Product Description Fundstücke einer abenteuerlichen Reise Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Einsteiger/Laien Gewicht: 403 gr / Abmessungen: 200 mm x 125 mm Von Todenhöfer, Jürgen Autobiographie und Weisheitsbuch in einem: Der Erfahrungsschatz eines abenteuerlichen Lebens Er wollte nie Everybody''s Darling sein: Jürgen Todenhöfer ist ein Mann, der Erfolg in Politik und Wirtschaft verkörpert, der berufliche und persönliche Niederlagen durchlebt hat, der glaubwürdig auch für unbequeme Wahrheiten eintritt. In seinem neuen Buch fasst er die wichtigsten Erkenntnisse seines abenteuerlichen Lebens in Aphorismen zusammen. Jürgen Todenhöfer setzt Ziele in einer ziellosen Zeit und beleuchtet sie durch teils heitere, teils erschütternde, zum Nachdenken zwingende Anekdoten. Er verbindet offen und selbstkritisch Autobiographisches mit den großen Fragen der Menschheit nach Tugend, Gerechtigkeit und Weisheit. Entstanden ist der ethische Wegweiser eines Menschen, der um seine Fehlbarkeit weiß und doch den Versuch wagt, seine Erfahrungen mit Erfolg und Glück, Schwäche und Scheitern exemplarisch weiterzugeben. Mit Humor, Gelassenheit und Nachsicht.
Buch:
Schneekönig: Mein Leben als Drogenboss
Autor:
Ronald Miehling, Ausgabe vom 2. Aug. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 15776
Aus der Amazon.de-Redaktion Vor vielen Jahren, als die Spesenbudgets der Magazin-Redaktionen noch groß und der Spaß am politisch Inkorrekten noch ein gesunder war, hat Helge Timmerberg mal für Tempo Kokain getestet. "Koks dreht alles und alle um - Freunde zu Vampiren, Sex zu S/M, Dialoge zu Monologen, Engagement zu Heuchelei", befand Timmerberg damals, nachzulesen in der grandiosen Reportagesammlung Tiger fressen keine Yogis. Aus dieser Zeit stammt ein gewisser Widerwille gegen Koksdealer, die sich eine goldene Nase verdienen, während ihre Kunden sich die eigene ruinieren. Einer davon ist Ronald "Blacky" Miehling (Jg. 1950), der zwischen 1988 und 1994 zum größten Kokainhändler Hamburgs aufstieg, bevor er in Venezuela verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert wurde, wo er seither eine zwölfeinhalbjährige Haftstrafe absitzt. Als Timmerberg den "Schneekönig" kennen lernt, stimmt die Chemie freilich von Anfang an. Miehling hatte im Gefängnis Timmerbergs Buch gelesen und befunden: Dieser Mann muss meine Autobiografie schreiben. Auf 400 Manuskriptseiten hatte Miehling binnen eines Jahres sein bewegtes Leben festgehalten, Timmerberg sollte sie ins Reine schreiben. Schnell entdeckt Timmerberg Parallelen in ihrer beider Leben: Die wichtigste davon heißt Abenteuerlust, nicht Geld, denn: "Das Geld war mir scheißegal. Ich meine das Geld an und für sich. Nicht scheißegal war mir hingegen die Geldbeschaffung. Das Abenteuer. Das Koksgeschäft", legt Timmerberg dem Polizistensohn Miehling in den Mund, "gehört zweifellos zu den sieben größten Abenteuern der Gegenwart." Auf provozierend moralfreie Weise beschreiben Miehling und Timmerberg die Kooperation mit korrupten Zöllnern, Drogengeld in Plastiktüten, das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und wie man das Angenehme (Sextourismus) mit dem Nützlichen (Drogengeschäfte) verbindet. Doch die Lakonik des Autors ist nicht bloß auf tarantinosche Coolness-Effekte aus, sondern schlägt auch hin und wieder poetische Funken. "Wer den Knast schafft, lässt sich auch vom Paradies nicht unterkriegen, so was in der Art dachte ich, und dann zogen die Sterne auf und die Milchstraße machte mobil. Auch das gab mir zu denken. Für uns sehen Sternschnuppen ganz niedlich aus, aber vor Ort explodieren Planeten." Seine Aufgabe sei es gewesen, "zwanzig Sätze in einen zu bringen", erklärt Timmerberg. Dazu musste er Miehlings sehr detailfreudige Erinnerungen freilich auf 159 Seiten eindampfen, also komplett neu schreiben. "Es ist seine Geschichte, aber mein Sound", sagt Timmerberg. Mit Blackys Jargon hatte der abenteuerlustige Reporter dennoch keine Probleme, schließlich hat er mit Leuten dieses Schlags "mehr Umgang als mit Intellektuellen." Zwanzig Jahre Kiezerfahrung in Hamburg kamen Timmerberg dabei zugute. Herausgekommen ist "eine Mischfigur zwischen uns beiden" (Timmerberg), vielleicht etwas eleganter als der echte Blacky. In jedem Falle ist Schneekönig keine Kolportage, sondern eine Abenteuergeschichte, die auf einem echten Leben basiert, dabei aber nichts verklärt, sondern einfach sagt: je ne regrette rien. Weil sowas Lust auf mehr macht, hat Timmerberg schon eine Fortsetzung ins Visier genommen, die sich mehr mit den Konsequenzen des aufregenden Lebens beschäftigen wird: Isolationshaft und viele Jahre Freiheitsenzug. Auch Lebenszeit. -Axel Henrici 1
