhen nicht allein auf Werken zum Thema, sondern auch den Interviews mit ehemaligen und großteils sogar namentlich genannten ehemaligen Blackwater-Mitarbeitern, sowie eigenen journalistischen Recherchen. Ideologie hin oder her, die Quellen werden angeführt und was zählt ist letztlich die Information und nicht die Aufmachung, an der vielleicht noch jemand Anstoß findet. Sollte das Buch wie angekündigt im Stile von Michael Moores Fahrenheit 9/11 verfilmt werden ist das für dieses kommende Meisterwerk des Enthüllungs-Journalismus eine gebührende Anerkennung.

Fazit:
Jeremy Scahills Blackwater ist gut recherchiert ein exzellentes Beispiel für investigativen Journalismus und spannend wie erschütternd ein Buch das den Leser nicht mehr so leicht los lässt.

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9/11/01 - Die Wahrheit - Eric Laurent
Buch:9/11/01 - Die Wahrheit
Autor:Eric Laurent, Ausgabe vom Sept. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 101604
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Jenen besonders zu empfehlen, die weder auf Propaganda hereinfallen noch Verschwörungstheorien kritiklos aufsitzen wollen." Schweizerzeit

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Wer der Wahrheit über 9/11 auf der Spur ist, muss auch dieses Büchlein lesen! (5 von 5 Punkten) meint R.S. aus Europäer
Mit der Überschrift habe ich das Wichtigste bereits ausgedrückt!

Wer die Ungeheuerlichkeit, "9/11" sei halb- oder ganzstaatlich, von wem auch immer, "faked" geworden, z.B. um sich innenpolitisch zu profilieren und/oder Mittel in die Hand zu bekommen, die USA als imperiale Weltmacht endlich und auf Dauer zu etablieren, der muss auch dieses Büchlein eines renomierten investigativen französischen Journalisten lesen!

Eine Vermutung wurde für mich dadurch zur Gewissheit:

Ossama bin Laden hatte mit dem Terroranschlag am 9/11 NICHTS zu tun!

Deshalb ist auch die Begründung für den amerikanischen Überfall auf Afghanistan nicht stichhaltig! Und die, viele Monate nach dem vollzogenen Afghanistan-Überfall nachgelieferte Begründung in Form des Berichts einer US-Regierungskommission, wurde inzwischen zu grossen Teilen eindeutig widerlegt!

Was aber folgt aus alledem?
DAS überlasse ich den Lesern auch dieses Büchleins zu "9/11"!




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Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia - John Perkins, Hans Freundl, Heike Schlatterer
Buch:Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia
Autor:John Perkins, Hans Freundl, Heike Schlatterer, Ausgabe vom 12. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 4873
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Mit Krediten Länder zu ruinieren war meine Aufgabe." (John Perkins )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 19 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Genre ade... (5 von 5 Punkten) meint C.E.
Wirtschaftsthriller. Politthriller. Historische Erzählung. Tatsachenbericht. Insider-Analyse. New Age Buch. Gewissensappell. Systemkritik. Gesellschaftskritik. Blick hinter die Kulisse. Aufruf zur Veränderung. Aufruf zur Besinnung.

fesselnd. packend. aufregend. aufwühlend. nicht-aus-der-Hand-legbar. mitreißend. aufweckend. schockierend. ehrlich. informativ. hintergründig. aufklärend. atemberaubend. tiefschürfend.

