Eine Nation auf dem Prüfstand - Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit
Autor:
Norman G. Finkelstein, Ruth Bettina Birn, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 491123
Buch:
Die Kraft der Vernunft
Autor:
Oriana Fallaci, Ausgabe vom 1. April 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 208400
Buch:
Heiliger Krieg am Hindukusch
Autor:
Ahmed Rashid, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 850132
Aus der Amazon.de-Redaktion Mit dem Krieg der Antiterrorallianz gegen Al Quaida und Taliban kehrte eine Weltregion in das Bewusstsein der westlich orientierten Weltöffentlichkeit zurück, die lange Zeit ein Schattendasein fristete: Zentralasien. Plötzlich herrschte über die dortigen Machtstrukturen und -verhältnisse, über das konfliktträchtige Zusammentreffen verschiedener Religionsgemeinschaften sowie über die unterschiedlichen sozioökonomischen Zustände immenser Informationsbedarf. Auch wenn diese Nachfrage durch eine Reihe schnell auf den Markt geworfener Publikationen oberflächlich befriedigt schien, so war doch einige Zeit ein Mangel an Büchern festzustellen, die von in der Region ansässigen Autoren mit Kenntnis von Land und Leuten verfasst wurden. Ahmed Rashid, in Pakistan lebender Journalist, steht für diese Art des Einblicks aus erster Hand. Schon sein Buch Taliban. Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad wurde binnen kurzem zum Standardwerk und in 25 Sprachen übersetzt. Mit dem vorliegenden Buch gelingt ihm wiederum eine eindringliche Analyse der islamischen Bewegungen im zentralasiatischen Raum. Ausgehend von den religiös-historischen Wurzeln zeigt Rashid, wie auch zu Sowjetzeiten so etwas wie ein islamischer Untergrund aktiv war. So erstaunte es nicht, dass sich die aus der sowjetischen Konkursmasse hervorgegangenen Staaten Usbekistan, Kirgisien oder auch Tadschikistan von Anfang an mit starken islamistisch-fundamentalistischen Bewegungen konfrontiert sahen. Diese Bewegungen haben durch die militärische Intervention des Westens in Afghanistan weiter an Zulauf gewonnen. Bei der Suche nach den Gründen für die Instabilität spricht Rashid von einem "kulturellen Vakuum" im Herzen Zentralasiens, das aber nicht einfach durch die "Imitation westlicher Kultur gefüllt" werden könne. Das Ergebnis seiner Bestandsaufnahme ist ein für Außenstehende nahezu undurchschaubares Konglomerat aus religiös, ethnisch, wirtschaftlich und machtpolitisch motivierten Rivalitäten und Konfrontationslinien. Rashid übernimmt für den Leser die Rolle des Führers durch diese Wirrnisse, und er tut dies auf kritische, aber nicht aufdringliche Weise. Und das ist es wohl, was das Buch über den eigentlichen Informationsgehalt hinaus so wertvoll macht. -Dr. Manfred Schwarzmeier 1
Buch:
Mythos 9/11: Der Wahrheit auf der Spur - Neue Enthüllungen
Autor:
Gerhard Wisnewski, Ausgabe vom 1. Aug. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 164735
Buch:
Krieg der Religionen: Politik, Glaube und Terror im Zeichen der Apokalypse
Autor:
Victor Trimondi, Victoria Trimondi, Ausgabe vom 1. Nov. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 660739
Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken
Autor:
Henryk M. Broder, Ausgabe vom 1. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 223226
Aus der Amazon.de-Redaktion Mann, sind die alle blöd! Henryk M. Broder, bekannt für seine scharfzüngigen Glossen im Spiegel, hat diesmal 180 Seiten gebraucht, um diese Erkenntnis zu formulieren. Ein Buch, in dem deutsche Tageszeitungen, französische Politiker, sächsische Entführungsopfer, Peter Zadek und noch viele mehr den immergleichen Vorwurf einstecken müssen: Ihr habt vor dem Islam kapituliert! Wer würde bestreiten, dass eine Auseinandersetzung Not tut? Wer könnte leichthin sagen, die Bedrohungen durch Anschläge und Kofferbomben nähmen nicht zu? Doch sind die Mittel, die Broder wählt, wirklich die passenden? Er erklärt Ehre, Respekt und Unterwerfung zu den Primärtugenden der Moslems - in Gegenüberstellung zu den vietnamesischen Tugenden des Fleißes und der Lernbegierde. Das sei dann der Grund dafür, dass Vietnamesen besser in die deutsche Gesellschaft integriert sind als Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern. Broder meint an anderer Stelle aber auch, der Islam habe Tempo, Stil und Autorität - im Gegensatz zur Langsamkeit, zur Schwerfälligkeit des westlichen Systems, das noch nicht einmal "sexy" sei. Damit wird dann die Bedrohung durch den Islam erklärt. Und so geht es einem öfter bei diesem Buch: dass man nicht mehr weiß, was der Dichter mir damit sagen will? Und noch drängender stellt sich die Frage: Warum sagt er es mir auf so vielen Seiten? Meyers Lexikon definiert eine publizistische Glosse als "kurzen, polemischen Kommentar zu aktuellen Ereignissen". Polemisch ist das Buch, aktuell und wichtig sind die Ereignisse, die besprochen werden, auch. Aber kurz? - Mathias Voigt, Literaturtest
Buch:
Schurken
Autor:
Jacques Derrida, Ausgabe vom 15. Sept. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 1164221