Erasmus von Rotterdam, Ausgabe vom 28. Febr. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 295218
Product Description Erscheinungsjahr: 2006 Einsteiger/Laien Aus d. Latein. übers. v. Heinrich Hersch Gewicht: 220 gr / Abmessung: 19,5 cm Von Erasmus von Rotterdam / Von Landgraf, Kim / Übersetzt v. Hersch, Heinrich Torheit und Wahnsinn regieren die Welt und bestimmen das Handeln der Menschen auf allen Ebenen. Getreu seines Mottos, "lachend die Wahrheit zu sagen", nimmt der berühmte Humanist Erasmus von Rotterdam in seiner bekanntesten Schrift die Schwächen und Fehler der Mächtigen aufs Korn und entlarvt die Unvernunft als eigentliche Triebfeder all ihres Tuns.
Buch:
Der Brief des Lord Chandos: Schriften zur Literatur, Kunst und Geschichte
Product Description Simone de Beauvoirs Buch über das Alter ragt durch die einzigartige Fülle des ausgebreiteten Materials wie durch die Vielfalt neuer Einsichten und Perspektiven unter allen wissenschaftlichen und philosophischen Abhandlunggen dieses Thema hinaus.
Hörbuch:
loslabern
Autor:
Rainald Goetz, Ausgabe vom 12. März 2010, Audio CD, Verkaufsrang 200165
Aus der Amazon.de-Redaktion Gauner muss man Gauner nennen, meint Ulrich Wickert, der schon mit seinem Buch Der Ehrliche ist der Dumme seinem Unmut darüber Luft verschafft hatte, dass moralische Werte im täglichen Miteinander nicht mehr allzu viel zählen. Über kleinere (und auch manche größere) Gaunerei, mokierte sich der Autor damals, sähen viele allzu gern großzügig hinweg, weil so etwas für das persönliche Wohlleben oder den beruflichen "Erfolg" hin und wieder halt nötig sei. Gegen diese moralische Gleichgültigkeit setzt der Autor auch diesmal seine "Sehnsucht nach verlässlichen Werten" und diagnostiziert erfreut, dass er damit nicht mehr ganz allein ist: "Der Kult des Individuellen, die Egogesellschaft samt ihren spaßkulturellen Ausprägungen geraten mehr und mehr unter Druck." Als Ursache für die Rückbesinnung auf verlässliche Werte identifiziert er die von immer mehr Menschen angesichts kollabierender Sozialsysteme oder der wachsenden religiösen Fundamentalisierung in der globalisierten Welt tief empfundene Verunsicherung. Die Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Geborgenheit bringe es dabei notwendig mit sich, so der Autor weiter, dass die Menschen sich auch nach so etwas wie Selbstbewusstsein sehnten. Denn nur wer wisse, wer er ist, und sich selbst annehme, könne "Verlässlichkeit finden und selbst verlässlich sein". Auch vor der Erörterung von Begriffen wie "Heimat" oder "Nation" scheut Wickert in diesem Zusammenhang nicht zurück und benennt auch moralische Defizite in der internationalen Politik, gegen die sich ebenfalls nur eine selbstbewusste Politik klar abgrenzen könne. Bei all dem geht es dem Autor vor allem um seine "Vision" von einem "humanen Zusammenleben". Nur wer sich seiner selbst gewiss ist, kann auch gegen Widerstände einen klaren Standpunkt beziehen, kann einen Gauner auch einen Gauner nennen. Beim bloßen Benennen, das weiß auch Wickert, darf es freilich nicht bleiben: "Wer sich nach verlässlichen Werten sehnt", resümiert er am Ende des in der von ihm gewohnten Gefälligkeit geschriebenen Bandes, "muss letztlich über das bloße Benennen hinausgehen, er muss die Kraft und den Mut aufbringen, selber im Sinne der Gemeinschaft zu handeln". Um dieses Thema also, so darf gemutmaßt werden, wird sich Autor in seinem nächsten Buch noch ausführlicher kümmern? - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Rom - Eine Einladung
Autor:
Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 21. April 2008, Broschiert, Verkaufsrang 228318
Ich bin doch kein Mörder: Gerichtsreportagen 1989-2004
Autor:
Gisela Friedrichsen, Ausgabe vom 1. Nov. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 407732
Aus der Amazon.de-Redaktion Seit vielen Jahren ist Gisela Friedrichsen Stammgast in deutschen Gerichtssälen, von wo sie seit 1989 für das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL von wichtigen Prozessen berichtet. In ihren Reportagen versteht sie es immer wieder meisterhaft, im Besonderen des jeweiligen Falles dessen Bedeutung für das Recht im Allgemeinen sichtbar zu machen. Mit Ich bin doch kein Mörder legt sie eine Sammlung von Gerichtsreportagen vor, die während der letzten 15 Jahre entstanden sind. Sie berichtet darin von Prozessen, die uns exemplarisch - unter anderem am Prozess gegen Erich Honecker - Justitia als "Gefangene der Geschichte" zeigen, oder dabei, wie sie sich an Straftaten Rechtsradikaler abmüht, in welch hässliche Fratzen von Hooligans, Vergewaltigern, Erpressern sie immer wieder blicken muss. Traurige Schicksale, familiäre Desaster, juristische Kunstfehler, menschliche Abgründe dies- und jenseits der Anklagebank - von all dem hat Friedrichsen Fallbeispiele