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Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA: Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA - Kai Blum
Buch:Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA: Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA
Autor:Kai Blum, Ausgabe vom 18. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 13732
Preis: 17,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Auch wenn dieses Buch auf manchen Seiten Kopfschütteln über die Amerikaner lässt, muss es auf jeden Fall mit auf die Reise nach Amerika. Egal ob als Au pair, Auswanderer oder einfach in den Urlaub, es ist ein treuer und sicherer Reisebegleiter der einen vor manchem Fettnäpfchen retten könnte.
Kai Blum ist mit "Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA" eine Lektüre gelungen, die es so wohl kaum ein zweites Mal gibt. Ein Standardwerk für USA Reisende! (Über die Vorauflage) -AuPairUSA.de, März 2008

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Pflichtlektüre für jeden USA-Interessierten (5 von 5 Punkten) meint D.O. aus St. Pölten
Dieses Buch ist sowohl für USA-Neulinge als auch für Profis sehr geeignet. Es gibt einen umfangreichen Überblick und Detailinformationen über alle möglichen USA-Themen.

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Hells Angel: Mein Leben - Ralph Sonny Barger
Buch:Hells Angel: Mein Leben
Autor:Ralph Sonny Barger, Ausgabe vom 2. Januar 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 3910
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Selbst heute noch springen die Fahndungscomputer der Polizei automatisch an, wenn größere Gruppen gesichtet werden und eine seltsame Mischung aus Angst und Bewunderung greift um sich beim Gedröhn ihrer Maschinen. Dass hier nicht die Rede ist von den musikalischen Busreisen der Fischer-Chöre rund um den Bodensee, machen schon erste Fotos des Buches klar: Bärtige, muskelbepackte Gestalten, die Namen tragen wie Cisco, Clean Cut und Norton Bob. Zusammen mit ihren Accessoires - Sonnenbrille, Stirnband, Lederkluft plus Totenschädelpatch - ergeben diese Herrschaften eine beunruhigend martialische Kreuzung aus ZZ Top und Charlie Manson. Seit 40 Jahren eilt den Hell's Angels, diesen Neuzeitwikingern, der unrühmliche Ruf einer gnadenlosen Schlägertruppe auf zwei Rädern voraus. Die Lebenserinnerungen des Obererzengels Sonny Barger sind zart wie ein Schlag in die Fresse. Aber auch tarantinomäßig lustig. Im heimatlichen Oakland recht früh mit der Männerwelt und ihren Initiationsriten vertraut gemacht (in Gestalt von Sonnys Dad, einem genialen Sixpack-Vernichter), behielt der Sohn das vom Vater Ererbte ein Leben lang bei. Nach missglücktem Einstand in Schule und Militär (sowohl Mitschüler als auch Lehrpersonal überzeugte er gleichermaßen von der Philosophie einer guten Schlaghand), wurde er 1957 zum ersten Präsidenten des "Oakland-Charters" gekürt. Was folgt, ist ein einziger 40-jähriger Sauf- und Rauftrip über sämtliche US Highways. Blütezeit war natürlich die Hippie-Ära mit den legendären Grateful Dead-Konzerten, bis hin zum unrühmlichen Höhepunkt, dem von den Angels "betreuten" Stones-Konzert in Altamont 1969, bei dem Meredith Hunter erstochen wurde. Vorsicht, dies ist kein Lebensbericht eines Regenwaldschützers oder Sozialarbeiters. Der Mann hat etwas zu erzählen. Ein Großteil des Barger Poesiealbums besteht aus Knastaufnahmen oder Fahndungsfotos. Nicht uneitel präsentiert er am Ende des Buches gar eine solide Knasthitparade. Aber man kann nicht umhin, diesem Officer und seinen Members zu einem solch aufregenden, gänzlich unangepassten Outlaw-Leben herzlich zu gratulieren. -Ravi Unger