Buch:
Sternendiebe: Mein Leben in Afrika
Autor:
Nicole Mtawa, Ausgabe vom 1. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 17141
Product Description Meine griechische Familie und ich Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 215 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm Von Bettermann, Stella "Kiiiiender, Äääähsen!" schallte es weit nach der Mittagszeit durch die Münchener Wohnsiedlung. Und bis heute weigert sich Stella Bettermanns griechische Mutter, die schicken Pumps bei der deutschen Verwandtschaft gegen Gästepantoffeln zu tauschen. Um so lauter ist der Jubel in der Heimat, wenn die Koffer mit Geschenken von Seh un Aaah (C&A) ausgepackt werden und die Ferien in Piräus bei Oma Yaya beginnen.
Buch:
Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird
Autor:
Richard Thiess, Ausgabe vom 1. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 17280
Aus der Amazon.de Redaktion Geschrieben wie ein Bestseller- Roman, gelesen im Nu von der ersten bis zur letzten Seite: wie ein Schock wirken Handlung und Hergang. Nur: dies ist kein Roman, sondern bittere Wahrheit. Eine junge Türkin erzählt von ihrem jahrelangen Martyrium, zwischen Zwangsehe und Gewalt, Verfolgung, Lieblosigkeit und Unterdrückung. Inci, so ihr neuer Name, lebt als ungelernte Arbeiterin heute wieder in Deutschland, hier ist sie 1970 auch geboren, wächst dann in Ankara bei der Großmutter auf und kommt Jahre später zurück nach Deutschland. Zwei Zwangsehen, zwei Kinder, Scheidung, keine Schulausbildung, aber einen unbeugsamen, starken Willen und einen unerschütterlichen Glauben an ein besseres Leben lassen sie das meistern, was mit Hölle noch sanft umschrieben ist. Ein sehr persönlicher Bericht, eine intime Offenbarung, aber auch ein Ventil für Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. "Dreimal täglich Prügel gehört in unser Leben wie dreimal täglich essen." schreibt sie und die detailreiche, lebendige und anschauliche Art, in der sie die Dramatik ihres Lebens Revue passieren läßt, ruft starke und spontane Betroffenheit hervor. Das, was da auf 300 Seiten steht, kann einen nicht kalt lassen, macht sprach- und fassungslos und noch lange nach der Lektüre kreisen Gedanken um das, was schwer fällt als tatsächlich Geschehenes zu akzeptieren. Starre Regeln bestimmen Incis Leben, sinnlose Traditionen, quälende Pflichten und eine scheinheilige Moral, wie "die Eintrittskarte zur ehelichen Befähigung"- das Jungfernhäutchen. Erniedrigung statt Liebe, devotes Verhalten statt Stolz auf eigene Persönlichkeit, Gefühlskälte und Zorn statt Verständnis. "Ich ersticke an ihren Lügen, an ihrer Scheinheiligkeit, an ihrer Selbstgerechtigkeit, an ihrer Ignoranz." Bei aller Subjektivität der Schilderung, dies ist sicher kein Einzelfall in der Türkei, wenngleich die Autorin selbst auch deutlich macht, dass zunehmend europäische Einflüsse die alten Strukturen aufzubrechen beginnen. Dies gilt insbesondere für die Großstädte. Aber: "Was nützt hier in Anatolien die Freiheit, die in den Straßen der modernen türkischen Metropolen pulsiert?" Ein Buch, das sich lohnt gelesen zu werden, das sicher seltene und offene Einblicke verschafft und das mit einem sehr persönlichen Schicksal konfrontiert. Um Missstände zu wissen, sie zu sehen und zu erkennen, das ist schließlich der erste Schritt auf dem Weg, irgendwann Änderungen herbeizuführen."Es bleibt ein Trost: Jeder vernichtenden Flut folgt ruhiges Wasser"-Barbara Wegmann
Buch:
Berühmte Väter und ihre Kinder
Autor:
Marie-Luise von der Leyen, Ausgabe vom Mai 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 88736