parat, mit denen sie uns einen zeitgeschichtlichen Bericht über den Zustand unserer Rechtspflege ebenso gibt, wie detailscharfe Momentaufnahmen unserer Gesellschaft. Auch den Problemen der Rechtsfindung und des Strafvollzugs ist ein eigenes "Gut gemeint, schlecht gemacht" überschriebenes Kapitel des empfehlenswerten Bandes gewidmet. Bestürzende Fälle von Inkompetenz und Anmaßung finden sich darin, aber auch Fälle unvermeidbar erscheinenden Scheiterns bei der Suche nach Gerechtigkeit und der angemessenen Sühne. "Wie Gisela Friedrichs Reportagen ein Lehrstück zur Moral der Agenten des Rechts sind, schreibt Bernhard Schlink in seinem Vorwort, "so sind sie auch eines zur Moral des Journalisten". Auch sie ist vor allem eine Moral der Sachlichkeit, Gründlichkeit und Sorgfalt. Beim besonders sperrigen Gegenstand des Rechts wird sie oft besonders vernachlässigt. Wird ihr aber genügt und verbindet sich mit der Sachlichkeit, Gründlichkeit und Sorgfalt überdies Sensibilität für die Schicksale der Menschen und die Aufgabe des Rechts, dann ist Gerichtsjournalismus ein Glück für das Gemeinwesen. Gisela Friedrichs Reportagen sind ein solches Glück." Dem können wir uns nur anschließen! - Andreas Vierecke
Buch:
Geschichten von der Bibel: Von der Erschaffung der Welt bis Moses
Autor:
Michael Köhlmeier, Ausgabe vom Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 129288
Die Bibel ist Gottes Wort - aber das Alte Testament ist zugleich die grandioseste Geschichtensammlung der Weltliteratur. Michael Köhlmeier, der begnadete Erzähler, führt uns von der Erschaffung der Welt, dem Brudermord von Kain und Abel über die Sintflut und den Turmbau zu Babel bis zu Moses' Einzug in das Gelobte Land. Köhlmeier weiß zu überzeugen. Er malt die Geschichte hinter der Geschichte aus. Seine Erzählungen sind ausführlicher und verständlicher als im Original, denn er läßt die Figuren lebendig werden. Augsburger Allgemeine Geschichte besteht aus Geschichten und die Bibel, das heißt das Alte Testament, bietet beides: Sie erzählt Geschichten und sie ist ein Geschichtsbuch. Und genau dies trifft auch auf Geschichten von der Bibel. Von der Erschaffung der Welt bis Moses von Michael Köhlmeier zu. Er verwebt die Geschichten der Geschichte miteinander, ohne ihre inhaltliche wie formale Disparität glätten zu wollen, und trotzdem gelingt es ihm, immer die Geschichte auf seine eigene, literarisch meisterliche Art zu erzählen, weshalb der Titel auch Geschichten von und nicht etwa aus der Bibel lautet, eine kleine aber feine Unterscheidung. Die mit in die Texte eingeflossenen mythischen Erzählungen, assyrischen und babylonischen Epen lässt Köhlmeier ebenso zu ihrem Recht kommen wie er moderne Anspielungen und eigene Erfahrungen im Umgang mit dem Alten Testament einflicht. Mit Ironie, Esprit und großer Sympathie für die einzelnen Figuren schildert er die Geschichte der Erschaffung Adams, einem leicht zickigen Chauvinisten, seiner ersten Frau Lilith, aus Lehm geschaffen, auf den der Teufel gespuckt hat, und Gabriel, der dies weiß und Gott versucht zu überzeugen, doch besser frischen Lehm zu nehmen - einfach zu köstlich. Die Tragik, die Archaik des Glaubens und dieser alten Lebenswelt, ihre Gewalt und barock anmutende Üppigkeit werden von Köhlmeier auf literarisch anspruchsvollem Niveau und mit viel Virtuosität beschrieben. Da vielen Menschen heutzutage die Geschichte und der Glauben des Alten Testaments und des auserwählten Volkes Gottes weniger bekannt ist, kann Geschichten von der Bibel auch deshalb besonders empfohlen werden. Ein hoch gelehrtes Lesevergnügen! -Osseline Kind
Buch:
Das Dosenmilch- Trauma - Bekenntnisse eines 68er Kindes.
Autor:
Jess Jochimsen, Ausgabe vom 1. Okt. 2000, Broschiert, Verkaufsrang 221000
Product Description 'Das Dosenmilch-Trauma' ist eine Zeitreise der etwas anderen Art durcheine Kindheit und Jugend, wie sie schlimmer nicht hätte sein können. Aufgewachsenals Kind der beiden einzigen bayerischen 68er 'Mama und Papa hatte ichnicht, ich mußte immer Eberhard und Renate sagen!', macht Jess Jochimsenklar, warum seine Generation heute so ist, wie sie ist. Was bedeutet es,wenn die Eltern auf Che Guevara und freie Liebe stehen, man selbst aberWickie und Winnetou als Helden auserkoren hat und 'La Boum' für den Gipfelder Erotik hält? Was wird aus einem, der von Freaks erzogen wurde und eigentlichimmer normal sein wollte? Die Stories dieses Buches, mal grotesk, mal liebevollkomisch, verdichten sich zu einem irrwitzigen Roman des Erwachsenwerdens,zu einem präzisen Bild der heutigen Endzwanziger, deren wichtigste Fragenie 'links oder rechts?' war, sondern 'Geha oder Pelikan?'.
Buch:
Pooh's Corner 1997 - 2009: Meinungen eines Bären von geringem Verstand
Autor:
Harry Rowohlt, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 190245