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 42 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Offenbarung des Erzengels!! (5 von 5 Punkten) meint n. aus Kurpfälzer
Logisch dass der Erzengel hier keine Internas über Befehls- und Organisationsstruktur der Hells Angels preisgibt.
Man beachte dass die Hells Angels kein Motorradfahrerstammtisch sondern ein legendärer 1%er Outlaw-Biker-Club sind, dessen historische Ursprünge bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurzeln und dessen Namen der einer berüchtigten Fliegerstaffel, der US-Air Force, war.
Da US-Staatsanwälte und Senatoren eh erpischt darauf sind die Höllenengel, vor einem Bundesgericht, als kriminelle Vereinigung, nach Patriot-Act (ehemals Rico), zu verbieten, wird Barger diesen kaum noch Futter geben.
Wer aber ein sachliches Buch, ohne rhetorisches und sozial-psychologisches Gedöhns, erwartet hat, das über Ursprünge der Hells Angels und deren Historie handelt, der wird vom Engel-Papa nicht enttäuscht.
Mitunter ist es auch ernüchternd zu erkennen wie die mediale Gerüchteküche viele Vorfälle, die "Engel" betreffend, skrupellos zu ihrem Vorteil, der Erhöhung von Auflagen und Einschaltquoten, ausschlachtet.
Sonny lockert das Buch mit der einen oder anderen lustigen Erzählung auf!
Er will keine Vergebung und bereut auch nichts, er ist ein Hells Angel und wird immer einer sein, er lebt diese Lebenseinstellung und hat es nie bereut ein Höllenengel zu sein.
Von verklärtem romantischem Bikertum der Verdummungsmedien ist diese Autobiographie fern!
Das Leben von Chef-Engel, Ralph "Sonny" Barger, hat nichts mit der Nominierung eines Faschingsprinzen zu tun der Volk und Medien beglückt.
Barger unterwarf sich den Normen dieser Subkultur, die er prägte und lebte die Werte dieser Bruderschaft, das hatte seinen Preis und er war und ist bereit ihn zu zahlen.

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Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen - Mit einem Vorwort von Prof - Dr - Max Otte - John Kenneth Galbraith
Buch:Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen - Mit einem Vorwort von Prof - Dr - Max Otte
Autor:John Kenneth Galbraith, Ausgabe vom 16. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 20116
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Eine gelungene Alternative zu den Standardwerken der Finanzbücher ist der Klassiker von John Kenneth Galbraith (...). Das erstmals 1988 erschienene Werk eignet sich nicht nur für geschichtsinteressierte Zeitgenossen. Auch für pathologische Optimisten ist das Buch geschenkpapierwürdig. Denn es macht deutlich, dass sich ein solcher Einbruch trotz Vorkehrungen der Notenbanken wieder ereignen kann, wenn nicht sogar muss. Der Klassiker hilft diese Markt-Zusammenhänge besser zu verstehen - und das auch noch mit einem erfrischenden Augenzwinkern. (Die Welt)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Der hemmlungslose Hang zum Zocken (5 von 5 Punkten) meint C.D. aus Zürich, Schweiz
John Kenneth Galbraith wurde 1908 in Ontario, Kanada geboren und lebte später in den USA. Er lehrte ab 1948 Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Während der Regierungszeit Kennedys war er Amerikas Botschafter in Indien. Der Grosse Crash 1929" entstand vor mehr als fünfzig Jahren und gilt als ein Klassiker, der über die grösste Finanzkrise je geschrieben worden ist. Galbraith hat sich für soziale Gerechtigkeit und ein funktionierendes Wirtschaftssystem eingesetzt", schreibt Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms in der Einleitung der 4., völlig überarbeiteten Neuauflage (2008) dieses historischen Essays. Die Ursachen des Crashs lagen alle in der spekulativen Orgie, die vorausging, bemerkt Galbraith. Etliche Parallelen zu den Jahren nach 2005 sind verblüffend. Damals hiessen die Protagonisten Investment-Trusts". Heute werden sie Private Equity" und Hedge Fonds" genannt. Der gemeinsame Nenner war der hemmungslose Hang zu spekulativen Zwecken. Galbraith definiert spekulative Anlagen" als solche, die auf die Wertstegierung hinaus sind, und nicht auf die laufenden Erträge (z.B. Miete, Dividende und Zinsen). Die Wirtschaft war laut Galbraith vor 1929 fundamental nicht gesund. Fünf Problembereiche zählt er auf: 1) Die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, 2) Die schlechte Struktur der Kapitalgesellschaften, 3) Die schlechte Struktur des Bankensystems, 4) Die prekäre Situation der Aussenhandelsbilanz und 5) Die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik. Dem Börsenkrach von 1929 folgte damals die Grosse Depression. Heute erleben wir die 2. Weltwirtschaftskrise. Aufträgsrückgänge von vierzig Prozent deuten darauf hin, dass der tiefe Einbruch der Konjunktur epochal ist. Es wird schlimmer, bevor es besser wird. Es bedarf daher eines unorthodoxen und radikalen Einsatzes aller verfügbaren wirtschaftspolitischen Instrumente: Geld- udn Fiskalpolitik. Dieser Klassiker dürfte in der gegenwärtigen Krise als Weckruf dienen. Im Übrigen gehörte James K. Galbraith (Wirtschaftsprofessor an der Uni von Texas at Austin), der Sohn des Autors zum engen Beratungsteam des US-Präsidenten Barack Obama im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA. Das Werk ist insofern eine Pflichtlektüre, als der Vorfall von 1929 keineswegs exogen war und sich wiederholen kann.



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Ein amerikanischer Traum - Die Geschichte meiner Familie - Barack Obama
Buch:Ein amerikanischer Traum - Die Geschichte meiner Familie
Autor:Barack Obama, Ausgabe vom 4. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 12608
Preis: 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 37 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Faszinierend (5 von 5 Punkten) meint I.
Barak Obama beschreibt die Geschichte seiner Familie. Darum geht es in diesem Buch- und um die Probleme der Farbigen, mit der aufgezwungenen Welt der Weißen zurechtzukommen und seinen Platz zu finden. Er beschreibt die Spurensuche genau und sehr persönlich. Der Leser erfährt viel Neues über die Zerrissenheit der Farbigen in den USA und über das Leben in Kenia. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und meinen Horizont erweitert.
Allerdings ärgere ich mich über den deutschen Titel, wie so oft bei Übersetzungen. Das Buch heißt "Dreams from my Father" - wie um alles in der Welt kann man das mit "Ein amerikanischer Traum" übersetzen? Der Vater war Kenianer und nur zum Studieren in den USA. Da hat wohl ein Verleger gemeint, ein bisschen aktueller werden zu müssen - das wird dem Buch nicht gerecht.

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Der Electric Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters - Tom Wolfe
Buch:Der Electric Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters
Autor:Tom Wolfe, Ausgabe vom 2. Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 24967
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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They say if you remember the '60s, you weren't there. But, fortunately, Tom Wolfe was there, notebook in hand, politely declining LSD while Ken Kesey and his Merry Pranksters fomented revolution, turning America on to a dangerously playful way of thinking as their Day-Glo conveyance, Further, made the most influential bus ride since Rosa Parks's. By taking On the Road's hero Neal Cassady as his driver on the cross-country revival tour and drawing on his own training as a magician, Kesey made Further into a bully pulpit, and linked the beat epoch with hippiedom. Paul McCartney's Many Years from Now cites Kesey as a key influence on his trippy Magical Mystery Tour film. Kesey temporarily renounced his literary magic for the cause of "tootling the multitudes"-making a spectacle of himself-and Prankster Robert Stone had to flee Kesey's wild party to get his life's work done. But in those years, Kesey's life was his work, and Wolfe infinitely multiplied the multitudes who got tootled by writing this major literary-journalistic monument to a resonant pop-culture moment. Kesey's theatrical metamorphosis from the distinguished author of One Flew over the Cuckoo's Nest to the abominable shaman of the "Acid Test" soirees that launched The Grateful Dead required Wolfe's Day-Glo prose account to endure (though Kesey's own musings in Demon Box are no slouch either). Even now, Wolfe's book gives what Wolfe clearly got from Kesey: a contact high. -Tim Appelo, Amazon.com
They say if you remember the '60s, you weren't there. But, fortunately, Tom Wolfe was there, notebook in hand, politely declining LSD while Ken Kesey and his Merry Pranksters fomented revolution, turning America on to a dangerously playful way of thinking as their Day-Glo conveyance, Further, made the most influential bus ride since Rosa Parks's. By taking On the Road's hero Neal Cassady as his driver on the cross-country revival tour and drawing on his own training as a magician, Kesey made Further into a bully pulpit, and linked the beat epoch with hippiedom. Paul McCartney's Many Years from Now cites Kesey as a key influence on his trippy Magical Mystery Tour film. Kesey temporarily renounced his literary magic for the cause of "tootling the multitudes"-making a spectacle of himself-and Prankster Robert Stone had to flee Kesey's wild party to get his life's work done. But in those years, Kesey's life was his work, and Wolfe infinitely multiplied the multitudes who got tootled by writing this major literary-journalistic monument to a resonant pop-culture moment. Kesey's theatrical metamorphosis from the distinguished author of One Flew over the Cuckoo's Nest to the abominable shaman of the "Acid Test" soirees that launched The Grateful Dead required Wolfe's Day-Glo prose account to endure (though Kesey's own musings in Demon Box are no slouch either). Even now, Wolfe's book gives what Wolfe clearly got from Kesey: a contact high. -Tim Appelo

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Lesermeinungen:*
Der großartige Beginn der SanFrancisco-Acid-Welle (5 von 5 Punkten) meint S.
Die ersten Seiten verraten es schon. Es geht um die Bewegung, den Speed, Acid, seltsame Freundschaften, eine Gruppe extremer Gestalten und ihrem einzigartigen Versuch das Ding durchzuziehen.

Nun ja, das Ding, so unbeschreiblich es ist, musste es einfach beschrieben werden, aber nicht durch die bloße Offenlegung des Dings. Nein, niemand spricht aus, was sich dahinter verbirgt, und das war auch schlicht und ergreifend niemals notwendig, denn hinter all dem findet man nur Abstrakta, ohne Wert und Bedeutung. Hier geht es um Resultate, um die zeigbare Seite dessen, was dieses Ding sein sollte. Tom Wolfe war sich dieser Umstände bewusst, grub alle auffindbaren Informationen aus, durchstöberte geschriebenes Material, sichtete endlose Filmaufnahmen, lauschte ebensolangen Tonbandaufnahmen, sprach mit ehemaligen Pranksters und schuf diese "Reportage" oder diesen "Roman", nein er schuf ein Zwitterwesen und verpackte alles in diesem Buch. Seine Eindrücke wurden die der Pranksters und ihres beinahe mythischen Anführers Ken Kesey und ihres Dings, das sie da durchzogen. Wolfes sprachlichem Geschick ist es zu verdanken, dass dieses Buch uns einen der tiefsten Einblicke überhaupt in das Wirken dieser avantgardistischen Gruppe liefert. Und an Taten hat es dieser Gruppe nie gefehlt, mit all ihren Drogenexperimenten, künstlerischen Exzessen, den Acid-Tests, den schillernden Charakteren wie Kesey, Cassady, den Hell's Angels und vielen mehr.

Und manchmal, wenn man sich in den Zeilen verliert, scheint es so, als wäre man selbst auf dem Trip, nach New York, nach La Honda, nach San Francisco, nach Puerto Vallarta ... mitten in den Pudding.

Mein Fazit: D-a-s B-u-c-h über den Beginn der großen SanFrancisco-Acid-Welle. Wolfe traf mit diesem Werk den Zeitgeist so genau, dass nur eines auf die Lektüre folgt ... Bedauern dass es nach 560 Seiten schon vorbei ist. Um es mit den Worten eines Pranksters zu sagen: "Du bist im Bus, oder du bist nicht im Bus!"

... fesselnd, informativ, verzaubernd, mitreißend, schnell ... Pflichtkauf

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